Kleine Apfel-Pekannuss-Tartes mit brauner Butter und dem knusprigsten und einfachsten Pie-Teig ever!

Da bin ich wieder! Oje, war das lange ruhig hier. Aber die letzten Monate habe ich mich einem anderen, zugegebenermaßen noch süßeren Projekt als Kuchen gewidmet, welches über neun Monate in „meinem Ofen“ gewartet hat, bis es endlich raus durfte. Aber es liegen wahnsinnig schöne Momente hinter und mit Sicherheit auch noch vor mir und ich genieße jede Minute mit meinem kleinen Mädchen. Deswegen verzeiht ihr mir bestimmt, dass es so lange nichts Neues gab.

Aber endlich habe ich wieder ein bisschen Zeit zum Backen und auch wieder richtig Lust dazu. Den Anfang machen heute kleine, mit zwei, drei Hapsen vernaschbare Tartes mit Apfel-Pekannuss-Füllung. Das Rezept für den Boden ist super einfach und sehr schnell gemacht und ist dabei noch das knusprigste, das ich je zustande gebracht habe.

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Rezept für ca. 12 Tartes mit Apfel-Pekannuss-Füllung

  • 160g Mehl + etwas zum Bestreuen der Arbeitsfläche
  • 1 1/2 TL Salz
  • 90g Butter + 30g für die Füllung + etwas zum Fetten der Form
  • 75g Pflanzenfett (Kokosfett geht auch)
  • 60ml eiskaltes Wasser
  • 80g brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 kleiner Apfel
  • 100g Pekannüsse

Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Butter und Pflanzenfett würfeln und zur Mehlmischung geben. Zügig mit den Händen oder einem mit einem Pastry Cutter ( z. Bsp. KitchenCraft Teigmischer, Edelstahl – Amazon Partnerlink), welchen ich wirklich empfehlen kann, zu einem krümeligen Teig verkneten. Es sollten noch erbsengroße Butterstückchen erkennbar sein. Nach und nach das kalte Wasser dazugeben und wirklich nur so lange verkneten bis ein einigermaßen homogener Teig entsteht. Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Klarsichtfolie wickeln und für mindestens 2 Stunden, am besten länger, in den Kühlschrank legen.

Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Mit einem Glas oder einer kleinen Schale 12 Kreise ausstechen. Eine Muffinform mir etwas Butter fetten und in jede Mulde einen Teigkreis drücken. Dabei die Ränder an den Seiten etwas hochziehen. Die Muffinform noch einmal für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 160 Grad vorheizen und den Teig darin 7-8 Minuten vorbacken. So weicht der Boden später nicht durch und wird schön knusprig. Für die Füllung die restliche Butter in einem kleinen Topf schmelzen und leicht braun werden lassen, vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. In einer Schüssel Zucker, Ei, Vanilleextrakt und Zimt verrühren und die abgekühlte Butter dazugeben. Den Apfel waschen, in kleine Stücke schneiden und zusammen mit den Pekannüssen unter die Butter-Zucker-Masse haben und verrühren.

Das Muffinblech aus dem Ofen nehmen, Mulden ggf. mit einem Löffel noch einmal etwas eindrücken und die Füllung gleichmäßig auf allen Teigböden verteilen. Den Backofen auf 175 Grad hochstellen und für weitere 15-16 Minuten goldbraun backen.

Die Tartes schmecken warm und kalt. Mir aber warm am besten 🙂

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Kleine Pies sind nicht so euer Ding? Wie wärs denn dann mit diesem Herbst-Pie mit Birnen und Cranberries? *klick*

Lasst es euch schmecken und habt einen wunderbaren Sonntag.

Liebe Grüße

Nasti

Saftiger Herbst-Pie mit Birnen-Cranberry-Füllung und Knusperblättern

Die Idee für diesen Kuchen habe ich schon seit Wochen in meinem Kopf spazieren getragen. Die Blattausstecher schon vor Wochen bestellt. Zur Umsetzung ist es erst jetzt gekommen. Der perfekte Teig und die richtige Füllung mussten her. Begleitet wurde das Ganze von ein bisschen Angst, dass sich die Vorstellung in meinem Kopf nicht so gut in die Realität umsetzen lässt oder das Ergebnis das nicht so ist, wie erwartet. Unbegründet. Dieser Pie ist wirklich der Knaller. Der Teig buttrig-knusprig, die Blätter sind formschön geblieben und zusammen mit der Füllung ist er zum tollsten Herbst-Soulfood geworden. So gut, dass ich fast die Hälfte gleich auf einmal gegessen habe. Ich rolle jetzt glückselig mit dem Bauch voll Birnen, Cranberries und knusprigen Blättern durch die Wohnung.

Der Teig reicht für eine 26er Form. Statt Blätterdeckel könnt ihr natürlich auch ein Gitter legen oder was auch immer euch gefällt. Als Ausstecher habe ich diese hier benutzt *Klick* (Amazon Partnerlink).

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Rezept für einen Herbst-Pie mit Birnen und Cranberries

  • 360g Mehl (ich hab nicht richtig hingeguckt und Dinkel- statt Weizenmehl genommen…hat super funktioniert) + etwas zum Bestäuben der Arbeitsfläche
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Zucker + 60g für die Füllung
  • 175g kalte, gewürfelte Butter + etwas zum Fetten der Form
  • 6 EL Rapsöl
  • 6 EL sehr kaltes Wasser
  • 20g gehackte Mandeln
  • 1 Eigelb
  • 4 Birnen
  • 150g frische Cranberries
  • 1/4 TL Zimt
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 2 EL Speisestärke

Mehl,Salz und 2 EL Zucker in einer Schüssel vermischen. Butter und Öl dazugeben und alles zu einem krümeligen Teig verkneten. Nicht zu lange kneten, es können ruhig noch Butterstückchen erkennbar sein. Wasser dazugeben und mit einem Holzlöffel vermengen bis ein Teig entsteht. Auch hier nicht zu lange rühren. 1/3 des Teigs abnehmen, zügig zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und kalt stellen. Gehackte Mandeln zum Rest des Teigs geben, auch diesen zu einer Scheibe formen und ebenfalls für mindestens 1 Stunde kaltstellen.

Pie-Teig sollte man nie zu lange kneten, damit dieser beim Backen schön luftig und knusprig wird.

Birnen waschen, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zusammen mit den Cranberries in eine Schüssel geben, den restlichen Zucker, Zimt, Vanilleextrakt und Speisestärke unterrühren und bei Seite stellen.

Backofen auf 175 Grad vorheizen und eine Pie- oder Springform fetten. Große Teigscheibe auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Form damit auskleiden. Überstehende Ränder abschneiden. Birnen-Cranberry-Füllung in die Form geben. Den restlichen Teig ausrollen, verschiedene Blätter ausstechen und auf den Früchten verteilen.

Eigelb mit etwas Wasser glattrühren und die Blätter sowie den Rand des Pies damit bestreichen. Auf der untersten Stufe 45-50 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und genießen.

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Habt einen wunderbaren Herbstsonntag und lasst es euch gut gehen.

Liebe Grüße

Nasti

 

Süße Lavendel-Handpies mit Pflaumen-Blaubeerfüllung + Sweet Family Give-Away

Dieser Post enthält Werbung.

Wir ihr sicherlich schon mitbekommen habt, steh ich total auf amerikanisches Gebäck: fluffige Muffins, klitschige Brownies und super chewy Cookies verlassen besonders häufig meinen Backofen. Da darf ein amerikanischer Klassiker natürlich nicht fehlen: Pie! Dass man damit allerlei Schabernack treiben kann, weiß man spätestens seit einem amerikanischen Kultfilm aus den späten 90ern. Dass er dazu aber viel zu schade ist und man ihn lieber verspeisen sollte, ist ja wohl klar. Es gibt fast nichts besseres als buttrigen Mürbeteig, gefüllt mit allerlei Obst, Nüssen oder Schokolade, im Ofen knusprig gebacken. Allein die Vorstellung an den Geruch, verursacht bei mir sofort Pfützenalarm im Mund.

Was ich dagegen vor allem bei Obstpies nicht so mag ist, dass die komplette Füllung beim Anschneiden häufig heraus läuft. Für den Geschmack des Kuchens ist das natürlich kein Problem, für die „Das-Auge-isst-mit-Esser“ hingegen schon. Weil schön sieht der Pie dann meistens nicht mehr aus. Aber für dieses Problem gibt es jetzt eine ganz einfache Lösung: „Fix für fruchtige Desserts“ von Sweet Family. Ganz einfach kalt angerührt wird die Fruchtfüllung schön kompakt mit einer angenehmen süßen Note. Ein passendes Rezept dazu gibt es natürlich auch: süße Lavendel-Handpies mit einer Pflaumen-Blaubeerfüllung. Und nicht nur das! Zusammen mit Sweet Family verschenke ich zwei wunderschöne Dessertschalen in transparent und pink aus der „Kastehelmi“-Serie im Wert von 80€. Was ihr dafür tun müsst, erfahrt ihr am Ende dieses Posts.

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Rezept für 12-14 Handpies

Für den Teig:

  • 8 EL Buttermilch
  • 3 EL Lavendelblüten
  • 300g Mehl + etwas für die Arbeitsfläche
  • 30g Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 230g kalte, gewürfelte Butter

Für die Füllung:

  • 125g Pflaumen
  • 30g Fix für fruchtige Desserts von Sweet Family
  • handvoll Blaubeeren
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Eigelb
  • brauner Zucker zum Bestreuen

Buttermilch und Lavendel in einer kleinen Schüssel vermischen und für mindestens 2 Stunden, am besten aber über Nacht, kaltstellen.

Mehl, Zucker, Salz und Butter in einer Schüssel verkneten. Dabei können ruhig noch erbsengroße Butterstücke sichtbar sein. Buttermilch durch ein Sieb dazu gießen und so die Lavendelblüten auffangen. Nochmals kurz durchkneten, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 1 Stunde kaltstellen.

Pflaumen, waschen, entkernen und halbieren. Zusammen mit dem Fix in ein hohes Gefäß geben und mit einem Pürierstab durchmixen, anschließend die Blaubeeren unterheben und Zitronensaft dazugeben.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und mit einem Glas oder ähnlichem 24-28 Kreise ausstechen, ggf. mehr, und die Hälfte auf ein Backblech setzen. Eigelb mit etwas Wasser verquirlen und die Teigkreise am Rand damit bestreichen. Je einen guten Teelöffel des Pflaumenpürees in die Mitte geben und weiteren Teigkreis darüberlegen. Die Ränder mit einer Gabel ringsherum fest andrücken. Damit der Dampf entweichen kann, in jeden Handpie ein kleines Kreuz schneiden. Die Handpies mit dem restlichen Eigelb bestreichen und mit Zucker besprenkeln. Für 18-20 Minuten goldbraun backen.

Luftdicht verpackt, halten sich die Handpies bis zu 2 Tage frisch.

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Give-Away – Hurra! Hurra!

Um diese zwei hübschen Dessertschalen aus der „Kastehelmi“-Serie zu gewinnen, verratet mir doch bis Freitag, den 11.9.15 24 Uhr, euer allerliebstes Lieblingsdessert in den Kommentaren und mit etwas Glück machen sich die zwei Schalen bald auf den Weg zu euch. Und das Lieblingsdessert genießt sich dann besonders gut. Ich drücke euch die Däumchen. Der Gewinner/die Gewinnerin wird ausgelost.

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Quelle: Sweet Family

Lasst es euch schmecken und habt einen wunderbaren Sonntag.

Liebe Grüße

Nasti

Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung von Sweet Family. Vielen Dank!

Zuckersüße Minipies mit Rhabarber, Himbeeren und gaaanz viel Liebe

Also wenn es um Rhabarber geht, werde auch ich zum Mitläufer. Sind doch momentan nicht nur die Obstregale, sondern auch Foodzeitschriften und zahlreiche Blogs voll mit den schönsten Rezepten rund um das schlanke Gemüse, was der Rhabarber eigentlich ist. Aber sein säuerlich-fruchtiges Aroma eignet sich einfach ganz hervorragend, um daraus süße Köstlichkeiten zu zaubern. Und auch dazu, der liebsten Mama am Muttertag eine Freude zu bereiten. Wenn der Rhabarber dann noch zusammen mit Himbeeren so hübsch verpackt in einem kleinen Minipie daherkommt, ist die Freude gleich doppelt, ach was dreimal, fünfmal, 57mal so groß. Ich springe gern auf den Rhabarberzug auf. Wo fährt der eigentlich hin? Richtung Sommer? Ich bin dabei!

Wenn ihr den Teig bereits einen Tag vorher zubereitet, sind die Minipies auch ganz schnell gemacht. Je nachdem wie ihr sie dekorieren wollt, ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt. Also, lasst eurer Fantasie freien Lauf und kommt schnell in den Genuss dieser kleinen Leckerbissen. Mir hat heute das reizende Fräulein T. in der Küche und beim Fotografieren geholfen – Freude und Kreativität hoch zehn war das!

Und? Welche Nummer hättet ihr gern?

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Rezept für 12 Minipies mit Rhabarber und Himbeeren

  • 40g Maismehl
  • 50g Zucker
  • Prise Salz
  • 300g Mehl + etwas für die Arbeitsfläche
  • 230g gewürfelte Butter
  • 2 Eigelb
  • 60ml kaltes Wasser
  • 4-5 Stangen dünner, roter Rhabarber
  • 170g Himbeeren
  • 3-4 EL brauner Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 TL Speisestärke
  • 1 Ei

Maismehl, Zucker, Salz und Mehl vermischen. Butter dazugeben und mit den Knethaken des Handrührers zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Eigelbe und Wasser verrühren und zum Teig geben. Weiter kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig dritteln und einmal zwei Drittel des Teiges und einmal ein Drittel in Klarsichtfolie wickeln und für mindestens zwei Stunden kalt stellen.

Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit den Himbeeren, dem Zucker, Vanilleextrakt und der Speisestärke vermischen und kurz ziehen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den großen Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Mit Hilfe eines Glases gleichmäßige Kreis ausstechen und die Mulden eines Muffinbleches damit auskleiden. Die Kreise sollten so groß sein, dass sie bis an den Rand der Form reichen. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und die Rhabarber-Himbeerfüllung darin gleichmäßig verteilen. Den Rest des Teiges aus dem Kühlschrank holen und ebenfalls dünn ausrollen. Jetzt ist eure Kreativität gefragt. Entweder ihr stecht Deckel aus, die den Pie komplett verschließen oder kleine Herzen oder Streifen, um ein Gitter zu legen oder oder oder…Wenn ihr euch für einen Deckel entscheidet, diesen mit einer Gabel an den Rändern leicht festdrücken. Mein Favorit ist No. 5 mit vielen kleinen Herzen 🙂

Das Ei verquirlen und die Pies damit bestreichen. Für 20 Minuten goldbraun backen, abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen.

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Die angegebene Teigmenge eignet sich auch für einen großen Pie mit Haube. Die Backzeit solltet ihr dabei aber um ca. 10 Minuten verlängern.

Lasst es euch schmecken und/oder macht eurer Mama eine kleine, fruchtige Freude.

Liebe Grüße

Nasti

Ps.: Ein easy Rezept für einfachen Rhabarbersirup findet ihr hier *klick*.

Very Beery-Pie mit Schwipps und Zuckerkruste oder warum beim Teigrollen kleine Schmerzensschreie durch die Küche hallten

Oh Mann, oh Mann! Ich muss mich ja selbst mal ein bisschen loben und hervorheben, dass ich die lange, schulfreie Zeit dazu nutze meinen Körper etwas in Form zu halten, denn der nächste Strandurlaub ist nicht mehr weit. Leider ließ ich mich gestern von einer, die sich Freundin nennt, in einen Kurs schleppen, bei dessen Namen ich schon hätte Reißaus nehmen sollen. Hab ich nicht und nu hab ich den Salat. Komplettkörperschmerzenundallestutweh!!! Für den heutigen Blogpost kam ein Nudelholz zum Einsatz. Schlechte Idee. Sehr schlechte Idee. Meine Arme waren eine einziges, schwabbeliges Rumgehänge und jedes Teigausrollen entlockte mir Wimmern, Jammern und kleine Schmerzensschreie. Viel schlimmer allerdings finde ich, dass ich ganz ernsthaft mit dem Gedanken spiele nächsten Montag wieder hinzugehen. Ich muss verrückt sein.Total durchgeknallt. Warum laufe ich überhaupt noch frei herum und warum hält mich niemand auf?

Na was solls?! Der Duft eines frisch gebackenen Pies, der langsam durch die Wohnung zieht, entschädigt mich für einiges. Ist es eigentlich kontraproduktiv, sich nach schweißtreibenden Aktivitäten mit Kuchen zu verwöhnen? Ich finde nicht :). Und da sich die Sommerobst-Saison langsam dem Ende neigt, gibts heute einen extra saftigen Pie mit Kirsch-Blaubeer-Füllung und ein bisschen Bumms. Uns ich sage traurig „Bye bye“ Kirschen, Erdbeeren, Nektarinen und Co. Es war schön mit euch und ich hoffe, wir sehen uns ganz schnell wieder.

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Rezept für einen Pie mit Kirsch-Blaubeer-Füllung

Teig:

  • 30g gemahlene Mandeln
  • 50g Zucker
  • große Prise Salz
  • 360g Mehl + etwas für die Arbeitsfläche
  • 120g kalte, gewürfelte Butter + etwas für die Form
  • 60ml kaltes Wasser
  • 2 Eigelb

Füllung:

  • 750g entkernte Kirschen (Memo an mich selbst: einen Entkerner kaufen!)
  • 400g Blaubeeren oder Heidelbeeren
  • 130g braunen Zucker + etwas zum Bestreuen
  • 3 EL Speisestärke
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 30 ml Whiskey 😀
  • 1 Ei zum Bestreichen

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Gemahlene Mandeln, Zucker, Salz und Mehl in einer großen Schüssel mischen. Die Butter dazugeben und alles gründlich miteinander verrühren. Wasser mit Eigelben verquirlen und zum Teig geben. Wenn der Teig zu fest ist, noch etwas mehr Wasser unterrühren. Mit leicht bemehlten Händen nochmal durchkneten, halbieren, in Frischhaltefolie wickeln und für min. 1 Stunde kalt stellen.

Den Backofen auf 210 Grad vorheizen. Eine Pieform mit etwas Butter ausfetten. Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben und eine Hälfte des Teiges darauf dünn ausrollen. Den Teig vorsichtig in die Form geben und den Rand leicht andrücken. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Die zweite Hälfte des Teiges ebenfalls dünn ausrollen und bei Seite legen.

Für die Füllung alle Zutaten in eine große Schüssel geben und gut miteinander vermengen. Die Füllung gleichmäßig in der Pieform verteilen. Die zweite Teighälfte darüber legen, die Ränder fest aneinander drücken und überstehenden Teig evtl. abschneiden. Mit übrig gebliebenem Teig lässt sich der Pie niedlich verzieren. Das Ei verquirlen und gleichmäßig auf dem Pie verstreichen und mit etwas braunem Zucker bestreuen. Damit die Hitze entweichen kann, in die Mitte des Pies ein kleines Kreuz oder ähnliches schneiden. Für 30 Minuten bei 210 Grad backen, die Temperaturen anschließend auf 175 Grad herunter drehen und nochmals 30-40 Minuten backen. Wenn der Pie zu dunkel wird, den Pie einfach mit Alufolie abdecken. Herausnehmen und vor dem Anschneiden gut abkühlen lassen. Am besten und obertollsten mit einer Kugel Vanilleeis garnieren und genießen.

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Da hab ich gleich ein bisschen weniger Schmerzen. Habt es schön!

Liebe Grüße

Nasti