Glück im Glas: Birnen-Rhabarber-Crumble mit Mandelknusper-Streuseln *glutenfrei*

Endlich geht sie wieder los – die Rhabarbersaison. Als Kind konnte man mich mit dem schlanken Gemüse nicht locken. Heute dafür umso mehr. Allein die Farbkombination grün und pink ist doch schon der absolute Knaller. Und der sauer-süße Geschmack, der sich so hervorragend in süßen Pies, auf leckeren Streuselschnecken oder als Saft in Schorlen macht, sowieso. Bloß gut, dass die Lieblingsfreundin von Herrn Rhabarber, das entzückende Fräulein Erdbeere, fast zur gleichen Zeit wieder auf der Bildfläche beziehungsweise im Obstregal auftaucht, wie er und sie ihre Obstliason erneut aufleben lassen können. Konkurrenz bekommt Fräulein Erdbeere heute aber von Madame Birne, die auch ein Auge auf Herrn Rhabarber geworfen hat und sofort eine heiße Nummer mit ihm unter der Haube knuspriger Mandelstreusel mit ihm schiebt. Ein kurzes Vergnügen, in jeder Hinsicht, vor allem aber geschmacklich. Und unbedingt nachmachenswert. Aber pssst, nichts Fräulein Erdbeer verraten, damit sie das nächste Mal wieder mit von der Partie ist.

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Rezept für 2 Portionen Birnen-Rhabarber-Crumble mit Mandelstreuseln

  • 1 Birne
  • 2 dünne Stangen möglichst roter Rhabarber
  • 1 + 2 EL Ahornsirup
  • 70g gemahlene Mandeln
  • 20g gehackte Mandeln
  • 20g Haferflocken
  • 50g Butter
Den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Birne und Rhabarber waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Mit 1 EL Ahornsirup vermischen und auf zwei kleine, feuerfeste Gläschen aufteilen. Die restlichen Zutaten zügig miteinander verkneten und über den Früchten verteilen.
Für 20-25 Minuten knusprig-braun backen, herausnehmen und warm genießen.
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Lasst es euch schmecken und genießt die wunderbare Rhabarbersaison. Sie ist am Ende bestimmt wieder zu kurz. Und wenn ihr von Rhabarber nicht genug bekommt, dann probiert doch mal folgende Rezepte:
Liebe Grüße
Nasti
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Selbstgemachtes zu Ostern: Möhrchen-Knusper-Granola mit Kokos und Mandeln

Wer von euch noch auf den allerletzten Drücker auf der Suche nach einem schönen, am besten selbstgemachten, Geschenk zu Ostern ist, für den habe ich etwas: Möhrchen-Knusper-Granola. Da würde sich sogar der Osterhase himself auf die Suche machen, so lecker ist der. Und da ihr morgen bestimmt besseres zu tun habt, als Stunden in der Küche zu verbringen, ist das Granola ganz fix gemacht und ihr habt Zeit, die besten Osterverstecke auszukundschaften, eine Tasse Kaffee auf der Terrasse zu trinken oder die letzten Ostereier zu bemalen.

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Rezept für Möhrchen-Knusper-Granola (ergibt ca. 500g)

Zutaten:

  • 80ml Kokosöl
  • 50g Mandelbutter
  • 70ml Ahornsirup
  • Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 200g geraspelte Möhre
  • 200g kernige Haferflocken, Dinkelflocken oder Emmerflocken (mischen geht auch)
  • 10g Leinsamen
  • 75g ganze Mandeln
  • 50 geraspelte, geröstete Kokosnuss

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Kokosöl, Mandelbutter, Ahornsirup, Salz und Zimt miteinander verrühren. Die restlichen Zutaten bis auf die Kokosnuss dazugeben und zu einer gleichmäßigen Masse verrühren.

Die Masse dünn auf dem Backblech verstreichen und ca. 30 Minuten backen bis die Ränder knusprig braun werden. Herausnehmen, abkühlen lassen und in kleine Stücke brechen. Für den Extracrunch nun erneut ca. 10 Minuten backen und anschließend abkühlen lassen. Geraspelte Kokosnuss untermischen und in einem sauberen Gefäß luftdicht verschließen.

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Habt eine paar ruhige und entspannte Ostertage, esst ordentlich Ostereier und lasst es euch gut gehen.

Liebe Grüße

Nasti

Frühstück im Bett: Cashew-Porridge mit Chia und viiiel Obst

Ich möchte Frühling. Sofort und unverzüglich! Beim Blick auf meine Terrasse kann ich schon die ersten Spitzen kleiner, sprießender Frühlingsboten erkennen. Noch ist es aber nicht warm genug und Fräulein Sunshine zeigt sich zu selten, um die zarten Pflänzchen zum Erblühen zu bringen. Bei diesem Wetter bleibt einem doch gar nix anderes übrig, als eingekuschelt im Bett zu frühstücken. Besonders kuschelig und gemütlich wird es mit einer großen Schüssel warmem Porridge. Viel frisches Obst zaubert dazu noch ein bisschen Farbe in die Schüssel und das Grau in Grau auf der anderen Seite des Fensters.

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Der Porridge ist schnell gemacht und kann ruhig ein bisschen vor sich hinziehen, während ihr eine Tasse Kaffee genießt oder euch im Bett nochmal kurz ins Kissen kuschelt. Diese Variante ist vegan, lässt sich aber auch mit richtiger Milch zubereiten. Gerade in der kalten und nassen Jahreszeit braucht unser Körper viele Vitamine und Mineralstoffe. Mit nur einer Schüssel des Porridge am Morgen habt ihr euren Tagesbedarf schon fast gedeckt und ihr könnt frisch und gestärkt in den Tag starten.

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Rezept für eine Portion Cashew-Porridge mit Chia und Obst

  • 130ml Cashewmilch z. Bsp. von Provamel
  • 30g Haferflocken
  • 1 TL Chiasamen
  • 1 TL Kokosblütensirup (Honig geht natürlich auch…dann halt nicht vegan)
  • 1 TL Cashewmus
  • 2-3 getrocknete Soft-Aprikosen
  • 1 Handvoll oder auch 2 frische Beeren
  • gehackte Nüsse zum Bestreuen

Milch, Haferflocken und Chiasamen in einem keinen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen und gelegentlich umrühren. Den Porridge 7-8 Minuten vor sich hin quellen lassen, vom Herd nehmen und in eine Schüssel geben. Kokosblütensirup und Cashewmus unterrühren. Aprikosen zerkleinern und ebenfalls unter den Porridge rühren. Mit Beeren und Nüssen bestreuen und schön warm unter der Bettdecke genießen.

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Lasst es euch schmecken und habt einen kuscheligen Sonntag.

Liebe Grüße

Nasti

 

Schokoladigster Schoko-Nuss-Kuchen mit Schokoglasur = Schokosünde pur

Bei mir in der Nähe gibts ein niedliches Café, welches seit Jahren immer mal wieder einen tollen Nusskuchen im Angebot hat. Der sieht zwar auf den ersten Blick wie ein dickes, dunkles Vollkornbrot aus *lach*, schmeckt aber naturellement nicht so. Die letzten Male gabs aber keinen. Oh Schreck. Also musste ganz schnell ein eigenes Rezept her, welches glücklicherweise doch ziemlich nah ans große Vorbild herankommt. Auf der Arbeit war er fast schneller verdrückt, als ich gucken konnte…trotz Vollkornbrotoptik. Und das allerbeste für Allergiegeplagte, er kommt ganz ohne Mehl daher und ist vielleicht gerade deswegen so locker und saftig.

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Rezept für einen Schoko-Nusskuchen

  • 200g Zartbitterschoki
  • 180g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Prise salz
  • 6 Eier
  • 170g weiche Butter + etwas zum Fetten der Form
  • 300g gemahlene Haselnüsse
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 1 TL Weinstein-Backpulver
  • 100g gehackte Nüsse (Ich habe Mandeln, Hasel- und Walnüsse genommen.)
  • 150g Zartbitterkuvertüre
  • 1-2 TL Kokos- oder Pflanzenfett (z. Bsp. Palmin soft)
  • Nüsse für die Deko

Den Backofen auf 170 Grad vorheizen. Zartbitterschoki über einem Wasserbad schmelzen, vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Zucker, Vanillezucker, Salz, Eier und Butter einige Minuten lang cremig rühren. Schokolade, gemahlene Haselnüsse, Mandeln und Backpulver dazugeben und nochmal gut durchrühren.

Die gehackten Nüsse in einer kleinen Pfanne ohne Fett anrösten und unter den Teig heben. Den Teig in einer gefetteten Kastenform gleichmäßig verteilen und für ca. 50 Minuten backen. Dabei unbedingt die Stäbchenprobe machen, damit der Kuchen nicht zu trocken wird. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Kuvertüre nach Packungsanleitung zubereiten und das Pflanzenfett unterrühren. Gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen und nach Lust und Laune mit Nüssen bestreuen.

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Der Kuchen ist wirklich super saftig und schokoladig und auch nach 2-3 Tagen noch frisch, aber da der so lecker ist, hält er sich eh nicht so lange. Na denn, viel Spaß beim Nachbacken dieser Schokosünde.

Liebe Grüße

Nasti