Süßes zum Frühstück: Rhabarber-Muffins mit Joghurt und Nüssen

Schon wieder Rhabarber? Na klar! Die Saison ist so kurz und dann muss ausgenutzt werden. Vielleicht ist deswegen auch der eigentliche Name „Gemeiner Rhabarber“, weil es so fies von ihm ist, dass er immer nur so kurz im Obstregal auftaucht. Und das, obwohl er ja eigentlich ein Gemüse ist. Backen mit Gemüse ist ja schon längst keine Seltenheit mehr und eine gute Möglichkeit gaumenverwöhnten Süßschnäbeln und Gemüseverweigerern ein paar Vitamine unterzujubeln. Geht ganz einfach, ganz schnell und kommt dabei noch mit wenig Butter und Zucker aus. Waaaas?! Vertraut mir, schmeckt trotzdem!

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Rezept für 10-12 Rhabarber-Nuss-Muffins

  • 120g Mehl
  • 120g Vollkornmehl
  • 1 EL Haferflocken
  • 120g Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • große Prise Salz
  • 200g griechischer Joghurt (saure Sahne geht auch)
  • 70g Butter
  • 2 Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 3-4 Stangen möglichst roter Rhabarber
  • 70g gemischte Nüsse

Backofen auf 190 Grad vorheizen, eine Muffinform mit Förmchen auslegen.

Mehle, Haferflocken, Zucker, Backpulver, Natron und Salz mischen, bei Seite stellen. Butter schmelzen und kurz abkühlen lassen. Joghurt, geschmolzene Butter, Eier und Vanilleextrakt mit dem Handrührgerät zu einer homogenen Masse verarbeiten. Zur Mehlmischung geben und mit einem Teigschaber oder Holzlöffel zügig grob verrühren.

Rhabarber waschen, ggf. etwas putzen und in 2-3cm lange Stücke schneiden. Nüsse in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten. Das macht sie aromatischer. Rhabarber und Nüsse zum Teig geben und kurz unterheben.

Teig gleichmäßig in die Form füllen und 20-22 Minuten goldbraun backen, ggf. die Stäbchenprobe machen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Luftdicht verpackt, schmecken die Muffins auch am nächsten Tag noch super frisch und saftig.

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Genießt das wunderbare Sonnenwetter und lasst es euch gut gehen und schmecken.

Liebe Grüße

Nasti

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Weltallerschönste Herbstküchlein: Rosenmuffins mit Blätterteig und Apfel

Zugegeben auch Foodblogger speziell Backblogger sind bequem. Man muss nicht immer das Rad neu erfinden, um tolle Gerichte zu zaubern. Eine Rolle Blätterteig aus dem Kühlschrank tut es auch. Tolle Erfindung! Klar ist selbstgemachter Blätterteig etwas tolles. Etwas womit man richtig schön angeben kann. „Schau mal, den hab ich selbstgemacht, ist der nicht köstlich und wunderbar? Hat auch nur 3 Stunden gedauert und war ganz easy.“ Not! Ja, auch ich habe Blätterteig schon selbstgemacht, aber ich sage euch, die Mühe lohnt sich nur bedingt, denn gekaufter erspart enorm viel Zeit und ist meines Erachtens auch ganz gut. Mein Tipp: immer eine Rolle im Kühlschrank haben. Damit lassen sich blitzschnell ganz wunderbare Sachen backen, wie zum Beispiel diese zauberhaften Rosenmuffins. Die entlocken jedem ein verzücktes Quietschen und sorgen für viele Ohs und Ahs auf der Kaffeetafel. Auch ganz toll, wenn spontan Besuch auf der Matte steht und ihr beeindrucken wollt. Die Zutaten für dieses Rezept hat nämlich jeder im Haus, vorausgesetzt die Rolle Blätterteig wartet im Kühlschrank auf ihren großen Einsatz.

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Rezept für 4 Apfel-Rosen-Muffins

  • eine Rolle Blätterteig
  • 1-2 EL Butter
  • 20g Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 roter Apfel
  • Puderzucker zum Bestreuen

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Blätterteig ausrollen und längs in 4 Streifen schneiden. Butter in einem kleinen Topf schmelzen und leicht braun werden lassen. Mit einem Pinsel auf den Streifen verstreichen. Zucker und Zimt mischen und den Blätterteig gleichmäßig damit bestreuen.

Apfel waschen, halbieren und entkernen. Den Apfel in so dünne Spalten wie möglich schneiden. Umso dünner die Spalten, desto besser lässt sich der Teig einrollen. Apfelspalten mit der runden Seite nach oben auf die Teigstreifen legen, sodass mindestens die Hälfte über den Rand ragt. Nun jeden Streifen von einem Ende her relativ fest aufrollen und den Boden am Ende fest zusammendrücken. So entsteht die hübsche Rosenform. In eine Muffinform oder in ein stabiles Papierförmchen drücken. So bleibt die Form schön rund. Für 35-40 Minuten im Ofen backen. Die Muffins nach 5-10 Minuten mit Alufolie abdecken, damit die dünnen Apfelspalten nicht verbrennen.

Herausnehmen, kurz abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

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Wenn ich es mir recht überlege, sollte es eine Initiative geben: Blätterteigrollen in jedem Kühlschrank. Als Bürgerpflicht sozusagen. Wer kann da schon widersprechen. 🙂

Genießt den Sonntag und habt es schön

Nasti

Kleine, saftige Schokomuffins mit Kokos & Zucchini *YAY*

Wie jetzt Zucchini und Schoko?! Wie passt denn das zusammen? Ich kann euch verraten: ganz hervorragend. Während Möhren schon seit langem ein absoluter Klassiker im Kuchen sind und Carrot Cake sowieso zu meinen Alltime-favourites zählt, ist das Backen mit Zucchini noch relativ neu. Es auszuprobieren stand schon lange auf der Liste, aber geschafft habe ich es erst jetzt. Und herausgekommen sind ganz wunderbare kleine Schokomuffins, die durch die Zucchini besonders saftig sind. Außerdem könnt ihr euren Lieben so eine ordentliche Portion Gemüse unterjubeln ohne dass sie es merken. Ha! Da stellt sich doch gleich noch die Frage, welches Gemüse sich noch so verbacken lässt. Avocado ist auch so ein Alleskönner und steht auch auf der Liste. Aber was noch? Zitronen-Tomaten-Cupcakes? Hmm…Auberginen-Zimt-Pancakes? Hmmm…Cheesecake-Rosenkohl-Tarte? Hmmmm…Oder doch eher ihhhh! Lecker klingt grad irgendwie anders. Bleiben wir doch lieber erstmal bei Zucchini und genießen diese yummi Muffins.

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Rezept für 20 kleine Schoko-Zucchini-Muffins

  • 80g Kokosraspel + etwas zum Bestreuen
  • 180g Mehl
  • 50g Backkakao
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 2 Eier
  • 80g Zucker, optional etwas mehr, wenn es süßer sein soll
  • 100ml Milch
  • 50ml Pflanzenöl + etwas zum Fetten der Form
  • 200g geraspelte Zucchini
  • 50g Schokotropfen

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Kokosraspel in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten, bis sie goldbraun sind und leicht duften. Dabei immer umrühren, damit nichts anbrennt.

Mehl, Kakao, Natron, Backpulver, und Salz in einer Schüssel mischen und zur Seite stellen. Eier, Zucker, Milch und Öl mit dem Handrührer locker aufschlagen. Mehlmischung dazugeben und kurz weiter rühren bis ein glatter Teig entsteht. Kokosraspel, Zucchini und Schokotropfen unterheben.

Eine Minimuffinform fetten oder mit Papierförmchen auskleiden und zu gut 2/3 mit Teig füllen. Etwas Kokosraspel darauf verteilen. Für 15-18 Minuten backen, herausnehmen, abkühlen lassen und erst dann vorsichtig aus der Form lösen.

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Jetzt bin ich mal gespannt, mit welchen Gemüsesorten ihr schon erfolgreich oder vielleicht auch weniger erfolgreich gebacken habt. Her mit euren Erfahrungen!

Liebe Grüße

Nasti

Der Sommer lässt grüßen: Süße Friands mit Aprikose, Kokos und brauner Butter

Endlich lässt sich der Sommer an diesem Wochenende auch mal wettertechnisch blicken. In den Obstregalen der Supermärkte ist er ja schon längst angekommen, denn die quellen über mit frischen Erdbeeren, Himbeeren, Rhabarber, Pfirsichen, Aprikosen und auch Kirschen gibt es schon. Mal abgesehen davon, dass ich eh ein Sommersonnenkind bin, versüßen mir es die vielen Früchten noch zusätzlich. Frische Früchte gehören für mich zum Sommer wie Sommersprossen auf der Nase. Ein weiterer großer Vorteil: mit Obst kann man herrlich backen. So geschehen auch heute, denn es gibt köstliche Friands mit brauner Butter, frischen Aprikosen und viel Kokos. Yummi!

Für alle, die Friands noch nicht kennen…Eigentlich sind es kleine, karamellige Küchlein aus Frankreich, die es aber zum Kultfrühstücksgebäck in Down Under geschafft haben.Toppen lassen sie sich eigentlich mit allem. So auch mit Himbeeren *klick*, Pfirsichen, Kirschen und und und.

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Rezept für 12 Friands mit Aprikose und Kokos

  • 4 Eiweiß
  • 160g Butter + etwas zum Fetten der Form
  • 70g gemahlene Mandeln
  • 40g Kokosraspel
  • 170g gesiebter Puderzucker
  • 40g Mehl
  • Schalenabrieb einer 1/2 Bio-Zitrone
  • 2-3 Aprikosen
  • gehobelte Mandeln und Puderzucker zum Bestreuen

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eiweiß leicht steif aufschlagen, sie müssen nicht richtig steif werden. Butter in einem Topf schmelzen und leicht braun werden lassen, vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen.

Mandeln, Kokosraspel, Puderzucker, Mehl und Zitronenschale mischen,die geschmolzene Butter dazugeben und alles verrühren. Den Eischnee vorsichtige darunterheben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.

Die Mulden eines Muffinblechs mit etwas Butter fetten und jede Mulde zu 2/3 mit Teig füllen. Die Aprikose entkernen, in kleine Stücken schneiden und gleichmäßig auf den Friands verteilen. Gehobelte Mandeln darüber streuen und für 20-25 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen. Vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestreuen.

Die Friands bleiben 2-3 Tage frisch und sind auch dann noch super luftig und saftig.

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Lasst euch diese kleinen Köstlichkeiten schmecken und genießt die Freuden des Sommers inklusive Sommersprossen.

Liebe Grüße

Nasti

Geruchsexplosion in der Küche: Blaubeer-Möhren-Muffins mit gaaanz viel Kokos

Da freut sich nicht nur der Osterhase. Auch mein Herzchen hüpft vor Freude über diese süßen Leckerbissen. Kommen sie doch in einer meiner absoluten Lieblingskombi „Möhren-Kokos“ daher. Ihr könnt euch wirklich nicht vorstellen, wie die duften und was gibt es Schöneres als beim Osterfrühstück vom Duft frisch gebackener Muffins umgeben zu sein? Und ein schlechtes Gewissen müsst ihr auch nicht haben, denn diese Muffins sind sogar gesund! Word! Glaubt ihr nicht? Dann schaut euch schnell das Rezept an und überzeugt euch selbst. Der Osterhase ist es schon.

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Rezept für 12 Blaubeer-Möhren-Muffins

  • 125g Blaubeeren + einige zur Deko
  • 240g Weizenvollkornmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • Prise Salz
  • 1 EL Kokosraspel
  • 110ml Kokosmilch (ersatzweise normale Milch)
  • 100g geschmolzenes Kokosöl
  • 100g brauner Zucker + 1-2 EL zum Bestreuen
  • 2 Eier
  • 80g geraspelte Möhren
  • Schalenabrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • 1 TL Vanilleextrakt

Backofen auf 175 Grad vorheizen. Blaubeeren in eine Schüssel geben und mit einer Gabel leicht zerdrücken. Dadurch sinken sie beim Backen nicht zu Boden. Mehl, Backpulver, Zimt, Salz und Kokosraspel dazugeben und locker vermengen. In einer anderen Schüssel die restlichen Zutaten mit einem Handmixer schnell verrühren und zur Mehlmischung geben. Mit einem großen Holzlöffel alles vorsichtig miteinander vermengen. Es ist nicht schlimm, wenn noch Klümpchen zu sehen sind.

In jede Mulde eines Muffinblechs ein Papierförmchen setzen und gleichmäßig mit dem Teig befüllen. Auf jeden Muffin noch 2-3 Blaubeeren setzen und für 10 Minuten backen. Das Muffinblech herausnehmen und den restlichen Zucker gleichmäßig auf den Muffins verteilen. Das Blech umgedreht wieder in den Ofen stellen und weitere 10-12 Minuten backen. Evtl. Stäbchenprobe machen. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Und ohne schlechtes Gewissen genießen :).

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Ich wünsche euch ein paar entspannte Ostertage und hoffe, dass das Wetter dabei auch noch ein bisschen mitspielt. Lasst es euch gut gehen.

Liebe Grüße

Nasti

Zimt- und Zuckermuffins mit Knallerfüllung…Nutella

Also mit Nutella ist das ja so eine Sache. Heißt es das Nutella oder die Nutella? Gibt es vielleicht sogar jemanden, der der Meinung ist, dass es der Nutella heißt? Mit Butter oder ohne? Isst man es lieber weich und cremig oder gehört man eher zu den Essern, die es fest aus dem Kühlschrank mögen? Fragen über Fragen! Aber bei einer Sache bin ich mir ziemlich sicher. Es gibt niemanden,der kein Nutella mag. Beziehungsweise niemanden, der sich öffentlich dazu äußert und sich dadurch ins Frühstücksaus befördert. Ich liebe Nutella…am liebsten auf einem warmen Brötchen mit Butter und schön weich, am allerbesten fast flüssig. Und bitte nicht zu wenig.

Was läge da näher, auch mal mit Nutella zu backen? Richtig! Nix! Und deswegen bekommt ihr heute ein wunderbar einfaches Rezept für zimt-zuckrige Muffins mit Nutellafüllung.

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Rezept für 6 Nutellamuffins mit Zimt- und Zucker

Für den Teig:

  • 75g weiche Butter + etwas zum fetten der Form
  • 100g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanillezucker
  • 120ml Milch
  • 190g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • große Prise Salz
  • 6 TL Nutella

Für das Topping:

  • 50g Zucker
  • 2 TL Zimt
  • 30g flüssige Butter

Den Backofen auf 210 Grad vorheizen. Butter und Zucker mit dem Handrührer cremig schlagen. Ei, Vanillezucker und Milch unterrühren. Mehl, Backpulver, Zimt und Salz dazugeben und alles kurz zu einem glatten Teig verarbeiten. Jeweils einen Esslöffel Teig in jede Mulde einer gefetteten Muffinform geben. Auf den Teig je einen Teelöffel Nutella geben und den restlichen Teig darauf verteilen. Im Ofen für 5 Minuten backen, danach die Temperatur auf 175 Grad reduzieren und weitere 15 Minuten goldbraun backen. Nutella-Muffins herausnehmen und kurz abkühlen lassen.

Für das Topping Zucker und Zimt mischen und die flüssige Butter in einer kleinen Schale bereitstellen. Jeden Muffin mit der oberen Hälfte in die Butter tauchen und anschließend in die Zucker-Zimt-Mischung dippen. Easy oder?

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Lasst es euch schmecken und genießt einen wunderbaren, süßen Sonntag.

Liebe Grüße

Nasti

 

Frühstück für Süßschnäbel: Frenchtoast-Muffins mit Macadamia-Haferflockenstreusel und die Sache mit den guten Vorsätzen.

Ein frohes, neues Jahr meine Lieben. Ich hoffe, ihr seid gut mit doller Knallerei (ich mag das ja nicht so) und nicht zu feuchtfröhlich hineingerutscht. Habt ihr dabei wieder auch fleißig gute Vorsätze gefasst? Ich habe mir für dieses Jahr einen Vorsatz gesteckt, zu dessen Entschluss ich schon im Oktober gekommen bin: Ich möchte weniger kaufen! Natürlich nicht irgendwas weniger, sondern Klamotten. Und weniger soll zumindest für die ersten drei Monate heißen: NIX! Oje! Ich hab einfach zu viel und blicke nicht mehr durch. Dabei habe ich natürlich die Hoffnung, meine Shoppinggelüste mit Sport zu kompensieren. Das wär der Knaller. Nur was mach ich dann, wenn mir von so viel Sport meine lockeren Hosen in die Kniekehlen rutschen? So kann ich doch nicht auf die Straße und neu kaufen darf ich ja nicht. Es ist ein Teufelskreis! Hmm, trag ich eben Kleider *lach*. Wie siehts denn bei euch mit Vorsätzen aus? Vorgenommen? Schon aufgegeben? Eisern dabei?

Ein weiterer guter Vorsatz, den ich mit Sicherheit schaffen werde, ist euch weiterhin mit hochkalorischen Köstlichkeiten zu verwöhnen, auch damit ich im Winter keine Kleider tragen muss.

Wir ihr ja bereits wisst, bin ich ein Fan von frischem Hefegebäck. Ob es Hefeschnecken, Buchteln oder leckeres Brot sind….immer her damit. Leider schmecken diese Sachen mir immer nur ganz frisch und nach einem Tag den Rest wegwerfen geht ja mal gar nicht. Also was tun mit den letzten Scheiben frischen Hefebrotes? Wie wärs mit diesen ganz verzückenden Frenchtoast-Muffins mit leckeren Crunchystreuseln? 1a Resteverwertung und geschmacklich der Knaller. Süßfrühstücker kommen hierbei natürlich wieder voll auf ihre Kosten. Also ich 🙂

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Rezept für 6-7 Frenchtoast-Muffins mit Streuseln

  • 1/2 Brioche, Hefezopf oder Weißbrot z.B. dieses hier *klick*
  • 150ml Milch
  • 3 Eier
  • 3 EL brauner Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1-2 EL Schokotropfen
  • 25g Mehl
  • 25g Haferflocken
  • 25g kalte Butter + etwas zum Fetten der Form
  • 7-8 gehackte Macadamia-Nüsse (oder welche ihr gern mögt)

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen und die Mulden einer Muffinform fetten. Das Brot in kleine, mundgerechte Würfel schneiden und gleichmäßig in der Muffinform verteilen. Dabei etwas andrücken. Milch, Eier, 2 EL des braunen Zuckers und Vanilleextrakt verrühren und über die Brotwürfel geben. Schokotropfen darüber streuen.

Mehl, Haferflocken und Butter in einer Schüssel mit einander krümelig verkneten, Macadamias unterrühren und über den Muffins verteilen. Für ca. 25 Minuten backen. Kurz abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen. Die Muffins schmecken sehr gut mit frischem Obst und einem Schuss Ahornsirup.

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Happy Sunday und liebe Grüße

Nasti