Powerstart für den Tag: homemade Granola mit Cranberries

Es gibt zwei Arten von Frühstückern: die Herzhaften und die Süßen. Ich gehöre ganz eindeutig und unabstreitbar zu den zweitgenannten. Wurst und Käse zum Frühstück esse ich höchstens mal zum Brunchen auswärts. Zu Hause habe ich einen riesigen Vorrat an Nutella, Marmelade, Honig und Müsli. Habt ihr euch euer Müsli eigentlich schon mal selbst gemacht? Eigentlich ist das total easy und man hat nur die Zutaten drin, die man gern mag, also keine Rosinen… 😉 Ich mag keine Rosinen! Deswegen gibt es heute ein super leckeres Müsli im American Style – homemade Granola mit Cranberries. Eine voll knusprige, nussige Variante. Ganz einfach und sehr schnell gemacht und dabei noch super gesund!

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Rezept für ca. 10 Portionen homemade Granola mit Cranberries

  • 50g kernige Haferflocken
  • 150g zarte Haferflocken
  • 200g große Dinkelflocken
  • 50g gehackte Haselnüsse
  • 50g gehackte Mandeln
  • 50g gehackte Walnüsse
  • 50g Sonnenblumenkerne
  • 1/2 TL Zimt
  • Prise Salz
  • 180-200g Ahornsirup je nach Süße (bei Alnatura gibt es einen günstigen in Bio-Qualität)
  • 80g Cranberries

Den Ofen auf 175 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Alle Zutaten außer die Cranberries miteinander vermischen. Sollte die Masse etwas zu trocken sein, gebt ruhig noch einen Schuss Ahornsirup dazu. Die Masse gleichmäßig auf einem Backblech verteilen und für 25 Minuten backen, dabei gelegentlich umrühren, damit alles gleichmäßig braun wird.

Herausnehmen und abkühlen lassen. Das Granola mit den Cranberries vermischen und in ein großes Glas geben und luftdicht verschließen. So hält es sich eine ganze Weile und lässt sich auch toll verschenken.

Wenn einige von euch gern Rosinen oder anderes Trockenobst mögen, könnt ihr natürlich auch das dazu mischen. Auch bei den Nüssen und Kernen könnt ihr super variieren. Wie wärs denn mal mit Pekan- und Macadamianüssen?

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Jetzt würde mich noch interessieren zu welchem Frühstückstyp ihr gehört und was bei euch bei einem guten Frühstück nicht fehlen darf?

Liebe Grüße und ein wunderbares Wochenende,

Nasti

 

 

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Osterspecial Vol. III: Eierlikör-Gugl mit Cranberries + Shopvorstellung für herzallerliebstes Emaille + kleine Überraschung

Das große Osterspecial auf dem Blog nähert sich langsam dem Ende. Für alle die immer noch auf der Suche nach kleinen Aufmerksamkeiten für die lieben Lieben sind, gibt es heute nochmal etwas ganz Wunderbares zum Selbermachen und Verschenken. Zum einen passend zu Ostern leckere Eierlikör-Gugl mit Cranberries und zum anderen stelle ich euch den zauberhaften Onlineshop „Liv Emaille“ für Emaillegeschirr vor, der mein kleines Nostalgieherz schon seit Längerem höher schlagen lässt. Wenn ihr auch so verknallt in Emaille seid, hab ich am Ende noch eine kleine Überraschung für euch.

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Rezept für ca. 20 Eierlikör-Gugl mit Cranberries

  • 50g weiche Butter + 20g zum Einfetten der Form
  • 50g Puderzucker
  • 1/4 TL Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 40g Mehl + etwas zum Bestäuben der Form
  • Prise Salz
  • 80ml Eierlikör
  • 20g klein gehackte Cranberries
  • 10g klein gehackte Lieblingsschoki

Den Ofen auf 210 Grad vorheizen. Die Form mit Butter einfetten und leicht mit Mehl bestäuben. Butter, Puderzucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Nach und nach das Ei und das Eigelb dazugeben. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Öl leicht anrösten. So werden sie aromatischer. Zusammen mit dem Mehl und dem Eierlikör unter die Butter-Ei-Masse rühren bis ein glatter Teig entsteht. Cranberries und Schokolade unterheben.

Den Teig am Besten mithilfe eines Spritzbeutels in die Form füllen. Mit einem kleinen Löffel geht das auch, hier ist aber ein bisschen Fingerspitzengefühl gefragt. Für ca. 15 Minuten im Ofen goldbraun backen. Abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen.

Eine niedliche Geschenkverpackung für die Eierlikör-Gugl sind zum Beispiel alte Eierkartons, die ihr mit ein bisschen Farbe, Masking Tape oder Geschenkband toll pimpen könnt.

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Für alle die jetzt vor Verzückung über die süßen Tassen oder die wunderschöne, gelbe Eierpfanne undefinierbare Quietschgeräusche von sich geben, habe ich noch eine kleine Osterüberraschung. Die lieben Leute vom Onlineshop „Liv Emaille“ haben mir einen kleinen Osterrabatt eingeräumt, den ich ganz exklusiv an euch weitergeben darf. Mit dem Gutscheincode: „OSTERN2014“ erhaltet ihr bis zum 26.4.2014 einen Rabatt von 5% auf jede Bestellung. Also vorbeigeschaut und losgeshoppt.

Liv

Liebe Grüße und einen wunderbaren Tag,

Nasti

Cupcakes statt Blumen. Da wird euer „Valentine“ bestimmt Augen machen – Snickers-Cupcakes mit süßem Geheimnis!

Auch wenn es an diesem Tag immer sehr vorhersehbar ist, freu mich trotzdem immer wie ein kleines Kind, wenn der Freund am Valentinstag mit Blumen vor der Tür steht. Ja ja, ich weiß eigentlich sind kleine Aufmerksamkeiten einfach mal zwischendurch viel überraschender und die Freude wahrscheinlich umso größer. Aber trotzdem zaubert mir der Strauß aus weißen und lila Tulpen auf dem Tisch ein Lächeln ins Gesicht. Ich bin ein totaler Blumenfan, aber Tulpen, ja Tulpen mag ich am liebsten und Ranunkeln, Hyazinthen, Gerberas, Margeriten, Gänseblümchen, Sonnenblumen, Hortensien… :-). Habt ihr auch Blumen bekommen oder etwas anderes? Es soll ja wirklich Frauen geben, die keine Blumen mögen. Für diejenigen und natürlich auch für alle anderen Süßmäuler gibt es daher heute Snickers-Cupcakes, die ein süßes Geheimnis im Inneren verbergen.

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Rezept für ca. 8 Snickers-Cupcakes

Teig:

  • 100g Zartbitterschoki
  • 2 Eier
  • 120g Zucker
  • 1/2 Päckchen Vanillezucker
  • 150g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • Prise Salz
  • 100g Butter
  • 2 EL Erdnussbutter
  • 2 EL Kakaopulver
  • 2 EL Dulce de Leche
  • 1 handvoll geröstete Erdnüsse + ein paar zur Deko
  • 4 kleine Snickers-Riegel

Frosting:

  • 250g Frischkäse
  • 60g weiche Butter
  • 2 EL Dulce de Leche

Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Die Zartbitterschoki grob zerkleinern und im Wasserbad schmelzen. Eier, Zucker und Vanillezucker sehr hell und sehr schaumig schlagen. Mehl, Backpulver und Salz mischen und vorsichtig unter den Eischaum heben. Die Butter schmelzen und mit der Erdnussbutter vermengen und unter den Teig rühren. Die Schoki, den Kakao und die Dulce de Leche dazugeben und alles gut miteinander vermischen. Abschließend die Erdnüsse vorsichtig unterheben.

Den Teig zu 2/3 in ein Muffinblech oder in schöne Cucake-Cups füllen. Und jetzt kommt der Knaller: die Snickers halbieren und in jede Form ein halbes Snickers hineinstecken. Für 12-14 Minuten backen und gut abkühlen lassen.

Für das Frosting alle Zutaten gut miteinander verrühren, so dass eine glatte Masse entsteht. Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und auf den Cupcakes verteilen. Wer keinen Spritzbeutel hat, kann das Frosting auch mit einem Löffel oder einem Palette auf dem Cupcake verstreichen. Für die Dekoration noch einen kleinen Klecks Dulce de Leche auf den Cupcake geben und mit Erdnüssen bestreuen.

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Einige von euch denken sich jetzt vielleicht: Was bitte ist denn Dulce de Leche? Das ist eine Art Karamellaufstrich aus Milch, der vor allem in Südamerika sehr beliebt ist und da ständig und überall gegessen wird. Nun gibt es das bei uns leider, wenn überhaupt nur in großen, gut sortierten Supermärkten zu kaufen. Aber keine Sorge, ihr könnt die ganz ganz ganz einfach zu Hause selbst machen. Leichter gehts wirklich nicht. Das Einzige was ihr braucht ist Zeit und eine heile Dose gezuckerte Kondensmilch. Hierbei ist es wirklich wichtig, dass es gezuckerte ist und dass die Dose keine Beulen hat. Wasser in einem hohen Topf zum Kochen bringen. Etikett von der Dose entfernen und ins Wasser stellen. Achtet darauf, dass die Dose vollständig mit Wasser umschlossen ist. Jetzt heißt es warten, denn das Ganze muss echt 3 Stunden auf kleiner Stufe vor sich hin köcheln. Wenn zu viel Wasser verdampft, einfach wieder etwas nachgießen. Aber das Warten lohnt sich, denn der Geschmack der Dulce de Leche wird euch echt umhauen. Ungeöffnet hält sich die Dose im Kühlschrank Jahre!!! Ich war heute ganz aufgeregt, als ich die Dose aufgemacht habe und yeah es hat geklappt. Was hätte bei dieser einfachen Zubereitung auch schief gehen sollen? Probiert es einfach mal aus und sagt mir, wie es euch schmeckt.

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Ihr Lieben, ich wünsche euch einen wunderbaren Valentinstag und ein sonniges Wochenende. Aber denkt daran, es gibt noch 364 andere Tage im Jahr, an denen ihr an eure Schätze denken könnt.

Liebe Grüße

Nasti

PS. Die süßen Cupcake-Cups gibt es zum Beispiel in vielen verschiedenen Farben und Mustern in der Schönhaberei.

Bei der Bibberkälte braucht man Winterspeck: Schoko-Bars mit Nuss und Baiser

Mannometer ist das kalt geworden. Ich habe das Gefühl ich laufe mit dauerkalten Füßen durch die Gegend und trotz voll aufgedrehter Heizung wird mir nicht richtig warm. Wenn es euch auch so geht, ist das folgende Rezept vielleicht genau das Richtige für euch. Diese Schoko-Bars sind so lecker süß und schokoladig, dass diese Sünde nur hüftspeckfördernd sein kann. Jetzt die Frage: Hüftspeck oder frieren??? Na, einen esse ich jetzt noch und gehe nachher zum Pilates :-).

Das Rezept habe ich in der neuen Ausgabe der „Lecker Bakery“ entdeckt, die es seit letzten Freitag zu kaufen geht. Also nix wie holen.

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Rezept für Schoko-Bars mit Nuss und Baiser

  • 475g Zartbitterschoki (Oha!)
  • 145g Butter + etwas zum Einfetten
  • 4 Eier
  • 150g Mehl + etwas für die Form
  • 300g Zucker
  • 100g brauner Zucker
  • Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 75g Baiser
  • 100g gesalzene Macadamianüsse

175g Schoki und 125g Butter in einem Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. Eier kurz verquirlen. Mehl, Zucker, brauner Zucker, Salz, Vanilleextrakt und die Schokobutter mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verarbeiten.

Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Eine rechteckige Form (ca. 25 x 35 cm) mit Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben. Den Teig darin gleichmäßig verteilen und für ca. 25 Minuten backen. Eher etwas kürzer als zu lang.

Baiser in grobe Stücke brechen und mit den Macadamianüssen vermischen. 300g Schoki mit der restlichen Butter im Wasserbad schmelzen und unter die Bäiser-Nussmischung heben. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und die Mischung sofort darauf verteilen. Gut abkühlen lassen. Bei den Temperaturen geht das auf dem Balkon ganz fix. In 2×5 cm große Stücke schneiden und genießen.

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Probiert doch auch hier mal eine andere Variante und gebt zum Teig einen Esslöffel Erdnussbutter und ersetzt die Macadamianüsse durch geröstete Erdnüsse.

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Das werden ganz schön viele Schoko-Bars. Wenn ihr aufgrund des drohenden Hüftspecks ein schlechtes Gewissen bekommt, dann verschenkt doch einfach ein Paar an Freunde und Familie. Nett verpackt schmecken sie nicht nur gut, sondern sehen auch toll aus. Dazu einfach Butterbrotpapier oder Wachspapier in große Rechtecke schneiden und die Bars wie ein Bonbon darin einwickeln. Schildchen dran. Fertig! Die süßen Schilder gibt es hier.

Zieht euch warm an und seid lieb gegrüßt,

Nasti

Dem Glück auf die Sprünge helfen mit süßen Glückspilzen + mein erstes Gewinnspiel *yay*

Ein bisschen Glück kann doch jeder gebrauchen oder? Meine bezaubernde Kollegin Fräulein C. hat morgen endlich endlich endlich ihre Abschlussprüfung. Ich bin mir 100% sicher, dass sie das rocken wird, aber wie gesagt ein bisschen Glück kann nicht schaden. Deshalb steht dieser Post voll im Zeichen des Glücks. Und weil geteiltes Glück ja bekanntlich doppeltes Glück ist, mache ich einen oder eine von euch vielleicht am Ende dieses Posts auch noch glücklich.

Erstmal gibt es für Fräulein C. für morgen ein paar zuckersüße „Glückspilze“…im wahrsten Sinne des Wortes. Erinnert ihr euch an die niedlichen Herbstkekse? Da habe ich vor einigen Wochen die Hälfte des Teigs eingefroren, da es doch ein ordentlicher Batzen war und ich keine Massen von Keksen backen wollte. Da passt es natürlich super, dass ich den Rest des Teigs jetzt für die „Glückspilze“ verwenden kann. Die sind also ratzi-fatzi gemacht :D.

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Rezept für zuckersüße Glückspilze

Das Rezept für den Grundteig gibt es hier klick.

  • 1 EL Puderzucker
  • einige Spritzer Zitronensaft
  • 125g rote Cakemelts

Die Kekse bereitet ihr nach dem Rezept zu und lasst sie auf einem Rost gut abkühlen. Die Cakemelts im Wasserbad schmelzen und die Kekse mit der Oberseite so tief eintauchen, dass die Kappe des Pilzes bedeckt ist. Am besten lasst ihr die „Glückspilze“ auf Backpapier trocknen. Den Puderzucker mit dem Zitronensaft glatt rühren und mit einem Zahnstocher kleine, weiße Punkte auf den Pilz setzen.

Die „Glückspilze“ lassen sich niedlich verpackt super verschenken. In diesem Fall an das Fräulein C., die sich über eine besonders große Portion freuen kann.

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Und jetzt kommts…Trommelwirbel: mein ersten Gewinnspiel. Jipiii jipiii yeah *ARMEHOCHREIß*!!! Ihr könnt ebenfalls dieses niedliche Glückspilz-Set + 1 Packung rote Cakemelts gewinnen, damit ihr diese hinreißenden Kekse zu Hause nach backen und vielleicht auch verschenken könnt.

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Dafür müsst ihr Folgendes tun: ♥ hinterlasst mir bis Sonntag, den 15.12.13, 23.59 Uhr, hier auf dem Blog einen Kommentar und verratet mir, was euch besonders glücklich macht. Unter allen Kommentaren verlose ich 1x das Glückspilz-Set. ♥

ich drücke euch ganz feste die Daumen und bin auf eure Antworten sehr gespannt.

Liebe Grüße und ganz viel Glück,

Nasti

Sommer im Winter mit dem leckersten Zitronenkuchen der Welt

Meine Freundin, das Fräulein S., backt mindestens genauso gern und genauso viel wie ich. Um euch auch daran teilhaben zu lassen, hat sie für euch eine zitronige Sünde vorbereitet, die im grauen Winter ein bisschen Sommer zurückbringt und ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Der leeeeeckerste Zitronenkuchen der Welt 🙂
Ein ganz simples – und unglaublich leckeres – Rezept. Erstes zeigt sich schon an der Zutatenliste.
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Rezept für den leckersten Zitronenkuchen der Welt

  • 2 Tassen Zucker
  • 4 Eier
  • 3 Tassen Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Tasse Selter
  • 1 Tasse Öl (kein Olivenöl)
  • 120g Butter
  • 200g Puderzucker
  • 3-4 Bio-Zitronen

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Am Anfang schmeißt ihr am besten die Küchenmaschine an und lasst Zucker und Eier für mindestens fünf Minuten im Kreis tanzen. Hier zahlt sich die Geduld wirklich aus! Die Masse sieht dann fast wie Eischnee aus – und genauso locker und lecker wird der Kuchen dann auch!!

Nun nach und nach den Saft und Abrieb von zwei Zitronen hinzufügen. Mehl und Backpulver und Vanillezucker mischen und ebenfalls unterrühren. 
Dann wird es etwas gewöhnungbedürftig… 1 Tasse Öl… naja… lecker sieht das nicht aus 🙂 Aber es ist schließlich das einzige Fett im Teig… von daher – rein damit! 
Die Selter sorgt nochmal für eine extra Portion „Lockerness“ – Vorsicht beim Rühren! Spritzt!
Die Teigmasse reicht für ein ganzes Backblech. Alternativ kann ich auch das Backen im Glas empfehlen! So bleibt der Teig super saftig und der Kuchen lässt sich toll verschenken!
Ca. 20 Minuten backen. Zwischendurch immer wieder pieken und gucken, ob er noch nicht zu trocken ist. Im Zweifel lieber einen Moment zu früh aus der Röhre holen. Aber… jeder Ofen ist anders und je nach Form kann die Backzeit schon stark variieren. 
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Während der Kuchen im Ofen ist, bereitet ihr die eigentliche Schweinerei vor!

Die Butter wird im Wasserbad oder der Mikrowelle geschmolzen. Unter die Butter mischt ihr den Abrieb und Saft von 1-2 Zitronen. Je nachdem wie „sauer“ ihr es mögt – ich finde, er verträgt zwei Zitronen! :-))) Der Puderzucker wird unter die Butter/Zitronenmasse gesiebt. Unbedingt sieben, sonst habt ihr Klümpchen, die ihr nicht wegkriegt! 
Diese ganze Schweinerei 🙂 wird über den heißen Kuchen gegossen! Ich kann euch sagen, ihr werdet es nicht bereuen! Ein Großteil des Ganzen zieht in den Kuchen ein und macht ihn nochmal eine Nummer saftiger! Ein winziger Rest bleibt als leichter Glanz auf dem Kuchen zurück – hier würden die Klümpchen aus dem Puderzucker stören. 
Nachdem der Kuchen abgekühlt ist – genießen!! 
Aber Vorsicht…man verliert schnell den Überblick, wie viel man davon genascht hat – vielleicht auch daher lieber im Glas backen 🙂
Guten Appetit! 🙂
Seid ihr jetzt genauso angefixt wie ich? Am Freitag ist in der Schule „Tag der offenen Tür“ und ich bringe einen Kuchen mit. Die Wahl welchen erübrigt sich jetzt wohl oder?
Wenn euch der Beitrag von Fräulein S. gefallen hat, dann gebt doch mal ein kleines Feedback ab und vielleicht backt sie ja in Zukunft nochmal für uns.
Liebe Grüße,
Nasti

Post aus meiner Küche zum 1.Advent

Sooo, die liebe Tonia von tonerlswelt hat mein Päckchen erhalten und hat sich anscheinend sehr gefreut. Für alle, die gar nicht wissen, was „Post aus meiner Küche“ eigentlich ist, erkläre ich das mal ganz kurz. „PamK“ wurde von den bezaubernden Blogger-Mädels Jeanny, Rike und Clara ins Leben gerufen, mit dem Ziel Köstlichkeiten aus der Küche miteinander zu teilen. In regelmäßigen Abständen gibt es ein Thema, dieses Mal „Lasst uns froh und lecker sein“, zu dem man fleißig in der Küche werkeln kann. Um mitzumachen meldet man sich auf der Homepage an und bekommt einen Tauschpartner zugelost, den man dann mit seinen Küchenschätzen beschickt und beschenkt. Ich habe das zweite Mal mitgemacht und wie ihr schon wisst, war Tonia meine Tauschpartnerin. Es ist einfach ein ganz tolles Projekt, welches den grauen Alltag ein bisschen schöner macht. Bei der nächsten Tauschrunde seid ihr auch dabei oder?

Natürlich möchte ich euch nicht vorenthalten, was ich verschickt habe.

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  • Schoko-Candy Cane-Cookies
  • beschwipste Cantuccini mit Cranberries
  • Homemade Kakao

Rezept für 8-10 Schoko-Candy Cane-Cookies

  • 225g Zartbitterschoki
  • 50g Butter
  • 45g Mehl
  • 1/4 TL Backpulver
  • 1/4 TL salz
  • 2 Eier
  • 95g braunen Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 100g Vollmilchschoki
  • 1-2 Zuckerstangen

Zartbitterschoki und Butter im Wasserbad schmelzen, vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen und beiseite stellen. Eier, Zucker und Vanilleextrakt sehr schaumig schlagen, ruhig mehrere Minuten lang mit dem Handrührgerät rühren. Butterschokomischung und die Mehlmischung dazugeben und rühren bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Den Teig 15 Minuten in der Schüssel ruhen lassen.

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und für jeden Cookie zwei EL Teig auf das Backblech setzen. Zwischen den Cookies etwas Abstand lassen, damit sie nicht zusammen backen. Für 8-10 Minuten backen und danach gut abkühlen lassen. Die Cookies sollten jetzt idealerweise noch relativ weich sein.

Die Vollmilchschoki im Wasserbad schmelzen. Währenddessen die Zuckerstangen zerstoßen. Ich habe sie in einen Gefrierbeutel gefüllt und mit einem Nudelholz darüber gerollt. Dies war allerdings nicht so ideal, da die Krümel der Zuckerstangen doch sehr scharfkantig waren und Löcher in den Beutel gerissen haben. Ich habe sie dann in einem hohen Gefäß mit einem Stößel zerkleinert.

Eine Hälfte des Cookies in die geschmolzene Schokolade tauchen und mit den Zuckerstangenkrümeln bestreuen. Auf einem Kuchenrost oder Backpapier trocknen lassen. Gut verschlossen, halten sich die Cookies mehrere Tage.

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Rezept für 20 beschwipste Cantuccini mit Cranberries

Ihr erinnert euch sicher, dass ich hier schon einmal Cantuccini gemacht habe. Für diese Variante ersetzt ihr einfach die Mandeln durch 100g Cranberries und fügt noch 50ml Rotwein zum Teig hinzu. Die Zubereitung ist die gleiche.

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Rezept für eine Tasse Homemade Kakao

  • kleines Glas 150-200ml
  • 30g Vollmilchpulver
  • 15g ungesüßtes, hochwertiges Kakaopulver
  • 10g Schokotröpchen
  • 1 Prise Salz
  • 25g Puderzucker
  • 30g Minimarshmallows

Die Zutaten der Reihe nach im Glas aufschichten und gut verschließen. Der Kakao wird mit 250ml kochendem Wasser aufgegossen und reicht für eine große Tasse.

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Vielleicht konnte ich euch ja zur einen oder anderen Geschenkidee für Weihnachten inspirieren. Selbstgemachtes unter dem Weihnachtsbaum erfreut doch häufig am meisten oder?

Ihr Lieben, ich wünsche euch einen wunderbaren 1. Advent und ein paar schöne Stunden mit euren Liebsten. Am Donnerstag habe ich einen kleinen Gastpost von Fräulein S. für euch, in dem sie euch verrät, wie man den Sommer konservieren kann.

Liebe Grüße,

Nasti