Brezel-Time!!! Mini-Sweettable mit Peanutbutter-Brezelcupcakes, Brezel-Lollies und weichen Brezelbuns mit Cookiefüllung

Nach über einem Jahr des Bloggens, Backens, Schreibens und Kreativseins wurde es endlich mal Zeit für meinen ersten kleinen Sweettable. Auf der Suche nach ein bisschen Inspiration, bin ich beim Bummeln auf schöne Herbstdeko gestoßen und der Plan nahm in meinem Kopf ziemlich schnell Formen an. Und was passt zum Herbst, zum goldenen Oktober und zur Wiesn besser als eine schöne Brezelsause? Richtig! Nix! Daher gibt es heute einen zauberhaften Sweettable zum Brezelmotto aber in süß. Ist ja schließlich ein Sweettable und kein Salty- oder Savorytable näch? Mit dabei sind wirklich ganz bombige Peanutbutter-Cupcakes mit Brezel-Karamell-Topping, süße Schokobrezeln am Stiel nach einem Rezept von Dani Klitzeklein und softe Brezelbuns (die allerdings etwas aus der Form geraten sind) mit Cookiefüllung.

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Rezept für 9-10 Brezelcupcakes

Teig:

  • 60ml Pflanzenöl
  • 120g Erdnussbutter
  • 100g brauner Zucker
  • 60g Zucker
  • 2 Eier
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 180g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 75ml Milch
  • handvoll Schokotröpfchen
  • 5-6 Kramelltoffees

Frosting:

  • 230g Butter
  • 210g Puderzucker
  • 30-40 kleine Brezeln
  • 70g Zartbitterschoki
  • etwas Karamellsoße entweder von Bonne Mamman oder zum Beispiel selbstgemacht *klick*

Den Backofen auf 170 Grad vorheizen. Öl und Erdnussbutter mit dem Mixer cremig rühren. Braunen Zucker, Zucker und Eier dazugeben und zu einem glatten Teig rühren. Vanilleextrakt dazugeben. Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel leicht miteinander vermengen und nach und nach zum Teig geben. Schokotröpfchen vorsichtig unterheben. Die Karamelltoffees klein schneiden und ebenfalls zum Teig geben. Muffinförmchen zu 2/3 mit Teig füllen und ca. 20 Minuten backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Für das Frosting die Butter und den Puderzucker miteinander cremig rühren bis eine glatte Masse entsteht. Wer mag kann einen Teelöffel Karamellsoße bereits zum Frosting geben.

Schokolade schmelzen. Brezeln auf einem Blatt Backpapier auslegen und mit der Schokolade besprenkeln. Einfacher gehts mit gekauften Schokobrezeln zum Beispiel von Milka.

Frosting mit einem Löffel oder Palette auf den Muffins verstreichen und in jeden 3-4 Brezeln stecken, mit Karamellsoße verzieren und kalt stellen.

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Rezept für ca 25 Schokobrezeln am Stiel

  • 70g Butter
  • 140g brauner Zucker
  • 150g Zartbitterschoki
  • 1 Ei
  • 170g Mehl
  • 30g Backkakao
  • 1/2 TL Backpulver
  • große Prise Salz
  • 1/4 TL Zimt

Butter, Zucker und Schoki in einem kleinen Topf bei niedriger Temperatur schmelzen, vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen. Die trockenen Zutaten miteinander vermischen. Das Ei zur Schokomasse geben und zügig verrühren. Schokomasse zu den trockenen Zutaten geben und mit dem Knethaken des Handrührgeräts zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde kaltstellen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig ca. 5mm breit ausrollen und mit einem Ausstecher Brezeln ausstechen. In jeder Brezel vorsichtig ein Holzstäbchen stecken und ca.10 Minuten backen. Nicht zu lange, da die Kekse sonst ziemlich schnell hart werden. Abkühlen lassen. In einer Keksdose bleiben die Brezellollies ein paar Tage frisch.

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Rezept für 5-6 Brezelbuns mit Cookieteig

Brezelteig:

  • 300ml warmes Wasser
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 2 EL brauner Zucker
  • 115g Butter
  • 1 1/2 TL Salz
  • 550g Mehl + etwas für die Arbeitsfläche
  • 2 TL Natron
  • 1 Ei
  • grobes Salz zum Bestreuen

Cookieteig:

  • 300g Mehl
  • 1 TL Natron
  • große Prise Salz
  • 230g Butter
  • 100g Zucker
  • 180 brauner Zucker
  • 3 TL Vanilleextrakt
  • 2 Eier
  • 100g Schokotröpfchen (von Ruf gibt es backfeste Chocochunks…die sind toll)

Für den Brezelteig Wasser, Hefe, Zucker und Butter in einer großen Schüssel miteinander verrühren und einige Minuten stehen lassen. Salz und Mehl dazugeben und und mit dem Knethaken des Mixers einige Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenn der Teig zu klebrig ist, noch etwas Mehl unterrühren. Teig abdecken und für ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Für den Cookieteig Mehl, Natron und Salz in einer Schüssel locker vermengen. Butter, Zucker, braunen Zucker und Vanilleextrakt miteinander cremig rühren. Eier dazugeben und weiter rühren. Mehlmischung dazugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Am Ende die Schokotröpfchen gleichmäßig unterheben.

Den Backofen auf 210 Grad vorheizen. Den Brezelteig nochmal kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche in 6 gleichgroße Stücke teilen. Jedes Stück zu einem langen, schmalen Rechteck ausrollen. Den Cookieteig längs darauf verteilen, dabei an den kurzen Enden etwas Platz lassen. Die kurzen Ende umklappen und von der langen Seite eng aufrollen. Eine Schlaufe legen und die Enden zweimal über einander schlagen und unter die Schlaufe legen. Wie ihr erkennen könnt, ist mir das nicht wirklich gut gelungen. Aber im Prinzip könnt ihr auch einen hübschen Knoten machen. Eine Schüssel mit warmem Wasser füllen und das Natron darin auflösen. Jede Brezel kurz hineintauchen, so dass sie vollkommen mit der Lauge bedeckt ist. Die Brezeln, Knoten oder was auch immer auf ein Backblech setzen. Das verbliebene Ei verquirlen und die Brezeln damit verstreichen und mit grobem Salz bestreuen. Für 15-18 Minuten backen und am besten gleich warm genießen. Gut verpackt schmecken sie am nächsten Tag evtl. leicht getoastet immer noch sehr lecker.

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Ich wünsche euch eine wunderbare Brezelsause und einen sonnigen Sonntag.

Liebe Grüße

Nasti

PS: Baumscheiben, Hirschglas und Moos gibt es aktuell bei Depot. Eicheln bei mir vor der Tür 🙂

 

 

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Mangold-Ricotta-Muffins mit Sonnenblumenkernen…Resteverwertung at its best

Hmm, ich muss ja leider gestehen, dass auch ich zu den Menschen gehöre, die viel zu viele Lebensmittel wegwerfen. Ein halber Becher Schlagsahne, die verschrumpelten Reste eines Salatkopfes, die braune Banane, die letzte Scheibe Brot, die doch schon etwas hart geworden ist. Ich bemühe mich daher schon möglichst kleine Mengen zu kaufen, die zwar häufig teurer sind als die große Packung, dafür aber schneller verbraucht sind. Immer gelingt mir das leider noch nicht. Also wohin mit dem angefangenen Becher Ricotta, dem letzten Rest Butter und den Sonnenblumenkernen, die schon viel zu lange im Schrank auf Verspeisung warten? Richtig! Sie werden verbacken. Und damit das Ganze noch etwas Pep bekommt, gab es noch frischen Mangold dazu.

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Rezept für 12 Mangold-Ricotta-Muffins

  • 200g Mangold
  • 100g weiche Butter
  • 250g Ricotta
  • 2 Eier
  • 1 1/2 TL Salz
  • ordentlich Pfeffer
  • 1 TL Zucker
  • 50ml Milch
  • 130g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 50g Sonnenblumenkerne

Mangold sollte ähnlich wie Spinat nicht roh verzerrt werden, da ein Stoff enthalten ist, der die Aufnahme von Eisen ins Blut erschwert. Daher habe ich den Mangold gut gewaschen und einige Minuten in Salzwasser aufgekocht. Mangold danach gut abtropfen lassen und klein schneiden, abkühlen lassen und zur Seite stellen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Butter, Ricotta, Salz, Pfeffer, Zucker und Milch mit dem Handrührgerät gut vermischen. Mehl und Natron hinzufügen und nochmals verrühren. Wenn der Teig zu dick ist, kann man noch einen weiteren Schuss Milch dazu geben. Den klein geschnittenen Mangold und die Sonnenblumenkerne unterheben. 12 Papierförmchen in ein Muffinblech setzen und den Teig gleichmäßig in die Förmchen füllen. Im Ofen bei ca. 25 Minuten goldbraun backen.

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Im Kühlschrank bleiben die Muffins einige Tage frisch. Als kleiner, herzhafter Snack für zwischendurch sind sie einfach super, obwohl klein natürlich relativ ist ;).

Lasst es euch schmecken und seid lieb gegrüßt,

Nasti

Klassiker im neuen Style: Bienenstich-Muffins

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Manchmal sind doch die guten, alten Klassiker einfach das Beste oder? Ein bisschen aufgepeppt und in Muffinform mit süßem Gewand kommt der Bienenstich doch gleich noch besser rüber als früher aufs Omas Kaffeetafel oder? Wobei ich sagen muss, dass meine Oma glaub ich, noch nie einen Bienenstich gebacken hat :). Mit einer Marshmallow-Buttercreme als Füllung, hat der Bienenstich nicht nur ein optisches sondern auch ein kleines, geschmackliches Makeover erhalten.

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Und weil ich euch natürlich wieder daran teilhaben lassen will, gibts hier das Rezept:

Rezept für 12 Bienenstich-Muffins

  • 400g Butter…oha!
  • 250g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone
  • 3 Eier
  • 100g fettarmer Joghurt
  • 75g gemahlene Mandeln ohne Haut
  • 150g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 160g Marshmallow Fluff
  • 100g Mandelblättchen
  • 2 EL Honig
  • 4 EL Schlagsahne

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen bestücken. 175g Butter, 150g Zucker, 1 Prise Salz und die Zitronenschale mit dem Handrührgerät schaumig rühren. Erst die Eier und anschließend den Joghurt dazugeben und gut vermischen. Gemahlene Mandeln, Mehl und Backpulver zum Teig geben, verrühren und dann den Teig in die Förmchen füllen. Die Förmchen sind recht voll, aber keine Angst, es läuft nichts über. Für 20 Minuten im Ofen backen und anschließend 10 Minuten abkühlen lassen.

Für die Füllung 200g Butter mit dem Handrührgerät ein paar Minuten schaumig schlagen. Den Marshmallow Fluff nach und nach unterrühren. Von jedem Muffin mit einem Brotmesser vorsichtig den Deckel abschneiden. Die Creme am Besten in einen Spritzbeutel füllen und auf jeden Muffin einen großzügigen Klecks setzen. Mit einem Esslöffel geht das aber auch. Den Deckel daraufsetzen, leicht andrücken und eine halbe Stunde kalt stellen.

Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten, aber Achtung bei mir sind einige ziemlich schnell etwas zu dunkel geworden, und herausnehmen. 100g Zucker in der Pfanne bei schwacher Hitze karamellisieren lassen. 25g Butter und den Honig hinzufügen und zügig verrühren. Abschließend die Sahne dazu gießen und kurz aufkochen lassen. Die Mandelblättchen zur Karamellmischung geben und gut vermengen. Auf jeden Muffin einen Esslöffel davon verteilen so lange die Mischung noch warm ist. Fertig :).

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Welche Klassiker würdet ihr denn gern mal in neuem Gewand sehen?

Morgen ist schon Freitag…juhuuu!

Liebe Grüße,

Nasti

Frühstücks-Friands zum Frühstück mit Friends *sonntagssüß*

Spontan ist manchmal einfach am Besten. Wenn spontan dann auch noch ein Frühstück mit Freunden bedeutet, ist das am aller aller Besten. Ihr wisst, mit leeren Händen auftauchen, ist nicht so mein Ding. Daher gibt es für meine Lieben zum Genießen ein paar schnelle, köstliche, easy-peasy Himbeer-Friands. Friands sind französische Mandelküchlein, die mit allerlei Obst verziert werden können. Laut Google sind die Friands vor allem in Australien der Renner, damit sich das schnell ändert und sie auch bei uns zum Kultstar werden, gibt es sie heute hier für euch.

Das Rezept habe ich leicht verändert aus dem Buch „What Katie ate“ übernommen. Und die Gute wird wissen, wovon sie spricht und kocht, denn sie lebt in Australien und zaubert einfach wahre Küchenschätze.

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Für Friands gibt es eine spezielle Backform, aber ein Muffinblech tut es auch. Und wer sagt eigentlich, dass Friands rund sein müssen?

Rezept für 10 Friands

  • 5 Eiweiß
  • 150g Butter + etwas zum Einfetten
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 185g gesiebten Puderzucker + etwas zum Bestäuben
  • 50g Mehl
  • 150g Himbeeren, frisch oder tiefgekühlt + einige zum Garnieren

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Vertiefungen der Form leicht einfetten. Das Eiweiß kurz aufschlagen, damit sie sich verbinden. Es ist nicht nötig, das Eiweiß steif zu schlagen.

Die Butter zerlassen und kurz abkühlen lassen. Dann zusammen mit den Mandeln, dem Puderzucker und dem Mehl verrühren.  Das Eiweiß vorsichtig unterheben und gründlich mischen. Den Teig zu zwei Dritteln in die Form füllen und auf jedes Friand drei bis vier Himbeeren setzen. Für 25-30 Minuten im Ofen backen. Stäbchenprobe machen.

Die Friands mit Puderzucker bestreuen und mit übrigen Himbeeren anrichten und am Besten warm genießen.

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Lasst es euch gut gehen und genießt das Leben :).

Liebe Grüße,

Nasti

Mega-Schokoschock alias Oreo-Cheesecake-Muffins

Ha! In diesen Tagen zieht ein Hochdruckgebiet über Deutschland, das nochmal ein bisschen Sonne und Wärme bringt. Und es trägt den wunderbaren Namen „Nastasja“. Doppelt ha! Noch nie hieß irgendetwas wie ich und schon gar nicht so was tolles wie ein Hoch, das schönes Wetter bringt. Ich bin glücklich. So einfach geht das. Und um das mit euch zu teilen, gibt es fürs Wochenende wahnsinnig schokoladige Oreo-Cheesecake-Muffins mit dem schnellsten Kuchenboden der Welt. Soulfood deluxe.

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Rezept für ca. 15 Oreo-Cheesecake-Muffins

  • 1 Becher Schlagsahne
  • 200g Zartbitterschoki
  • 5 EL Milch
  • 3 Eier
  • 100g Zucker + 1 gehäuften EL
  • 500g Speisequark
  • 1 Päckchen Schokopuddingpulver
  • 1 EL Kakao
  • 15 Oreokekse + evtl einige fürs Topping
  • 100g Frischkäse
  • Saft einer 1/2 Zitrone

Den Backofen auf 150 Grad (Umluft) vorheizen. Die Schlagsahne in einem kleinen Topf auf dem Herd erhitzen. Die Schokolade klein hacken und in die Sahne rühren bis sie geschmolzen ist. Die Milch hinzugeben, nochmals gut verrühren, vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Die Eier und den Zucker hell und schaumig mit dem Handrührgerät schlagen. Quark und Puddingpulver unterrühren. Anschließend den Kakao und die Schokosahne unter die Masse heben und gut vermischen.

Papierförmchen in ein Muffinblech setzen und in jedes einen Oreokeks geben. Die Quarkmasse relativ hoch in die Förmchen füllen. Den Frischkäse mit dem Zucker und dem Zitronensaft glatt rühren und auf jeden Muffin einen teelöffelgroßen Klecks geben. Wer möchte, setzt jetzt noch einen halben Oreokeks oben darauf. Es kann gut sein, dass noch etwas Quarkmasse übrig bleibt je nachdem wie viel Teig ihr in die Formen füllt. Aber ein bisschen naschen zwischendurch ist ja wohl erlaubt…

Für ca. 25 Minuten im Ofen backen und anschließend bei leicht geöffneter Ofentür 15 Minuten abkühlen lassen. Das verhindert, dass der Teig wieder total in sich zusammenfällt. Leider kann man das nie ganz verhindern. Dafür ist die Quarkmasse wahrscheinlich einfach zu schwer.

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Also packt euren Schatz ein, schwingt euch vielleicht das letzte Mal in diesem Jahr aufs Fahrrad und geht raus in die Natur. Eventuell findet ihr unterwegs ja ein schönes Plätzchen, auf dem ihr die kleinen Schokobomben genießen könnt.

Ich werde mich jetzt mit einem Korb voller Muffins auf den Weg durch den Wald zu meiner Mama machen…nicht zur Großmama. Obwohl es gut sein kann, dass auf dem Weg dorthin eine Horde kleiner Fußball-Wölfe über mich herfällt. Gott sei Dank habe ich Futter dabei und bleibe hoffentlich verschont. Ob ich wohl in den Tiefen meines Kleiderschranks eine rote Mütze finde? Niedlich wärs…

Habt einen wunderbaren Samstag und genießt das Leben.

Alles Liebe

Nasti

Bye, bye Sommer…hallo kernige Kürbismuffins!

Brrrrr, ist das ungemütlich draußen geworden und mir wird schmerzlich bewusst: der Sommer ist vorbei. Oje, wie soll ich als Sommerkind mit den dunklen Tagen, den kalten Temperaturen und ohne frische Erdbeeren und Kirschen auskommen? Winterschlaf wäre eine sehr interessante und überlegenswerte Option. Aber dann würde ich ja auch die schönen Dinge verpassen, die der Herbst zu bieten hat. Bunte, fallende Blätter, gemütliches Couching an verregneten Sonntagen, 2 Wochen Herbstferien und KÜRBISSE. Was als Kind von mir noch mit „ihhh“ und „bööörks“ kommentiert wurde, hat vor einigen Jahren den Weg in meine Küche gefunden. Vor allem als Suppe steht er jedes Jahr auf meinem Herbst-Speiseplan.

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Aber der Kürbis kann auch anders und zwar süß in Form von verlockenden Kürbismuffins. Und das Rezept gibts hier…

Rezept für 12 kernige Kürbismuffins

  • 300g Kürbis zum Beispiel Hokkaido
  • 50g Kürbiskerne
  • 160g brauner Zucker
  • 115g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 150g Vollkornmehl
  • 80g kernige Haferflocken
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • nach Belieben 1-2 TL frisch geriebenen Ingwer
  • Puderzucker zum Bestäuben

Den Kürbis gut waschen, den Strunk und das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden. Mit wenig Wasser in einem kleinen Topf weich kochen, das Wasser abgießen und den Kürbis pürieren. Zur Seite stellen und abkühlen lassen. Währenddessen die Kürbiskerne in der Pfanne ohne Fett kurz anrösten und anschließend 1 EL Butter (ca. 15g) und 2 EL braunen Zucker hinzugeben und alles karamellisieren lassen. Achtung, dass es nicht anbrennt. Pfanne vom Herd nehmen und ebenfalls abkühlen lassen.

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Den restlichen Zucker mit der Butter und den Eiern mit dem Handrührgerät sehr schaumig schlagen. Das abgekühlte Kürbispüree und den geriebenen Ingwer hinzugeben und alles gut verrühren.

In einer Extraschüssel das Mehl, die Haferflocken, das Backpulver, den Zimt und das Salz gut vermischen und unter den Kürbisteig rühren. Die ganze Masse in 12 Papier-Muffinförmchen oder in eine gefettete Muffinform geben und die karamellisierten Kürbiskerne darauf verteilen. Ca. 20 Minuten backen. Da jeder Ofen etwas anders ist, die Stäbchenprobe nicht vergessen.

Die Muffins abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

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Ich Dummi habe leider den frischen Ingwer vergessen, was mir aber erst auffiel, als ich die Hälfte des Teiges schon in den Förmchen hatte. Daher habe ich einfach noch ein bisschen Ingwerpulver über den Teig gestreut. Aber probiert es mal mit frischem Ingwer. Das gibt dem Ganzen noch eine fruchtige Schärfe.

Und die sind sooooooo yaaaaaammiiiiiiiiiii und haben eine wunderbare Farbe 😀 Bitte unbedingt einmal nachbacken!!!

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Die süßen Muffinförmchen gibt es in der Schönhaberei oder auch für ein bisschen mehr Geld hier. Diese Förmchen sind etwas größer, daher hat der Teig nur für neun Muffins gereicht. Aber die muss man ja auch erstmal verdrücken.

Lasst es euch schmecken und habt eine schöne Restwoche.

Alles Liebe Nasti 🙂