Sauer macht lustig: kleine süß-saure Tartelettesmit Lemoncurd und Zitrone

Das gabs doch schon mal oder nicht?! Dreieinhalb Jahre ist es schon her, seit ich meinen kleinen Blog wachgeküsst habe. Das erste veröffentlichte Rezepte im August 2013 waren kleine Tartelettes mit Lemoncurd und Zitrone. Schau ich mir die Bilder von damals an, hat sich doch einiges geändert…zum Positiven wie ich finde. Natürlich 🙂 Auch ein bisschen lustig zu sehen, wie sich der eigene Stil besonders beim Fotografieren in den letzten Jahren verändert hat. Um mir das vor Augen zu führen, kommt das „Recreate-Event“ von Marc von Bake to the Roots anlässlich seines 3. Bloggeburtstags genau recht. Aufgabe: einfach das allererste Rezept noch einmal backen. Hab ich gemacht und ihr schaut einfach mal, was sich getan hat.

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Rezept für ca. 10 Tartelettes mit Lemoncurd und Zitrone

Für den Buttermürbeteig:

  • 175g Mehl
  • 40g Puderzucker
  • 90g weiche Butter, gewürfelt
  • 2 Eigelb

Zucker und Butter mit einem Handrührgerät mit Knethaken kurz vermischen. Eigelb und etwas Mehl hinzugeben und glatt rühren. Das restliche Mehl unterkneten bis ein glatter Teig entstanden ist. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und kalt stellen.

Für die Füllung:

  • 2 1/2 kleine Bio-Zitronen
  • 125g feiner Zucker
  • 2 EL Wasser
  • 30g Butter, plus etwas mehr zum Einfetten
  • 2 Eier
  • etwas Mehl zum Bestäuben
  • Eiweiß zum Glasieren

1 1/2 Zitronen in 12 sehr dünne Scheiben schneiden. 50g Zucker und das Wasser in einem kleinen Topf bei niedriger Stufe erhitzen und die Zitronenscheiben hinzufügen. Das Ganze ca. 30 Minuten ziehen lassen und gelegentlich umrühren. Die Zitronen müssen weich und durchscheinend sein. Die Zitronen anschließend herausnehmen und abtropfen lassen. Den abtropfenden Sirup auffangen und zurück in den Topf geben.

Die Schale der restlichen Zitronen reiben und den Saft auspressen. Zusammen mit der Butter und dem restlichen Zucker in den Sirup rühren bis die Butter geschmolzen ist.

Die Eier in einer kleinen Schüssel verquirlen und durch ein Sieb langsam in den Topf geben. Bei niedriger Hitze muss nun ständig gerührt werden, damit die Eier nicht gerinnen. Nach 10 Minuten sollte die Masse leicht angedickt sein. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Anders als beim ersten Mal keine Minimuffinform sondern eine normale Muffinform leicht fetten. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und etwas mehr als die Hälfte auf einer leicht bemehlten Fläche dünn ausrollen. Mit einer Ausstechform – am besten mit gewelltem Rand – insgesamt 12 Kreise ausstechen und diese vorsichtig in die Form drücken (Gläser oder ähnliches lassen sich super zweckentfremden, wenn man keine Ausstecher zur Hand hat).

Auch habe ich dieses Mal das Häubchen weggelassen, damit die Zitrone gut zur Geltung kommt. Je nach Belieben könnt ihr übriggebliebenen Teig als Streusel auf den Tartelettes verwenden. Auch Glasieren würde dann wegfallen.

15 Minuten im Ofen backen bis die Tartes leicht Farbe bekommen haben.

Egal ob warm oder kalt, sind die kleinen süßen Dinger ein Träumchen und die ganze Küche riecht nach Sommer. Und keine Angst, die Zitronenscheiben lassen sich sehr gut mitessen 🙂

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Und was sagt ihr? Hat sich das recreaten gelohnt? Sieht doch ganz anders aus, ist aber das gleiche Rezept. Und ich musste feststellen, dass der Mürbeiteig total super ist. Ganz schnell gemacht, geschmacklich toll und vor allem nicht zu bröselig. Den werde ich jetzt wieder häufiger machen! Drückt mir die Daumen, dass ich beim Blog-Event vielleicht sogar noch eine Kleinigkeit gewinne…die Eismaschine lacht mich ja sehr an.

Liebe Grüße

Nasti

 

Kleine Apfel-Pekannuss-Tartes mit brauner Butter und dem knusprigsten und einfachsten Pie-Teig ever!

Da bin ich wieder! Oje, war das lange ruhig hier. Aber die letzten Monate habe ich mich einem anderen, zugegebenermaßen noch süßeren Projekt als Kuchen gewidmet, welches über neun Monate in „meinem Ofen“ gewartet hat, bis es endlich raus durfte. Aber es liegen wahnsinnig schöne Momente hinter und mit Sicherheit auch noch vor mir und ich genieße jede Minute mit meinem kleinen Mädchen. Deswegen verzeiht ihr mir bestimmt, dass es so lange nichts Neues gab.

Aber endlich habe ich wieder ein bisschen Zeit zum Backen und auch wieder richtig Lust dazu. Den Anfang machen heute kleine, mit zwei, drei Hapsen vernaschbare Tartes mit Apfel-Pekannuss-Füllung. Das Rezept für den Boden ist super einfach und sehr schnell gemacht und ist dabei noch das knusprigste, das ich je zustande gebracht habe.

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Rezept für ca. 12 Tartes mit Apfel-Pekannuss-Füllung

  • 160g Mehl + etwas zum Bestreuen der Arbeitsfläche
  • 1 1/2 TL Salz
  • 90g Butter + 30g für die Füllung + etwas zum Fetten der Form
  • 75g Pflanzenfett (Kokosfett geht auch)
  • 60ml eiskaltes Wasser
  • 80g brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 kleiner Apfel
  • 100g Pekannüsse

Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Butter und Pflanzenfett würfeln und zur Mehlmischung geben. Zügig mit den Händen oder einem mit einem Pastry Cutter ( z. Bsp. KitchenCraft Teigmischer, Edelstahl – Amazon Partnerlink), welchen ich wirklich empfehlen kann, zu einem krümeligen Teig verkneten. Es sollten noch erbsengroße Butterstückchen erkennbar sein. Nach und nach das kalte Wasser dazugeben und wirklich nur so lange verkneten bis ein einigermaßen homogener Teig entsteht. Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Klarsichtfolie wickeln und für mindestens 2 Stunden, am besten länger, in den Kühlschrank legen.

Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Mit einem Glas oder einer kleinen Schale 12 Kreise ausstechen. Eine Muffinform mir etwas Butter fetten und in jede Mulde einen Teigkreis drücken. Dabei die Ränder an den Seiten etwas hochziehen. Die Muffinform noch einmal für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 160 Grad vorheizen und den Teig darin 7-8 Minuten vorbacken. So weicht der Boden später nicht durch und wird schön knusprig. Für die Füllung die restliche Butter in einem kleinen Topf schmelzen und leicht braun werden lassen, vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. In einer Schüssel Zucker, Ei, Vanilleextrakt und Zimt verrühren und die abgekühlte Butter dazugeben. Den Apfel waschen, in kleine Stücke schneiden und zusammen mit den Pekannüssen unter die Butter-Zucker-Masse haben und verrühren.

Das Muffinblech aus dem Ofen nehmen, Mulden ggf. mit einem Löffel noch einmal etwas eindrücken und die Füllung gleichmäßig auf allen Teigböden verteilen. Den Backofen auf 175 Grad hochstellen und für weitere 15-16 Minuten goldbraun backen.

Die Tartes schmecken warm und kalt. Mir aber warm am besten 🙂

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Kleine Pies sind nicht so euer Ding? Wie wärs denn dann mit diesem Herbst-Pie mit Birnen und Cranberries? *klick*

Lasst es euch schmecken und habt einen wunderbaren Sonntag.

Liebe Grüße

Nasti

Oh du schöne Erdbeerzeit: Schokotörtchen mit Limettenfrischkäse und Erdbeeren

Das Beste gleich vorweg: die Erdbeersaison befindet sich gerade erst in den Startlöchern und die heimische Ernte hat noch gar nicht richtig begonnen, und trotzdem freue ich mich jedes Fall, wenn es im Supermarkt oder in niedlichen Erdbeerhäuschen endlich wieder sie kleinen, roten, süßen Früchte gibt. Ok, oft kann man Erdbeeren das ganze Jahr über kaufen. Aber was die geschmacklich zu bieten haben und welche Strecke sie bis ins Regal zurückgelegt haben, lässt mich schreiend davon laufen. Dann doch lieber geduldig warten und zum Ende des Frühlings frische Erdbeeren aus der Region genießen. Pur sind sie natürlich schon der Knaller, aber es gibt ein Glück so unendlich viele Möglichkeiten, Erdbeeren zu vernaschen. Ob lecker als Marmelade, in Kombination mit Rhabarber, als Topping im morgendlichen Müsli oder wie heute als wunderbarer Eyecatcher und natürlicher Geschmacksverstärker auf diesen süßen Schokotörtchen mit Limettenfrischkäse.

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Rezept für 3-4 Schokotörtchen mit Erdbeeren (je nach Größe der Form)

  • 150g kalte, gewürfelte Butter + etwas zum Fetten der Formen
  • 200g Mehl + etwas zum Bestreuen der Arbeitsfläche
  • 40g hochwertiger Kakao
  • Prise Salz
  • 1 Eigelb
  • 50g +50g Zucker
  • 300g Frischkäse
  • Saft und Schale 1/2 Biolimette
  • Handvoll Erbeeren

Butter, Mehl, Kakao, Salz, Eigelb und 50g Zucker zügig miteinander verkneten bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Den Teig platt drücken und in Frischhaltefolie gewickelt 1-2 Stunden kalt stellen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und den Teig darauf gleichmäßig ausrollen. Kreise in der Größe der Formen ausschneiden, evtl etwas größer, Formen fetten und den Teig in die Form drücken, dabei einen kleinen Rand hochziehen. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und für ca. 20 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Frischkäse mit Limettensaft und Zucker glattrühren und gleichmäßig in den Schokotörtchen verteilen. Mit Erdbeeren und Limettenschale dekorieren. Yummi!

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Schoko-Erdbeertörtchen

Ein Rezept reicht euch nicht?! Dann probiert doch auch mal dieses Rezept mit den süßen Früchtchen:

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Lasst es euch schmecken und habt einen wunderbaren Sonntag!

Liebe Grüße

Nasti

Zuckersüße Minipies mit Rhabarber, Himbeeren und gaaanz viel Liebe

Also wenn es um Rhabarber geht, werde auch ich zum Mitläufer. Sind doch momentan nicht nur die Obstregale, sondern auch Foodzeitschriften und zahlreiche Blogs voll mit den schönsten Rezepten rund um das schlanke Gemüse, was der Rhabarber eigentlich ist. Aber sein säuerlich-fruchtiges Aroma eignet sich einfach ganz hervorragend, um daraus süße Köstlichkeiten zu zaubern. Und auch dazu, der liebsten Mama am Muttertag eine Freude zu bereiten. Wenn der Rhabarber dann noch zusammen mit Himbeeren so hübsch verpackt in einem kleinen Minipie daherkommt, ist die Freude gleich doppelt, ach was dreimal, fünfmal, 57mal so groß. Ich springe gern auf den Rhabarberzug auf. Wo fährt der eigentlich hin? Richtung Sommer? Ich bin dabei!

Wenn ihr den Teig bereits einen Tag vorher zubereitet, sind die Minipies auch ganz schnell gemacht. Je nachdem wie ihr sie dekorieren wollt, ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt. Also, lasst eurer Fantasie freien Lauf und kommt schnell in den Genuss dieser kleinen Leckerbissen. Mir hat heute das reizende Fräulein T. in der Küche und beim Fotografieren geholfen – Freude und Kreativität hoch zehn war das!

Und? Welche Nummer hättet ihr gern?

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Rezept für 12 Minipies mit Rhabarber und Himbeeren

  • 40g Maismehl
  • 50g Zucker
  • Prise Salz
  • 300g Mehl + etwas für die Arbeitsfläche
  • 230g gewürfelte Butter
  • 2 Eigelb
  • 60ml kaltes Wasser
  • 4-5 Stangen dünner, roter Rhabarber
  • 170g Himbeeren
  • 3-4 EL brauner Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 TL Speisestärke
  • 1 Ei

Maismehl, Zucker, Salz und Mehl vermischen. Butter dazugeben und mit den Knethaken des Handrührers zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Eigelbe und Wasser verrühren und zum Teig geben. Weiter kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig dritteln und einmal zwei Drittel des Teiges und einmal ein Drittel in Klarsichtfolie wickeln und für mindestens zwei Stunden kalt stellen.

Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit den Himbeeren, dem Zucker, Vanilleextrakt und der Speisestärke vermischen und kurz ziehen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den großen Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Mit Hilfe eines Glases gleichmäßige Kreis ausstechen und die Mulden eines Muffinbleches damit auskleiden. Die Kreise sollten so groß sein, dass sie bis an den Rand der Form reichen. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und die Rhabarber-Himbeerfüllung darin gleichmäßig verteilen. Den Rest des Teiges aus dem Kühlschrank holen und ebenfalls dünn ausrollen. Jetzt ist eure Kreativität gefragt. Entweder ihr stecht Deckel aus, die den Pie komplett verschließen oder kleine Herzen oder Streifen, um ein Gitter zu legen oder oder oder…Wenn ihr euch für einen Deckel entscheidet, diesen mit einer Gabel an den Rändern leicht festdrücken. Mein Favorit ist No. 5 mit vielen kleinen Herzen 🙂

Das Ei verquirlen und die Pies damit bestreichen. Für 20 Minuten goldbraun backen, abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen.

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Die angegebene Teigmenge eignet sich auch für einen großen Pie mit Haube. Die Backzeit solltet ihr dabei aber um ca. 10 Minuten verlängern.

Lasst es euch schmecken und/oder macht eurer Mama eine kleine, fruchtige Freude.

Liebe Grüße

Nasti

Ps.: Ein easy Rezept für einfachen Rhabarbersirup findet ihr hier *klick*.

Hunger auf Reis? Wie wärs mit köstlichen Milchreistartelettes mit Blaubeeren und weißer Schoki + ein kleines, sehr feines Give Away?

Reisfans aufgepasst!!! Heute möchte ich euch ein junges Bremer Unternehmen vorstellen, bei dem sich fast alles um das kleine, weiße Korn dreht – Reishunger. Die Jungs und Mädels haben es sich zur Aufgabe gemacht, aus tausenden Reissorten eine kleine, aber feine Vielfalt zusammen zu stellen, die man vielleicht so nicht im Geschäft finden wird. Jede Reissorte wird vorher persönlich und genaustens vom Team getestet. Dabei wird vor allem Wert auf Frische, Aroma und faire Preise gelegt. Viele der angebotenen Produkte gibt es bereits in Bio-Qualität. Darüber hinaus finde ich auch die Verpackungen sehr niedlich. Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid, dann schaut doch einfach mal bei „Reishunger“ vorbei.

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Quelle: Reishunger

Da sich in diesem Post alles ums Thema Reis dreht, greife ich das natürlich gleich für eine neue Backidee auf und präsentiere euch heut ganz stolz oberleckere Milchreistartelettes, für die ich den tollen Bio-Milchreis von Reishunger benutzt habe. Das Tüpfelchen auf dem „i“ ist eine wunderbare Kombi aus Blaubeeren und weißer Schoki.

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Rezept für 4 Milchreistartelettes mit Blaubeeren und weißer Schoki

Teig:

  • 150g Mehl + etwas für die Arbeitsfläche
  • 1 EL Zucker
  • Prise Salz
  • 110g kalte, gewürfelte Butter
  • 3 EL eiskaltes Wasser

Füllung:

  • 100g Milchreis
  • 500ml Milch
  • 50g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 1 Ei
  • 50g gehackte, weiße Schoki
  • 150g frische Blaubeeren

Für den Teig Mehl, Zucker und Salz vermischen. Die Butterwürfel dazugeben und mit den Knethaken des Rührgeräts grob verarbeiten. Kleine Butterstückchen können ruhig noch erkennbar sein. Anschließend das Eiswasser unterrühren bis sich alles gut verbunden hat. Die Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestäuben und den Teig darauf nochmal kräftig durchkneten. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für ca. 1 Stunde kühl stellen. Die Milch in einem kleinen Topf aufkochen lassen. Milchreis, Zucker, Vanillezucker und Vanillemark dazugeben und bei niedriger Hitze köcheln lassen bis der Reis gar ist. Dauert so ca. 30 Minuten. Die gehackte Schoki dazugeben, verrühren und gut abkühlen lassen. Das Ei aufschlagen und unter den Milchreis heben. Die Blaubeeren zerkleinern oder am Besten fein pürieren. Ein paar schöne für die Deko bei Seite legen. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, dünn ausrollen und gleichmäßig auf die Tartelettesformen verteilen, auch den Rand auskleiden. Einen Klecks Blaubeerpüree auf dem Boden verteilen und 2-3 EL Milchreis darüber geben und gleichmäßig in der Form verstreichen. Für 25-30 Minuten backen. Mit einigen Blaubeeren dekorieren und am Besten gleich warm genießen.

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AAAber, das war noch nicht alles. Wenn ich euch hier schon einen tollen Onlineshop vorstelle und ein zauberhaftes Reistörtchen kredenze, möchte ich auch, dass ihr daran teilhabt. Deswegen war das Team von „Reishunger“ so nett und hat mir ein süßes Testpaket zusammengestellt, welches ihr gewinnen könnt. 

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Mit dabei sind: 1 Packung Bio-Milchreis, damit ihr die Tartelettes gleich selbst probieren könnt, 1 Packung Basmati-Reis – der Klassiker, und 1 kleine Packung Bio-Minestrone. So hüpfst du in den Lostopf: Hinterlasse mir bis Mittwoch, den 19.03.2014 einen Kommentar und verrate mir dein liebstes Reisgericht. Ich drücke feste die Däumchen!

Liebe Grüße und einen reishungrigen Tag

Nasti

Liebesgrüße aus Lissabon: Pastéis de Nata

Hach ja, Portugal…Sommer, Sonne, Wärme. Es hätte der Anfang einer großen Liebe werden können. Aber Pustekuchen! Du wolltest lieber Wind, Regen und Kälte und so haben wir nicht zueinander gefunden. Eine Gemeinsamkeit haben wir am Ende aber doch gefunden: Pastéis de Nata. Kleine Blätterteigtörtchen gefüllt mit Vanillepudding. Hmm, vielleicht gebe ich uns irgendwann doch nochmal eine Chance. Eine kleine, portugiesische Kostprobe und ein paar Eindrücke gibt es für euch heute auch.

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Rezept für 8-10 Pastéis de Nata

  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 500ml Milch
  • 1 TL Butter + etwas zum Einfetten
  • 2 EL Mehl
  • 75g brauner Zucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1 Ei
  • 5 Eigelb

Den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen und einige Minuten bei Zimmertemperatur liegen lassen. Ein Muffinblech mit etwas Butter einfetten.

Den Teig aus der Packung nehmen und mit einem Nudelholz so dünn wie möglich ausrollen. Mit einem Glas oder einer Dose ca. 10 cm große Kreise ausstechen, diese vorsichtig in die Muffinform drücken und kalt stellen.

Den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Milch und Butter in einem kleinen Topf aufkochen lassen. Mehl und 60g Zucker mischen und zur Milch geben. Nochmal aufkochen lassen und aufpassen, dass nix anbrennt. Topf vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Das Vanillemark und die Eier dazu geben und schnell rühren. Wenn die Masse noch zu heiß ist, kann es passieren, dass die Eier stocken.

Vanillecreme in die Teigmulden füllen und ca. 15 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und mit dem restlichen Zucker bestreuen. Entweder mit einem Bunsenbrenner oder unter dem Grill des Backofens kurz karamellisieren lassen. (Mama, wenn du das liest, ich brauche einen Bunsenbrenner :-D.)

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Am Besten sofort wie in Portugal üblich mit Puderzucker und Zimt bestreuen und gleich warm genießen. In Portugal bekommt man die Pastéis de Nata eigentlich an jeder Ecke und zahlt für ein Törtchen und einen kleinen Milchkaffee um die 2€. Ihr könnt euch denken, dass wir bei dem Regenwetter doch die ein oder andere Kaffee- und Törtchenpause eingelegt haben.

Habt ein schönes Restwochenende.

Liebe Grüße

Nasti

Mediterrane-Seelenstreichler & Winterblues-Bekämpfer: Tomaten-Tartelettes mit Ziegenkäse…Ich will Sommer!

Obwohl der Winter bei uns ja noch nicht wirklich eingekehrt ist, die Heizung zu Hause nicht auf volle Pulle läuft, kein Schneematsch rumliegt und es nicht bitterkalt ist, bin ich trotzdem genervt vom Winter. Ich mag es nicht, mich jeden morgen dick einzupacken und mich mit kalter, laufender Nase auf den Weg zur Arbeit zu machen. Da träume ich mich lieber irgendwo in den Süden, nach Spanien, Italien oder Frankreich. Vielleicht helfen mir diese zauberhaften Tartelettes dabei meine Vorstellungskraft zu verstärken. Hmmm, ich kann schon fast die warme Sonne auf meinem Gesicht spüren. Sommer, komm schnell wieder!

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Rezept für 4-5 Tomaten-Tartelettes mit Ziegenkäse

  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
  • etwas Butter zum Einfetten
  • 1 Becher Schlagsahne
  • 3 Eier
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 EL Lavendelblüten 1A
  • 2 Zweige Thymian
  • einige Spritzer Zitronensaft
  • Salz & Pfeffer
  • 250g Cherry-Tomaten
  • 100g Ziegenfrischkäse

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Tartelettes-Formen mit Butter einfetten. Den Blätterteig ausrollen und mit dem Nudelholz noch etwas dünner ausrollen. Kreise ausschneiden, die etwas größer als die Formen sind, damit auch der Rand bedeckt ist und diese vorsichtig in die Form drücken. Thymianblätter abzupfen.

Sahne, Eier, Olivenöl, Lavendelblüten, Thymianblätter, Zitronensaft, Salz und Pfeffer gut verrühren. Die Tomaten gleichmäßig auf dem Blätterteig verteilen und die Eiersahne darüber gießen. Den Ziegenfrischkäse zwischen den Fingern zerbröseln und über die Tartelettes streuen. Das Ganze für ca. 25 Minuten im Ofen goldbraun backen.

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Was vertreibt denn euren Winterblues? Oder habt ihr vielleicht gar keinen, weil der Winter eure liebste Jahreszeit ist?

Habt noch einen schönen Tag und liebe Grüße

Nasti