Selbstgemachtes zu Ostern: Möhrchen-Knusper-Granola mit Kokos und Mandeln

Wer von euch noch auf den allerletzten Drücker auf der Suche nach einem schönen, am besten selbstgemachten, Geschenk zu Ostern ist, für den habe ich etwas: Möhrchen-Knusper-Granola. Da würde sich sogar der Osterhase himself auf die Suche machen, so lecker ist der. Und da ihr morgen bestimmt besseres zu tun habt, als Stunden in der Küche zu verbringen, ist das Granola ganz fix gemacht und ihr habt Zeit, die besten Osterverstecke auszukundschaften, eine Tasse Kaffee auf der Terrasse zu trinken oder die letzten Ostereier zu bemalen.

Moehren-Granola

Rezept für Möhrchen-Knusper-Granola (ergibt ca. 500g)

Zutaten:

  • 80ml Kokosöl
  • 50g Mandelbutter
  • 70ml Ahornsirup
  • Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 200g geraspelte Möhre
  • 200g kernige Haferflocken, Dinkelflocken oder Emmerflocken (mischen geht auch)
  • 10g Leinsamen
  • 75g ganze Mandeln
  • 50 geraspelte, geröstete Kokosnuss

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Kokosöl, Mandelbutter, Ahornsirup, Salz und Zimt miteinander verrühren. Die restlichen Zutaten bis auf die Kokosnuss dazugeben und zu einer gleichmäßigen Masse verrühren.

Die Masse dünn auf dem Backblech verstreichen und ca. 30 Minuten backen bis die Ränder knusprig braun werden. Herausnehmen, abkühlen lassen und in kleine Stücke brechen. Für den Extracrunch nun erneut ca. 10 Minuten backen und anschließend abkühlen lassen. Geraspelte Kokosnuss untermischen und in einem sauberen Gefäß luftdicht verschließen.

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Habt eine paar ruhige und entspannte Ostertage, esst ordentlich Ostereier und lasst es euch gut gehen.

Liebe Grüße

Nasti

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Zuckersüße Minipies mit Rhabarber, Himbeeren und gaaanz viel Liebe

Also wenn es um Rhabarber geht, werde auch ich zum Mitläufer. Sind doch momentan nicht nur die Obstregale, sondern auch Foodzeitschriften und zahlreiche Blogs voll mit den schönsten Rezepten rund um das schlanke Gemüse, was der Rhabarber eigentlich ist. Aber sein säuerlich-fruchtiges Aroma eignet sich einfach ganz hervorragend, um daraus süße Köstlichkeiten zu zaubern. Und auch dazu, der liebsten Mama am Muttertag eine Freude zu bereiten. Wenn der Rhabarber dann noch zusammen mit Himbeeren so hübsch verpackt in einem kleinen Minipie daherkommt, ist die Freude gleich doppelt, ach was dreimal, fünfmal, 57mal so groß. Ich springe gern auf den Rhabarberzug auf. Wo fährt der eigentlich hin? Richtung Sommer? Ich bin dabei!

Wenn ihr den Teig bereits einen Tag vorher zubereitet, sind die Minipies auch ganz schnell gemacht. Je nachdem wie ihr sie dekorieren wollt, ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt. Also, lasst eurer Fantasie freien Lauf und kommt schnell in den Genuss dieser kleinen Leckerbissen. Mir hat heute das reizende Fräulein T. in der Küche und beim Fotografieren geholfen – Freude und Kreativität hoch zehn war das!

Und? Welche Nummer hättet ihr gern?

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Rezept für 12 Minipies mit Rhabarber und Himbeeren

  • 40g Maismehl
  • 50g Zucker
  • Prise Salz
  • 300g Mehl + etwas für die Arbeitsfläche
  • 230g gewürfelte Butter
  • 2 Eigelb
  • 60ml kaltes Wasser
  • 4-5 Stangen dünner, roter Rhabarber
  • 170g Himbeeren
  • 3-4 EL brauner Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 TL Speisestärke
  • 1 Ei

Maismehl, Zucker, Salz und Mehl vermischen. Butter dazugeben und mit den Knethaken des Handrührers zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Eigelbe und Wasser verrühren und zum Teig geben. Weiter kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig dritteln und einmal zwei Drittel des Teiges und einmal ein Drittel in Klarsichtfolie wickeln und für mindestens zwei Stunden kalt stellen.

Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit den Himbeeren, dem Zucker, Vanilleextrakt und der Speisestärke vermischen und kurz ziehen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den großen Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Mit Hilfe eines Glases gleichmäßige Kreis ausstechen und die Mulden eines Muffinbleches damit auskleiden. Die Kreise sollten so groß sein, dass sie bis an den Rand der Form reichen. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und die Rhabarber-Himbeerfüllung darin gleichmäßig verteilen. Den Rest des Teiges aus dem Kühlschrank holen und ebenfalls dünn ausrollen. Jetzt ist eure Kreativität gefragt. Entweder ihr stecht Deckel aus, die den Pie komplett verschließen oder kleine Herzen oder Streifen, um ein Gitter zu legen oder oder oder…Wenn ihr euch für einen Deckel entscheidet, diesen mit einer Gabel an den Rändern leicht festdrücken. Mein Favorit ist No. 5 mit vielen kleinen Herzen 🙂

Das Ei verquirlen und die Pies damit bestreichen. Für 20 Minuten goldbraun backen, abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen.

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Die angegebene Teigmenge eignet sich auch für einen großen Pie mit Haube. Die Backzeit solltet ihr dabei aber um ca. 10 Minuten verlängern.

Lasst es euch schmecken und/oder macht eurer Mama eine kleine, fruchtige Freude.

Liebe Grüße

Nasti

Ps.: Ein easy Rezept für einfachen Rhabarbersirup findet ihr hier *klick*.

Französisch backen Part II oder wie ihr euch den Valentinstag mit Croissants und Orangen-Honig-Butter versüßt

Beim letzten Mal habe ich euch ja bereits von den vielen Köstlichkeiten der französischen Küche vorgeschwärmt. Dabei ist mir selbst so sehr das Wasser im Mund zusammengelaufen, dass ich mich gleich weiteren Backwerken aus Frankreich gewidmet habe. Diesmal gibts einen französischen Klassiker im Miniformat: Croissants und dazu eine leckere Orangen-Honig-Butter mit Cranberries. Also falls ihr noch nicht wisst, wie ihr eure Lieben am Samstag überraschen wollt und Blumen der Pralinen nicht so euer Ding sind, sind es vielleicht oder eigentlich mit Sicherheit diese süßen, kleinen Sünden. Ein bisschen Zeit müsst ihr dafür allerdings aufwenden, aber was tut man nicht alles für den Schatz oder die Schätzin?! Und wenn ihr den Teig bereits am Abend vorher zubereitet, bleibt am nächsten Morgen genug Zeit für ein Frühstück im Bett.

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Rezept für ca. 15 Croissants

Für den Teig:

  • 60ml warmes Wasser
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 3 TL Zucker
  • 180ml warme Milch
  • 2 Eier
  • 1 EL geschmolzene Butter
  • 1 TL Salz
  • 360g Mehl + etwas zum Bestreuen der Arbeitsfläche
  • 100g sehr weiche Butter

Für die Butter:

  • 100g weiche Butter
  • 3 TL Honig
  • 2 EL Orangensaft
  • etwas Schalenabrieb einer Bio-Orange
  • handvoll getrocknete Cranberries

Wasser, Hefe und Zucker in einer großen Schüssel verrühren und ca. 5 Minuten setzen lassen. Milch, ein Ei, geschmolzene Butter, Salz und Mehl dazugeben und alles mit dem Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenn der Teig sehr klebrig ist, noch etwas Mehl hinzufügen. Den Teig mit den Händen zu einer Kugel formen und abgedeckt im Kühlschrank 30 Minuten gehen lassen.

Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem dünnen Rechteck ausrollen und mit der sehr weichen Butter gleichmäßig bestreichen, dabei überall einen kleinen Rand lassen. Den Teig von der einen Längsseite zur Mitte hin einklappen und die gegenüberliegende Seite darüber legen. In Plastikfolie wickeln und am besten im Tiefkühlen 10 Minuten kaltstellen. Das Ganze – ausrollen und zusammenfalten- noch mindestens 3 mal wiederholen. Je häufiger, desto fluffiger die Croissants. Wenn der Teig am nächsten Morgen weiterverarbeitet werden soll, dann einfach über Nacht eingewickelt im Kühlschrank lassen.

Teig erneut zu einem dünnen Rechteck ausrollen und mit einem scharfen Messer oder Pizzacutter von der Längsseite halbieren. Die beiden Teigstränge in kleine Dreiecke schneiden und diese von der langen Seite eng aufrollen und zu kleinen Hörnchen formen. Die Croissants abgedeckt nochmal 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 190 Grad vorheizen. Das übrige Ei mit etwas kaltem Wasser verquirlen und die Croissants damit bestreichen und für ca. 10-12 Minuten goldbraun backen.

Für die Butter einfach alle Zutaten miteinander verrühren und die Butter nochmal kurz kaltstellen. Die Croissants am besten gleich warm mit der Orangen-Honig-Butter genießen.

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Da man zu zweit wahrscheinlich nicht diese große Menge an Croissants auf einmal futtert, lassen sie sich auch prima einfrieren und fürs nächste Frühstück kurz wieder aufbacken.

Lasst es euch gut gehen und die allerliebsten Grüße

Nasti

Mein Beitrag zu PamK und ein leckeres Last-Minute-Geschenk: Amarettini-Orangenkuchen im Glas

Nach einem Jahr Pause war „Post aus meiner Küche“ mit dem Motto „Knuspern unterm Weihnachtsbaum“ wieder da. Meine Tauschpartnerin darf sich dieses Jahr neben sündigen Schoko-Nussmakronen und einem weihnachtlichen Knuspermüsli mit Apfel und Zimt auch über einen lecker nussigen Amarettini-Orangenkuchen freuen. Und damit dieser die Schickerei übersteht und möglichst lange frisch bleibt, habe ich ihn kurzerhand im Glas gebacken. Kuchen im Glas ist ganz einfach und schnell gemacht und hat den riesigen Vorteil, dass er bis zu zwei Monate haltbar ist und man den Kuchen einfach Glas für Glas aufessen kann. Eigentlich eignen sich fast alle Kuchen dazu, im Glas gebackenen zu werden. Selbst Käsekuchen. Ich finde aber, dass Rührkuchen am besten ist, da dieser nicht gekühlt werden muss und sich dadurch sehr gut als leckeres Weihnachtsmitbringsel macht.

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Rezept für 4 Gläser Amarettini-Orangenkuchen

  • 4 sehr saubere Gläser à 250-300ml
  • 150g Amarettini
  • 150g weiche Butter
  • 90g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • Abrieb und Saft einer kleinen Bio-Orange
  • 100g gemahlene Mandeln + etwas zum Bestäuben der Gläser
  • 125g Mehl
  • Prise Salz
  • 1 TL Backpulver
  • etwas Öl zum Fetten der Gläser

Gläser mit Öl auspinseln und leicht mit den Mandeln bestreuen. Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Amarettinis fein zerbröseln und bei Seite stellen.

Butter, Zucker, Vanillezucker, Eier, Orangenschale und -saft einige Minuten schaumig rühren. Amarettinis, Mandeln, Mehl, Salz und Backpulver mischen und unterrühren. Teig zu ca. 2/3 in die Gläser füllen und ca. 35 Minuten backen. Bitte unbedingt Stäbchenprobe machen.

Gläser aus dem Ofen nehmen und sofort mit etwas Vorsicht verschließen. Zum Servieren den Kuchen aus dem Glas stürzen, ggf. mit einem Messer oder Palette vom Rand lösen oder am besten gleich aus dem Glas löffeln.

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Verschenkt ihr auch gern Selbstgebackenes zu Weihnachten? Was denn so? Vielleicht kann ich mir noch ein paar Anregungen holen :).

Liebe Grüße und einen wunderbaren 4. Advent

Nasti

Brezel-Time!!! Mini-Sweettable mit Peanutbutter-Brezelcupcakes, Brezel-Lollies und weichen Brezelbuns mit Cookiefüllung

Nach über einem Jahr des Bloggens, Backens, Schreibens und Kreativseins wurde es endlich mal Zeit für meinen ersten kleinen Sweettable. Auf der Suche nach ein bisschen Inspiration, bin ich beim Bummeln auf schöne Herbstdeko gestoßen und der Plan nahm in meinem Kopf ziemlich schnell Formen an. Und was passt zum Herbst, zum goldenen Oktober und zur Wiesn besser als eine schöne Brezelsause? Richtig! Nix! Daher gibt es heute einen zauberhaften Sweettable zum Brezelmotto aber in süß. Ist ja schließlich ein Sweettable und kein Salty- oder Savorytable näch? Mit dabei sind wirklich ganz bombige Peanutbutter-Cupcakes mit Brezel-Karamell-Topping, süße Schokobrezeln am Stiel nach einem Rezept von Dani Klitzeklein und softe Brezelbuns (die allerdings etwas aus der Form geraten sind) mit Cookiefüllung.

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Rezept für 9-10 Brezelcupcakes

Teig:

  • 60ml Pflanzenöl
  • 120g Erdnussbutter
  • 100g brauner Zucker
  • 60g Zucker
  • 2 Eier
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 180g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 75ml Milch
  • handvoll Schokotröpfchen
  • 5-6 Kramelltoffees

Frosting:

  • 230g Butter
  • 210g Puderzucker
  • 30-40 kleine Brezeln
  • 70g Zartbitterschoki
  • etwas Karamellsoße entweder von Bonne Mamman oder zum Beispiel selbstgemacht *klick*

Den Backofen auf 170 Grad vorheizen. Öl und Erdnussbutter mit dem Mixer cremig rühren. Braunen Zucker, Zucker und Eier dazugeben und zu einem glatten Teig rühren. Vanilleextrakt dazugeben. Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel leicht miteinander vermengen und nach und nach zum Teig geben. Schokotröpfchen vorsichtig unterheben. Die Karamelltoffees klein schneiden und ebenfalls zum Teig geben. Muffinförmchen zu 2/3 mit Teig füllen und ca. 20 Minuten backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Für das Frosting die Butter und den Puderzucker miteinander cremig rühren bis eine glatte Masse entsteht. Wer mag kann einen Teelöffel Karamellsoße bereits zum Frosting geben.

Schokolade schmelzen. Brezeln auf einem Blatt Backpapier auslegen und mit der Schokolade besprenkeln. Einfacher gehts mit gekauften Schokobrezeln zum Beispiel von Milka.

Frosting mit einem Löffel oder Palette auf den Muffins verstreichen und in jeden 3-4 Brezeln stecken, mit Karamellsoße verzieren und kalt stellen.

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Rezept für ca 25 Schokobrezeln am Stiel

  • 70g Butter
  • 140g brauner Zucker
  • 150g Zartbitterschoki
  • 1 Ei
  • 170g Mehl
  • 30g Backkakao
  • 1/2 TL Backpulver
  • große Prise Salz
  • 1/4 TL Zimt

Butter, Zucker und Schoki in einem kleinen Topf bei niedriger Temperatur schmelzen, vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen. Die trockenen Zutaten miteinander vermischen. Das Ei zur Schokomasse geben und zügig verrühren. Schokomasse zu den trockenen Zutaten geben und mit dem Knethaken des Handrührgeräts zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde kaltstellen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig ca. 5mm breit ausrollen und mit einem Ausstecher Brezeln ausstechen. In jeder Brezel vorsichtig ein Holzstäbchen stecken und ca.10 Minuten backen. Nicht zu lange, da die Kekse sonst ziemlich schnell hart werden. Abkühlen lassen. In einer Keksdose bleiben die Brezellollies ein paar Tage frisch.

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Rezept für 5-6 Brezelbuns mit Cookieteig

Brezelteig:

  • 300ml warmes Wasser
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 2 EL brauner Zucker
  • 115g Butter
  • 1 1/2 TL Salz
  • 550g Mehl + etwas für die Arbeitsfläche
  • 2 TL Natron
  • 1 Ei
  • grobes Salz zum Bestreuen

Cookieteig:

  • 300g Mehl
  • 1 TL Natron
  • große Prise Salz
  • 230g Butter
  • 100g Zucker
  • 180 brauner Zucker
  • 3 TL Vanilleextrakt
  • 2 Eier
  • 100g Schokotröpfchen (von Ruf gibt es backfeste Chocochunks…die sind toll)

Für den Brezelteig Wasser, Hefe, Zucker und Butter in einer großen Schüssel miteinander verrühren und einige Minuten stehen lassen. Salz und Mehl dazugeben und und mit dem Knethaken des Mixers einige Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenn der Teig zu klebrig ist, noch etwas Mehl unterrühren. Teig abdecken und für ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Für den Cookieteig Mehl, Natron und Salz in einer Schüssel locker vermengen. Butter, Zucker, braunen Zucker und Vanilleextrakt miteinander cremig rühren. Eier dazugeben und weiter rühren. Mehlmischung dazugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Am Ende die Schokotröpfchen gleichmäßig unterheben.

Den Backofen auf 210 Grad vorheizen. Den Brezelteig nochmal kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche in 6 gleichgroße Stücke teilen. Jedes Stück zu einem langen, schmalen Rechteck ausrollen. Den Cookieteig längs darauf verteilen, dabei an den kurzen Enden etwas Platz lassen. Die kurzen Ende umklappen und von der langen Seite eng aufrollen. Eine Schlaufe legen und die Enden zweimal über einander schlagen und unter die Schlaufe legen. Wie ihr erkennen könnt, ist mir das nicht wirklich gut gelungen. Aber im Prinzip könnt ihr auch einen hübschen Knoten machen. Eine Schüssel mit warmem Wasser füllen und das Natron darin auflösen. Jede Brezel kurz hineintauchen, so dass sie vollkommen mit der Lauge bedeckt ist. Die Brezeln, Knoten oder was auch immer auf ein Backblech setzen. Das verbliebene Ei verquirlen und die Brezeln damit verstreichen und mit grobem Salz bestreuen. Für 15-18 Minuten backen und am besten gleich warm genießen. Gut verpackt schmecken sie am nächsten Tag evtl. leicht getoastet immer noch sehr lecker.

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Ich wünsche euch eine wunderbare Brezelsause und einen sonnigen Sonntag.

Liebe Grüße

Nasti

PS: Baumscheiben, Hirschglas und Moos gibt es aktuell bei Depot. Eicheln bei mir vor der Tür 🙂

 

 

Den Sommer einfangen mit fruchtiger, ruckizucki Aprikosenmarmelade mit Zitronenmelisse

Erschrocken und auch ein bisschen traurig, hab ich heute das erste herbstliche Laub auf unserer Terrasse entdeckt. So schön bunt und leuchtend der Herbst auch sein kann, bedeutet er für mich immer Abschied vom Sommer und damit von Wärme, Bräune, planschen und Sonnenschein (ja ja, den gibts manchmal auch im Winter, aber nicht so schön). Und auch Abschied von den wunderbar blühenden Pflänzchen vor meinem Fenster. Jedes Jahr geb ich ein kleines Vermögen für die Bepflanzung der Terrasse aus, ziehe Pepperonies und Tomaten, freue mich über jede einzelne neues Knospe und pflanze haufenweise verschiedene Kräuter. Dieses Jahr: Salbei, Basilikum, Rosmarin, Thymian, marokkanische Minze, Koriander (der Mitte des Sommers leider hin war), Oregano und Zitronenmelisse. Nur wohin damit, wenns draußen kalt wird und auf dem Fensterbrett der Küche nicht genug Platz ist? Richtig, es müssen wunderbare Rezepte mit vielen Sommerkräutern her. Deswegen werden heute farbenfrohe Aprikosen mit Zitronenmelisse konserviert…Sommer im Glas quasi. Dann hat man auch noch im allergrausten Winter, Sommer auf der Stulle.

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Rezept für ca. 2 Gläser Aprikosenmarmelade mit Zitronenmelisse

  • 500g Aprikosen
  • Gelierzucker 1:1 (ihr könnt natürlich auch ein anderes Verhältnis wählen)
  • 1-2 Stiele Zitronenmelisse
  • etwas Zitronensaft
  • 2 sehr saubere Gläser

Aprikosen waschen, entkernen und mit einem Pürierstab fein pürieren. Wer Marmelade lieber stückig mag, schneidet die Aprikosen in kleine Würfel und verzichtet aufs Pürieren. Blätter der Zitronenmelisse von den Stielen zupfen und zerkleinern. Wie ich feststellen musste, ist es nicht ratsam die Blätter zusammen mit den Aprikosen zu pürieren. Denn denkt man verschmierte Farbpaletten aus Tuschkasten-Zeiten zurück, weiß man, das gelb und grün nicht leuchtend schönes Gelb ergeben, sondern eher in die Richtung pfui-braun gehen. Geschmacklich schadet es der Marmelade natürlich nicht.

Obstpüree nach Packungsanleitung des Gelierzuckers kochen und sofort heiß in die Gläser füllen, fest verschließen und auf den Kopf stellen, damit ein Vakuum entsteht. Fertig! Easy oder?

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Was macht ihr denn so mit euren ganzen Kräutern? Oder habt ihr ein paar Ideen für mich?

Habt einen schönen Tag und liebe Grüße

Nasti

Herzige Scones mit Limette und Kokos für die liebste Mami + warum ich den morgigen Tag herbeisehne

Diesen Sonntag ist es mal wieder soweit – Muttertag. Wie die meisten bin ich ja eher dafür, dass man seiner Mama so oft wie nur möglich zeigt, wie lieb man sie hat und nicht nur dann, wenn es ein Tag gerade verlangt. Dennoch kann man diesen Tag doch auch mal zum Anlass nehmen und was besonders Leckeres backen. Für meine Mama gibt es am Sonntag herzige Scones die durch Limette und Kokos wunderbar nach Sommer schmecken. Und die duften…

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Rezept für ca. 30 herzige Scones mit Limette und Kokos

  • 300g Mehl + etwas zum Formen
  • 100g Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 40g Kokosraspel
  • abgeriebene Schale von 2 Bio-Limetten
  • Prise Salz
  • 100g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 100g Joghurt
  • 30ml Buttermilch
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Saft von 1/2 Limette

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Mehl, Zucker, Backpulver, Kokosraspel, Limettenschale und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Die Butter dazugeben und alles mit den Knethaken des Handrührgeräts grob verrühren. In einer weiteren Schüssel Ei, Joghurt, Buttermilch, Vanilleextrakt und Limettensaft vermischen und zur Mehlmischung geben. Alles gut miteinander verrühren bis ein glatter Teig entsteht.

Die Hände mit etwas Mehl einreiben und den Teig entweder mit den Händen oder einem Keksaustecher zu Herzen formen. Nicht zu viel Mehl verwenden, damit die Scones nicht zu trocken werden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und für ca. 20 Minuten goldbraun backen.

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In einer hübschen Keksdose verpackt, könnt ihr die leckeren Scones prima eurer Mama am Sonntag überreichen.

Seit dem Herbst bin ich schon voller Vorfreude, denn da habe ich mich für einen Foodstyling-Workshop namens „Shoot the Food“ angemeldet, der unter anderem von der bezaubernden Jeanny von „Zucker, Zimt und Liebe“ veranstaltet wird. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen und so so so aufgeregt. Ich werde dann natürlich ausführlich berichten, wie es war und euch natürlich auch das ein oder andere Foto zeigen.

Seid lieb zu eurer Mama und liebste Grüße

Nasti