Sonntagssüße Leckerei: Himbeer-Ricotta-Strudel

Es gibt ja so einige Rezepte, an die man sich in der Küche nur schwer herantraut. Vermutlich weil man gruselige Geschichten über platten Hefeteig, gerissenen Käsekuchen, steinharte Brownies oder verbrannte Cookies gehört hat. Schlaflose Nächte sind da vorprogrammiert. Gibt ja auch nichts Schlimmeres als nicht schmeckenden Kuchen. Ein Graus! Ähnlich erging es mir bisher beim Thema Strudel. Ganz dünn muss er sein, reißen darf er nicht, trotzdem aber bitte buttrig und knusprig. Puh, ordentliche Anforderungen an so einen Teig. Scheint ja fast noch unlösbarer als Infinitesimalrechnung in der Schule. Allein die Aussprache bereitet mir schon Schwierigkeiten. Deswegen ging der Griff häufig zum Fertigteig, der tendenziell auch nicht schlecht und eine gute Option ist, wenns mal schnell gehen muss. Aber ihr Lieben, ich kann euch sagen, zukünftig braucht ihr zumindest vor Strudelteig keine Angst mehr zu haben. Wie es da bei euch in Mathe aussieht, vermag ich aber nicht zu sagen. Ich verrate euch ein Rezept für einen ganz einfachen, butterzarten Strudel mit köstlicher Himbeer-Ricotta-Füllung.

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Rezept für einen Himbeer-Ricotta-Strudel

  • 80g Butter
  • 250g Mehl + etwas zum Bestäuben der Arbeitsfläche
  • Prise Salz
  • 2 Eigelb + 1 Eigelb
  • 125ml lauwarmes Wasser
  • 400g Ricotta
  • 50g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Schalenabrieb und etwas Saft 1/2 Bio-Zitrone
  • 100g Himbeeren
  • Puderzucker zum Bestreuen

Butter in einem kleinen Topf schmelzen. 2 EL Butter mit Mehl, Salz, 2 Eigelb und Wasser in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenns zu sehr klebt, noch etwas Mehl dazugeben. Anschließend mehrer Minuten lang mit den Händen weiterkneten. Den Teig dabei mehrmals fest auf die Arbeitsfläche schlagen. So wird der Teig schön geschmeidig, Luft kann entweichen und ihr trainiert für schöne Arme.

Teig zu einer Kugel formen, mit etwas Butter bestreichen und in Frischhaltefolie gewickelt 30 Minuten ruhen lassen.

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Ein sauberes Küchenhandtuch auf der Arbeitsplatte ausbreiten und mit Mehl bestäuben. Teig darauf zu einem sehr dünnen Rechteck ausrollen. Mit den Händen den Teig vorsichtig so dünn wie möglich weiter auseinanderziehen. Wenn das Muster des Handtuchs durch den Teig gut sichtbar ist, ist der Teig dünn genug.

Für die Füllung Ricotta mit Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale, Zitronensaft und ein Eigelb verrühren. Die Himbeeren vorsichtig unterheben. Die Füllung gleichmäßig auf das untere Drittel der kurzen Seite des Rechtecks geben und von der kurzen Seite mit Hilfe des Handtuchs relativ eng aufrollen. Den Strudel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen mit Butter bestreichen und ca. 35-40 Minuten knusprig backen. Den Strudel dabei mehrmals mit der restlichen Butter bestreichen, damit er schön knusprig wird, ggf. mit Alufolie abdecken, wenn er zu dunkel wird.

Der Strudel schmeckt auch am nächsten Tag noch. Einfach nochmal für einige Minuten in den Ofen schieben oder auch kurz auf den Toaster legen und genießen. Nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.

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Auch wenn es auf den ersten Eindruck vielleicht doch etwas schwierig ist, kann ich euch versprechen, ist es nicht. Auch wenn ich sehr gern in der Küche stehe und backe, möchte ich das auch nicht über Stunden machen, um dann eventuell auch noch ein Ergebnis zu haben, das nicht schmeckt. Einfach und lecker soll es sein, und das ist dieser Strudel. Word!

Lasst es euch schmecken und seid lieb gegrüßt

Nasti

 

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Süßes zum Frühstück: Rhabarber-Muffins mit Joghurt und Nüssen

Schon wieder Rhabarber? Na klar! Die Saison ist so kurz und dann muss ausgenutzt werden. Vielleicht ist deswegen auch der eigentliche Name „Gemeiner Rhabarber“, weil es so fies von ihm ist, dass er immer nur so kurz im Obstregal auftaucht. Und das, obwohl er ja eigentlich ein Gemüse ist. Backen mit Gemüse ist ja schon längst keine Seltenheit mehr und eine gute Möglichkeit gaumenverwöhnten Süßschnäbeln und Gemüseverweigerern ein paar Vitamine unterzujubeln. Geht ganz einfach, ganz schnell und kommt dabei noch mit wenig Butter und Zucker aus. Waaaas?! Vertraut mir, schmeckt trotzdem!

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Rezept für 10-12 Rhabarber-Nuss-Muffins

  • 120g Mehl
  • 120g Vollkornmehl
  • 1 EL Haferflocken
  • 120g Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • große Prise Salz
  • 200g griechischer Joghurt (saure Sahne geht auch)
  • 70g Butter
  • 2 Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 3-4 Stangen möglichst roter Rhabarber
  • 70g gemischte Nüsse

Backofen auf 190 Grad vorheizen, eine Muffinform mit Förmchen auslegen.

Mehle, Haferflocken, Zucker, Backpulver, Natron und Salz mischen, bei Seite stellen. Butter schmelzen und kurz abkühlen lassen. Joghurt, geschmolzene Butter, Eier und Vanilleextrakt mit dem Handrührgerät zu einer homogenen Masse verarbeiten. Zur Mehlmischung geben und mit einem Teigschaber oder Holzlöffel zügig grob verrühren.

Rhabarber waschen, ggf. etwas putzen und in 2-3cm lange Stücke schneiden. Nüsse in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten. Das macht sie aromatischer. Rhabarber und Nüsse zum Teig geben und kurz unterheben.

Teig gleichmäßig in die Form füllen und 20-22 Minuten goldbraun backen, ggf. die Stäbchenprobe machen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Luftdicht verpackt, schmecken die Muffins auch am nächsten Tag noch super frisch und saftig.

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Rhabarber_Nuss_Muffins

Genießt das wunderbare Sonnenwetter und lasst es euch gut gehen und schmecken.

Liebe Grüße

Nasti

Neues auf der Lieblingsliste: süßes Cornbread mit Blaubeeren und Zitrone

Oft sind es doch die ganz einfachen Dinge, die lecker sind und glücklich machen. Dieses Cornbread oder zu Deutsch Maisbrot gehört ganz eindeutig dazu. Allein die tolle Farbe macht schon glücklich. Kommen dann auch noch Blaubeeren und Zitrone dazu, eine bessere Kombi gibt’s fast gar nicht, ist das Kuchenglück perfekt. Und das Gute ist, dass dieser Teig so vielseitig einsetzbar ist, dass ihr gern auch eure Lieblingskombi ausprobieren könnt. Das Cornbread macht das mit und ich sowieso. *Lach* Auch eine herzhafte, traditionelle Variante dann ohne Zukcer ist möglich. Lasst mich wissen, was ihr ausprobiert. Hier aber erstmal die süße Variante mit Blaubeeren und Zitrone:

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Rezept für ein Cornbread mit Blaubeeren und Zitrone

  • 75g Butter + etwas zum Fetten der Form
  • 100g Blaubeeren
  • 120g Mehl + 1 EL
  • 120g Maismehl
  • 60g brauner Zucker + 1 EL
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • Prise Salz
  • 250ml Buttermilch
  • 1 Ei
  • 1 EL Honig
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Schalenabrieb 1 Bio-Zitrone + etwas Zitronensaft

Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Blaubeeren waschen und mit 1 Esslöffel Mehl bestäuben bzw. leicht im Mehl wälzen.

Backofen auf 190 Grad vorheizen und eine kleine Backform gut fetten.

Mehl, Maismehl, Zucker, Backpulver, Natron und Salz in einer Schüssel mischen und eine kleine Mulde in die Mitte graben. Buttermilch, das Ei, Honig und Zitronenschale mit dem Mixer verrühren. Die abgekühlte Butter dazugeben und alles zu einer glatten Masse verarbeiten. In die Mehlmulde kippen und mit einem Holzlöffel oder Teigschaber zügig miteinander vermengen. Es ist nicht schlimm, wenn noch kleine Mehlklümpchen erkennbar ist. Die Blaubeeren vorsichtig unterheben und den Teig die Form füllen. Mit dem restlichen braunen Zucker bestreuen und für 25-30 Minuten goldbraun backen.

Schmeckt warm und kalt.

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Blaubeer_Cornbread

Habt einen wunderbaren, nicht zu verregneten Sonntag und lasst es euch schmecken.

Liebe Grüße

Nasti

 

 

Den Frühling herbei wünschen mit leckerem Zitronen-Marmeladen-Swirl-Kuchen

Liebe, liebe Sonne komm doch ein bisschen runter, Nasti mag nicht mehr frieren. Ich backe dir auch einen Kuchen, komm lass es uns doch mit dem Frühling versuchen.

Also wenn die Sonne jetzt nicht kommt, weiß ich auch nicht. Ich kann jedenfalls nicht behaupten, dass ich es nicht versucht hätte. Und hey, mit Kuchen lässt sich doch wohl jeder locken oder? Vor allem wenn dieser jetzt schon so wunderbar nach Sommer, Sonne, Sonnenschein schmeckt. Vielleicht sollten wir eine ganze Kuchenback-Orgie veranstalten, damit sich die Alte…ähm die Sonne, doch endlich mal blicken lässt. Also husch in die Küche und losgebacken. Ich habe meinen Teil schon getan, lehne mich mit einem zitronigen Stück Kuchen zurück und zähle auf euch.

Zitronen-Swirl-Kuchen

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Rezept für einen Zitronen-Marmeladen-Swirl-Kuchen

  • 45g weiche Butter + etwas zu Fetten der Form
  • 150g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Eiweiß
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Schalenabrieb 1 Bio-Zitrone + einige Spritzer Saft
  • 180g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • Prise Salz
  • 2 EL Mohn
  • 200g saure Sahne
  • 4-5 EL Lieblingsmarmelade (Erdbeer, Himbeer, Brombeer…was ihr mögt)

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Eine Kastenform mit etwas Butter ausfetten und ggf. mit etwas Mehl ausstäuben.

Butter und Zucker mit dem Handrührgerät hell und cremig rühren. Ei, Eiweiß, Vanilleextrakt, Zitronenschale und Saft dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. In einer anderen Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Mohn mischen und unter den Teig rühren.

Mit einem Holzlöffel die saure Sahne unterheben und zügig zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Hälfte des Teigs in die Kastenform füllen. Die Marmelade auf dem Teig verteilen, dabei ringsherum jeweils einen kleinen Rand frei lassen. Den restlichen Teig vorsichtig darauf verteilen. Für 40-45 Minuten backen. Dabei die Stäbchenprobe machen, damit der Kuchen nicht zu trocken wird.

Herausnehmen, auskühlen lassen und anschließend vorsichtig aus der Form stürzen.

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Jetzt muss es doch einfach mit der warmen Frühlingssonne klappen oder was meint ihr? Genießt den Sonntag und habt ein wunderbar zitroniges Kuchenvergnügen.

Liebe Grüße

Nasti

Sonntägliches Schokoglück: Schoko-Frischkäsekuchen mit extra Schoko

Eigentlich ist doch im Titel schon alles gesagt oder? Was bedarf es da noch vieler Worte? Das würde euch ja nur davon abhalten, sofort in die Küche zu stürmen, um ebenfalls an diesem sonntäglichen Schokoglück teilhaben zu können. Aber jetzt bitte nicht schmollen, wenn nicht alle Zutaten zu Hause sind und ihr bis Montag vor der geschlossenen Supermarkttür warten müsst. Montägliches Schokokuchenglück ist aber fast genauso schön.

Schoko-Käsekuchen

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Rezept für einen Schoko-Käsekuchen

  • 100g weiche Butter + etwas zum Fetten der Form
  • 100g Zucker
  • 200g Frischkäse
  • 3 Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 150g gute Zartbitterschoki
  • 150g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 EL Kakaopulver
  • Prise Salz
  • 100g Lieblingsschoki (Vollmilch, Zartbitter, Nugat…wurscht)

Den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Butter und Zucker mit dem Handrührgerät schaumig schlagen, Eier, Frischkäse und Vanilleextrakt unterrühren. Zartbitterschoki in einem kleinen Topf bei niedriger Temperatur schmelzen und etwas abkühlen lassen. Anschließend unter den Teig rühren.

Mehl, Backpulver, Kakao und Salz sieben und zum Teig geben. Mit dem Handrührgerät oder einem Holzlöffel zu einem glatten Teig verarbeiten. Eine Kasten- oder kleine Springform mit etwas Butter fetten und 3/4 des Teigs hineinfüllen. Restliche Schoki grob hacken und ca. die Hälfte auf dem Teig verteilen. Restlichen Teig darüber geben und erneut mit Schoki bestreuen.

Für 40-45 Minuten backen, herausnehmen und abkühlen lassen und erst dann anschneiden.

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Sooo, jetzt ärgere ich mich, dass der Kuchen schon aufgegessen ist. Hmpf. Da hilft wirklich nur, morgen einen neuen zu backen. Bis dahin lasst ihr es euch schmecken und seid lieb gegrüßt.

Nasti

Süße Rote-Beete-Rolls zum Valentinstag mit Butter, Zimt und viel Liebe

Zugegeben so ein pinker Hefeteig ist schon irgendwie der Knaller. Allein die Farbe macht gute Laune und sorgt für Herzchenalarm in den Augen und dass sogar auf ganz natürlichem Weg. Wenn daraus noch süße Rollen mit leckerer Butter- und Zimtfüllung entstehen, geht Liebe wirklich durch den Magen. Dass die rohen Rollen ungebacken eventuell zu komischen, ja sogar erotischen Fantasien anregen, ist dabei ungewollt. Ehrlich.

Also überrascht eure Liebsten zum Valentinstag einfach mit diesem süßen Zimtgebäck und sichert euch ein Plätzchen auf Kuschelwolke 7.

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Und? Bekommt ihr beim letzten Bild auch komische Assoziationen? *hüstel*

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Rezept für 10-12 Rote-Beete-Rollen

Für den Teig:

  • 1/2 Päcken Trockenhefe
  • 30ml warmes Wasser
  • 1 TL brauner Zucker + 50g brauner Zucker
  • 100g rote Beete Püree
  • 1 Ei
  • 120ml Buttermilch
  • 50g Butter
  • 1/2 TL Salz
  • 370g Weizenvollkornmehl + ggf. etwas mehr
Für die Füllung;
  • 40g weiche Butter
  • 50g brauner Zucker + etwas zum Bestreuen
  • 1 gehäufter TL Zimt
  • 1 Eigelb

In einer kleinen Schüssel Hefe, Wasser und 1 TL braunen Zucker verrühren, bis sich Hefe und Zucker aufgelöst haben und kurz stehen lassen.

Rote Beete Püree ist ganz leicht herzustellen. Knolle schälen, in Spalten schneiden und bei 180 Grad ca. 40 Minuten im Ofen weich garen. Anschließend mit einem Pürierstab zu einem feinen Brei verarbeiten. Wahrscheinlich funktioniert das auch mit vorgegarter Beete, das habe ich allerdings noch nicht ausprobiert. Wenn ihr zu viel Püree habt, einfach in ein Schraubglas geben und kalt stellen. Damit lassen sich toll Salate pimpen.

Püree, Ei, Buttermilch, Butter und Salz zusammen mit der Hefemischung in eine große Schüssel geben und mit dem Handrührer gut vermixen. Nach und nach das Mehl dazugeben und mit den Händen oder mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenn der Teig zu klebrig ist, nach und nach noch etwas mehr Mehl dazugeben, zu einer Kugel formen. Eine Schüssel leicht fetten und die Teigkugel hineinlegen. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen oder wie immer mein Favorit über Nacht im Kühlschrank.

Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestäuben und den Teig zu einem dünnen Rechteck gleichmäßig ausrollen. Teig mit Butter bestreichen. Zucker und Zimt mischen und auf dem Teig verteilen. Den Teig von der Längsseite eng aufrollen und mit einem scharfen Messer im Wechsel leicht schräg zu 2-3cm dicken Rollen schneiden und auf ein Backblech setzen. Rollen mit dem Stiel eines Holzlöffels im Franzbrötchen-Style längs einmal tief eindrücken. Rollen erneut für ca. 20 Minuten mit einem Küchenhandtuch abdecken.

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Ein Eigelb mit etwas kaltem Wasser verrühren und die Rollen damit bestreichen, jede Rolle mit etwas Zucker bestreuen. Für 15-17 Minuten im Ofen backen. Darauf achten, dass die Rollen nicht zu dunkel werden.

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Genießt einen wunderbaren Valentinstag und lasst es euch gut gehen.

Liebe Valentinsgrüße

Nasti

Endlich wieder Kuchen: Salzig-süße Blondies mit Schoki und gerösteten Walnüssen

Nach vielen vielen Frühstücksposts hintereinander gibt es endlich mal wieder Kuchen auf dem Blog. Heute die oft vernachlässigte Schwester der Brownies und zwar köstliche Blondies mit viel Schoki, Nüssen und einer sehr großen Prise Salz.

Ich als Blondine fühle mich dabei fast ein wenig diskriminiert. Alle schwärmen von schokoladigen, matschigen Brownies, dabei sind die hellen, matschigen Blondies auch nicht zu verachten. Also Haarfarbenträgerinnen jeglicher Coleur. Traut euch in die Küche und traut euch, diese blonden Köstlichkeiten in Windeseile mit wenigen Zutaten nachzubacken.

Um dieser Diskriminierungsgeschichte einen Riegel vorzuschieben, sollte ich vielleicht auch einmal darüber nachdenken eventuell ein paar Redies zu backen oder Brownie-Blondie-Ombres 😉

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Rezept für 9 Blondies mit Schoki und Walnüssen

  • 120g geschmolzene Butter
  • 200g brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Salz (mehr, wenn ihr euch traut)
  • 120g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 100g Schokodrops oder gehackte Schoki
  • 50g Walnüsse

Backofen auf 175 Grad vorheizen und eine kleine, quadratische Backform mit Backpapier auslegen. Butter und Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Ei und Vanilleextrakt unterrühren. Salz, Mehl und Backpulver hinzugeben und alles zügig zu einem glatten Teig verarbeiten.

Walnüsse in einer kleinen Pfanne ohne Fett kurz anrösten bis sie leicht duften. Generell ist es immer sinnvoll Nüsse vorher kurz anzurösten.Dadurch sind sie viel aromatischer. Auch mit gemahlenen Nüssen ist das kein Problem. Walnüsse zusammen mit der Schoki unter den Teig heben.  Den Teig gleichmäßig in der Backform verteilen und für 25-30 Minuten backen. Stäbchenprobe machen, damit die Blondies nicht zu hart werden. Es darf ruhig noch etwas Teig am Stäbchen kleben bleiben.

Herausnehmen,gut abkühlen lassen und erst dann anschneiden.

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Lasst euch die blonde Variante des amerikanischen Klassikers schmecken und habt einen wunderbaren Sonntag.

Liebe Grüße

Nasti