Große Keksliebe: Peanutbutter-Brezel-Cookies mit Schoki und Karamell

Obwohl ich vor hatte, in nächste Zeit vielleicht etwas weniger Süßes zu essen, haben mich diese Cookies meine guten Vorsätze schnell vergessen lassen. Aber hey, Erdnusbutter, Brezeln, Schoki und Karamell in einem Keks. Da kann man einfach nicht widerstehen. Problematisch wird’s nur, wenn man fast die Hälfte der Models aufgefuttert hat, bevor sie vor der Linse geposed haben. Würde der Heidi wahrscheinlich nie passieren, mir schon. Aber was solls?! Dennoch habe ich heute außer einem schnellen, grandiosen Rezept auch ein Foto für euch.

Brezel-Erdnuss-Cookies

Rezept für ca. 15 Peanutbutter-Brezel-Cookies

  • 115g weiche Butter
  • 80g Erdnusbutter
  • 150g brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 120g Mehl
  • 50g Haferflocken
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Speisestärke
  • 1/2 TL Salz
  • 100g Schokotropfen
  • 8-9 kleingehackte Karamelltoffees z. Bsp. Muh Muhs
  • handvoll grob zerbröselte Brezeln
  • 50g gesalzene Erdnüsse

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Butter und Erdnussbutter mit dem Mixer cremig rühren. Braunen Zucker dazu geben und alles hell und cremig rühren. Ei und Vanilleextrakt dazugeben und zu einer glatten Masse verarbeiten.

Mehl, Haferflocken, Natron, Speisestärke und Salz in einer Schüssel mischen und nach und nach zu den feuchten Zutaten geben. Restliche Zutaten mit einem Holzlöffel oder Teigschaber locker unterrühren.

Ca. esslöffelgroße Kugeln formen und die mit etwas Abstand auf das Backblech setzen. Für 10-12 Minuten goldbraun backen. Die Cookies nach dem Backen evtl. mit einem Löffel etwas flach drücken und anschließend gut abkühlen lassen. Erst dann vorsichtig vom Backblech lösen,

Brezel-Erdnuss-Cookies_2

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Wenn ihr euch jetzt von meiner Keksliebe habt anstecken lassen und alle Vorsätze für die Bikinifigur über Bord geworfen habt, kann ich euch nur sagen: Richtig so! Lasst es euch schmecken!

Könnt ihr von Cookies nie genug kriegen? Dann probiert doch auch mal folgende Rezepte:

Nutella-Cookies oder Karamell-Cookies

Liebe Grüße

Nasti

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Klassische S´More-Cookies mit Marshmallows & Crackern + Tipps & Tricks für die perfekten Cookies

Kennt ihr S´Mores? Nein? S´Mores sind eigentlich ein amerikanischer Snack, der ganz klassisch aus Schokolade, Crackern und Marshmallows besteht. Klingt gut? Ist es auch. Daher auch der Name. Eine Verschmelzung aus some und more. Denn einmal gegessen, verlangt der süße Zahn immer nach mehr. Bei mir gibts den Klassiker heute in einer Kombi mit einer meiner liebsten Naschereien: Cookies. Wie die perfekten Cookies sein müssen, kann ziemlich schnell in einer Grundsatzdebatte enden und hat beleidigte Chewy-Bevorzuger und schmollende Knusper-Fanatiker zur Folge. Ich gehöre definitiv zu den Chewy-Bevorzugern. daher habe ich mal ein paar Tipps und Kniffe zusammengestellt, wie ihr die perfekten, chewigen Cookies bekommt.

Cookies1

1. Zucker

Ich verwende beim Backen von Cookies, wenn nicht immer komplett, aber zumindest in großen Teilen braunen Zucker. Denn dieser ist feuchter und etwas grobkörniger als weißer Zucker und macht die Cookies feuchter und weicher. Wenn ein Rezept 200g Zucker verlangt, ruhig mal die Hälfte oder auch etwas mehr durch braunen Zucker ersetzen. Wenig Sinn macht es bei Cookies allerdings, den Zucker zu reduzieren. Das verändert die Konsistenz zu sehr. Auch sollte man darauf achten, dass der Zucker ganz gelöst ist, nicht aufgelöste Zuckerkristalle machen die Cookies knuspriger.

2. Speisestärke & Natron

Die Verwendung von Speisestärke macht die Cookies super weich und sehr dick. Es reicht schon aus, einen Esslöffel Mehl durch einen Esslöffel Speisestärke zu ersetzen. In amerikanischen Rezepten wird oft Natron (baking soda) statt Backpulver verwendet. Oder eine Kombination aus beidem. Natron hat einen eigenen, teilweise etwas metallischen Geschmack, und treibt die Cookies schön in die Höhe.

3. Butter

Anders als beispielsweise bei Mürbeteig, ist es für perfekte Cookies wichtig, dass man sehr weiche, am besten aber geschmolzene Butter verwendet, so dass sich alle Zutaten gut verbinden.Zusätzlich erhöht geschmolzene Butter den Chewy-Faktor und man braucht zum Mischen des Teiges keinen Mixer. Ein Holzlöffel oder Teigschaber reicht aus.

4. Ruhezeit

Cookie-Teig ist nix für ungeduldige! Denn er braucht Ruhe und vor allem Kälte. daher ist es wichtig, dass der Teig nach dem Mixen nochmal für mindestens 1-2 Stunden in den Kühlschrank wandert. Warmer Teig zerfließt im Ofen viel schneller und die Cookies werden dünner und knuspriger. Es funktioniert auch super, den Teig zu ca. Tischtennisball großen Kugeln zu rollen, einzufrieren und diese dann unaufgetaut zu backen (evtl. 2-3 Minuten länger). Roher Teig ist im Kühlschrank locker 2-3 Tage haltbar.

5. Backzeit

Alle bisher genannten Tipps sind nutzlos, wenn man die Backzeit nicht beachtet. Um richtig chewige Cookies zu bekommen, sollten die Cookies nur sehr kurz gebacken werden. Je nach Größe der Keksteig-Kugeln ca. 10 Minuten. Auch wenn die Cookies noch roh bzw. nicht fertig erscheinen, mutig sein, und das Backblech aus dem Ofen holen. Beim Abkühlen werden die Cookies immer noch etwas fester. Das Timing ist hierbei sehr wichtig. Schon eine Minute länger im Ofen kann einen großen Unterschied ausmachen.

Alle diese Tipps und Tricks habe ich selbst ausprobiert und damit sehr gute, sehr sehr chewige Ergebnisse erzielt. Habt ihr noch weitere Tipps für mich? Dann immer her damit.

Jetzt gibts aber noch das Rezept für die versprochenen S´More-Cookies.

S´More_Cookies_Marshmallow_3

S´More_Cookies_Marshmallow_2

Rezept für ca. 15 S´More-Cookies

  • 280g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1 1/2 TL Speisestärke
  • 1/2 TL Salz
  • 170g geschmolzene Butter
  • 130g brauner Zucker
  • 90g weißer Zucker
  • 1 Ei + 1 Eigelb
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 150g Schoko-Chunks z. Bsp. von RUF
  • 1 Packung salzige Cracker
  • 30g Minimarshmallows

Mehl, Natron, Speisestärke und Salz in einer großen Schüssel mischen und zur Seite stellen.

Butter und beide Zuckersorten verrühren, bis sich der Zucker komplett ausgelöst hat. Ei, Eigelb und Vanilleextrakt dazugeben und alles zu einer glatten Masse vermengen. Zur Mehlmischung geben und mit einem Teigschaber gründlich verrühren. Schoko-Chunks unterheben. Den Teig abdecken und für mindestens eine Stunde kaltstellen, am besten länger.

Backofen auf 170 Grad vorheizen. Ca. 1 1/2 EL des Teiges zu gleichgroßen Kugel formen und mit großem Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Für 10 Minuten backen.

Cracker in kleine Stücke brechen. Cookies aus dem Ofen holen. Cracker und Marschmallows darauf verteilen und leicht andrücken. Für weite 1-2 Minuten backen. Dabei für die letzten 30 Sekunden den Grill anmachen, um die Marshmallows leicht zu rösten. Bitte, bitte, bitte! Geht nicht vom Ofen weg, zwischen rösten und verbrennen liegt nur ein klitzekleines Stückchen. Ich spreche aus Erfahrung. Tchihi! Alternativ könnt ihr für die Röstung auch einen Küchenbunsenbrenner benutzen. Ich besitze so etwas nicht.

Cookies aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und anschließend in einer Dose luftdicht verpacken.

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So und jetzt ran an den Herd und die allerbesten Cookies backen.

S´Mores reichen euch nicht? Wie wäre es dann denn mit:

Nutella-Cookies

Karamell-Cookies

Peanutbuttercookies mit Bacon

Habt einen schönen Sonntag und seid lieb gegrüßt.

Nasti

 

Im Schokokekshimmel: Nutella-Cookies mit Fleur de Sel

Diejenigen unter euch, die regelmäßig auf meinem Blog vorbeischauen, fragen sich bestimmt schon, wie ich als absoluter Schokoholic so lange Rezepte ohne Schokolade vorgestellt hab. Ehrlich gesagt, weiß ich das auch nicht. Aber das hat heute ein Ende und gipfelt gleich in einem Schoko-Overkill mit diesen knallermäßigen Nutella-Swirl-Cookies mit Fleur de Sel. Ich liebe, liebe, liebe die Kombi süß-salzig. Wer das nicht mag, lässt das salz einfach weg. Aber ich lege euch ans Herz, das unbedingt einmal auszuprobieren. Aber Achtung: Suchtgefahr!

Nutella_Cookie_2

Nutella_Cookie

Rezept für 20-25 Nutella-Cookies

  • 115g weiche Butter
  • 150g brauner Zucker
  • 90g Zucker
  • 1 Ei + 1 Eigelb
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 150g Nutella
  • 300g Mehl
  • 1 1/4 TL Natron
  • 1 TL Speisestärke
  • große Prise Salz
  • 150g Schokodrops oder gehackte Schoki
  • etwas Fleur de Sel

Den Backofen auf 175g vorheizen. Butter mit dem Handrührer kurz etwas schaumig schlagen, beide Zuckersorten dazugeben und einige Minuten weiterschlagen bis alles sehr hell und fluffig ist. Ei, Eigelb und Vanilleextrakt hinzufügen und auf höchster Stufe weiterrühren. Die Hälfte des Nutellas dazugeben und zu einer glatten Masse verarbeiten.

Mehl, Natron, Speisestärke und Salz vermischen und zu den feuchten Zutaten geben. Auf niedriger Stufe zu einem gleichmäßigen, evtl. etwas krümeligen Teig verarbeiten. Schokodrops und das restliche Nutella hinzufügen und wirklich nur ganz kurz locker verrühren, so dass schöne Schokoswirls erkennbar sind.

Esslöffelgroße Portionen zu Kugeln formen und in einigem Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Für 10 Minuten backen, herausnehmen und die Cookies mit einem Esslöffel vorsichtig etwas platt drücken und mit Fleur de Sel bestreuen. Nicht erschrecken, wenn die Cookies noch sehr weich sind. Sie werden noch etwas fester und sind dann wunderbar chewy. Gut verpackt in einer Keksdose würden sie sich 1 Woche halten, da sie aber so lecker sind, tun sie das natürlich nicht.

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Den allerschönsten Tag, ihr kleinen Cookie-Krümelmonster.

Liebe Grüße

Nasti

Süße Sünde: Karamell-Cookies mit Zimt und weißer Schokolade *Yummi*

Wenn man mich nach meinen liebsten Naschereien fragen würde, wären Cookies und Karamell mit Sicherheit ganz weit vorn. Am allerweitesten vorn natürlich wenn beides auch noch in Kombination daher kommt. Und mit leckeren Schokostücken dabei, ist das Keksglück doch perfekt. Der Zimt durfte bei diesem Rezept auch noch ein bisschen mitmischen und herauskommen sind ganz verzückende, dunkle Karamell-Cookies, die so richtig schön chewy sind und ratzfatz in meinem Mund verschwinden. Die Kombination ist so toll, dass ich mich doch ehrlich fragen muss, warum mir das nicht schon viel früher bewusst geworden ist. Ab jetzt nicht mehr ohne! Ein weiterer Pluspunkt: die Cookies sind schnell gemacht und super easy.

Karamell_Cookies_Schokolade

Rezept für ca. 20 Karamell-Cookies

  • 375g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Salz
  • 170g weiche Butter
  • 150g brauner Zucker
  • 90g Melasse oder alternativ Zuckerrübensirup
  • 2 EL Karamell-Sirup z. Bsp. von Schwartau
  • 1 Ei
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 80g weiße Schokotropfen oder gehackte weiße Schoki

Mehl, Natron, Zimt und Salz in einer Schüssel vermischen und bei Seite stellen. Butter mit dem Handrührgerät schaumig schlagen, nach und nach den Zucker dazu geben. Melasse, Sirup, das Ei und Vanilleextrakt hinzufügen und auf höchster Stufe alles miteinander verrühren. Langsam die Mehlmischung dazu geben und kurz mixen. Schokotropfen unter den Teig heben. Den Teig in Folie wickeln und mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Ofen auf 175 Grad vorheizen und Backblech mit Backpapier belegen. Je 2 Esslöffel des Teigs zu einer Kugel formen und auf das Backblech setzen. Etwas Abstand zwischen den einzelnen Kugeln lassen und 10 Minuten backen. Blech herausnehmen und die Cookies mit einem Palette oder Pfannenwender etwas platt drücken und 2 weitere Minuten backen. Wer die Cookies statt chewy eher knusprig mag, backt sie noch 2 Minuten länger. Herausnehmen und auskühlen lassen. In einer Keksdose bleiben die Cookies einige Tage frisch.

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Tropfen sehen immer etwas schöner als gehackte Schokolade aus. Weiße Schokotropfen habe ich leider bei uns im Laden noch nie gesehen. Zu kaufen bekommt ihr sie aber im Internet beispielsweise in amerikanischen Lebensmittelshops. Vielleicht habt ihr ja auch das Glück und kennt jemand auf der anderen Seite des großes Teichs und könnt gleich mal eine Großbestellung für die sogenannten „baking morsels“ aufgeben. Wenn ja, sagt mir Bescheid, ich bin dabei *lach*.

Liebe Grüße

Nasti

Verrückt-verzückende Peanutbuttercookies mit karamellisierten Erdnüssen und Achtung…Bacon! Oha!

Ich habe ja das große Glück und empfinde es auch wirklich so, in der Muddastadt Berlin zu leben. Als Foodjunkie und Gutesessengenießerin ist es ganz wunderbar in Berlin auf kulinarische Entdeckungsreise zu gehen. An nahezu jeder Ecke, zumindest in der City, findet sich alles was das Genießerherz und der hungrige Magen begehren. Aufmerksame Leser wissen ja bereits, dass ich mich des Öfteren zum Naschmarkt gern in der Markthalle Neun in Kreuzberg herumtreibe, um meine Zuckerdepots, von denen ich mit großer Sicherheit sehr viele habe, wieder aufzufüllen. Und wenn da mal nicht Naschmarkt ist, findet dort jeden Donnerstag der „Streetfood Thursday“ statt, bei dem ich mir vor gut zwei Wochen mit zwei lieben Freundinnen ordentlich den Bauch voll geschlagen habe. Absolutes Muss war da natürlich wieder ein Pulled-Pork-Sandwich. Ohne kann ich gar nicht mehr. Außerdem freute sich mein Bäuchlein noch über eine türkische Vorspeisenplatte mit Auberginensalat und Kichererbsen. Und während sich das Fräulein T. an hausgemachten Käsespätzl vom „Heißen Hobel“ erfreute, hab ich mein Kalorienkonto mit warmem Applecrumble mit Vanilleeis fast gesprengt. Dabei hatte ich noch gar nicht die ganzen leckeren, asiatischen Gerichte probiert. Als wir uns gefühlt rollend auf dem Heimweg machen wollten, sah ich es und konnte es nicht glauben. Ein zuckersüßes hellblaues Eismobil mit hausgemachtem Eis in den allerleckersten Sorten serviert auf einem Cookie. Aber nicht irgendeinem Cookie, sondern auf einem Peanutbuttercookie mit Bacon. Schock, schwere Not. Diesen Cookie musste!!! ich kosten. Es war der absolute Oberhammer! Und da mir die süße Verkäuferin von Jones Icecream das Rezept mit Sicherheit nicht verraten hätte, getraut zu fragen, hätte ich mich eh nicht, fing ich zu Hause an zu tüffteln, wie ich die ähnlich gut hinbekommen könnte.

Mir ist ja bei Cookies immer wichtig, dass sie „chewy“ sind, wie der Amerikaner sagen würde. Also außen leicht knusprig und innen aber sehr weich und klebrig. Ich esse auch gern knusprige Kekse, keine Frage, aber Cookies müssen „chewy“ sein! Das hinzukriegen ist manchmal gar nicht so einfach, da es schon zu spät sein kann, wenn Cookies nur ne Minute zu lang gebacken wurden. Ich kann euch verraten, dass der erste Versuch zwar sehr lecker, aber noch nicht wirklich überzeugend war. Die Cookies hatten eine tolle Konsistenz, brachen aber bei der kleinsten Bewegung gleich auseinander. Der zweite Versuch ist mir da schon besser gelungen. Im Endeffekt ist ja eh die Hauptsache, dass es schmeckt oder? Also seid mutig und traut euch an diese wunderbaren Cookies und wenn ihr mal in Berlin seid, macht euch unbedingt auf die Suche nach dem hübschen, blauen Wagen von Jones Icecream.

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Rezept für ca. 25 Peanutbuttercookies mit karamellisierten Erdnüssen und Bacon

  • 300g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 230g weiche Butter + 1 EL
  • 280g braunen Zucker + 2 EL
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 1 Ei & 1 Eigelb
  • 160g Erdnussbutter
  • 150g Frühstücksbacon
  • 100g geröstete und gesalzene Erdnüsse

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen und zwei Bleche mit Backpapier auslegen. Mehl, Natron und Salz mischen und bei Seite stellen. Butter, Zucker und Vanilleextrakt mit dem Rührgerät einige Minuten lang cremig rühren. Das Ei und Eigelb dazugeben und verrühren. Erdnussbutter unterheben und weiter rühren. Nach und nach die Mehlmischung dazugeben und alles zu einem glatten, etwas klebrigem Teig verarbeiten. Mit Hilfe eines Esslöffels ca. 25 gleichgroße Teigkugeln abmessen und auf den Blechen verteilen. Den Bacon etwas zerkleinern und die Teigkugeln damit belegen.

In einer kleinen Pfanne die restliche Butter und den restlichen Zucker erhitzen, die Erdnüsse dazugeben und kurz karamellisieren lassen. Die Erdnüsse auf den Cookies verteilen und für ca. 12 Minuten im Ofen backen. Nicht zu lange backen! Wenn die Cookies aus dem Ofen kommen, sind sie noch ziemlich weich, werden beim Abkühlen aber etwas härter. In einer Keksdose bleiben die Peanutbuttercookies einige Tage frisch.

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Verratet mir doch mal, wie euch diese Kombi geschmeckt hat oder wir ihr eure Cookies am liebsten mögt.

Liebe Grüße und einen wunderbaren Sonntag

Nasti

 

Brezel-Time!!! Mini-Sweettable mit Peanutbutter-Brezelcupcakes, Brezel-Lollies und weichen Brezelbuns mit Cookiefüllung

Nach über einem Jahr des Bloggens, Backens, Schreibens und Kreativseins wurde es endlich mal Zeit für meinen ersten kleinen Sweettable. Auf der Suche nach ein bisschen Inspiration, bin ich beim Bummeln auf schöne Herbstdeko gestoßen und der Plan nahm in meinem Kopf ziemlich schnell Formen an. Und was passt zum Herbst, zum goldenen Oktober und zur Wiesn besser als eine schöne Brezelsause? Richtig! Nix! Daher gibt es heute einen zauberhaften Sweettable zum Brezelmotto aber in süß. Ist ja schließlich ein Sweettable und kein Salty- oder Savorytable näch? Mit dabei sind wirklich ganz bombige Peanutbutter-Cupcakes mit Brezel-Karamell-Topping, süße Schokobrezeln am Stiel nach einem Rezept von Dani Klitzeklein und softe Brezelbuns (die allerdings etwas aus der Form geraten sind) mit Cookiefüllung.

Brezel_Sweettable_Cupcakes

Brezel_Sweettable_Cupcakes_1

Rezept für 9-10 Brezelcupcakes

Teig:

  • 60ml Pflanzenöl
  • 120g Erdnussbutter
  • 100g brauner Zucker
  • 60g Zucker
  • 2 Eier
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 180g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 75ml Milch
  • handvoll Schokotröpfchen
  • 5-6 Kramelltoffees

Frosting:

  • 230g Butter
  • 210g Puderzucker
  • 30-40 kleine Brezeln
  • 70g Zartbitterschoki
  • etwas Karamellsoße entweder von Bonne Mamman oder zum Beispiel selbstgemacht *klick*

Den Backofen auf 170 Grad vorheizen. Öl und Erdnussbutter mit dem Mixer cremig rühren. Braunen Zucker, Zucker und Eier dazugeben und zu einem glatten Teig rühren. Vanilleextrakt dazugeben. Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel leicht miteinander vermengen und nach und nach zum Teig geben. Schokotröpfchen vorsichtig unterheben. Die Karamelltoffees klein schneiden und ebenfalls zum Teig geben. Muffinförmchen zu 2/3 mit Teig füllen und ca. 20 Minuten backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Für das Frosting die Butter und den Puderzucker miteinander cremig rühren bis eine glatte Masse entsteht. Wer mag kann einen Teelöffel Karamellsoße bereits zum Frosting geben.

Schokolade schmelzen. Brezeln auf einem Blatt Backpapier auslegen und mit der Schokolade besprenkeln. Einfacher gehts mit gekauften Schokobrezeln zum Beispiel von Milka.

Frosting mit einem Löffel oder Palette auf den Muffins verstreichen und in jeden 3-4 Brezeln stecken, mit Karamellsoße verzieren und kalt stellen.

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Rezept für ca 25 Schokobrezeln am Stiel

  • 70g Butter
  • 140g brauner Zucker
  • 150g Zartbitterschoki
  • 1 Ei
  • 170g Mehl
  • 30g Backkakao
  • 1/2 TL Backpulver
  • große Prise Salz
  • 1/4 TL Zimt

Butter, Zucker und Schoki in einem kleinen Topf bei niedriger Temperatur schmelzen, vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen. Die trockenen Zutaten miteinander vermischen. Das Ei zur Schokomasse geben und zügig verrühren. Schokomasse zu den trockenen Zutaten geben und mit dem Knethaken des Handrührgeräts zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde kaltstellen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig ca. 5mm breit ausrollen und mit einem Ausstecher Brezeln ausstechen. In jeder Brezel vorsichtig ein Holzstäbchen stecken und ca.10 Minuten backen. Nicht zu lange, da die Kekse sonst ziemlich schnell hart werden. Abkühlen lassen. In einer Keksdose bleiben die Brezellollies ein paar Tage frisch.

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Rezept für 5-6 Brezelbuns mit Cookieteig

Brezelteig:

  • 300ml warmes Wasser
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 2 EL brauner Zucker
  • 115g Butter
  • 1 1/2 TL Salz
  • 550g Mehl + etwas für die Arbeitsfläche
  • 2 TL Natron
  • 1 Ei
  • grobes Salz zum Bestreuen

Cookieteig:

  • 300g Mehl
  • 1 TL Natron
  • große Prise Salz
  • 230g Butter
  • 100g Zucker
  • 180 brauner Zucker
  • 3 TL Vanilleextrakt
  • 2 Eier
  • 100g Schokotröpfchen (von Ruf gibt es backfeste Chocochunks…die sind toll)

Für den Brezelteig Wasser, Hefe, Zucker und Butter in einer großen Schüssel miteinander verrühren und einige Minuten stehen lassen. Salz und Mehl dazugeben und und mit dem Knethaken des Mixers einige Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenn der Teig zu klebrig ist, noch etwas Mehl unterrühren. Teig abdecken und für ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Für den Cookieteig Mehl, Natron und Salz in einer Schüssel locker vermengen. Butter, Zucker, braunen Zucker und Vanilleextrakt miteinander cremig rühren. Eier dazugeben und weiter rühren. Mehlmischung dazugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Am Ende die Schokotröpfchen gleichmäßig unterheben.

Den Backofen auf 210 Grad vorheizen. Den Brezelteig nochmal kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche in 6 gleichgroße Stücke teilen. Jedes Stück zu einem langen, schmalen Rechteck ausrollen. Den Cookieteig längs darauf verteilen, dabei an den kurzen Enden etwas Platz lassen. Die kurzen Ende umklappen und von der langen Seite eng aufrollen. Eine Schlaufe legen und die Enden zweimal über einander schlagen und unter die Schlaufe legen. Wie ihr erkennen könnt, ist mir das nicht wirklich gut gelungen. Aber im Prinzip könnt ihr auch einen hübschen Knoten machen. Eine Schüssel mit warmem Wasser füllen und das Natron darin auflösen. Jede Brezel kurz hineintauchen, so dass sie vollkommen mit der Lauge bedeckt ist. Die Brezeln, Knoten oder was auch immer auf ein Backblech setzen. Das verbliebene Ei verquirlen und die Brezeln damit verstreichen und mit grobem Salz bestreuen. Für 15-18 Minuten backen und am besten gleich warm genießen. Gut verpackt schmecken sie am nächsten Tag evtl. leicht getoastet immer noch sehr lecker.

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Ich wünsche euch eine wunderbare Brezelsause und einen sonnigen Sonntag.

Liebe Grüße

Nasti

PS: Baumscheiben, Hirschglas und Moos gibt es aktuell bei Depot. Eicheln bei mir vor der Tür 🙂

 

 

Osterspecial Vol.II *Pretty in pink*: homemade Rhabarbersirup + grandiose Möhren-Kokos-Kekse

Seit einiger Zeit bin ich völlig verrückt nach Rhabarberschorle. Leider gibt es Rhabarbersaft nicht überall zu kaufen, bei uns im Supermarkt zum Beispiel nicht. Da die Obststände seit kurzem aber wieder voll gepackt mit Rhabarber sind, hab ich kurzerhand 2 Kilo gekauft und zu allerfeinstem Sirup verarbeitet. Jetzt wird die Schorle problemlos zu Hause selbst gemixt. Immer und viel! Allein vom Angucken krieg ich schon Durst, denn die Farbe ist einfach der Knaller – PINK. In hübsche Flaschen abgefüllt hält sich der Rhabarbersirup bis zu einem Jahr und ist ein ganz süßes, selbstgemachtes Geschenk zu Ostern. Damit ihr nicht nur Flüssiges sondern auch etwas Knuspriges verschenken könnt, gibt es noch ganz famose Möhren-Kokos-Kekse dazu, die ihr gut vorm Osterhasen verstecken solltet. Denn einmal da, sind sie auch schon wieder weg…sooo lecker sind die. In unserer heutigen Zeit sind es ja oft die kleinen, selbstgemachten Dinge, mit denen ihr eure Lieben erfreuen könnt oder nicht?

Rhabarber_Sirup

Möhren_Kokos_Kekse

Rezept für ca. 1 l Rhabarbersirup

  • 2kg Rhabarber
  • 450g Zucker
  • 2 l Wasser
  • Saft einer Bio-Zitrone

Rhabarber gut waschen, etwas putzen und in kleine Stücke schneiden. In einem sehr großen Topf das Wasser zum Kochen bringen und den Zucker darin auflösen. Den Rhabarber dazugeben und das Ganze bei niedriger Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen. Durch ein Sieb in einen weiteren Topf gießen. Den Rhabarber im Sieb mit einer Kelle richtig ausdrücken, so dass sich im Topf so viel Flüssigkeit wie möglich sammelt. Den ausgekochten Rhabarber könnt ihr gern als Mus oder ähnliches noch weiter verwenden. Den Sud erneut bei schwacher Hitze ca. 40 Minuten auf knapp die Hälfte einkochen lassen. Nach 20 Minuten den Zitronensaft dazugeben und gut umrühren. Entstehenden Schaum gelegentlich mit einem Schöpflöffel abschöpfen. Den Sirup noch heiß in sehr saubere Flaschen oder Gläser füllen und sofort verschließen. So hält sich der Rhabarbersirup bis zu einem Jahr, aber einmal probiert, wird er auch bei euch nicht so lang rumstehen. Für eine Schorle einfach 3 Esslöffel Rhabarbersirup mit 300ml Mineralwasser mischen. Mit Minze und Limette schmeckt die Schorle gleich noch ein bisschen besser.

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Rezept für ca. 20 Möhren-Kokos-Kekse

  • 150g klein geraspelte Möhren
  • 115g weiche Butter
  • 200g brauner Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Ei
  • 140g Mehl
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Backpulver
  • Msp. Zimt
  • 60g zarte Haferflocken
  • 25g Kokosflocken

Butter, Zucker, Vanilleextrakt und das Ei schaumig schlagen. Mehl, Natron, Backpulver und Zimt in einer Schüssel miteinander vermengen und nach und nach unter die Butter-Ei-Masse rühren. Möhrenraspel, Haferflocken und Kokosflocken unter den Teig heben und das Ganze mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Ofen auf 175 Grad vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und mit einem Esslöffel ca. 20 Teighäufchen mit genügend Abstand auf das Backblech setzen. Im Ofen am Besten nacheinander 15-20 Minuten goldbraun backen bzw. bis der Rand leicht knusprig wird. Aus dem Ofen nehmen und gut abkühlen lassen.

Dann möchte ich euch heute noch eine ganz niedliche Idee zeigen, um eure Osterleckereien wunderschön zu verpacken. Alles was ihr dafür braucht sind kleine Tierfiguren (z.B. von Schleich), Sprühlack in eurer liebsten Farbe, Heißkleber und ein paar alte Gläser mit Deckel. Für das Lackieren der Figuren und Deckel legt ihr euch eure Arbeitsfläche mit altem Zeitungspapier und besprüht die Figuren und Deckel gleichmäßig von jeder Seite und lasst alles gut trocknen. Am Besten macht ihr das auf der Terrasse oder auf dem Balkon, da es doch ziemlich stinkt. Die getrockneten Figuren klebt ihr mit Heißkleber auf die lackierten Deckel und habt so ratzfatz eine wunderschöne Verpackung für Kekse, Ostereier und Co. Zu Ostern machen sich natürlich Hasen, Lämmer und Küken besonders gut.

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Ich genehmige mir jetzt noch ein Möhren-Kokos-Keks und trinke ne Rhabarberschorle dazu. Habt noch einen wunderbaren Tag.

Liebe Grüße

Nasti

PS.: Das große Glas gibts ganz aktuell in der Schönhaberei und eignet sich super als Windlicht oder Pflanzglas. Schaut doch mal vorbei.