Sommerverlängerer: Clafoutis mit Nektarinen und Himbeeren

Clafou…Was? Clafoutis. Sprich: Kla-fuu-tii. Kommt aus dem französischen und wird dort gern und viel gegessen. Ganz klassisch mit frischen Kirschen, ist der Clafoutis eine Mischung aus Kuchen und luftigem Eierkuchen. Aber es muss ja nicht immer die klassische Variante sein, sind ja hier schließlich auch nicht in Frankreich, denn heute kommt er gefüllt mit fruchtigen Nektarinen und süßen Himbeeren daher. Und auch nicht klassisch rund sondern eckig. Aber prinzipiell könnt ihr den Clafoutis mit allem füllen, was euch lieb und lecker ist und was der Obststand hergibt. Und so versüßt und verlängert er mir, und hoffentlich auch euch, ein bisschen den scheidenden Sommer.

Clafoutis

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Rezept für einen Clafoutis mit Nektarinen und Himbeeren

  • 1 EL geschmolzene Butter + etwas zum Fetten der Form
  • 220 ml Milch
  • 50g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Prise Salz
  • 6 Eier, getrennt
  • 70g Mehl
  • 20g Maismehl (optional 90g Mehl)
  • 2 Nektarinen
  • handvoll Himbeeren oder so viele, wie man mag
  • Puderzucker zum Bestreuen

Backofen auf 200 Grad vorheizen und eine quadratische Backform oder eine Springform fetten.

Butter, Milch, Zucker, Vanilleextrakt, Salz und Eigelb in einer Schüssel mit dem Handrührer kurz mixen. Beide Mehle dazugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Eiweiß leicht steif schlagen, so dass es etwas fluffig ist, muss nicht richtig fest sein, und anschließend unter den Teig geben. Teig in die gefettete Form gießen.

Nektarinen in dünne Spalten schneiden und zusammen mit den Himbeeren über dem Teig verteilen. Es ist ok, wenn einige etwas einsinken.

Für 15 Minuten backen, danach die Temperatur auf 175 Grad reduzieren und ca. weitere 30 Minuten backen bis der Clafoutis goldbraun und die Mitte fest ist. Herausnehmen, kurz abkühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und lauwarm genießen.

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Genießt die wahrscheinlich letzten schönen, warmen Sommertage und habt einen wunderbaren Sonntag.

Liebe Grüße

Nasti

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Sommerbacken in den letzten Zügen: Kleine Streuselschnecken mit Zitrone und Brombeeren

Nach einer kleinen Sommerpause hier auf dem Blog,muss ich leider feststellen, dass es mittlerweile schon Mitte August ist und der Sommer langsam dem Ende zugeht. Auch wenn es die tropischen Temperaturen und die vielen warmen Sonnenstrahlen noch nicht erahnen lassen, gibt es immer einen Hinweis, der das Ende ankündigt: Kirschen, Himbeeren und Aprikosen verschwinden langsam von den Obstständen. Stattdessen gibt es jetzt Zwetschgen, Birnen und heimische Trauben. Traurig musste ich feststellen, dass mein Erdbeerhäuschen um die Ecke seine Türchen für dieses Jahr wohl geschlossen hat und ich erst im nächsten Jahr wieder in den Genuss frischer Felderdbeeren komme. Tschüss, ihr kleinen, roten Früchtchen. Der Sommer war toll mit euch. Aber der Spätsommer versüßt uns den Abschied noch ein wenig und belohnt uns mit einer tollen Brombeerernte, aus denen sich viele Köstlichkeiten zaubern lassen. Zum Beispiel kleine, köstliche Streuselschnecken mit einem tollen Zitronenaroma und einer Extraportion Sommerbrombeeren. Yum!

Brombeer-Streuselschnecken

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Rezept für ca. 15 kleine Streuselschnecken mit Brombeeren

Für den Teig:

  • 100g Zucker
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 75g Butter
  • 250ml Milch
  • 400g Mehl + etwas zum Bestreuen der Arbeitsfläche
  • 1 Ei
  • Prise Salz
  • Schalenabrieb 1 Bio-Zitrone

Füllung und Streusel:

  • 150g Brombeeren, am besten nicht zu groß
  • 2-3 EL Brombeermarmelade
  • 75g Butter
  • 100g Mehl
  • 75g Zucker
  • Prise Salz

Zucker in eine kleine Schüssel geben und die Hefe hineinbröseln, mit einem Löffel kurz locker verrühren, abwarten und staunen. Die Hefe macht sich so schnell über den Zucker und wird so zu einem absoluten Gelinggarant.

Butter in einem kleinen Topf schmelzen, Milch dazu gießen und kurz mit erwärmen. Zusammen mit dem Mehl, Salz, Ei und Hefegemisch in eine große Schüssel geben und mit den Knethaken des Rührgeräts oder den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenns zu klebrig ist, ruhig noch etwas Mehl dazugeben.

Eine Schüssel mit etwas Pflanzenöl ausfetten, den Teig hineingeben und abgedeckt ca. 1 Stunden gehen lassen.

Backofen auf 175 Grad vorheizen und die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Teig zu einem großen dünnen Rechteck ausrollen. Teig mit Marmeladen bestreichen und die Brombeeren gleichmäßig darauf verteilen. Zu große Brombeeren evtl halbieren, das rollt sich besser. Teig von der Längsseite eng aufrollen und mit einem scharfen Messer in ca.1,5cm dicke Schnecken schneiden. Auf ein Backblech setzen und nochmals kurz ruhen lassen.

Die restlichen Zutaten miteinander zu Streuseln verkneten und auf den Schnecken verteilen. Für 15-20 Minuten goldbraun backen und leicht abkühlen lassen. Frisch schmecken sie natürlich am besten, gut verpackt sind sie aber auch am nächsten Tag noch lecker. Oder einfach ein paar direkt nach dem Backen einfrieren.

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Genießt den Sonntag und lasst es euch gut gehen.

Liebe Grüße

Nasti

Kuchenliebe: Aprikosenmandelkuchen mit Brezel-Karamell-Streuseln

Whaaat??? Schon wieder nix mit Schokolade? Und das von mir, obwohl bei mir ohne Schokolade eigentlich nichts läuft?! Aber so gar nicht! Right! Denn das Sommerobst in den Regalen, auf dem Markt und in den kleinen Körbchen ruft quasi nach mir und ich kann gar nicht widerstehen und muss daraus einfach leckere Sommerkuchen backen, Eis anrühren und fruchtige Desserts für Familie und Freunde zaubern. Auch diesmal sahen die hellorange leuchtenden Aprikosen einfach so verlockend aus, dass daraus ein Kuchen entstehen musste. Herausgekommen ist ein sommerlicher Aprikosenkuchen mit knackigem Mandelboden und knusprigen Brezel-Karamell-Streuseln. So schnell wie er gemacht ist, ist er auch schon wieder verputzt und die Familie lehnt sich mit Aprikosenwangen zurück und genießt den Sommer.

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Rezept für einen Aprikosen-Mandel-Kuchen mit Streuseln

  • 750g Aprikosen
  • 160g weiche Butter + etwas zum Fetten der Form
  • 300g Mehl
  • 50g gehackte Mandeln
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 140g Zucker
  • Prise Salz
  • 1 Ei
  • 120g Aprikosenmarmelade
  • 1 guter EL Karamellcreme
  • 30g Salzbrezeln

Backofen auf 180 Grad vorheizen und eine Springform fetten. Aprikosen waschen, halbieren und entkernen.

Butter, Mehl, Mandeln, Vanillezucker, Zucker, Salz und das Ei mit den Händen zu groben Streuseln verkneten. Ca. 3/4 des Teiges gleichmäßig in der Springform verteilen und andrücken, dabei einen Rand von 1 cm formen. Aprikosenmarmelade auf dem Boden verstreichen. Aprikosenhälften darauf verteilen.

Karamellcreme zum restlichen Teig geben und kurz verkneten. Brezeln zerbröseln und ebenfalls zum Teig geben und kurz einarbeiten. Den Teig über die Aprikosen streuseln und im unteren Drittel des Backofens ca. 45-50 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Der Kuchen ist auch am nächsten Tag noch super saftig und frisch.

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Liebe Schokofans, seid nicht traurig! Wenn die große Sommerobstsaison vorbei ist, habe ich bestimmt auch bald wieder einen Kuchen für euch. Aber Obstkuchen ist ja auch ganz lecker!

Liebe Grüße

Nasti

Sommerfrühstück: Karamell-Dutch-Baby mit karamellisierten Pfirsichen und Brombeeren

Als ich gestern in Berlin über den Wochenmarkt geschlendert bin, hat mich das Angebot an Sommerobst fast umgehauen und ich musste mich zügeln nicht kiloweise Beeren, Kirschen, Nektarinen und Melonen nach Hause zu tragen. Wer soll das denn alles essen? Der Tiefkühler quillt auch schon über vor eingefrorenem Rhabarber, Johannisbeeren und selbstgemachtem Fruchteis. Dennoch landeten zuckersüße Aprikosen, große, gelbe Pfirsiche und leckere Brombeeren in meinem Körbchen. Und wurden heute gleich zu einem wunderbaren Sommerfrühstück verarbeitet. Es gab einen kleinen Dutchbaby mit Karamell, karamellisierten Pfirsichen und Brombeeren. Ein Karamelloverload sozusagen. Aber dagegen gibt es doch nix einzuwenden oder?! Spannendes Ofenkino gibt es bei diesem Rezept gratis dazu. Also während die Pfirsiche vor sich hinkaramellisieren, einen Stuhl schnappen, vor den Ofen setzen und glotzen und staunen. Aber nicht enttäuscht sein, wenn der Dutch-Baby kurz nach Verlassens des Ofens leider nicht ganz so schön anzuschauen in sich zusammenfällt. Aber das Ergebnis zählt und das ist immer noch der Geschmack oder?

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Rezept für 2 Karamell-Dutch-Babys mit karamellisierten Pfirsichen

  • 2 Eier
  • 115ml Milch
  • 60g Mehl
  • Prise Salz
  • 2-3 EL Karamellcreme z.B. von Bonne Mamman
  • 2 EL Butter + 1 EL
  • 1 großer, fester Pfirsich
  • 1 EL brauner Zucker
  • etwas Zimt
  • handvoll Brombeeren

Den Ofen auf 240 Grad vorheizen und eine feuerfeste Pfanne hineinstellen.

Die Eier in einer Schüssel mit einem Schneebesen locker verrühren. Milch, Mehl, Salz und Karamell dazugeben und so lange verrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Form aus dem Ofen nehmen und die Temperatur auf 220 Grad reduzieren. Einen Esslöffel Butter in der Form verteilen und die Hälfte des Teigs hineingießen. Für ca. 12 Minuten goldbraun backen. Mit dem zweiten Dutch-Baby genauso verfahren. Währenddessen entweder Ofenkino gucken oder den Pfirsich schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Mit dem Zucker und Zimt vermischen und bei mittlerer Hitze in einem kleinen Topf 3-4 Minuten karamellisieren lassen. Einen Esslöffel Butter dazugeben und eine weitere Minute köcheln lassen.

Pfirsiche und Brombeeren auf dem Dutch-Baby anrichten und sofort warm genießen.

Ein großer Dutch-Baby ist euch zu viel? Dann probiert doch mal diese Minivariante aus der Muffinform mit vielen, bunten Beeren *klick*.

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Genießt den Tag, den Sommer und alle frischen, frechen Früchten, die er für uns bereit hält.

Liebe Grüße

Nasti

Ice Ice Baby: Wassermelonen-Eis mit Schokotropfen, Kiwi und Kokos *YUM*

So richtig kann sich der Sommer diese Jahr noch nicht entscheiden. Warm-kalt, nass-trocken, Bikini an-Bikini aus. Obwohl es momentan zwar nicht so warm ist, dafür aber sonnig, bleibt der Ofen heute aus, denn es gibt Eis. Eis geht immer…im Winter, zum Frühstück, nach einer Futterorgie bei der man schon zum Platzen voll ist. Ihr seht: IMMER! Und erst recht wenn es so lecker und im tollsten Wassermelonendress daher kommt. Ganz nebenbei ist es einfach gemacht, nur etwas Geduld müsst ihr haben. Wenn ihr noch der Suche nach passenden Formen seid, kann ich euch diese Popsicles empfehlen: Rosenstein & Söhne Eis am Stiel für 8 Formen (amazon affiliate link).

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Rezept für 6 Wassermelonen-Popsicles

  • 350g gewürfelte Wassermelone
  • 1 TL Zitronensaft
  • 2 EL Schokotropfen
  • 4 EL Kokosmilch
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 große, weiche Kiwi

Melone und Zitronensaft fein pürieren. Wenn es zu sauer ist, etwas Zucker dazu geben. Melonenpüree zu 2/3 vorsichtig in die Form füllen. Die Ränder danach ggf. mit einem Küchentuch sauber wischen. Die Schokotropfen auf die Formen verteilen und mit einem Holzstäbchen leicht unterrühren. Ein Holzstäbchen in jede Form stecken und für ca. 3 Stunden aufrecht in den Tiefkühler stellen. Kokosmilch und Zucker gleichmäßig verrühren und auf dem gefrorenen Melonenpüree verteilen. Erneut für 2-3 Stunden einfrieren. Zum Schluss die Kiwi pürieren und auf die Kokosmilch geben. Abschließend nochmals für 2-3 Stunden einfrieren. Zugegeben, für Ungeduldige ist das nix. Aber ich bin auch nicht die Geduld in Person und habe es tapfer geschafft.

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Wer mag, kann bei diesem Rezept auch komplett auf den Zucker verzichten und das Eis wird so zu einer ganz leichten Sommerschlemmerei.

Ihr wollt noch mehr Eis? Wie wäre es denn dann mit diesem knallermäßigaussehendem Brombeereis *klick*?

Genießt den tag und seid lieb gegrüßt

Nasti

Sommerliches Kuchenglück: Johannisbeer-Blechkuchen mit Mandelbaiser

Die sommerliche Beerenliebe geht in eine zweite Runde. Und da der Sommer nach der Affenhitze eine kurze Verschnaufpause einlegt, ist das genau der richtige Moment, den Backofen anzuschmeißen und etwas ganz Wunderbares aus fruchtig-sauren Johannisbeeren zu zaubern. Und weil das Ganze so wahnsinnig lecker ist, gibt es diesmal eine große Portion Kuchenglück direkt vom Blech. Getoppt wird das Ganze diesmal nicht mit knusprigen Streuseln, aber nicht traurig sein, diese Variante mit mandeligem Baiser ist genauso gut. Naja, fast. (Nix geht über Streusel. Streusel for WELTHERRSCHAFT! Aber psssst!) Johannisbeeren und Baiser sind eine tolle Kombi. Versprochen. Johannisbeeren mögt ihr nicht? Dann probiert doch mal Stachel- oder Blaubeeren oder beides. Auch lassen sich die gemahlenen Mandeln gut durch gemahlene Haselnüsse ersetzen. Variiert was das Zeug hält und kostet den Beerensommer voll aus. Das Ende kommt bestimmt wieder schneller, als uns lieb ist.

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Rezept für einen Johannisbeer-Baiser-Blechkuchen mit Mandeln

  • 375g Mehl
  • 225g gemahlene Mandeln ohne Haut
  • 2 TL Backpulver
  • 6 Eier
  • 340g Zucker
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 1/2 TL Schalenabrieb einer Bio-Zitrone
  • 150g kalte, gewürfelte Butter + etwas zum Fetten des Blechs
  • 2 EL kaltes Wasser
  • 500g gewaschene, verlesene Johannisbeeren
  • 30g gehobelte Mandeln
  • Puderzucker zum Bestäuben

Mehl, 25g Mandeln und Backpulver in einer Schüssel mischen. Eier trennen. Eigelb, 140g Zucker, Vanilleextrakt, Zitronenschale, Butter und Wasser zur Mehlmischung geben und mit den Knethaken des Handrührgeräts zügig verrühren. Mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten, in Frischhaltefolie wickeln und für ca. 30 Minuten kalt stellen. Eiweiße ebenfalls kalt stellen.

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen, ein Backblech fetten und den Mürbeteig darauf gleichmäßig ausrollen. Mit einer Gabel einige Male einpiksen und für 15 Minuten im Ofen vorbacken. Eiweiß steif schlagen, dabei den restlichen Zucker nach und nach einrieseln lassen. Gemahlene und gehobelte Mandeln und Johannisbeeren vorsichtig unterheben und auf dem vorgebackenen Boden verteilen. Im Ofen für weitere 20 Minuten backen. Herausnehmen, auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

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Und ist die Baiservariante überzeugend oder sollen bzw. müssen es das nächste Mal wieder Streusel sein? Streusel, Baiser hin oder her?! Ihr wollt mehr Johannisbeeren? Dann probiert doch mal diesen wunderbar anzuschauenden Pull-Apart-Cake *klick*.

Ich lehne mich jetzt ein bisschen zurück, genieße ein oder vielleicht auch zwei fruchtig-süße Stückchen und warte auf die nächste Affenhitze. Denn die kommt bestimmt.

Beerige Grüße

Nasti

Sommerbeerenliebe: Berry-Cobbler mit gaaanz vielen Beeren und Buttermilchbiscuits

Puuuh, ist das warm da draußen. Aber ich beschwere mich nicht, vergangene Woche war noch eher Herbst als Sommer. Trotz Hitze hat es mich aber in die Küche verschlagen und ich hab den Ofen angeschmissen und so noch etwas mehr Wärme erzeugt. Vorher hab ich aber noch schnell, ein paar der liebsten Sommerbeeren in eine Pfanne geworfen, mit Zucker vermengt und mit herrlich fluffigen Biscuits versehen im Nu im Ofen gebacken. Herausgekommen ist ein wunderbar duftender Cobbler, der nach Sommer, Sonne, Sonnenschein schmeckt. Perfekt wird das Ganze mit einer Kugel Vanilleeis und den Füßen im Planschbecken. Sommer, du darfst bleiben!

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Rezept für 2-3 Portionen Beeren-Cobbler

  • 500g Beeren nach Wahl…ich habe Himbeeren, Blaubeeren, rote und schwarze Johannisbeeren genommen
  • 2-3 EL brauner Zucker je nach Gusto und süße der Früchte
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 170g Mehl
  • 20g zarte Haferflocken
  • 1 TL Backpulver
  • Prise Salz
  • 85g kalte, gewürfelte Butter
  • 85ml Buttermilch
  • 20g Honig
  • 115g Frischkäse

Den Backofen auf 190 Grad vorheizen. Beeren waschen und mit Zucker und Vanilleextrakt vermischen und in eine kleine Auflaufform oder feuerfeste Pfanne geben.

Mehl, Haferflocken, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen. Kalte Butter dazugeben und mit den Händen kurz verkneten. Buttermilch und Honig mischen und zur Mehlmischung geben. Mit einem Löffel kurz verrühren, nicht zu lange. Zum Schluss den Frischkäse dazugeben und nochmals wirklich nur kurz vermengen. Aus dem Teig dicke Kreise formen und auf die Beeren setzen. Für ca. 40 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen, kurz abkühlen lassen und mit Vanilleeis genießen.

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Jetzt aber raus in die Sonne und den Sommer genießen.

Habt es schön,

Nasti