Fluffige Kürbis-Schnecken mit Zimt, Schokolade und Ahornsirup

Allein die Farbe dieser kleinen Köstlichkeiten bereitet mir gute Laune. Für diesen wunderbaren Ton sorgt eine Extraportion Kürbispüree, welches die Schnecken auch noch super fluffig und überhaupt nicht trocken werden lässt. Außerdem werden dem Kürbis ja sehr viele positive, vor allem gesunde, Eigenschaften nachgesagt. Diese Schnecken sind also gesund. Logisch oder?

Je öfter ich es versuche, desto überzeugter bin ich, dass sich mit Gemüse ganz hervorragend backen lässt. Möhren sind da schon lange die absoluten Tausendsassa. Wer kann schon einem leckeren Möhrenkuchen widerstehen? Konkurrenz bekommen sie aber seit einiger Zeit von Zucchini, Avocado, Süßkartoffel und eben Kürbis. What´s next? Tomaten-Schoko-Gugelhupf? Auberginen-Cheesecake? Rosenkohl-Blondies? Lassen wir uns überraschen und begnügen uns erst einmal mit diesen Kürbis-Schnecken mit leckerer Zimt-Schoki-Füllung und Ahornsirup-Guss.

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Rezept für ca. 10-12 Kürbis-Schnecken

Zutaten für den Teig:

  • 120ml Milch
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 580g Mehl + etwas zum Bestäuben der Arbeitsfläche
  • 280g Kürbispüree (gekauft oder selbstgemacht)
  • 60g weiche Butter + etwas zum Fetten
  • 50g Zucker
  • 50g brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zimt

Für die Füllung:

  • 50g sehr weiche Butter
  • 30g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 150g gehackte Schoki oder Schokotropfen

Für den Guss:

  • 1 EL Milch
  • 1 1/2 EL Ahornsirup
  • 50-60g Puderzucker

Milch leicht erwärmen und Hefe und beide Zuckersorten darin auflösen. Mehl, Kürbispüree, Butter, Eier, Salz und Zimt dazugeben und mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem elastischen Teig verarbeiten. Wenn der Teig zu sehr klebt, nach und nach noch etwas Mehl dazugeben und zu einer Kugel formen.

Eine große Schüssel mit Butter oder Öl leicht fetten, die Teigkugel hineinlegen und mit Klarsichtfolie abdecken. Mindestens eine Stunde gehen lassen oder bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.

Backofen auf 210 Grad vorheizen. Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestäuben und Teig darauf zu einem Rechteck ausrollen. Für sehr dicke, große Schnecken, den Teig fast quadratisch ausrollen. Mit weicher Butter bestreichen. Zucker und Zimt mischen und gleichmäßig über dem Teig verstreuen. Gehackte Schoki ebenfalls auf dem Teig verstreuen, dabei an den Längsseiten einen Abstand von ca. 1 cm lassen. Den Teig von der Längsseite eng aufrollen und mit einem scharfen Messer in 2,5-3 cm dicke Scheiben schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder in eine gefettete Form mit etwas Abstand setzen. Für ca. 15-20 Minuten goldbraun backen. Dickere Schnecken ruhig 3-4 Minuten länger backen und ggf. mit Folie abdecken, damit sie nicht zu dunkel werden.

Währenddessen alle Zutaten für den Guss miteinander glatt rühren. Kürbis-Schnecken herausnehmen, kurz auskühlen lassen und Guss gleichmäßig darauf verteilen.

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Lasst es euch schmecken und genießt einen kuscheligen Herbstsonntag.

Liebe Grüße

Nasti

Klassische S´More-Cookies mit Marshmallows & Crackern + Tipps & Tricks für die perfekten Cookies

Kennt ihr S´Mores? Nein? S´Mores sind eigentlich ein amerikanischer Snack, der ganz klassisch aus Schokolade, Crackern und Marshmallows besteht. Klingt gut? Ist es auch. Daher auch der Name. Eine Verschmelzung aus some und more. Denn einmal gegessen, verlangt der süße Zahn immer nach mehr. Bei mir gibts den Klassiker heute in einer Kombi mit einer meiner liebsten Naschereien: Cookies. Wie die perfekten Cookies sein müssen, kann ziemlich schnell in einer Grundsatzdebatte enden und hat beleidigte Chewy-Bevorzuger und schmollende Knusper-Fanatiker zur Folge. Ich gehöre definitiv zu den Chewy-Bevorzugern. daher habe ich mal ein paar Tipps und Kniffe zusammengestellt, wie ihr die perfekten, chewigen Cookies bekommt.

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1. Zucker

Ich verwende beim Backen von Cookies, wenn nicht immer komplett, aber zumindest in großen Teilen braunen Zucker. Denn dieser ist feuchter und etwas grobkörniger als weißer Zucker und macht die Cookies feuchter und weicher. Wenn ein Rezept 200g Zucker verlangt, ruhig mal die Hälfte oder auch etwas mehr durch braunen Zucker ersetzen. Wenig Sinn macht es bei Cookies allerdings, den Zucker zu reduzieren. Das verändert die Konsistenz zu sehr. Auch sollte man darauf achten, dass der Zucker ganz gelöst ist, nicht aufgelöste Zuckerkristalle machen die Cookies knuspriger.

2. Speisestärke & Natron

Die Verwendung von Speisestärke macht die Cookies super weich und sehr dick. Es reicht schon aus, einen Esslöffel Mehl durch einen Esslöffel Speisestärke zu ersetzen. In amerikanischen Rezepten wird oft Natron (baking soda) statt Backpulver verwendet. Oder eine Kombination aus beidem. Natron hat einen eigenen, teilweise etwas metallischen Geschmack, und treibt die Cookies schön in die Höhe.

3. Butter

Anders als beispielsweise bei Mürbeteig, ist es für perfekte Cookies wichtig, dass man sehr weiche, am besten aber geschmolzene Butter verwendet, so dass sich alle Zutaten gut verbinden.Zusätzlich erhöht geschmolzene Butter den Chewy-Faktor und man braucht zum Mischen des Teiges keinen Mixer. Ein Holzlöffel oder Teigschaber reicht aus.

4. Ruhezeit

Cookie-Teig ist nix für ungeduldige! Denn er braucht Ruhe und vor allem Kälte. daher ist es wichtig, dass der Teig nach dem Mixen nochmal für mindestens 1-2 Stunden in den Kühlschrank wandert. Warmer Teig zerfließt im Ofen viel schneller und die Cookies werden dünner und knuspriger. Es funktioniert auch super, den Teig zu ca. Tischtennisball großen Kugeln zu rollen, einzufrieren und diese dann unaufgetaut zu backen (evtl. 2-3 Minuten länger). Roher Teig ist im Kühlschrank locker 2-3 Tage haltbar.

5. Backzeit

Alle bisher genannten Tipps sind nutzlos, wenn man die Backzeit nicht beachtet. Um richtig chewige Cookies zu bekommen, sollten die Cookies nur sehr kurz gebacken werden. Je nach Größe der Keksteig-Kugeln ca. 10 Minuten. Auch wenn die Cookies noch roh bzw. nicht fertig erscheinen, mutig sein, und das Backblech aus dem Ofen holen. Beim Abkühlen werden die Cookies immer noch etwas fester. Das Timing ist hierbei sehr wichtig. Schon eine Minute länger im Ofen kann einen großen Unterschied ausmachen.

Alle diese Tipps und Tricks habe ich selbst ausprobiert und damit sehr gute, sehr sehr chewige Ergebnisse erzielt. Habt ihr noch weitere Tipps für mich? Dann immer her damit.

Jetzt gibts aber noch das Rezept für die versprochenen S´More-Cookies.

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Rezept für ca. 15 S´More-Cookies

  • 280g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1 1/2 TL Speisestärke
  • 1/2 TL Salz
  • 170g geschmolzene Butter
  • 130g brauner Zucker
  • 90g weißer Zucker
  • 1 Ei + 1 Eigelb
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 150g Schoko-Chunks z. Bsp. von RUF
  • 1 Packung salzige Cracker
  • 30g Minimarshmallows

Mehl, Natron, Speisestärke und Salz in einer großen Schüssel mischen und zur Seite stellen.

Butter und beide Zuckersorten verrühren, bis sich der Zucker komplett ausgelöst hat. Ei, Eigelb und Vanilleextrakt dazugeben und alles zu einer glatten Masse vermengen. Zur Mehlmischung geben und mit einem Teigschaber gründlich verrühren. Schoko-Chunks unterheben. Den Teig abdecken und für mindestens eine Stunde kaltstellen, am besten länger.

Backofen auf 170 Grad vorheizen. Ca. 1 1/2 EL des Teiges zu gleichgroßen Kugel formen und mit großem Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Für 10 Minuten backen.

Cracker in kleine Stücke brechen. Cookies aus dem Ofen holen. Cracker und Marschmallows darauf verteilen und leicht andrücken. Für weite 1-2 Minuten backen. Dabei für die letzten 30 Sekunden den Grill anmachen, um die Marshmallows leicht zu rösten. Bitte, bitte, bitte! Geht nicht vom Ofen weg, zwischen rösten und verbrennen liegt nur ein klitzekleines Stückchen. Ich spreche aus Erfahrung. Tchihi! Alternativ könnt ihr für die Röstung auch einen Küchenbunsenbrenner benutzen. Ich besitze so etwas nicht.

Cookies aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und anschließend in einer Dose luftdicht verpacken.

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So und jetzt ran an den Herd und die allerbesten Cookies backen.

S´Mores reichen euch nicht? Wie wäre es dann denn mit:

Nutella-Cookies

Karamell-Cookies

Peanutbuttercookies mit Bacon

Habt einen schönen Sonntag und seid lieb gegrüßt.

Nasti

 

Weltallerschönste Herbstküchlein: Rosenmuffins mit Blätterteig und Apfel

Zugegeben auch Foodblogger speziell Backblogger sind bequem. Man muss nicht immer das Rad neu erfinden, um tolle Gerichte zu zaubern. Eine Rolle Blätterteig aus dem Kühlschrank tut es auch. Tolle Erfindung! Klar ist selbstgemachter Blätterteig etwas tolles. Etwas womit man richtig schön angeben kann. „Schau mal, den hab ich selbstgemacht, ist der nicht köstlich und wunderbar? Hat auch nur 3 Stunden gedauert und war ganz easy.“ Not! Ja, auch ich habe Blätterteig schon selbstgemacht, aber ich sage euch, die Mühe lohnt sich nur bedingt, denn gekaufter erspart enorm viel Zeit und ist meines Erachtens auch ganz gut. Mein Tipp: immer eine Rolle im Kühlschrank haben. Damit lassen sich blitzschnell ganz wunderbare Sachen backen, wie zum Beispiel diese zauberhaften Rosenmuffins. Die entlocken jedem ein verzücktes Quietschen und sorgen für viele Ohs und Ahs auf der Kaffeetafel. Auch ganz toll, wenn spontan Besuch auf der Matte steht und ihr beeindrucken wollt. Die Zutaten für dieses Rezept hat nämlich jeder im Haus, vorausgesetzt die Rolle Blätterteig wartet im Kühlschrank auf ihren großen Einsatz.

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Rezept für 4 Apfel-Rosen-Muffins

  • eine Rolle Blätterteig
  • 1-2 EL Butter
  • 20g Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 roter Apfel
  • Puderzucker zum Bestreuen

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Blätterteig ausrollen und längs in 4 Streifen schneiden. Butter in einem kleinen Topf schmelzen und leicht braun werden lassen. Mit einem Pinsel auf den Streifen verstreichen. Zucker und Zimt mischen und den Blätterteig gleichmäßig damit bestreuen.

Apfel waschen, halbieren und entkernen. Den Apfel in so dünne Spalten wie möglich schneiden. Umso dünner die Spalten, desto besser lässt sich der Teig einrollen. Apfelspalten mit der runden Seite nach oben auf die Teigstreifen legen, sodass mindestens die Hälfte über den Rand ragt. Nun jeden Streifen von einem Ende her relativ fest aufrollen und den Boden am Ende fest zusammendrücken. So entsteht die hübsche Rosenform. In eine Muffinform oder in ein stabiles Papierförmchen drücken. So bleibt die Form schön rund. Für 35-40 Minuten im Ofen backen. Die Muffins nach 5-10 Minuten mit Alufolie abdecken, damit die dünnen Apfelspalten nicht verbrennen.

Herausnehmen, kurz abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

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Wenn ich es mir recht überlege, sollte es eine Initiative geben: Blätterteigrollen in jedem Kühlschrank. Als Bürgerpflicht sozusagen. Wer kann da schon widersprechen. 🙂

Genießt den Sonntag und habt es schön

Nasti

Kleine, saftige Schokomuffins mit Kokos & Zucchini *YAY*

Wie jetzt Zucchini und Schoko?! Wie passt denn das zusammen? Ich kann euch verraten: ganz hervorragend. Während Möhren schon seit langem ein absoluter Klassiker im Kuchen sind und Carrot Cake sowieso zu meinen Alltime-favourites zählt, ist das Backen mit Zucchini noch relativ neu. Es auszuprobieren stand schon lange auf der Liste, aber geschafft habe ich es erst jetzt. Und herausgekommen sind ganz wunderbare kleine Schokomuffins, die durch die Zucchini besonders saftig sind. Außerdem könnt ihr euren Lieben so eine ordentliche Portion Gemüse unterjubeln ohne dass sie es merken. Ha! Da stellt sich doch gleich noch die Frage, welches Gemüse sich noch so verbacken lässt. Avocado ist auch so ein Alleskönner und steht auch auf der Liste. Aber was noch? Zitronen-Tomaten-Cupcakes? Hmm…Auberginen-Zimt-Pancakes? Hmmm…Cheesecake-Rosenkohl-Tarte? Hmmmm…Oder doch eher ihhhh! Lecker klingt grad irgendwie anders. Bleiben wir doch lieber erstmal bei Zucchini und genießen diese yummi Muffins.

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Rezept für 20 kleine Schoko-Zucchini-Muffins

  • 80g Kokosraspel + etwas zum Bestreuen
  • 180g Mehl
  • 50g Backkakao
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 2 Eier
  • 80g Zucker, optional etwas mehr, wenn es süßer sein soll
  • 100ml Milch
  • 50ml Pflanzenöl + etwas zum Fetten der Form
  • 200g geraspelte Zucchini
  • 50g Schokotropfen

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Kokosraspel in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten, bis sie goldbraun sind und leicht duften. Dabei immer umrühren, damit nichts anbrennt.

Mehl, Kakao, Natron, Backpulver, und Salz in einer Schüssel mischen und zur Seite stellen. Eier, Zucker, Milch und Öl mit dem Handrührer locker aufschlagen. Mehlmischung dazugeben und kurz weiter rühren bis ein glatter Teig entsteht. Kokosraspel, Zucchini und Schokotropfen unterheben.

Eine Minimuffinform fetten oder mit Papierförmchen auskleiden und zu gut 2/3 mit Teig füllen. Etwas Kokosraspel darauf verteilen. Für 15-18 Minuten backen, herausnehmen, abkühlen lassen und erst dann vorsichtig aus der Form lösen.

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Jetzt bin ich mal gespannt, mit welchen Gemüsesorten ihr schon erfolgreich oder vielleicht auch weniger erfolgreich gebacken habt. Her mit euren Erfahrungen!

Liebe Grüße

Nasti

Süße Lavendel-Handpies mit Pflaumen-Blaubeerfüllung + Sweet Family Give-Away

Dieser Post enthält Werbung.

Wir ihr sicherlich schon mitbekommen habt, steh ich total auf amerikanisches Gebäck: fluffige Muffins, klitschige Brownies und super chewy Cookies verlassen besonders häufig meinen Backofen. Da darf ein amerikanischer Klassiker natürlich nicht fehlen: Pie! Dass man damit allerlei Schabernack treiben kann, weiß man spätestens seit einem amerikanischen Kultfilm aus den späten 90ern. Dass er dazu aber viel zu schade ist und man ihn lieber verspeisen sollte, ist ja wohl klar. Es gibt fast nichts besseres als buttrigen Mürbeteig, gefüllt mit allerlei Obst, Nüssen oder Schokolade, im Ofen knusprig gebacken. Allein die Vorstellung an den Geruch, verursacht bei mir sofort Pfützenalarm im Mund.

Was ich dagegen vor allem bei Obstpies nicht so mag ist, dass die komplette Füllung beim Anschneiden häufig heraus läuft. Für den Geschmack des Kuchens ist das natürlich kein Problem, für die „Das-Auge-isst-mit-Esser“ hingegen schon. Weil schön sieht der Pie dann meistens nicht mehr aus. Aber für dieses Problem gibt es jetzt eine ganz einfache Lösung: „Fix für fruchtige Desserts“ von Sweet Family. Ganz einfach kalt angerührt wird die Fruchtfüllung schön kompakt mit einer angenehmen süßen Note. Ein passendes Rezept dazu gibt es natürlich auch: süße Lavendel-Handpies mit einer Pflaumen-Blaubeerfüllung. Und nicht nur das! Zusammen mit Sweet Family verschenke ich zwei wunderschöne Dessertschalen in transparent und pink aus der „Kastehelmi“-Serie im Wert von 80€. Was ihr dafür tun müsst, erfahrt ihr am Ende dieses Posts.

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Rezept für 12-14 Handpies

Für den Teig:

  • 8 EL Buttermilch
  • 3 EL Lavendelblüten
  • 300g Mehl + etwas für die Arbeitsfläche
  • 30g Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 230g kalte, gewürfelte Butter

Für die Füllung:

  • 125g Pflaumen
  • 30g Fix für fruchtige Desserts von Sweet Family
  • handvoll Blaubeeren
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Eigelb
  • brauner Zucker zum Bestreuen

Buttermilch und Lavendel in einer kleinen Schüssel vermischen und für mindestens 2 Stunden, am besten aber über Nacht, kaltstellen.

Mehl, Zucker, Salz und Butter in einer Schüssel verkneten. Dabei können ruhig noch erbsengroße Butterstücke sichtbar sein. Buttermilch durch ein Sieb dazu gießen und so die Lavendelblüten auffangen. Nochmals kurz durchkneten, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 1 Stunde kaltstellen.

Pflaumen, waschen, entkernen und halbieren. Zusammen mit dem Fix in ein hohes Gefäß geben und mit einem Pürierstab durchmixen, anschließend die Blaubeeren unterheben und Zitronensaft dazugeben.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und mit einem Glas oder ähnlichem 24-28 Kreise ausstechen, ggf. mehr, und die Hälfte auf ein Backblech setzen. Eigelb mit etwas Wasser verquirlen und die Teigkreise am Rand damit bestreichen. Je einen guten Teelöffel des Pflaumenpürees in die Mitte geben und weiteren Teigkreis darüberlegen. Die Ränder mit einer Gabel ringsherum fest andrücken. Damit der Dampf entweichen kann, in jeden Handpie ein kleines Kreuz schneiden. Die Handpies mit dem restlichen Eigelb bestreichen und mit Zucker besprenkeln. Für 18-20 Minuten goldbraun backen.

Luftdicht verpackt, halten sich die Handpies bis zu 2 Tage frisch.

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Give-Away – Hurra! Hurra!

Um diese zwei hübschen Dessertschalen aus der „Kastehelmi“-Serie zu gewinnen, verratet mir doch bis Freitag, den 11.9.15 24 Uhr, euer allerliebstes Lieblingsdessert in den Kommentaren und mit etwas Glück machen sich die zwei Schalen bald auf den Weg zu euch. Und das Lieblingsdessert genießt sich dann besonders gut. Ich drücke euch die Däumchen. Der Gewinner/die Gewinnerin wird ausgelost.

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Quelle: Sweet Family

Lasst es euch schmecken und habt einen wunderbaren Sonntag.

Liebe Grüße

Nasti

Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung von Sweet Family. Vielen Dank!

Sommerbacken in den letzten Zügen: Kleine Streuselschnecken mit Zitrone und Brombeeren

Nach einer kleinen Sommerpause hier auf dem Blog,muss ich leider feststellen, dass es mittlerweile schon Mitte August ist und der Sommer langsam dem Ende zugeht. Auch wenn es die tropischen Temperaturen und die vielen warmen Sonnenstrahlen noch nicht erahnen lassen, gibt es immer einen Hinweis, der das Ende ankündigt: Kirschen, Himbeeren und Aprikosen verschwinden langsam von den Obstständen. Stattdessen gibt es jetzt Zwetschgen, Birnen und heimische Trauben. Traurig musste ich feststellen, dass mein Erdbeerhäuschen um die Ecke seine Türchen für dieses Jahr wohl geschlossen hat und ich erst im nächsten Jahr wieder in den Genuss frischer Felderdbeeren komme. Tschüss, ihr kleinen, roten Früchtchen. Der Sommer war toll mit euch. Aber der Spätsommer versüßt uns den Abschied noch ein wenig und belohnt uns mit einer tollen Brombeerernte, aus denen sich viele Köstlichkeiten zaubern lassen. Zum Beispiel kleine, köstliche Streuselschnecken mit einem tollen Zitronenaroma und einer Extraportion Sommerbrombeeren. Yum!

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Rezept für ca. 15 kleine Streuselschnecken mit Brombeeren

Für den Teig:

  • 100g Zucker
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 75g Butter
  • 250ml Milch
  • 400g Mehl + etwas zum Bestreuen der Arbeitsfläche
  • 1 Ei
  • Prise Salz
  • Schalenabrieb 1 Bio-Zitrone

Füllung und Streusel:

  • 150g Brombeeren, am besten nicht zu groß
  • 2-3 EL Brombeermarmelade
  • 75g Butter
  • 100g Mehl
  • 75g Zucker
  • Prise Salz

Zucker in eine kleine Schüssel geben und die Hefe hineinbröseln, mit einem Löffel kurz locker verrühren, abwarten und staunen. Die Hefe macht sich so schnell über den Zucker und wird so zu einem absoluten Gelinggarant.

Butter in einem kleinen Topf schmelzen, Milch dazu gießen und kurz mit erwärmen. Zusammen mit dem Mehl, Salz, Ei und Hefegemisch in eine große Schüssel geben und mit den Knethaken des Rührgeräts oder den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenns zu klebrig ist, ruhig noch etwas Mehl dazugeben.

Eine Schüssel mit etwas Pflanzenöl ausfetten, den Teig hineingeben und abgedeckt ca. 1 Stunden gehen lassen.

Backofen auf 175 Grad vorheizen und die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Teig zu einem großen dünnen Rechteck ausrollen. Teig mit Marmeladen bestreichen und die Brombeeren gleichmäßig darauf verteilen. Zu große Brombeeren evtl halbieren, das rollt sich besser. Teig von der Längsseite eng aufrollen und mit einem scharfen Messer in ca.1,5cm dicke Schnecken schneiden. Auf ein Backblech setzen und nochmals kurz ruhen lassen.

Die restlichen Zutaten miteinander zu Streuseln verkneten und auf den Schnecken verteilen. Für 15-20 Minuten goldbraun backen und leicht abkühlen lassen. Frisch schmecken sie natürlich am besten, gut verpackt sind sie aber auch am nächsten Tag noch lecker. Oder einfach ein paar direkt nach dem Backen einfrieren.

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Genießt den Sonntag und lasst es euch gut gehen.

Liebe Grüße

Nasti

Very British: Cherry-Scones mit Schokolade…und Knicks

Obwohl ich nicht wirklich royal-addicted bin, war es dennoch ein Ereignis, diese Woche die Queen in meiner Muddastadt begrüßen zu dürfen. Unbelievable, dass Ihre Majestät schon 89 ist und dabei noch so fit ist. Vielleicht liegt es an der guten britischen Küche: Bohnen und Speck, Fish and Chips, Scones und Cream. Da es besagte Scones hier auf dem Blog schon eine ganze Weile nicht mehr gab, dachte ich, der Besuch der Queen wäre der passende Anlass für eine neue Runde Scones. Scones für alle! Passend zum Fastsommer kommen sie diesmal herrlich kirschig und mit etwas Schokoi daher. Lizzy würde sich die Finger abschlecken…aber nur wenn keiner guckt.

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Rezept für 8 Scones mit Kirsche und Schokolade

  • 100g Weizenvollkornmehl
  • 190g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Natron
  • Prise Salz
  • 75g Zucker
  • 80g kalte, klein gewürfelte Butter
  • 50g gehackte Zartbitterschoki…gern mehr, wenn ihr mögt
  • 150g entsteinte, geviertelte Kirschen
  • 140ml kalte Milch
  • 90g saure Sahne

Backofen auf 190 Grad vorheizen, ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mehle, Backpulver, Natron, Salz und Zucker mischen. Butter dazugeben und mit den Händen schnell zu einer krümeligen Masse verarbeiten. Schokolade und Kirschen unterheben. Milch und saure Sahne zugeben und mit einer Gabel locker vermischen. Nicht zu lange rühren oder kneten. Der Teig muss nicht homogen sein.

Teig auf das Backblech geben und mit bemehlten Händen zu einem Kreis formen und auf ca. 2-3cm platt drücken. Mit einem scharfen Messer in 8 gleichgroße Dreiecke teilen und mit etwas Abstand zueinander auf dem Blech verteilen.

Für 15-20 Minuten goldbraun backen, den Backofen dabei möglichst geschlossen halten. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Mit frischer Sahne, Lemoncurd oder ganz einfach pur genießen.

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Ein letzter Knicks für Ihre Majestät und diese yummi Scones. Genießt das restliche Wochenende.

Liebe Grüße

Nasti

Blätterteig-Cheesecake-Tarte mit Lemoncurd und Beeren…Nomnom!

Irgendwie ist es jedes Jahr um diese Zeit herum ein absolutes Trauerspiel, wenn man sich das Wetter anschaut. Es ist kalt, verregnet und grau. Und ich sollte anmerken, dass wir Juni und nicht November haben. Aber ich hoffe jeden Tag aufs Neue auf blauen Himmel, leichte Zuckerwölkchen und Temperaturen jenseits der 25 Grad. Ich möchte Kleider- und Flipflops-Wetter. Sofort! Hmpf!

Wenn das schon nicht klappt, dann hole ich mir den Sommer zumindest erstmal in die Küche. Und diese süßen Blätterteig-Cheesecake-Tartes mit gutelaune Lemoncurd und vielen frischen Sommerbeeren sind einfach perfekt dafür. Und auch noch ganz schnell und ganz einfach gemacht. Ihr wollt auch Sommer in der Küche? Na dann nix wie hin in eben diese! Reimt sich fast ein bisschen…*lach*.

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Rezept für 12 Blätterteig-Cheesecake-Tartes

  • 4 Platten TK-Blätterteig
  • 200g Frischkäse
  • 1 Ei
  • 50g Zucker
  • etwas Zitronensaft
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 12 TL Lemoncurd z. Bsp. diesen hier *klick*
  • 300g frische Beeren nach Wahl
  • Puderzucker und etwas abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone zum Bestreuen

Den Blätterteig aus dem Tiefkühler nehmen und etwas antauen lassen. In der Zeit den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Platten mit einem Messer in je 3 gleichgroße Rechtecke teilen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Frischkäse, Ei, Zucker, Zitronensaft und Vanilleextrakt miteinander zu einer homogenen Masse verrühren und gleichmäßig mittig auf dem Blätterteig verteilen. Für 20-25 Minuten im Ofen goldbraun backen, so dass der Blätterteig schön aufgeht. Herausnehmen und kurz abkühlen lassen.

Auf jeder Tarte einen Teelöffel Lemoncurd verteilen, mit Beeren belegen und mit Puderzucker und der Zitronenschale bestreuen. Leicht warm schmecken die Tartes natürlich am besten, aber auch gut gekühlt noch am nächsten Tag.

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Sooo, dann hoffe ich mal weiter auf Sommer und dass nicht nur in der Küche, auch wenn dieser sehr köstlich ist.

Liebe Grüße

Nasti