Süße Lavendel-Handpies mit Pflaumen-Blaubeerfüllung + Sweet Family Give-Away

Dieser Post enthält Werbung.

Wir ihr sicherlich schon mitbekommen habt, steh ich total auf amerikanisches Gebäck: fluffige Muffins, klitschige Brownies und super chewy Cookies verlassen besonders häufig meinen Backofen. Da darf ein amerikanischer Klassiker natürlich nicht fehlen: Pie! Dass man damit allerlei Schabernack treiben kann, weiß man spätestens seit einem amerikanischen Kultfilm aus den späten 90ern. Dass er dazu aber viel zu schade ist und man ihn lieber verspeisen sollte, ist ja wohl klar. Es gibt fast nichts besseres als buttrigen Mürbeteig, gefüllt mit allerlei Obst, Nüssen oder Schokolade, im Ofen knusprig gebacken. Allein die Vorstellung an den Geruch, verursacht bei mir sofort Pfützenalarm im Mund.

Was ich dagegen vor allem bei Obstpies nicht so mag ist, dass die komplette Füllung beim Anschneiden häufig heraus läuft. Für den Geschmack des Kuchens ist das natürlich kein Problem, für die „Das-Auge-isst-mit-Esser“ hingegen schon. Weil schön sieht der Pie dann meistens nicht mehr aus. Aber für dieses Problem gibt es jetzt eine ganz einfache Lösung: „Fix für fruchtige Desserts“ von Sweet Family. Ganz einfach kalt angerührt wird die Fruchtfüllung schön kompakt mit einer angenehmen süßen Note. Ein passendes Rezept dazu gibt es natürlich auch: süße Lavendel-Handpies mit einer Pflaumen-Blaubeerfüllung. Und nicht nur das! Zusammen mit Sweet Family verschenke ich zwei wunderschöne Dessertschalen in transparent und pink aus der „Kastehelmi“-Serie im Wert von 80€. Was ihr dafür tun müsst, erfahrt ihr am Ende dieses Posts.

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Rezept für 12-14 Handpies

Für den Teig:

  • 8 EL Buttermilch
  • 3 EL Lavendelblüten
  • 300g Mehl + etwas für die Arbeitsfläche
  • 30g Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 230g kalte, gewürfelte Butter

Für die Füllung:

  • 125g Pflaumen
  • 30g Fix für fruchtige Desserts von Sweet Family
  • handvoll Blaubeeren
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Eigelb
  • brauner Zucker zum Bestreuen

Buttermilch und Lavendel in einer kleinen Schüssel vermischen und für mindestens 2 Stunden, am besten aber über Nacht, kaltstellen.

Mehl, Zucker, Salz und Butter in einer Schüssel verkneten. Dabei können ruhig noch erbsengroße Butterstücke sichtbar sein. Buttermilch durch ein Sieb dazu gießen und so die Lavendelblüten auffangen. Nochmals kurz durchkneten, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 1 Stunde kaltstellen.

Pflaumen, waschen, entkernen und halbieren. Zusammen mit dem Fix in ein hohes Gefäß geben und mit einem Pürierstab durchmixen, anschließend die Blaubeeren unterheben und Zitronensaft dazugeben.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und mit einem Glas oder ähnlichem 24-28 Kreise ausstechen, ggf. mehr, und die Hälfte auf ein Backblech setzen. Eigelb mit etwas Wasser verquirlen und die Teigkreise am Rand damit bestreichen. Je einen guten Teelöffel des Pflaumenpürees in die Mitte geben und weiteren Teigkreis darüberlegen. Die Ränder mit einer Gabel ringsherum fest andrücken. Damit der Dampf entweichen kann, in jeden Handpie ein kleines Kreuz schneiden. Die Handpies mit dem restlichen Eigelb bestreichen und mit Zucker besprenkeln. Für 18-20 Minuten goldbraun backen.

Luftdicht verpackt, halten sich die Handpies bis zu 2 Tage frisch.

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Give-Away – Hurra! Hurra!

Um diese zwei hübschen Dessertschalen aus der „Kastehelmi“-Serie zu gewinnen, verratet mir doch bis Freitag, den 11.9.15 24 Uhr, euer allerliebstes Lieblingsdessert in den Kommentaren und mit etwas Glück machen sich die zwei Schalen bald auf den Weg zu euch. Und das Lieblingsdessert genießt sich dann besonders gut. Ich drücke euch die Däumchen. Der Gewinner/die Gewinnerin wird ausgelost.

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Quelle: Sweet Family

Lasst es euch schmecken und habt einen wunderbaren Sonntag.

Liebe Grüße

Nasti

Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung von Sweet Family. Vielen Dank!

Frühstück deluxe mit buttrigem Zimt-Hefezopf und knusprigen Pekannuss-Streuseln

Für alles die es immer noch nicht bemerkt haben: ich bin ein Frühstücksjunkie. Aber voll. Süchtig nach süßen Sünden und frischem duftenden Gebäck. Abhängig von Nutella, Frenchtoast und Pancakes. Um meine Sucht weiter voran zu treiben, erspielte ich unter Einsatz meines Lebens bei der Hochzeit von lieben Freunden ein gemeinsames Frühstück, welches ich ausrichten durfte. Nichts leichter als das. Ein Glück hat es mich nicht beim Frühjahrsputz erwischt :).

Ich finde ja, dass frisches Hefegebäck immer passt, aber zum Frühstück am allerbesten. Daher gibts heute neben knusprigen Baguette- und Laugenbrötchen, einen butterweichen, noch lauwarmen Zimt-Hefezopf mit knusprigen Pekannuss-Streuseln.

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Rezept für einen Zimt-Hefezopf mit Pekannuss-Streuseln

Für den Teig:

  • 120ml warmes Wasser
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1 1/2 TL Salz
  • 3 EL Zucker
  • 3 Eier
  • 130g flüssige Butter
  • 360g Mehl + etwas für die Arbeitsfläche

Für die Füllung:

  • 90g flüssige Butter + etwas zum Fetten der Form
  • 1 TL Vanilla Extrakt
  • 220g brauner Zucker
  • 2 TL Zimt

Für das Topping:

  • 50g brauner Zucker
  • 1 EL kalte Butter
  • 1 TL Zimt
  • handvoll zerkleinerte Pekannüsse (es passen auch Walnüsse, Haselnüsse oder Mandeln)

Wasser, Hefe, Salz und Zucker in eine große Schüssel geben und unter Rühren auflösen. Eier und Butter dazu geben und gut miteinander vermengen. Nach und nach das Mehl unterrühren bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Wenn der Teig zu klebrig ist, noch etwas Mehl dazu geben. Eine große Schüssel leicht fetten, den Teig hinein geben und abgedeckt min. 1 Stunde gehen lassen. Wenn sich der Teig verdoppelt hat, für einige Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank stellen. Dort kann er auch 1-2 Tage stehen bleiben. Perfekte Vorarbeit also für ein Frühstück am nächsten Morgen.

Den Teig vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen und bei Zimmertemperatur einige Minuten stehen lassen. Den Backofen auf 170 Grad vorheizen. Die Butter für die Füllung in eine lange, flache Form geben und mit dem Vanilleextrakt verrühren. Braunen Zucker und Zimt in einer Schüssel gut miteinander vermischen. Eine rechteckige Backform fetten und mit ein bisschen mit dem Zucker-Zimt bestreuen.

Den Teig in drei gleichgroße Stücke teilen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu drei 25-30cm langen Rollen verarbeiten. Jede Rolle gleichmäßig in die flüssige Butter tauchen und anschließend gleichmäßig mit dem Zucker-Zimt bestreuen. Bei mir war das eine ziemliche Sauerei :). Zum Flechten des Zopfes die Rollen an einem Ende zusammen drücken und den linken Strang über den mittleren legen, anschließend den rechten über den „neuen“ mittleren. So bis zum Ende fortfahren und die Enden wieder zusammendrücken. Vorsichtig in die Backform legen und noch einige Minuten gehen lassen.

Für das Topping alle Zutaten miteinander verkneten bis kleine Streusel entstanden sind. Die Pekannuss-Streusel gleichmäßig auf dem Zimt-Hefezopf verteilen. für ca. 50 Minuten backen. Wenn der Zopf zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken. Herausnehmen, gut abkühlen lassen und erst dann aus der Form lösen.

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Der Junkie geht jetzt frühstücken und wünscht euch einen tollen Sonntag.

Liebe Grüße

Nasti

Der Herbst von seiner schönen Seite: rustikale Apfel-Galette mit brauner Vanillebutter und Cranberries

Also, ich muss mich diesmal wirklich selbst loben. Diese Apfel-Galette ist sowas von lecker, aber wirklich sowas von. Jaja, ich weiß, Eigenlob stinkt. Wenn es in diesem Fall aber so gut riecht, wie diese französische Köstlichkeit, ist mir das Wurscht, aber wirklich sowas von! Und da ihr wisst, dass ich mich ungern mit langen, komplizierten Rezepten rumschlage, hab ich hier ein wirklich easy-peasy Rezept ausgetüffelt.

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Rezept für eine Apfel-Galette mit Cranberries

Für den Teig:

  • 200g Mehl + etwas für die Arbeitsfläche
  • 50g Weizenvollkornmehl
  • 150g kalte, gewürfelte Butter
  • 1 Ei
  • Prise Salz
  • 60g Zucker
  • 1 EL kaltes Wasser

Für den Belag:

  • 60g Butter
  • 1 Vanilleschote
  • 2 Äpfel (Pink Lady, Braeburn etc.)
  • handvoll frische Cranberries
  • 3 EL brauner Zucker
  • 1 Ei

Alle Zutaten für den Teig rasch miteinander verkneten. Es können ruhig noch Butterstückchen erkennbar sein. Den Teig in Klarsichtfolie wickeln und ca. 1 Stunde kalt stellen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen. Das kann ruhig etwas schief oder ungenau sein, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ein paar Mal mit einer gabel einstechen.

Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Vanilleschote aufschneiden, das Mark herauskratzen und Vanillemark und Schote zur Butter geben. Die Vanillebutter erhitzen bis sie braun wird. Achtung nicht verbrennen lassen. (Wer mag gibt noch eine Prise Salz zur Butter). Die Äpfel halbieren, entkernen, in dünne Scheiben schneiden und nach Belieben auf dem Teig verteilen. Dabei ringsherum einen Rand von ca. 2-3 cm lassen. Die Apfelscheiben gleichmäßig mit der braunen Butter bestreichen. Cranberries auf die Äpfel streuen. Alles mit 2 EL braunem Zucker bestreuen. Jetzt den Rand umklappen, so dass er zum Teil auch über die Früchte ragt. Ein Ei mit etwas kaltem Wasser verquirlen und den Rand damit bestreichen. Den restlichen braunen Zucker auf dem Rand verteilen und ca. 50 Minuten backen.

Warm oder kalt mit einem Klecks frischer Schlagsahne ist die Galette der Knaller. Haut rein!

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Liebe Grüße,

Nasti

Verrückt-verzückende Peanutbuttercookies mit karamellisierten Erdnüssen und Achtung…Bacon! Oha!

Ich habe ja das große Glück und empfinde es auch wirklich so, in der Muddastadt Berlin zu leben. Als Foodjunkie und Gutesessengenießerin ist es ganz wunderbar in Berlin auf kulinarische Entdeckungsreise zu gehen. An nahezu jeder Ecke, zumindest in der City, findet sich alles was das Genießerherz und der hungrige Magen begehren. Aufmerksame Leser wissen ja bereits, dass ich mich des Öfteren zum Naschmarkt gern in der Markthalle Neun in Kreuzberg herumtreibe, um meine Zuckerdepots, von denen ich mit großer Sicherheit sehr viele habe, wieder aufzufüllen. Und wenn da mal nicht Naschmarkt ist, findet dort jeden Donnerstag der „Streetfood Thursday“ statt, bei dem ich mir vor gut zwei Wochen mit zwei lieben Freundinnen ordentlich den Bauch voll geschlagen habe. Absolutes Muss war da natürlich wieder ein Pulled-Pork-Sandwich. Ohne kann ich gar nicht mehr. Außerdem freute sich mein Bäuchlein noch über eine türkische Vorspeisenplatte mit Auberginensalat und Kichererbsen. Und während sich das Fräulein T. an hausgemachten Käsespätzl vom „Heißen Hobel“ erfreute, hab ich mein Kalorienkonto mit warmem Applecrumble mit Vanilleeis fast gesprengt. Dabei hatte ich noch gar nicht die ganzen leckeren, asiatischen Gerichte probiert. Als wir uns gefühlt rollend auf dem Heimweg machen wollten, sah ich es und konnte es nicht glauben. Ein zuckersüßes hellblaues Eismobil mit hausgemachtem Eis in den allerleckersten Sorten serviert auf einem Cookie. Aber nicht irgendeinem Cookie, sondern auf einem Peanutbuttercookie mit Bacon. Schock, schwere Not. Diesen Cookie musste!!! ich kosten. Es war der absolute Oberhammer! Und da mir die süße Verkäuferin von Jones Icecream das Rezept mit Sicherheit nicht verraten hätte, getraut zu fragen, hätte ich mich eh nicht, fing ich zu Hause an zu tüffteln, wie ich die ähnlich gut hinbekommen könnte.

Mir ist ja bei Cookies immer wichtig, dass sie „chewy“ sind, wie der Amerikaner sagen würde. Also außen leicht knusprig und innen aber sehr weich und klebrig. Ich esse auch gern knusprige Kekse, keine Frage, aber Cookies müssen „chewy“ sein! Das hinzukriegen ist manchmal gar nicht so einfach, da es schon zu spät sein kann, wenn Cookies nur ne Minute zu lang gebacken wurden. Ich kann euch verraten, dass der erste Versuch zwar sehr lecker, aber noch nicht wirklich überzeugend war. Die Cookies hatten eine tolle Konsistenz, brachen aber bei der kleinsten Bewegung gleich auseinander. Der zweite Versuch ist mir da schon besser gelungen. Im Endeffekt ist ja eh die Hauptsache, dass es schmeckt oder? Also seid mutig und traut euch an diese wunderbaren Cookies und wenn ihr mal in Berlin seid, macht euch unbedingt auf die Suche nach dem hübschen, blauen Wagen von Jones Icecream.

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Rezept für ca. 25 Peanutbuttercookies mit karamellisierten Erdnüssen und Bacon

  • 300g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 230g weiche Butter + 1 EL
  • 280g braunen Zucker + 2 EL
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 1 Ei & 1 Eigelb
  • 160g Erdnussbutter
  • 150g Frühstücksbacon
  • 100g geröstete und gesalzene Erdnüsse

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen und zwei Bleche mit Backpapier auslegen. Mehl, Natron und Salz mischen und bei Seite stellen. Butter, Zucker und Vanilleextrakt mit dem Rührgerät einige Minuten lang cremig rühren. Das Ei und Eigelb dazugeben und verrühren. Erdnussbutter unterheben und weiter rühren. Nach und nach die Mehlmischung dazugeben und alles zu einem glatten, etwas klebrigem Teig verarbeiten. Mit Hilfe eines Esslöffels ca. 25 gleichgroße Teigkugeln abmessen und auf den Blechen verteilen. Den Bacon etwas zerkleinern und die Teigkugeln damit belegen.

In einer kleinen Pfanne die restliche Butter und den restlichen Zucker erhitzen, die Erdnüsse dazugeben und kurz karamellisieren lassen. Die Erdnüsse auf den Cookies verteilen und für ca. 12 Minuten im Ofen backen. Nicht zu lange backen! Wenn die Cookies aus dem Ofen kommen, sind sie noch ziemlich weich, werden beim Abkühlen aber etwas härter. In einer Keksdose bleiben die Peanutbuttercookies einige Tage frisch.

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Verratet mir doch mal, wie euch diese Kombi geschmeckt hat oder wir ihr eure Cookies am liebsten mögt.

Liebe Grüße und einen wunderbaren Sonntag

Nasti

 

Brezel-Time!!! Mini-Sweettable mit Peanutbutter-Brezelcupcakes, Brezel-Lollies und weichen Brezelbuns mit Cookiefüllung

Nach über einem Jahr des Bloggens, Backens, Schreibens und Kreativseins wurde es endlich mal Zeit für meinen ersten kleinen Sweettable. Auf der Suche nach ein bisschen Inspiration, bin ich beim Bummeln auf schöne Herbstdeko gestoßen und der Plan nahm in meinem Kopf ziemlich schnell Formen an. Und was passt zum Herbst, zum goldenen Oktober und zur Wiesn besser als eine schöne Brezelsause? Richtig! Nix! Daher gibt es heute einen zauberhaften Sweettable zum Brezelmotto aber in süß. Ist ja schließlich ein Sweettable und kein Salty- oder Savorytable näch? Mit dabei sind wirklich ganz bombige Peanutbutter-Cupcakes mit Brezel-Karamell-Topping, süße Schokobrezeln am Stiel nach einem Rezept von Dani Klitzeklein und softe Brezelbuns (die allerdings etwas aus der Form geraten sind) mit Cookiefüllung.

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Rezept für 9-10 Brezelcupcakes

Teig:

  • 60ml Pflanzenöl
  • 120g Erdnussbutter
  • 100g brauner Zucker
  • 60g Zucker
  • 2 Eier
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 180g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 75ml Milch
  • handvoll Schokotröpfchen
  • 5-6 Kramelltoffees

Frosting:

  • 230g Butter
  • 210g Puderzucker
  • 30-40 kleine Brezeln
  • 70g Zartbitterschoki
  • etwas Karamellsoße entweder von Bonne Mamman oder zum Beispiel selbstgemacht *klick*

Den Backofen auf 170 Grad vorheizen. Öl und Erdnussbutter mit dem Mixer cremig rühren. Braunen Zucker, Zucker und Eier dazugeben und zu einem glatten Teig rühren. Vanilleextrakt dazugeben. Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel leicht miteinander vermengen und nach und nach zum Teig geben. Schokotröpfchen vorsichtig unterheben. Die Karamelltoffees klein schneiden und ebenfalls zum Teig geben. Muffinförmchen zu 2/3 mit Teig füllen und ca. 20 Minuten backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Für das Frosting die Butter und den Puderzucker miteinander cremig rühren bis eine glatte Masse entsteht. Wer mag kann einen Teelöffel Karamellsoße bereits zum Frosting geben.

Schokolade schmelzen. Brezeln auf einem Blatt Backpapier auslegen und mit der Schokolade besprenkeln. Einfacher gehts mit gekauften Schokobrezeln zum Beispiel von Milka.

Frosting mit einem Löffel oder Palette auf den Muffins verstreichen und in jeden 3-4 Brezeln stecken, mit Karamellsoße verzieren und kalt stellen.

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Rezept für ca 25 Schokobrezeln am Stiel

  • 70g Butter
  • 140g brauner Zucker
  • 150g Zartbitterschoki
  • 1 Ei
  • 170g Mehl
  • 30g Backkakao
  • 1/2 TL Backpulver
  • große Prise Salz
  • 1/4 TL Zimt

Butter, Zucker und Schoki in einem kleinen Topf bei niedriger Temperatur schmelzen, vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen. Die trockenen Zutaten miteinander vermischen. Das Ei zur Schokomasse geben und zügig verrühren. Schokomasse zu den trockenen Zutaten geben und mit dem Knethaken des Handrührgeräts zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde kaltstellen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig ca. 5mm breit ausrollen und mit einem Ausstecher Brezeln ausstechen. In jeder Brezel vorsichtig ein Holzstäbchen stecken und ca.10 Minuten backen. Nicht zu lange, da die Kekse sonst ziemlich schnell hart werden. Abkühlen lassen. In einer Keksdose bleiben die Brezellollies ein paar Tage frisch.

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Rezept für 5-6 Brezelbuns mit Cookieteig

Brezelteig:

  • 300ml warmes Wasser
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 2 EL brauner Zucker
  • 115g Butter
  • 1 1/2 TL Salz
  • 550g Mehl + etwas für die Arbeitsfläche
  • 2 TL Natron
  • 1 Ei
  • grobes Salz zum Bestreuen

Cookieteig:

  • 300g Mehl
  • 1 TL Natron
  • große Prise Salz
  • 230g Butter
  • 100g Zucker
  • 180 brauner Zucker
  • 3 TL Vanilleextrakt
  • 2 Eier
  • 100g Schokotröpfchen (von Ruf gibt es backfeste Chocochunks…die sind toll)

Für den Brezelteig Wasser, Hefe, Zucker und Butter in einer großen Schüssel miteinander verrühren und einige Minuten stehen lassen. Salz und Mehl dazugeben und und mit dem Knethaken des Mixers einige Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenn der Teig zu klebrig ist, noch etwas Mehl unterrühren. Teig abdecken und für ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Für den Cookieteig Mehl, Natron und Salz in einer Schüssel locker vermengen. Butter, Zucker, braunen Zucker und Vanilleextrakt miteinander cremig rühren. Eier dazugeben und weiter rühren. Mehlmischung dazugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Am Ende die Schokotröpfchen gleichmäßig unterheben.

Den Backofen auf 210 Grad vorheizen. Den Brezelteig nochmal kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche in 6 gleichgroße Stücke teilen. Jedes Stück zu einem langen, schmalen Rechteck ausrollen. Den Cookieteig längs darauf verteilen, dabei an den kurzen Enden etwas Platz lassen. Die kurzen Ende umklappen und von der langen Seite eng aufrollen. Eine Schlaufe legen und die Enden zweimal über einander schlagen und unter die Schlaufe legen. Wie ihr erkennen könnt, ist mir das nicht wirklich gut gelungen. Aber im Prinzip könnt ihr auch einen hübschen Knoten machen. Eine Schüssel mit warmem Wasser füllen und das Natron darin auflösen. Jede Brezel kurz hineintauchen, so dass sie vollkommen mit der Lauge bedeckt ist. Die Brezeln, Knoten oder was auch immer auf ein Backblech setzen. Das verbliebene Ei verquirlen und die Brezeln damit verstreichen und mit grobem Salz bestreuen. Für 15-18 Minuten backen und am besten gleich warm genießen. Gut verpackt schmecken sie am nächsten Tag evtl. leicht getoastet immer noch sehr lecker.

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Ich wünsche euch eine wunderbare Brezelsause und einen sonnigen Sonntag.

Liebe Grüße

Nasti

PS: Baumscheiben, Hirschglas und Moos gibt es aktuell bei Depot. Eicheln bei mir vor der Tür 🙂

 

 

Sonntagssüßes Schoko-Kokos-Brot mit karamellisierten Bananen und warum das heute der 2. Versuch war

Manchmal gibt es Tage, da geht einfach alles schief beziehungsweise ist alles Mist. Freitag war so ein Tag. Ich kam mega und ich untertreibe nicht, wirklich mega genervt aus der Schule und ich glaube, ich war noch nie so voller Vorfreude aufs Wochenende und viel Schlaf. Um das Wochenende ein bisschen einzuläuten, runterzukommen und bisschen zu entspannen, hab ich mich am Freitag noch in die Küche gestellt um oben genanntes fürs Samstagfrühstück vorzubereiten. Geschnippelt, gerührt alles zack zack und in den Ofen. Nach 20 Minuten und einem sorgenvollen Blick in den Ofen ahnte ich schon Böses. Mist, ich hab das Backpulver vergessen! Grrr! Da ich auch eine zu große Form genommen hab, war das Ergebnis nur so mittelprächtig. Dies hätte auch der Moment sein können, ins Bett zu krabbeln, Decke übern Kopf zu ziehen und erst Montag früh wieder hervor gekrochen zu kommen. Wars aber nicht ;). Ich gab dem Bananenbrot noch ne zweite Chance und jetzt sind wir Freunde.

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Rezept für ein Bananen-Schoko-Kokos-Brot

  • 3 Bananen
  • 2 TL flüssigen Honig
  • 150g Weizenvollkornmehl
  • 75g Weizenmehl
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 150ml warme Kokosmilch (statt Kokosmilch könnt ihr auch griechischen Joghurt nehmen)
  • 70g braunen Zucker
  • 2 Eier
  • Prise Salz
  • 100ml Kokosöl + etwas für die Form
  • 50g Kokosraspel
  • 100g gehackte Zartbitterschoko (oder etwas mehr oder weniger…wie ihr mögt)
  • evtl. ein paar grobe Kokosraspel zum Bestreuen

Den Backofen auf 200g vorheizen. Bananen schälen und mit dem Honig bestreichen. Für ca. 20 Minuten im Ofen goldbraun karamellisieren lassen. Herausnehmen, abkühlen lassen.

Das ganze Mehl in eine Schüssel geben und eine kleine Mulde in die Mitte drücken. Warme Kokosmilch in die Mulde gießen, Hefe und Zucker dazugeben und etwas miteinander verrühren. Mit einem Knethaken oder den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten und ca. 1 Stunde gehen lassen.

Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Die Bananen pürieren und mit allen Zutaten bis auf die Kokosraspel und die Schoki zum Hefeteig geben und alles gut miteinander verkneten. Die Kokosraspel und die Schoki locker unterheben. Eine kleine rechteckige Form fetten und den Teig gleichmäßig darin verteilen. Wer mag bestreut das Brot noch mit ein paar Kokosflocken extra. Für 30-35 Minuten backen. Wenns zu dunkel wird, mit etwas Alufolie abdecken. Herausnehmen, ein bisschen abkühlen lassen und am besten gleich lauwarm genießen. Aber auch kalt und am nächsten Tag schmeckt das Bananenbrot noch sehr gut.

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Einen wunderbaren Sonntag und liebe Grüße

Nasti

Knusprige Apfel-Pekannuss-Schnitten mit Frischkäse-Ahorn-Topping…schmeckt wunderbar nach Herbst

Heute war in Berlin ein richtig oller Herbsttag mit viel Grau, viel Regen und so gar keiner Sonne. An solchen Tagen ist es natürlich am schönsten sich mit einem guten Buch und einem heißen Tee unter die Lieblingsdecke zu kuscheln und sich dabei vielleicht noch vom Fernsehprogramm berieseln zu lassen. Blöd nur, wenn man schon Wochen im Voraus einen Flohmarktstand gebucht hat und sich der ganze Krempel eine gefühlte Ewigkeit in der Wohnung stapelt. Ganz blöd ist es dann allerdings, wenn der Wecker schon um 5.30 Uhr!!! klingelt und es draußen dunkel und kalt ist. Überstanden habe ich es trotzdem mit neuem Platz im Schrank und ein bisschen Geld in der Kasse, das ich doch gleich neu investieren könnte. Ich habe doch heute zahlreiche Schuhe, Taschen, Hosen, Pullis…verkauft. Der Freund hat aber bestimmt was dagegen. Na dann, belohn ich mich erstmal mit ein paar knusprigen Apfel-Pekannuss-Schnitten und kuscheln mich jetzt endlich aufs Sofa.

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Rezept für ca. 10 Apfel-Pekannuss-Schnitten

Teig:

  • 160g Butter + 2 EL
  • 3 Äpfel nach Wahl (ich hab Pink Crisp genommen), klein gewürfelt
  • 70g braunen Zucker + 2 EL
  • 250g kernige Haferflocken
  • 160g Weizenvollkornmehl
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 Backpulver
  • 70g Pekannüsse
  • 30g grobe Kokosraspel
  • 100g Ahornsirup
  • 2 TL Vanilleextrakt

Topping:

  • 3 EL Frischkäse
  • 3 EL Ahornsirup
  • 1/2 TL Vanilleextrakt
  • evtl. etwas Wasser

Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Die Butter bis auf 2 EL in einer großen Pfanne schmelzen und braun werden lassen. Dadurch wird sie aromatischer. In eine Schüssel füllen und beiseite stellen. In der gleichen Pfanne die restliche Butter schmelzen und die gewürfelten Äpfel dazu geben. Mit 2 EL braunem Zucker und 1/2 TL Zimt bestreuen und einige Minuten in der Pfanne bei mittlerer Hitze karamellisieren lassen. Dabei ab und zu umrühren.

Die restlichen Zutaten zusammen mit der braunen Butter in einer Schüssel gründlich vermengen. Eine kleine quadratische oder rechteckige Backform mit Backpapier auslegen und den Teig bis auf 2 EL in der Form verteilen und festdrücken. Die Äpfel darüber verteilen und ebenfalls leicht festdrücken. Den restlichen Teig darüber mit den Fingern zerkrümeln und im Ofen für ca. 30 Minuten knusprig-braun backen. Herausnehmen und vor dem Anschneiden gut abkühlen lassen. In Quadrate oder Rechtecke schneiden.

Für das Topping alle Zutaten miteinander verrühren. Wenn die Masse zu dick ist, etwas Wasser dazu geben und über den Apfel-Pekannuss-Schnitten verteilen.

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Habt einen kuschligen Restsonntag.

Liebe Grüße

Nasti

Buchteln san a Wuchteln…eine sonntagsüße Hefesünde

Es wird mal wieder Zeit, dass ich mich mal wieder mit einer meiner allerliebsten Backbegleiterin date. Fräulein Hefe. Die hat schon in der Ecke gesessen und geschmollt vor lauter Nichtbeachtung. Aber im warmen Sommer war mir eher nach leichtem Süßen mit viel Obst oder Eis. Jetzt wo der Herbst langsam seine Arme um uns schlingt, wirds auch wieder Zeit für leckeres Soul-Food, was man gemütlich und genüsslich auf der Couch unter der Decke gekuschelt futtern kann. Und da sind süße Buchteln mit fruchtiger Füllung genau der richtige Kuschelbegleiter. Kriegt man hier in Berlin auch nirgends zu kaufen beziehungsweise sind sie mir hier noch nie über den Weg gelaufen. Also, ihr kleinen Buchteln, wenn ihr euch auch irgendwo in Berlin herumtreibt, kommt raus, zeigt euch und lasst euch von mir vernaschen. So lange das nicht der Fall ist, back ich mir halt selbst welche.

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Rezept für ca. 8 Buchteln mit Aprikosen-Frischkäsefüllung

  • 300g Mehl + etwas für die Arbeitsfläche
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 125ml Milch
  • 125g Butter + etwas für die Form und zum Bestreichen
  • 75g Zucker
  • Prise Salz
  • 1 Ei
  • 2 große EL Frischkäse
  • 1 großen EL Aprikosenmarmelade…vielleicht die?!
  • Puderzucker zum Bestreuen

Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine kleine Mulde drücken. Hefe in eine kleine Schüssel zerbröseln und etwas Zucker darüber streuen. Milch lauwarm erwärmen und 3-4 EL zur Hefe geben und diese darin auflösen. Die Hefemilch in die Mehlmulde geben und etwas mit Mehl bedecken. Einen Küchenhandtuch über die Schüssel legen und den Vorteig an einem warmen Ort ca. 15 Minuten gehen lassen.

Die Butter schmelzen und zusammen mit der übrigen Milch, Zucker, Salz und Ei zum Vorteig geben. Mit de Händen oder einem Knethaken zu einem sehr glatten, geschmeidigen Teig verarbeiten. Der Teig sollte so lange geknetet werden, bis er sich vom Schüsselboden löst und etwas glänzt. Dauert ein paar Minütchen und macht schöne Arme. Den Teig abgedeckt nochmal ca. 45 Minuten gehen lassen. Funktioniert auch, wenn der Teig über Nacht im Kühlschrank steht und am nächsten Tag weiter verarbeitet werden soll.

Den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Frischkäse und Aprikosenmarmelade miteinander locker verrühren. Eine mittelgroße, feuerfeste Form mit Butter einfetten. Den Teig nochmal kurz durchkneten und zu einer Rolle formen. Die Rolle in acht gleichgroße Stücke teilen. Jedes Stück mit der Hand flach drücken und auf jedes einen großzügigen Teelöffel der Füllung geben. Den Teig über der Füllung zusammenklappen und zu einer Kugel formen. Die Kugeln nebeneinander in die Form setzen. Mit der restlichen Butter gleichmäßig bestreichen und für 25-30 Minuten goldbraun backen. Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und am besten gleich warm genießen. Aber auch kalt schmecken die Buchteln ganz wunderbar.

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Seid ihr jetzt auch so buchtelverliebt wie ich? Na dann ab in die Küche. Bei der Füllung könnt ihr natürlich kreativ sind und füllen was das Zeug hält. Irgendwann probier ich mal Nutella-Buchteln….ich Schokosuchti!

Liebe Grüße

Nasti