Sauer macht lustig: kleine süß-saure Tartelettesmit Lemoncurd und Zitrone

Das gabs doch schon mal oder nicht?! Dreieinhalb Jahre ist es schon her, seit ich meinen kleinen Blog wachgeküsst habe. Das erste veröffentlichte Rezepte im August 2013 waren kleine Tartelettes mit Lemoncurd und Zitrone. Schau ich mir die Bilder von damals an, hat sich doch einiges geändert…zum Positiven wie ich finde. Natürlich 🙂 Auch ein bisschen lustig zu sehen, wie sich der eigene Stil besonders beim Fotografieren in den letzten Jahren verändert hat. Um mir das vor Augen zu führen, kommt das „Recreate-Event“ von Marc von Bake to the Roots anlässlich seines 3. Bloggeburtstags genau recht. Aufgabe: einfach das allererste Rezept noch einmal backen. Hab ich gemacht und ihr schaut einfach mal, was sich getan hat.

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Rezept für ca. 10 Tartelettes mit Lemoncurd und Zitrone

Für den Buttermürbeteig:

  • 175g Mehl
  • 40g Puderzucker
  • 90g weiche Butter, gewürfelt
  • 2 Eigelb

Zucker und Butter mit einem Handrührgerät mit Knethaken kurz vermischen. Eigelb und etwas Mehl hinzugeben und glatt rühren. Das restliche Mehl unterkneten bis ein glatter Teig entstanden ist. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und kalt stellen.

Für die Füllung:

  • 2 1/2 kleine Bio-Zitronen
  • 125g feiner Zucker
  • 2 EL Wasser
  • 30g Butter, plus etwas mehr zum Einfetten
  • 2 Eier
  • etwas Mehl zum Bestäuben
  • Eiweiß zum Glasieren

1 1/2 Zitronen in 12 sehr dünne Scheiben schneiden. 50g Zucker und das Wasser in einem kleinen Topf bei niedriger Stufe erhitzen und die Zitronenscheiben hinzufügen. Das Ganze ca. 30 Minuten ziehen lassen und gelegentlich umrühren. Die Zitronen müssen weich und durchscheinend sein. Die Zitronen anschließend herausnehmen und abtropfen lassen. Den abtropfenden Sirup auffangen und zurück in den Topf geben.

Die Schale der restlichen Zitronen reiben und den Saft auspressen. Zusammen mit der Butter und dem restlichen Zucker in den Sirup rühren bis die Butter geschmolzen ist.

Die Eier in einer kleinen Schüssel verquirlen und durch ein Sieb langsam in den Topf geben. Bei niedriger Hitze muss nun ständig gerührt werden, damit die Eier nicht gerinnen. Nach 10 Minuten sollte die Masse leicht angedickt sein. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Anders als beim ersten Mal keine Minimuffinform sondern eine normale Muffinform leicht fetten. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und etwas mehr als die Hälfte auf einer leicht bemehlten Fläche dünn ausrollen. Mit einer Ausstechform – am besten mit gewelltem Rand – insgesamt 12 Kreise ausstechen und diese vorsichtig in die Form drücken (Gläser oder ähnliches lassen sich super zweckentfremden, wenn man keine Ausstecher zur Hand hat).

Auch habe ich dieses Mal das Häubchen weggelassen, damit die Zitrone gut zur Geltung kommt. Je nach Belieben könnt ihr übriggebliebenen Teig als Streusel auf den Tartelettes verwenden. Auch Glasieren würde dann wegfallen.

15 Minuten im Ofen backen bis die Tartes leicht Farbe bekommen haben.

Egal ob warm oder kalt, sind die kleinen süßen Dinger ein Träumchen und die ganze Küche riecht nach Sommer. Und keine Angst, die Zitronenscheiben lassen sich sehr gut mitessen 🙂

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Und was sagt ihr? Hat sich das recreaten gelohnt? Sieht doch ganz anders aus, ist aber das gleiche Rezept. Und ich musste feststellen, dass der Mürbeiteig total super ist. Ganz schnell gemacht, geschmacklich toll und vor allem nicht zu bröselig. Den werde ich jetzt wieder häufiger machen! Drückt mir die Daumen, dass ich beim Blog-Event vielleicht sogar noch eine Kleinigkeit gewinne…die Eismaschine lacht mich ja sehr an.

Liebe Grüße

Nasti

 

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Türchen Nummer 8 des Foodblogger Adventskalenders: Spekulatiusbuchteln mit Cranberry-Orangen-Marmelade + ein leckeres Gewinnspiel

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Huuuiii, wie die Zeit vergeht. Wir nähern uns mit großen, ja fast riesigen, Schritten Weihnachten. Habt ihr auch das Gefühl, je älter man wird, desto schneller vergeht die Zeit? Woran das wohl liegt?!

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Egal, denn es geht ja hier heute schließlich nicht ums Älterwerden und ums Sinnieren darüber, warum das plötzlich so fix geht, sondern um ein tolles Projekt, bei dem ich letztes Jahr schon ein Teil sein durfte. Unser digitaler Foodblogger Adventskalender ist dieses Jahr in die zweite Runde gegangen. Also ein Adventskalender 2.0…äh 2.1 um genau zu sein. Mit dabei 24 tolle Foodblogs, die ich euch jeden Tag bis zum Heiligen Abend ein leckeres, weihnachtliches Rezept präsentieren und euch so die Weihnachtszeit versüßen wollen und sollen. Ich bin dieses Mal mit Türchen 8 am Start und dahinter verbergen sich…Trommelwirbel…Applaus…und Tusch: fluffige Spekulatiusbuchteln gefüllt mit fruchtiger Cranberry-Orangenmarmelade und einem kleinen Geheimnis. Und weil das noch nicht alles ist, gibt es dazu für alle Süßschnäbel und Marmeladen-Addictedte noch ein kleines, feines Gewinnspiel. Knaller oder?!

Gestern hat die liebe Miss Blueberrymuffin schon ganz zuckersüße Eisbär-Donuts enthüllt. Ein Traum, nicht nur für die Kleinsten!

Damit ihr auch kein Türchen verpasst, hab ich nochmal eine kleine Übersicht mit allen teilnehmenden Bloggern und Bloggerinnen für euch zusammengestellt. Schaut auch da unbedingt mal vorbei!

1. Dezember: Hase Im Glueck – www.haseimglueck.de + Gewinnspiel
2. Dezember: Sarah’s Krisenherd – www.sarahskrisenherd.de + Gewinnspiel
3. Dezember: Antonella’s Backblog – www.antonellasbackblog.de + Gewinnspiel
4. Dezember: Die Jungs Kochen Und Backen – www.diejungskochenundbacken.de + Gewinnspiel
5. Dezember: Sasibella – www.sasibella.blogspot.de + Gewinnspiel
6. Dezember: Meine Küchenschlacht www.meinekuechenschlacht.de + Gewinnspiel
7. Dezember: Miss Blueberrymuffin – www.missblueberrymuffin.de
8. Dezember: Lirumlarumlöffelstiel – www.lirumlarumloeffelstielberlin.wordpress.com
9. Dezember: Bake To The Roots – www.baketotheroots.com + Gewinnspiel
10. Dezember: Freiknuspern www.freiknuspern.de + Gewinnspiel
11. Dezember: Brutzelmania www.brutzelmania.de + Gewinnspiel
12. Dezember: Lady Apple Pie – www.ladyapplepie.de + Gewinnspiel
13. Dezember: TryTryTry – www.trytrytry.de
14. Dezember: Ina Is(s)t – www.inaisst.blogspot.de + Gewinnspiel
15. Dezember: baking & more – www.bakingandmore.de
16. Dezember: Emma´s Lieblingsstücke – www.emmaslieblingsstuecke.wordpress.de + Gewinnspiel
17. Dezember: NOM NOMS food – www.nom-noms.de
18. Dezember: helllilablassblau – www.helllilablassblau.de + Gewinnspiel
19. Dezember: Baby Rock My Day – www.babyrockmyday.de + Gewinnspiel
20. Dezember: Der Kuchenbäcker – www.derkuchenbaecker.de + Gewinnspiel
21. Dezember: Photolixieous – www.photolixieous.de
22. Dezember: Feines Handwerk – www.feineshandwerk.de
23. Dezember: Danielas Foodblog – www.danielasfoodblog.de
24. Dezember: Friede Freude Eierkuchen – www.friedefreudeeierkuchen.de

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Rezept für 8 Spekulatiusbuchteln mit Cranberry-Orangenmarmelade

Für die Buchteln:

  • 1 Würfel frische Hefe
  • 100g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 180ml Milch
  • 90g Butter + etwas zum Fetten der Form
  • 500g Mehl (ich habe dieses Mal Dinkelmehl verwendet)
  • Prise Salz
  • 1 TL Spekulatiusgewürz
  • 1 guten EL Creme Fraiche
  • 1 Ei
  • etwas Schalenabrieb einer Bio-Orange
  • Puderzucker zum Bestreuen
  • 8 TL Marmelade

Für die Marmelade:

  • 200g frische Cranberries
  • 50ml frischgepressten Orangensaft
  • 85g Gelierzucker 3:1

Hefe, Zucker und Vanillezucker in einer kleinen Schüssel vermischen, warten, zugucken und staunen (gibt dem Teig den extra „Aufgeh-Kick“). Währenddessen Milch in einem kleinen Topf lauwarm erhitzen und die Butter darin schmelzen. Nicht zu heiß werden lassen.

Mehl, Salz, Spekulatiusgewürz, Creme Fraiche, das Ei und Orangenschale in eine große Schüssel geben und locker vermengen. Hefezucker und Milch dazugeben und mit den Händen oder den Knethaken des Handrührer zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort mindestens 1 Stunde gehen lassen.

Während des Wartens die Cranberries, den Orangensaft und den Gelierzucker nach Packungsanleitung in einem kleinen Topf zum Kochen bringen, bis die Cranberries etwas weich werden. Manche geben dabei lustige Plopp-Laute von sich. In zwei sterile Gläser füllen, verschließen und etwas abkühlen lassen.

Den Backofen auf 160 Grad vorheizen und eine Backform mit etwas Butter fetten. Den Teig in acht gleichgroße Stücke teilen und zu Kugeln formen. In jede Kugel eine tiefe Mulde drücken und mit der Marmelade füllen. Die Teigkugel darüber wieder verschließen und mit der Öffnung nach unten in die Backform setzen. Zwei meiner Buchteln bergen ein süßes, schokoladiges Geheimnis, denn ich konnte nicht widerstehen und habe diese mit Weihnachts-Schokokugeln gefüllt. Fetzt!

Buchteln für 25-30 Minuten backen, ggf mit Alufolie abdecken, falls sie zu dunkel werden, herausnehmen, etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen. Die Buchteln schmecken warm und kalt.

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Und wie oben bereits angekündigt versteckt sich hinter Türchen Nummer 8 nicht nur ein leckeres Rezept, sondern ihr könnt auch noch was Tolles gewinnen. Marmeladen-Fans aufgepasst – zu faul oder zu wenig Zeit, selbst welche zu kochen? Dann kommt hier genau das Richtige für euch: Zusammen mit Daily Marmelade verlose ich ein Halbjahres-Abo für die leckersten Marmeladen direkt zu euch nach Hause. Dabei könnt ihr euch auf Knallersorten wie Weihnachts-Mandel, Holunder-Apfel oder Coffee Cream freuen. Alles was ihr dafür tun müsst, ist mir zu verraten, was morgens auf eurem Frühstücksbrot nicht fehlen darf. Kommentiert dazu einfach unter diesem Post bis zum

11.12.2016 24 Uhr.

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Der oder die Gewinner/in wird von mir per Los gezogen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahme ab 18 und nur mit Wohnsitz in Deutschland.

Ich drücke euch die Däumchen!!!

Genießt bis Weihnachten noch ein paar ruhige, entspannte Tage und schaut doch morgen mal bei Marc von Bake to the Roots vorbei und lasst euch noch ein bisschen inspirieren.

Liebe Grüße

Nasti

Kleine Apfel-Pekannuss-Tartes mit brauner Butter und dem knusprigsten und einfachsten Pie-Teig ever!

Da bin ich wieder! Oje, war das lange ruhig hier. Aber die letzten Monate habe ich mich einem anderen, zugegebenermaßen noch süßeren Projekt als Kuchen gewidmet, welches über neun Monate in „meinem Ofen“ gewartet hat, bis es endlich raus durfte. Aber es liegen wahnsinnig schöne Momente hinter und mit Sicherheit auch noch vor mir und ich genieße jede Minute mit meinem kleinen Mädchen. Deswegen verzeiht ihr mir bestimmt, dass es so lange nichts Neues gab.

Aber endlich habe ich wieder ein bisschen Zeit zum Backen und auch wieder richtig Lust dazu. Den Anfang machen heute kleine, mit zwei, drei Hapsen vernaschbare Tartes mit Apfel-Pekannuss-Füllung. Das Rezept für den Boden ist super einfach und sehr schnell gemacht und ist dabei noch das knusprigste, das ich je zustande gebracht habe.

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Rezept für ca. 12 Tartes mit Apfel-Pekannuss-Füllung

  • 160g Mehl + etwas zum Bestreuen der Arbeitsfläche
  • 1 1/2 TL Salz
  • 90g Butter + 30g für die Füllung + etwas zum Fetten der Form
  • 75g Pflanzenfett (Kokosfett geht auch)
  • 60ml eiskaltes Wasser
  • 80g brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 kleiner Apfel
  • 100g Pekannüsse

Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Butter und Pflanzenfett würfeln und zur Mehlmischung geben. Zügig mit den Händen oder einem mit einem Pastry Cutter ( z. Bsp. KitchenCraft Teigmischer, Edelstahl – Amazon Partnerlink), welchen ich wirklich empfehlen kann, zu einem krümeligen Teig verkneten. Es sollten noch erbsengroße Butterstückchen erkennbar sein. Nach und nach das kalte Wasser dazugeben und wirklich nur so lange verkneten bis ein einigermaßen homogener Teig entsteht. Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Klarsichtfolie wickeln und für mindestens 2 Stunden, am besten länger, in den Kühlschrank legen.

Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Mit einem Glas oder einer kleinen Schale 12 Kreise ausstechen. Eine Muffinform mir etwas Butter fetten und in jede Mulde einen Teigkreis drücken. Dabei die Ränder an den Seiten etwas hochziehen. Die Muffinform noch einmal für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 160 Grad vorheizen und den Teig darin 7-8 Minuten vorbacken. So weicht der Boden später nicht durch und wird schön knusprig. Für die Füllung die restliche Butter in einem kleinen Topf schmelzen und leicht braun werden lassen, vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. In einer Schüssel Zucker, Ei, Vanilleextrakt und Zimt verrühren und die abgekühlte Butter dazugeben. Den Apfel waschen, in kleine Stücke schneiden und zusammen mit den Pekannüssen unter die Butter-Zucker-Masse haben und verrühren.

Das Muffinblech aus dem Ofen nehmen, Mulden ggf. mit einem Löffel noch einmal etwas eindrücken und die Füllung gleichmäßig auf allen Teigböden verteilen. Den Backofen auf 175 Grad hochstellen und für weitere 15-16 Minuten goldbraun backen.

Die Tartes schmecken warm und kalt. Mir aber warm am besten 🙂

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Kleine Pies sind nicht so euer Ding? Wie wärs denn dann mit diesem Herbst-Pie mit Birnen und Cranberries? *klick*

Lasst es euch schmecken und habt einen wunderbaren Sonntag.

Liebe Grüße

Nasti

Süßes Frühstücksglück: kleine Buttermilch-Zitronen-Scones mit Erdbeer-Chia-Marmelade

Außen goldbraun und knusprig und innen ganz weich und fluffig? So müssen die perfekten Scones sein, die in England häufig zur Teatime gereicht werden, bei mir aber schon auf dem Frühstückstisch landen. Und das Beste daran? Sie sind wirklich ganz einfach und ganz schnell gebacken und ihr köstlicher Duft lockt auch die letzte Schlafmütze aus dem Bett hervor. Dazu gibt es bei mir selbstgemachte Erdbeer-Marmelade mit Chia. Ich musste mich auch zusammenreißen, nicht alle Scones schon vor dem Fotografieren zu vernaschen.

Wenn ihr den Zucker im Rezept weg lasst, könnt ihr die Scones auch mit herzhaften Aufstrichen genießen.

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Rezept für 10-12 kleine Buttermilch-Zitronen-Scones

  • 50g kalte Butter
  • 120g Mehl + etwas zum Bestäuben
  • 15g Puderzucker
  • 1 TL Backpulver
  • Prise Salz
  • 90ml Buttermilch
  • Schalenabrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • 1-2 EL Milch

Butter würfeln und zusammen mit dem Mehl, Puderzucker, Backpulver und Salz in einer Schüssel einige Minuten krümelig verkneten. Es können ruhig noch Butterstückchen sichtbar sein. Buttermilch und Zitronenschale dazugeben und mit einem Teigschaber oder Holzlöffel zu einem glatten, etwas klebrigen Teig verarbeiten. Den Teig mit etwas Mehl bestäuben und mit bemehlten Händen zu einer Scheibe formen. Scheibe in Frischhaltefolie wickeln und für 20-30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Backofen auf 180 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer ca. 2 cm dicken Rolle formen und mit einem scharfen Messer in 10-12 gleichgroße Stücke schneiden. Scones ggf. leicht rund nachformen und mit etwas Abstand auf das Backblech setzen. Mit der Milch bepinseln und ca. 15 Minuten goldbraun backen. Nicht zu lange, sonst werden die Scones zu hart. Herausnehmen und am besten gleich warm genießen.

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Rezept für 2-3 Gläser Erdbeer-Chia-Marmelade

  • 500g Erdbeeren
  • Gelierzucker 3:1
  • 1 Vanilleschote
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1-2 EL Chiasamen

Erdbeeren waschen und das Grün entfernen und ggf. etwas zerkleinern. Erdbeeren nach Packungsanleitung des Gelierzuckers zusammen mit dem Zucker, dem Mark der Vanilleschote, der Schote und dem Zitronensaft in einen großen Topf geben und unter Rühren aufkochen. 4-5 Minuten köcheln lassen, Vanilleschote entfernen und mit einem Pürierstab fein pürieren. Wer es lieber stückig mag, lässt das Pürieren weg. Zügig die Chiasamen unterrühren und noch heiß in sehr saubere Gläser füllen. Gläser sofort verschließen und wenn es sich nicht um Weckgläser handelt, diese auf den Kopf stellen, damit ein Vakuum entsteht.

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Zur Haltbarkeit der Scones kann ich euch dieses Mal leider nicht viel sagen, da sie innerhalb kürzester Zeit verputzt waren. Also, lasst es euch schmecken und habt einen sonnigen Sonntag!

Liebe Grüße

Nasti

Noch mehr Lust auf Scones? Dann probiert doch mal diese mit Schoki und Kirschen *klick*

Oh du schöne Erdbeerzeit: Schokotörtchen mit Limettenfrischkäse und Erdbeeren

Das Beste gleich vorweg: die Erdbeersaison befindet sich gerade erst in den Startlöchern und die heimische Ernte hat noch gar nicht richtig begonnen, und trotzdem freue ich mich jedes Fall, wenn es im Supermarkt oder in niedlichen Erdbeerhäuschen endlich wieder sie kleinen, roten, süßen Früchte gibt. Ok, oft kann man Erdbeeren das ganze Jahr über kaufen. Aber was die geschmacklich zu bieten haben und welche Strecke sie bis ins Regal zurückgelegt haben, lässt mich schreiend davon laufen. Dann doch lieber geduldig warten und zum Ende des Frühlings frische Erdbeeren aus der Region genießen. Pur sind sie natürlich schon der Knaller, aber es gibt ein Glück so unendlich viele Möglichkeiten, Erdbeeren zu vernaschen. Ob lecker als Marmelade, in Kombination mit Rhabarber, als Topping im morgendlichen Müsli oder wie heute als wunderbarer Eyecatcher und natürlicher Geschmacksverstärker auf diesen süßen Schokotörtchen mit Limettenfrischkäse.

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Rezept für 3-4 Schokotörtchen mit Erdbeeren (je nach Größe der Form)

  • 150g kalte, gewürfelte Butter + etwas zum Fetten der Formen
  • 200g Mehl + etwas zum Bestreuen der Arbeitsfläche
  • 40g hochwertiger Kakao
  • Prise Salz
  • 1 Eigelb
  • 50g +50g Zucker
  • 300g Frischkäse
  • Saft und Schale 1/2 Biolimette
  • Handvoll Erbeeren

Butter, Mehl, Kakao, Salz, Eigelb und 50g Zucker zügig miteinander verkneten bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Den Teig platt drücken und in Frischhaltefolie gewickelt 1-2 Stunden kalt stellen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und den Teig darauf gleichmäßig ausrollen. Kreise in der Größe der Formen ausschneiden, evtl etwas größer, Formen fetten und den Teig in die Form drücken, dabei einen kleinen Rand hochziehen. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und für ca. 20 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Frischkäse mit Limettensaft und Zucker glattrühren und gleichmäßig in den Schokotörtchen verteilen. Mit Erdbeeren und Limettenschale dekorieren. Yummi!

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Schoko-Erdbeertörtchen

Ein Rezept reicht euch nicht?! Dann probiert doch auch mal dieses Rezept mit den süßen Früchtchen:

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Lasst es euch schmecken und habt einen wunderbaren Sonntag!

Liebe Grüße

Nasti

Endlich wieder Kuchen: Salzig-süße Blondies mit Schoki und gerösteten Walnüssen

Nach vielen vielen Frühstücksposts hintereinander gibt es endlich mal wieder Kuchen auf dem Blog. Heute die oft vernachlässigte Schwester der Brownies und zwar köstliche Blondies mit viel Schoki, Nüssen und einer sehr großen Prise Salz.

Ich als Blondine fühle mich dabei fast ein wenig diskriminiert. Alle schwärmen von schokoladigen, matschigen Brownies, dabei sind die hellen, matschigen Blondies auch nicht zu verachten. Also Haarfarbenträgerinnen jeglicher Coleur. Traut euch in die Küche und traut euch, diese blonden Köstlichkeiten in Windeseile mit wenigen Zutaten nachzubacken.

Um dieser Diskriminierungsgeschichte einen Riegel vorzuschieben, sollte ich vielleicht auch einmal darüber nachdenken eventuell ein paar Redies zu backen oder Brownie-Blondie-Ombres 😉

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Rezept für 9 Blondies mit Schoki und Walnüssen

  • 120g geschmolzene Butter
  • 200g brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Salz (mehr, wenn ihr euch traut)
  • 120g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 100g Schokodrops oder gehackte Schoki
  • 50g Walnüsse

Backofen auf 175 Grad vorheizen und eine kleine, quadratische Backform mit Backpapier auslegen. Butter und Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Ei und Vanilleextrakt unterrühren. Salz, Mehl und Backpulver hinzugeben und alles zügig zu einem glatten Teig verarbeiten.

Walnüsse in einer kleinen Pfanne ohne Fett kurz anrösten bis sie leicht duften. Generell ist es immer sinnvoll Nüsse vorher kurz anzurösten.Dadurch sind sie viel aromatischer. Auch mit gemahlenen Nüssen ist das kein Problem. Walnüsse zusammen mit der Schoki unter den Teig heben.  Den Teig gleichmäßig in der Backform verteilen und für 25-30 Minuten backen. Stäbchenprobe machen, damit die Blondies nicht zu hart werden. Es darf ruhig noch etwas Teig am Stäbchen kleben bleiben.

Herausnehmen,gut abkühlen lassen und erst dann anschneiden.

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Lasst euch die blonde Variante des amerikanischen Klassikers schmecken und habt einen wunderbaren Sonntag.

Liebe Grüße

Nasti

Schnelle Frühstücksidee: Mini-Pull-Aparts mit Orangenfüllung

Die Vorweihnachtszeit ist einmal wieder nicht das, was sie sein sollte. Ruhig, besinnlich, mit viel Vorfreude auf ein schönes Fest im Kreise der Lieben. Viel mehr ist es wieder eine hektische Zeit in der wenig Zeit für Ruhe und Entspannung bleibt. Und das, obwohl ich…jetzt kommts, schon alle Weihnachtsgeschenke habe. Es sind auch nur zwei an der Zahl, da wir dieses Mal gemeinschaftlich beschlossen haben und nichts, aber auch wirklich gar nichts zu schenken. Noch finde ich das gut.Wenn ich aber an mein Gesicht an Heiligabend so ganz ohne Geschenke auspacken denke, weiß ich nicht, ob ich es immer noch gut finde. Aber Mama, wenn du das jetzt liest, kaufe bitte trotzdem nichts *lach*.

Für ein bisschen backen in der Küche und ein leckeres Frühstück sollte aber immer Zeit sein. Und diese Mini-Pull-Aparts sind ganz schnell gemacht, gehen wortwörtlich über Nacht im Kühlschrank und können morgens ratzifatzi in den Ofen.

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Rezept für 5-6 Mini-Pull-Aparts mit Orangenfüllung

  • 110 ml Milch
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 60g Butter + etwas zum Fetten der Form
  • 330g Mehl + etwas zum Bestäuben der Arbeitsfläche
  • 50g Zucker
  • große Prise Salz
  • 2 Eier + 1 Eigelb
  • Saft und Schalenabrieb von 1/2 Bio-Orange
  • 3-4EL Orangenmarmelade
  • 2-3 EL brauner Zucker
  • Granatapfelkerne

Milch in einem kleinen Topf kurz lau erwärmen und die Hefe darin auflösen. Butter schmelzen und leicht braun werden lassen. Mehl, Zucker,  2 Eier, Orangenschale und -saft in eine große Schüssel geben. Hefemilch und Butter dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Wenn der Teig zu klebrig ist, noch etwas mehr Mehl dazugeben. Zu einer Kugel formen und in einer abgedeckten Schüssel mindestens eine Stunde gehen lassen. Über Nacht im Kühlschrank klappt das auch ganz wunderbar.

Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und Teig darauf zu einem dünnen Rechteck ausrollen. Den Teig großzügig mit der Marmelade bestreichen. Ruhig etwas mehr nehmen, wenn es nicht ausreicht. Nun längs in ca. 6-7cm breite Streifen schneiden und diese wiederum zu Quadraten schneiden.

Die Mulden einer Muffinform mit etwas Butter fetten. In jede Mulde 5-6 Teigquadrate aufrecht hineinsetzen und nochmals einige Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 175 Grad vorheizen.

Eigelb mit etwas Wasser verquirlen und den Teig damit bepinseln. Braunen Zucker darüber streuen und für 20-25 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen, aus der Form lösen und mit Granatapfelkernen bestreuen. Am besten gleich warm genießen.

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Habt einen schönen 2. Advent und seid gespannt, was es nächste Woche, dann schon am Samstag, hier auf dem Blog zu naschen gibt. Wer es vor Neugier nicht aushält, klickt sich schon einmal hier hin *klick*.

Liebe Grüße

Nasti