Fluffige Kürbis-Schnecken mit Zimt, Schokolade und Ahornsirup

Allein die Farbe dieser kleinen Köstlichkeiten bereitet mir gute Laune. Für diesen wunderbaren Ton sorgt eine Extraportion Kürbispüree, welches die Schnecken auch noch super fluffig und überhaupt nicht trocken werden lässt. Außerdem werden dem Kürbis ja sehr viele positive, vor allem gesunde, Eigenschaften nachgesagt. Diese Schnecken sind also gesund. Logisch oder?

Je öfter ich es versuche, desto überzeugter bin ich, dass sich mit Gemüse ganz hervorragend backen lässt. Möhren sind da schon lange die absoluten Tausendsassa. Wer kann schon einem leckeren Möhrenkuchen widerstehen? Konkurrenz bekommen sie aber seit einiger Zeit von Zucchini, Avocado, Süßkartoffel und eben Kürbis. What´s next? Tomaten-Schoko-Gugelhupf? Auberginen-Cheesecake? Rosenkohl-Blondies? Lassen wir uns überraschen und begnügen uns erst einmal mit diesen Kürbis-Schnecken mit leckerer Zimt-Schoki-Füllung und Ahornsirup-Guss.

Kürbis_Schoko_Schnecken

Kürbis_Schoko_Schnecken_2

Rezept für ca. 10-12 Kürbis-Schnecken

Zutaten für den Teig:

  • 120ml Milch
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 580g Mehl + etwas zum Bestäuben der Arbeitsfläche
  • 280g Kürbispüree (gekauft oder selbstgemacht)
  • 60g weiche Butter + etwas zum Fetten
  • 50g Zucker
  • 50g brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zimt

Für die Füllung:

  • 50g sehr weiche Butter
  • 30g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 150g gehackte Schoki oder Schokotropfen

Für den Guss:

  • 1 EL Milch
  • 1 1/2 EL Ahornsirup
  • 50-60g Puderzucker

Milch leicht erwärmen und Hefe und beide Zuckersorten darin auflösen. Mehl, Kürbispüree, Butter, Eier, Salz und Zimt dazugeben und mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem elastischen Teig verarbeiten. Wenn der Teig zu sehr klebt, nach und nach noch etwas Mehl dazugeben und zu einer Kugel formen.

Eine große Schüssel mit Butter oder Öl leicht fetten, die Teigkugel hineinlegen und mit Klarsichtfolie abdecken. Mindestens eine Stunde gehen lassen oder bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.

Backofen auf 210 Grad vorheizen. Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestäuben und Teig darauf zu einem Rechteck ausrollen. Für sehr dicke, große Schnecken, den Teig fast quadratisch ausrollen. Mit weicher Butter bestreichen. Zucker und Zimt mischen und gleichmäßig über dem Teig verstreuen. Gehackte Schoki ebenfalls auf dem Teig verstreuen, dabei an den Längsseiten einen Abstand von ca. 1 cm lassen. Den Teig von der Längsseite eng aufrollen und mit einem scharfen Messer in 2,5-3 cm dicke Scheiben schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder in eine gefettete Form mit etwas Abstand setzen. Für ca. 15-20 Minuten goldbraun backen. Dickere Schnecken ruhig 3-4 Minuten länger backen und ggf. mit Folie abdecken, damit sie nicht zu dunkel werden.

Währenddessen alle Zutaten für den Guss miteinander glatt rühren. Kürbis-Schnecken herausnehmen, kurz auskühlen lassen und Guss gleichmäßig darauf verteilen.

Kürbis_Schoko_Schnecken_5

Kürbis_Schoko_Schnecken_3

Kürbis_Schoko_Schnecken_4

Lasst es euch schmecken und genießt einen kuscheligen Herbstsonntag.

Liebe Grüße

Nasti

Klassische S´More-Cookies mit Marshmallows & Crackern + Tipps & Tricks für die perfekten Cookies

Kennt ihr S´Mores? Nein? S´Mores sind eigentlich ein amerikanischer Snack, der ganz klassisch aus Schokolade, Crackern und Marshmallows besteht. Klingt gut? Ist es auch. Daher auch der Name. Eine Verschmelzung aus some und more. Denn einmal gegessen, verlangt der süße Zahn immer nach mehr. Bei mir gibts den Klassiker heute in einer Kombi mit einer meiner liebsten Naschereien: Cookies. Wie die perfekten Cookies sein müssen, kann ziemlich schnell in einer Grundsatzdebatte enden und hat beleidigte Chewy-Bevorzuger und schmollende Knusper-Fanatiker zur Folge. Ich gehöre definitiv zu den Chewy-Bevorzugern. daher habe ich mal ein paar Tipps und Kniffe zusammengestellt, wie ihr die perfekten, chewigen Cookies bekommt.

Cookies1

1. Zucker

Ich verwende beim Backen von Cookies, wenn nicht immer komplett, aber zumindest in großen Teilen braunen Zucker. Denn dieser ist feuchter und etwas grobkörniger als weißer Zucker und macht die Cookies feuchter und weicher. Wenn ein Rezept 200g Zucker verlangt, ruhig mal die Hälfte oder auch etwas mehr durch braunen Zucker ersetzen. Wenig Sinn macht es bei Cookies allerdings, den Zucker zu reduzieren. Das verändert die Konsistenz zu sehr. Auch sollte man darauf achten, dass der Zucker ganz gelöst ist, nicht aufgelöste Zuckerkristalle machen die Cookies knuspriger.

2. Speisestärke & Natron

Die Verwendung von Speisestärke macht die Cookies super weich und sehr dick. Es reicht schon aus, einen Esslöffel Mehl durch einen Esslöffel Speisestärke zu ersetzen. In amerikanischen Rezepten wird oft Natron (baking soda) statt Backpulver verwendet. Oder eine Kombination aus beidem. Natron hat einen eigenen, teilweise etwas metallischen Geschmack, und treibt die Cookies schön in die Höhe.

3. Butter

Anders als beispielsweise bei Mürbeteig, ist es für perfekte Cookies wichtig, dass man sehr weiche, am besten aber geschmolzene Butter verwendet, so dass sich alle Zutaten gut verbinden.Zusätzlich erhöht geschmolzene Butter den Chewy-Faktor und man braucht zum Mischen des Teiges keinen Mixer. Ein Holzlöffel oder Teigschaber reicht aus.

4. Ruhezeit

Cookie-Teig ist nix für ungeduldige! Denn er braucht Ruhe und vor allem Kälte. daher ist es wichtig, dass der Teig nach dem Mixen nochmal für mindestens 1-2 Stunden in den Kühlschrank wandert. Warmer Teig zerfließt im Ofen viel schneller und die Cookies werden dünner und knuspriger. Es funktioniert auch super, den Teig zu ca. Tischtennisball großen Kugeln zu rollen, einzufrieren und diese dann unaufgetaut zu backen (evtl. 2-3 Minuten länger). Roher Teig ist im Kühlschrank locker 2-3 Tage haltbar.

5. Backzeit

Alle bisher genannten Tipps sind nutzlos, wenn man die Backzeit nicht beachtet. Um richtig chewige Cookies zu bekommen, sollten die Cookies nur sehr kurz gebacken werden. Je nach Größe der Keksteig-Kugeln ca. 10 Minuten. Auch wenn die Cookies noch roh bzw. nicht fertig erscheinen, mutig sein, und das Backblech aus dem Ofen holen. Beim Abkühlen werden die Cookies immer noch etwas fester. Das Timing ist hierbei sehr wichtig. Schon eine Minute länger im Ofen kann einen großen Unterschied ausmachen.

Alle diese Tipps und Tricks habe ich selbst ausprobiert und damit sehr gute, sehr sehr chewige Ergebnisse erzielt. Habt ihr noch weitere Tipps für mich? Dann immer her damit.

Jetzt gibts aber noch das Rezept für die versprochenen S´More-Cookies.

S´More_Cookies_Marshmallow_3

S´More_Cookies_Marshmallow_2

Rezept für ca. 15 S´More-Cookies

  • 280g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1 1/2 TL Speisestärke
  • 1/2 TL Salz
  • 170g geschmolzene Butter
  • 130g brauner Zucker
  • 90g weißer Zucker
  • 1 Ei + 1 Eigelb
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 150g Schoko-Chunks z. Bsp. von RUF
  • 1 Packung salzige Cracker
  • 30g Minimarshmallows

Mehl, Natron, Speisestärke und Salz in einer großen Schüssel mischen und zur Seite stellen.

Butter und beide Zuckersorten verrühren, bis sich der Zucker komplett ausgelöst hat. Ei, Eigelb und Vanilleextrakt dazugeben und alles zu einer glatten Masse vermengen. Zur Mehlmischung geben und mit einem Teigschaber gründlich verrühren. Schoko-Chunks unterheben. Den Teig abdecken und für mindestens eine Stunde kaltstellen, am besten länger.

Backofen auf 170 Grad vorheizen. Ca. 1 1/2 EL des Teiges zu gleichgroßen Kugel formen und mit großem Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Für 10 Minuten backen.

Cracker in kleine Stücke brechen. Cookies aus dem Ofen holen. Cracker und Marschmallows darauf verteilen und leicht andrücken. Für weite 1-2 Minuten backen. Dabei für die letzten 30 Sekunden den Grill anmachen, um die Marshmallows leicht zu rösten. Bitte, bitte, bitte! Geht nicht vom Ofen weg, zwischen rösten und verbrennen liegt nur ein klitzekleines Stückchen. Ich spreche aus Erfahrung. Tchihi! Alternativ könnt ihr für die Röstung auch einen Küchenbunsenbrenner benutzen. Ich besitze so etwas nicht.

Cookies aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und anschließend in einer Dose luftdicht verpacken.

S´More_Cookies_Marshmallow_5

S´More_Cookies_Marshmallow_4

So und jetzt ran an den Herd und die allerbesten Cookies backen.

S´Mores reichen euch nicht? Wie wäre es dann denn mit:

Nutella-Cookies

Karamell-Cookies

Peanutbuttercookies mit Bacon

Habt einen schönen Sonntag und seid lieb gegrüßt.

Nasti

 

Kleine, saftige Schokomuffins mit Kokos & Zucchini *YAY*

Wie jetzt Zucchini und Schoko?! Wie passt denn das zusammen? Ich kann euch verraten: ganz hervorragend. Während Möhren schon seit langem ein absoluter Klassiker im Kuchen sind und Carrot Cake sowieso zu meinen Alltime-favourites zählt, ist das Backen mit Zucchini noch relativ neu. Es auszuprobieren stand schon lange auf der Liste, aber geschafft habe ich es erst jetzt. Und herausgekommen sind ganz wunderbare kleine Schokomuffins, die durch die Zucchini besonders saftig sind. Außerdem könnt ihr euren Lieben so eine ordentliche Portion Gemüse unterjubeln ohne dass sie es merken. Ha! Da stellt sich doch gleich noch die Frage, welches Gemüse sich noch so verbacken lässt. Avocado ist auch so ein Alleskönner und steht auch auf der Liste. Aber was noch? Zitronen-Tomaten-Cupcakes? Hmm…Auberginen-Zimt-Pancakes? Hmmm…Cheesecake-Rosenkohl-Tarte? Hmmmm…Oder doch eher ihhhh! Lecker klingt grad irgendwie anders. Bleiben wir doch lieber erstmal bei Zucchini und genießen diese yummi Muffins.

Schoko_Zucchini_Muffins_5

Schoko_Zucchini_Muffins_2

Rezept für 20 kleine Schoko-Zucchini-Muffins

  • 80g Kokosraspel + etwas zum Bestreuen
  • 180g Mehl
  • 50g Backkakao
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 2 Eier
  • 80g Zucker, optional etwas mehr, wenn es süßer sein soll
  • 100ml Milch
  • 50ml Pflanzenöl + etwas zum Fetten der Form
  • 200g geraspelte Zucchini
  • 50g Schokotropfen

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Kokosraspel in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten, bis sie goldbraun sind und leicht duften. Dabei immer umrühren, damit nichts anbrennt.

Mehl, Kakao, Natron, Backpulver, und Salz in einer Schüssel mischen und zur Seite stellen. Eier, Zucker, Milch und Öl mit dem Handrührer locker aufschlagen. Mehlmischung dazugeben und kurz weiter rühren bis ein glatter Teig entsteht. Kokosraspel, Zucchini und Schokotropfen unterheben.

Eine Minimuffinform fetten oder mit Papierförmchen auskleiden und zu gut 2/3 mit Teig füllen. Etwas Kokosraspel darauf verteilen. Für 15-18 Minuten backen, herausnehmen, abkühlen lassen und erst dann vorsichtig aus der Form lösen.

Schoko_Zucchini_Muffins_3

Schoko_Zucchini_Muffins_4

Schoko_Zucchini_Muffins_6

Jetzt bin ich mal gespannt, mit welchen Gemüsesorten ihr schon erfolgreich oder vielleicht auch weniger erfolgreich gebacken habt. Her mit euren Erfahrungen!

Liebe Grüße

Nasti

Ice Ice Baby: Wassermelonen-Eis mit Schokotropfen, Kiwi und Kokos *YUM*

So richtig kann sich der Sommer diese Jahr noch nicht entscheiden. Warm-kalt, nass-trocken, Bikini an-Bikini aus. Obwohl es momentan zwar nicht so warm ist, dafür aber sonnig, bleibt der Ofen heute aus, denn es gibt Eis. Eis geht immer…im Winter, zum Frühstück, nach einer Futterorgie bei der man schon zum Platzen voll ist. Ihr seht: IMMER! Und erst recht wenn es so lecker und im tollsten Wassermelonendress daher kommt. Ganz nebenbei ist es einfach gemacht, nur etwas Geduld müsst ihr haben. Wenn ihr noch der Suche nach passenden Formen seid, kann ich euch diese Popsicles empfehlen: Rosenstein & Söhne Eis am Stiel für 8 Formen (amazon affiliate link).

Wassermelonen_Eis

Wassermelonen_Eis_3

Rezept für 6 Wassermelonen-Popsicles

  • 350g gewürfelte Wassermelone
  • 1 TL Zitronensaft
  • 2 EL Schokotropfen
  • 4 EL Kokosmilch
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 große, weiche Kiwi

Melone und Zitronensaft fein pürieren. Wenn es zu sauer ist, etwas Zucker dazu geben. Melonenpüree zu 2/3 vorsichtig in die Form füllen. Die Ränder danach ggf. mit einem Küchentuch sauber wischen. Die Schokotropfen auf die Formen verteilen und mit einem Holzstäbchen leicht unterrühren. Ein Holzstäbchen in jede Form stecken und für ca. 3 Stunden aufrecht in den Tiefkühler stellen. Kokosmilch und Zucker gleichmäßig verrühren und auf dem gefrorenen Melonenpüree verteilen. Erneut für 2-3 Stunden einfrieren. Zum Schluss die Kiwi pürieren und auf die Kokosmilch geben. Abschließend nochmals für 2-3 Stunden einfrieren. Zugegeben, für Ungeduldige ist das nix. Aber ich bin auch nicht die Geduld in Person und habe es tapfer geschafft.

Wassermelonen_Eis_2

Wassermelonen_Eis_4

Wassermelonen_Eis_5

Wer mag, kann bei diesem Rezept auch komplett auf den Zucker verzichten und das Eis wird so zu einer ganz leichten Sommerschlemmerei.

Ihr wollt noch mehr Eis? Wie wäre es denn dann mit diesem knallermäßigaussehendem Brombeereis *klick*?

Genießt den tag und seid lieb gegrüßt

Nasti

Very British: Cherry-Scones mit Schokolade…und Knicks

Obwohl ich nicht wirklich royal-addicted bin, war es dennoch ein Ereignis, diese Woche die Queen in meiner Muddastadt begrüßen zu dürfen. Unbelievable, dass Ihre Majestät schon 89 ist und dabei noch so fit ist. Vielleicht liegt es an der guten britischen Küche: Bohnen und Speck, Fish and Chips, Scones und Cream. Da es besagte Scones hier auf dem Blog schon eine ganze Weile nicht mehr gab, dachte ich, der Besuch der Queen wäre der passende Anlass für eine neue Runde Scones. Scones für alle! Passend zum Fastsommer kommen sie diesmal herrlich kirschig und mit etwas Schokoi daher. Lizzy würde sich die Finger abschlecken…aber nur wenn keiner guckt.

Kirsch_Scones_2

Kirsch_Scones

Rezept für 8 Scones mit Kirsche und Schokolade

  • 100g Weizenvollkornmehl
  • 190g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Natron
  • Prise Salz
  • 75g Zucker
  • 80g kalte, klein gewürfelte Butter
  • 50g gehackte Zartbitterschoki…gern mehr, wenn ihr mögt
  • 150g entsteinte, geviertelte Kirschen
  • 140ml kalte Milch
  • 90g saure Sahne

Backofen auf 190 Grad vorheizen, ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mehle, Backpulver, Natron, Salz und Zucker mischen. Butter dazugeben und mit den Händen schnell zu einer krümeligen Masse verarbeiten. Schokolade und Kirschen unterheben. Milch und saure Sahne zugeben und mit einer Gabel locker vermischen. Nicht zu lange rühren oder kneten. Der Teig muss nicht homogen sein.

Teig auf das Backblech geben und mit bemehlten Händen zu einem Kreis formen und auf ca. 2-3cm platt drücken. Mit einem scharfen Messer in 8 gleichgroße Dreiecke teilen und mit etwas Abstand zueinander auf dem Blech verteilen.

Für 15-20 Minuten goldbraun backen, den Backofen dabei möglichst geschlossen halten. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Mit frischer Sahne, Lemoncurd oder ganz einfach pur genießen.

Kirsch_Scones_4

Kirsch_Scones_3

Kirsch_Scones_5

Ein letzter Knicks für Ihre Majestät und diese yummi Scones. Genießt das restliche Wochenende.

Liebe Grüße

Nasti

Langschläferwohlfühlfrühstück: Bananen-Ricotta-Pancakes mit Chocolate Chips und Himbeeren

Zugegeben. Ich habe mich die ganze Woche auf diese Pancakes gefreut. Obwohl ich mir auch unter der Woche immer ein bisschen Zeit fürs Frühstück nehme, ist es am Wochenende doch immer noch etwas anderes im Schlafanzug in der Küche zu stehen, umgeben von Kaffeeduft, und ein köstliches, süßes Frühstück zuzubereiten. Ganz ohne Stress. Und was soll ich sagen? Das wöchentliche Warten hat sich gelohnt und heute wanderten zahlreiche Bananen-Pancakes, sechs an der Zahl *hüstel*, in meinen Mund und hoffentlich nicht auf die Hüften. Köstlich.

Fand wahrscheinlich auch schon chilly Musiker Jack Johnson, der auch lieber „Banana Pancakes“ machte und „ain´t no need to go outside“ sah. Richtig so!

Also verbringt doch das Pfingstwochende vielleicht auch stundenlang im Schlafanzug, futtert euch voll und fühlt euch wohl.

Bananen_Pancakes_2

Bananen_Pancakes

Rezept für ca. 8 Bananen-Pancakes

  • 2 Eier
  • 1 EL Zucker
  • 80g Ricotta
  • 65ml Milch evtl. etwas mehr
  • 2 kleine, reife Bananen
  • etwas Schalenabrieb einer Bio-Zitrone
  • 1 EL geschmolzene Butter + etwas zum Fetten der Pfanne
  • 120g Mehl
  • 1/2 TL Natron
  • Prise Salz
  • 50g Chocolate Chips…oder mehr 🙂
  • frische Himbeeren zum Garnieren
  • optional Ahornsirup und/oder Puderzucker

Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Dabei den Zucker einrieseln lassen. Bananen zerquetschen.

Eigelb, Ricotta, Milch, Bananen, Zitronenschale und geschmolzene Butter mit dem Handrührgerät zu einer glatten Masse verarbeiten. Mehl, Natron und Salz mischen und zum Teig geben. Erneut gut durchmixen. Wenn der Teig zu dick bzw. zäh ist, ruhig noch etwas mehr Milch dazugeben. Mit Hilfe eines Holzlöffels oder Teigschabers den Eischnee vorsichtig und gleichmäßig unterheben.

Butter in einer Pfanne erhitzen und mit Hilfe einer kleinen Kelle handtellergroße Teigkreise hineingeben, mit Chocolate Chips bestreuen und von beiden Seiten goldbraun backen.

Mit frischen Himbeeren servieren. Da der Teig mit sehr wenig Zucker auskommt, könnt ihr die Pancakes noch mit Ahornsirup oder Puderzucker toppen. Mir als Süßschnabel hat es aber auch so gereicht.

Bananen_Pancakes_3

Bananen_Pancakes_4

Habt ein süßes, entspanntes Pfingstwochende und macht euch und euren Liebsten ein paar Bananen-Pancakes.

Liebe Grüße

Nasti

Im Schokokekshimmel: Nutella-Cookies mit Fleur de Sel

Diejenigen unter euch, die regelmäßig auf meinem Blog vorbeischauen, fragen sich bestimmt schon, wie ich als absoluter Schokoholic so lange Rezepte ohne Schokolade vorgestellt hab. Ehrlich gesagt, weiß ich das auch nicht. Aber das hat heute ein Ende und gipfelt gleich in einem Schoko-Overkill mit diesen knallermäßigen Nutella-Swirl-Cookies mit Fleur de Sel. Ich liebe, liebe, liebe die Kombi süß-salzig. Wer das nicht mag, lässt das salz einfach weg. Aber ich lege euch ans Herz, das unbedingt einmal auszuprobieren. Aber Achtung: Suchtgefahr!

Nutella_Cookie_2

Nutella_Cookie

Rezept für 20-25 Nutella-Cookies

  • 115g weiche Butter
  • 150g brauner Zucker
  • 90g Zucker
  • 1 Ei + 1 Eigelb
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 150g Nutella
  • 300g Mehl
  • 1 1/4 TL Natron
  • 1 TL Speisestärke
  • große Prise Salz
  • 150g Schokodrops oder gehackte Schoki
  • etwas Fleur de Sel

Den Backofen auf 175g vorheizen. Butter mit dem Handrührer kurz etwas schaumig schlagen, beide Zuckersorten dazugeben und einige Minuten weiterschlagen bis alles sehr hell und fluffig ist. Ei, Eigelb und Vanilleextrakt hinzufügen und auf höchster Stufe weiterrühren. Die Hälfte des Nutellas dazugeben und zu einer glatten Masse verarbeiten.

Mehl, Natron, Speisestärke und Salz vermischen und zu den feuchten Zutaten geben. Auf niedriger Stufe zu einem gleichmäßigen, evtl. etwas krümeligen Teig verarbeiten. Schokodrops und das restliche Nutella hinzufügen und wirklich nur ganz kurz locker verrühren, so dass schöne Schokoswirls erkennbar sind.

Esslöffelgroße Portionen zu Kugeln formen und in einigem Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Für 10 Minuten backen, herausnehmen und die Cookies mit einem Esslöffel vorsichtig etwas platt drücken und mit Fleur de Sel bestreuen. Nicht erschrecken, wenn die Cookies noch sehr weich sind. Sie werden noch etwas fester und sind dann wunderbar chewy. Gut verpackt in einer Keksdose würden sie sich 1 Woche halten, da sie aber so lecker sind, tun sie das natürlich nicht.

Nutella_Cookie_3

Nutella_Cookie_4

Nutella_Cookie_5

Den allerschönsten Tag, ihr kleinen Cookie-Krümelmonster.

Liebe Grüße

Nasti

Eine weiße Schokobombe zu Ostern: Kalter Osterhasenhund mit Schokohasenkeksen *Booom*

Oder ist es kein kalter Osterhasenhund, sondern einfach nur ein kalter Osterhase? Vielleicht auch ein kalter Hasenhund? Wie wärs mit kalter Hosterhase oder Osterhund? Gar nicht so einfach dieser weißen Schokobombe mit dunklem Kern einen Namen zu geben. Auch die Umsetzung der Bombe war alles andere als einfach und hat mich fast verzweifeln lassen, was darin gipfelte, dass ich mittendrin nochmal zum Supermarkt gerannt bin, um noch mehr weiße Schoki und Kokosfett zu besorgen. Ich trau mich fast nicht zu sagen, wie viel da drin steckt. Auweia. Allein schon das Gewicht der gefüllten Kuchenform lässt Schlimmes vermuten. Aber keine Angst, mit ein paar Tipps und Tricks steht auch eurem Vergnügen mit dem kalten Osterhasenhund nichts im Weg.

Ihr braucht eine relativ hohe Kastenform, die in der Länge idealerweise etwas kürzer als eine normale ist. Habt ihr nur eine Standardkastenform wie ich, dann braucht ihr die volle Dröhnung Schokolade und Kokosfett. Ich sehe es schon vor mir: gähnende Leere im Schokoladenregal im Supermarkt und rationierte Portionen Kokosfett für Einkäufer, weil alle Unmengen davon für den Osterhasenhund kaufen *lach*.

Kalter_Hund_weiß_5

Kalter_Hund_weiß_4

Rezept für einen Kalten Osterhasenhund mit weißer Schokolade

Für die Kekse:

  • 225g Mehl
  • 4 EL Kakao + etwas zum Bestreuen für die Arbeitsfläche
  • Msp. Backpulver
  • 2 Eigelb
  • 120g Zucker
  • 150g Butter
  • Prise Salz

Für die Kuvertüre:

  • 1000g weiße Kuvertüre!
  • 550g Kokosfett
  • 1 EL Puderzucker

Alle Zutaten zügig miteinander verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und für ca. 1 Stunde kalt stellen.

Den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Arbeitsfläche mit etwas Kakao bestreuen und den Teig darauf ca. 0,5cm dick ausrollen. Mit einem Hasenausstecher, z. B. von hier, viele kleine Hasen ausstechen. Natürlich könnt ihr auch einen anderen Ausstecher nehmen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 10-12 Minuten backen. Kekse abkühlen lassen.

Eine Kastenform mit Backpapier auskleiden. Kuvertüre, Kokosfett und Puderzucker im Wasserbad langsam schmelzen. Etwas Kuvertüre in die Backform geben, so dass der Boden bedeckt ist. Schokolade etwas anziehen lassen. Die Hasenkekse mit den Ohren zuerst vorsichtig in die Kuvertüre stecken und hintereinander aufreihen bis alle Kekse verbraucht sind. Restliche Kuvertüre darüber gießen und kalt stellen.

Den kalten Osterhasenhund vorsichtig anschneiden und gut gekühlt genießen. Beim Anschneiden kann es natürlich passieren, dass man die Hasen nicht perfekt trifft, aber das ist nicht schlimm. Wer will schon Perfektion?! Mir ist das auch nicht ganz so super gelungen.

Kalter_Hund_weiß_3

Kalter_Hund_weiß

 Lasst euch die weiße Schokobombe schmecken oder den Osterhasenhund oder wie auch immer.

Liebe Grüße

Nasti