Türchen Nummer 8 des Foodblogger Adventskalenders: Spekulatiusbuchteln mit Cranberry-Orangen-Marmelade + ein leckeres Gewinnspiel

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Huuuiii, wie die Zeit vergeht. Wir nähern uns mit großen, ja fast riesigen, Schritten Weihnachten. Habt ihr auch das Gefühl, je älter man wird, desto schneller vergeht die Zeit? Woran das wohl liegt?!

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Egal, denn es geht ja hier heute schließlich nicht ums Älterwerden und ums Sinnieren darüber, warum das plötzlich so fix geht, sondern um ein tolles Projekt, bei dem ich letztes Jahr schon ein Teil sein durfte. Unser digitaler Foodblogger Adventskalender ist dieses Jahr in die zweite Runde gegangen. Also ein Adventskalender 2.0…äh 2.1 um genau zu sein. Mit dabei 24 tolle Foodblogs, die ich euch jeden Tag bis zum Heiligen Abend ein leckeres, weihnachtliches Rezept präsentieren und euch so die Weihnachtszeit versüßen wollen und sollen. Ich bin dieses Mal mit Türchen 8 am Start und dahinter verbergen sich…Trommelwirbel…Applaus…und Tusch: fluffige Spekulatiusbuchteln gefüllt mit fruchtiger Cranberry-Orangenmarmelade und einem kleinen Geheimnis. Und weil das noch nicht alles ist, gibt es dazu für alle Süßschnäbel und Marmeladen-Addictedte noch ein kleines, feines Gewinnspiel. Knaller oder?!

Gestern hat die liebe Miss Blueberrymuffin schon ganz zuckersüße Eisbär-Donuts enthüllt. Ein Traum, nicht nur für die Kleinsten!

Damit ihr auch kein Türchen verpasst, hab ich nochmal eine kleine Übersicht mit allen teilnehmenden Bloggern und Bloggerinnen für euch zusammengestellt. Schaut auch da unbedingt mal vorbei!

1. Dezember: Hase Im Glueck – www.haseimglueck.de + Gewinnspiel
2. Dezember: Sarah’s Krisenherd – www.sarahskrisenherd.de + Gewinnspiel
3. Dezember: Antonella’s Backblog – www.antonellasbackblog.de + Gewinnspiel
4. Dezember: Die Jungs Kochen Und Backen – www.diejungskochenundbacken.de + Gewinnspiel
5. Dezember: Sasibella – www.sasibella.blogspot.de + Gewinnspiel
6. Dezember: Meine Küchenschlacht www.meinekuechenschlacht.de + Gewinnspiel
7. Dezember: Miss Blueberrymuffin – www.missblueberrymuffin.de
8. Dezember: Lirumlarumlöffelstiel – www.lirumlarumloeffelstielberlin.wordpress.com
9. Dezember: Bake To The Roots – www.baketotheroots.com + Gewinnspiel
10. Dezember: Freiknuspern www.freiknuspern.de + Gewinnspiel
11. Dezember: Brutzelmania www.brutzelmania.de + Gewinnspiel
12. Dezember: Lady Apple Pie – www.ladyapplepie.de + Gewinnspiel
13. Dezember: TryTryTry – www.trytrytry.de
14. Dezember: Ina Is(s)t – www.inaisst.blogspot.de + Gewinnspiel
15. Dezember: baking & more – www.bakingandmore.de
16. Dezember: Emma´s Lieblingsstücke – www.emmaslieblingsstuecke.wordpress.de + Gewinnspiel
17. Dezember: NOM NOMS food – www.nom-noms.de
18. Dezember: helllilablassblau – www.helllilablassblau.de + Gewinnspiel
19. Dezember: Baby Rock My Day – www.babyrockmyday.de + Gewinnspiel
20. Dezember: Der Kuchenbäcker – www.derkuchenbaecker.de + Gewinnspiel
21. Dezember: Photolixieous – www.photolixieous.de
22. Dezember: Feines Handwerk – www.feineshandwerk.de
23. Dezember: Danielas Foodblog – www.danielasfoodblog.de
24. Dezember: Friede Freude Eierkuchen – www.friedefreudeeierkuchen.de

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Rezept für 8 Spekulatiusbuchteln mit Cranberry-Orangenmarmelade

Für die Buchteln:

  • 1 Würfel frische Hefe
  • 100g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 180ml Milch
  • 90g Butter + etwas zum Fetten der Form
  • 500g Mehl (ich habe dieses Mal Dinkelmehl verwendet)
  • Prise Salz
  • 1 TL Spekulatiusgewürz
  • 1 guten EL Creme Fraiche
  • 1 Ei
  • etwas Schalenabrieb einer Bio-Orange
  • Puderzucker zum Bestreuen
  • 8 TL Marmelade

Für die Marmelade:

  • 200g frische Cranberries
  • 50ml frischgepressten Orangensaft
  • 85g Gelierzucker 3:1

Hefe, Zucker und Vanillezucker in einer kleinen Schüssel vermischen, warten, zugucken und staunen (gibt dem Teig den extra „Aufgeh-Kick“). Währenddessen Milch in einem kleinen Topf lauwarm erhitzen und die Butter darin schmelzen. Nicht zu heiß werden lassen.

Mehl, Salz, Spekulatiusgewürz, Creme Fraiche, das Ei und Orangenschale in eine große Schüssel geben und locker vermengen. Hefezucker und Milch dazugeben und mit den Händen oder den Knethaken des Handrührer zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort mindestens 1 Stunde gehen lassen.

Während des Wartens die Cranberries, den Orangensaft und den Gelierzucker nach Packungsanleitung in einem kleinen Topf zum Kochen bringen, bis die Cranberries etwas weich werden. Manche geben dabei lustige Plopp-Laute von sich. In zwei sterile Gläser füllen, verschließen und etwas abkühlen lassen.

Den Backofen auf 160 Grad vorheizen und eine Backform mit etwas Butter fetten. Den Teig in acht gleichgroße Stücke teilen und zu Kugeln formen. In jede Kugel eine tiefe Mulde drücken und mit der Marmelade füllen. Die Teigkugel darüber wieder verschließen und mit der Öffnung nach unten in die Backform setzen. Zwei meiner Buchteln bergen ein süßes, schokoladiges Geheimnis, denn ich konnte nicht widerstehen und habe diese mit Weihnachts-Schokokugeln gefüllt. Fetzt!

Buchteln für 25-30 Minuten backen, ggf mit Alufolie abdecken, falls sie zu dunkel werden, herausnehmen, etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen. Die Buchteln schmecken warm und kalt.

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Und wie oben bereits angekündigt versteckt sich hinter Türchen Nummer 8 nicht nur ein leckeres Rezept, sondern ihr könnt auch noch was Tolles gewinnen. Marmeladen-Fans aufgepasst – zu faul oder zu wenig Zeit, selbst welche zu kochen? Dann kommt hier genau das Richtige für euch: Zusammen mit Daily Marmelade verlose ich ein Halbjahres-Abo für die leckersten Marmeladen direkt zu euch nach Hause. Dabei könnt ihr euch auf Knallersorten wie Weihnachts-Mandel, Holunder-Apfel oder Coffee Cream freuen. Alles was ihr dafür tun müsst, ist mir zu verraten, was morgens auf eurem Frühstücksbrot nicht fehlen darf. Kommentiert dazu einfach unter diesem Post bis zum

11.12.2016 24 Uhr.

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Der oder die Gewinner/in wird von mir per Los gezogen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahme ab 18 und nur mit Wohnsitz in Deutschland.

Ich drücke euch die Däumchen!!!

Genießt bis Weihnachten noch ein paar ruhige, entspannte Tage und schaut doch morgen mal bei Marc von Bake to the Roots vorbei und lasst euch noch ein bisschen inspirieren.

Liebe Grüße

Nasti

Herzhafter Grillbegleiter: Brotrollen mit grünem Pesto

Grillen gehört doch zum Sommer, wie Erdbeeren und Sahne, Wassermelone und klebrige Finger, Strandbad und Sommersprossen. Aber mal ehrlich, was beim Grillen wirklich satt macht, ist gutes Brot mit ordentlich Kräuterbutter oder?! Bei mir ist das jedenfalls so. Gefühlt habe ich meistens schon einen halben Laib gegessen bevor die erste Wurst auf meinem Teller landet. Aber wenn schon Brot, dann sollte es wenigstens ein gutes sein. Labbriges Baguette war gestern. Ich habe heute ein ganz einfaches und endlich auch mal wieder herzhaftes Rezept für leckere Brotrollen mit grünem Pesto. Die machen nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch einiges her. Wer will da noch verkohlte Würstchen?!

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Rezept für 2 Brotrollen mit grünem Pesto

Für den Teig:

  • 500g Mehl + etwas zum Bestäuben der Arbeitsfläche
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 250ml lauwarmes Wasser
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Olivenöl

Für das Pesto:

  • 1 Bund Basilikum
  • 1 Bund Petersilie
  • 20g Pinienkerne
  • 20g Kürbiskerne
  • 50-60ml Olivenöl
  • 1 EL Balsamico
  • 2 EL geriebener Parmesan
  • Salz, Pfeffer

Mehl in eine große Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte graben. Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und in die Mulde kippen. Salz und Zucker dazugeben und mit den Knethaken des Mixers oder mit den Händen erst sachte und dann kräftig verkneten. Olivenöl dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Abgedeckt an einem warmen Ort 45-60 Minuten gehen lassen.

Pinien- und Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Öl leicht anrösten. Mit den restlichen Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten. Je nach Geschmack mehr oder weniger Öl verwenden. Wer das Pesto etwas flüssiger mag, nimmt dementsprechend mehr Öl.

Backofen auf 180 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem dünnen Rechteck ausrollen. Das Pesto gleichmäßig auf dem Teig verteilen, dabei ringsherum einen kleinen Rand lassen. Den Teig von der Längsseite eng aufrollen, die Enden dabei leicht zusammendrücken. Die Teigrolle mit einem scharfen Messer in der Mitte halbieren und beide Hälften auf das Backblech setzen. Je nach Größe könnt ihr die Teigrolle auch als Ganzes lassen. Bei mir hätte sie dann nicht aufs Blech gepasst.

Jetzt kommt der Clou. Die Teigrollen mit einer sauberen Schere diagonal 2-3 cm tief einschneiden und etwas auseinander ziehen. Den Teig mit etwas Wasser bepinseln und ca. 25 Minuten goldbraun backen.

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Die Rollen lassen sich super einfach vom Laib abzupfen. Nach Belieben noch mit Kräuterbutter oder Dip bestreichen oder einfach pur genießen.

Lasst es euch schmecken und seid lieb gegrüßt

Nasti

Hefeteilchen at it´s best: Bananen-Knuter mit Datteln und Mandelbutter

Die Schweden haben es einfach drauf und produzieren Exportschlager am laufenden Band. In den 70ern dröhnten die stylischen Dancing Queens von ABBA durch nahezu jedes Wohnzimmer(zugegeben in meiner Jugend waren es eher Roxette und Ace of Base). Mindestens ein Teil eines schwedischen Möbelriesen findet sich meist auch in jeder Wohnung und hübsche Thronfolger produzieren die Schweden eh im Akkord. Ist es da eigentlich noch verwunderlich, dass die Schweden auch noch backen können?! Ungerecht – vielleicht, verwunderlich – nein. Ganz vorn auf der schwedischen Back-Hotlist stehen nicht nur bei mir leckere Kanelbullar, besser bekannt als Zimtschnecke. Heute möchte ich aber stolz die nicht minder leckere Schwester Kanelknuter vorstellen. Sehr ähnlich, nur keine Schnecke, sondern ein hübscher Knoten. Obwohl ich von Zimt nie genug bekomme (Waschpulver mit Zimtduft kommt mir da gerade in den Sinn…gibt’s das? Wo? Wo? Wo?), kommen d.e hübschen Knoten dieses Mal mit Mandelbutter-Dattel-Füllung daher. Und ganz wenig Zucker. Echt jetzt! Für die Extrasüße im Teig sorgen ein paar überreife Bananen, die dringend noch ein Lebensziel erfüllen wollten. Genau genommen, dürfen sie dann auch nicht mehr Kanelknuter heißen, sondern nur noch Knuter. Auch Wurscht, Hauptsache lecker.

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Rezept für ca. 12 große Knuter mit Mandelbutter und Datteln

  • 220ml Milch
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 550g Mehl + etwas zum Bestäuben der Arbeitsfläche
  • 30g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Prise Salz
  • 100g weiche Butter
  • 1 Ei + 1 Eigelb
  • 2 reife, gequetschte Bananen
  • 100g Mandelbutter z. Bsp. von Keen
  • 150g Datteln ohne Stein
  • optional etwas brauner Zucker zum Bestreuen

Milch in einem kleinen Topf lauwarm erwärmen und die Hefe darin auflösen. Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer großen Schüssel mischen und eine tiefe Mulde in die Mitte graben. Butter, 1 Ei und das Bananenmus in die Mulde geben und die Hefemilch vorsichtig dazu gießen. Mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Bizepstraining deluxe! Gegebenenfalls noch etwas Mehl dazugeben, falls der Teig zu klebrig ist. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde oder über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

Aufgegangenen Teig einmal in der Mitte einboxen, bringt Luft hinein und macht Spaß, und nochmals kurz leicht kneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem dünnen Rechteck ausrollen. Die Mandelbutter gleichmäßig darauf verstreichen. Die Datteln klein hacken und über die Mandelbutter streuen. Den Teig senkrecht in ca. 12 4-5cm breite Streifen schneiden. Jeden Streifen ca. 3cm vom Rand entfernt längs halbieren. Die entstandenen Stränge zu einer Kordel formen und die Enden fest zusammendrücken. Die Teigkordel jetzt zu einem hübschen Knoten aufrollen und das Ende unter dem Knoten feststecken. Eventuell herausgefallene Dattelstücke einfach wieder in den Teig drücken.

Die Knuter jetzt nochmal abgedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Das Eigelb mit etwas Wasser glatt rühren und die Knuter damit bestreichen. Optional können die Süßschnäbel die Knoten noch mit etwas Zucker besprenkeln. Für 15- 20 Minuten goldbraun backen, herausnehmen und am besten gleich warm genießen.

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So jetzt aber reingehauen und lecker Knoten futtern!

Liebe Grüße

Nasti

Französisch backen Part II oder wie ihr euch den Valentinstag mit Croissants und Orangen-Honig-Butter versüßt

Beim letzten Mal habe ich euch ja bereits von den vielen Köstlichkeiten der französischen Küche vorgeschwärmt. Dabei ist mir selbst so sehr das Wasser im Mund zusammengelaufen, dass ich mich gleich weiteren Backwerken aus Frankreich gewidmet habe. Diesmal gibts einen französischen Klassiker im Miniformat: Croissants und dazu eine leckere Orangen-Honig-Butter mit Cranberries. Also falls ihr noch nicht wisst, wie ihr eure Lieben am Samstag überraschen wollt und Blumen der Pralinen nicht so euer Ding sind, sind es vielleicht oder eigentlich mit Sicherheit diese süßen, kleinen Sünden. Ein bisschen Zeit müsst ihr dafür allerdings aufwenden, aber was tut man nicht alles für den Schatz oder die Schätzin?! Und wenn ihr den Teig bereits am Abend vorher zubereitet, bleibt am nächsten Morgen genug Zeit für ein Frühstück im Bett.

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Rezept für ca. 15 Croissants

Für den Teig:

  • 60ml warmes Wasser
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 3 TL Zucker
  • 180ml warme Milch
  • 2 Eier
  • 1 EL geschmolzene Butter
  • 1 TL Salz
  • 360g Mehl + etwas zum Bestreuen der Arbeitsfläche
  • 100g sehr weiche Butter

Für die Butter:

  • 100g weiche Butter
  • 3 TL Honig
  • 2 EL Orangensaft
  • etwas Schalenabrieb einer Bio-Orange
  • handvoll getrocknete Cranberries

Wasser, Hefe und Zucker in einer großen Schüssel verrühren und ca. 5 Minuten setzen lassen. Milch, ein Ei, geschmolzene Butter, Salz und Mehl dazugeben und alles mit dem Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenn der Teig sehr klebrig ist, noch etwas Mehl hinzufügen. Den Teig mit den Händen zu einer Kugel formen und abgedeckt im Kühlschrank 30 Minuten gehen lassen.

Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem dünnen Rechteck ausrollen und mit der sehr weichen Butter gleichmäßig bestreichen, dabei überall einen kleinen Rand lassen. Den Teig von der einen Längsseite zur Mitte hin einklappen und die gegenüberliegende Seite darüber legen. In Plastikfolie wickeln und am besten im Tiefkühlen 10 Minuten kaltstellen. Das Ganze – ausrollen und zusammenfalten- noch mindestens 3 mal wiederholen. Je häufiger, desto fluffiger die Croissants. Wenn der Teig am nächsten Morgen weiterverarbeitet werden soll, dann einfach über Nacht eingewickelt im Kühlschrank lassen.

Teig erneut zu einem dünnen Rechteck ausrollen und mit einem scharfen Messer oder Pizzacutter von der Längsseite halbieren. Die beiden Teigstränge in kleine Dreiecke schneiden und diese von der langen Seite eng aufrollen und zu kleinen Hörnchen formen. Die Croissants abgedeckt nochmal 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 190 Grad vorheizen. Das übrige Ei mit etwas kaltem Wasser verquirlen und die Croissants damit bestreichen und für ca. 10-12 Minuten goldbraun backen.

Für die Butter einfach alle Zutaten miteinander verrühren und die Butter nochmal kurz kaltstellen. Die Croissants am besten gleich warm mit der Orangen-Honig-Butter genießen.

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Da man zu zweit wahrscheinlich nicht diese große Menge an Croissants auf einmal futtert, lassen sie sich auch prima einfrieren und fürs nächste Frühstück kurz wieder aufbacken.

Lasst es euch gut gehen und die allerliebsten Grüße

Nasti

Kleine Franzbrötchen mit Mohn zum Sonntagsfrühstück…Mohn-Franze sozusagen

Franzbrötchen sind ja eigentlich ein norddeutsches Urgestein und unzählige sind bei Hamburgbesuchen in meinen Mund und wahrscheinlich auch auf meine Hüften gewandert. Deswegen wurde es auch Zeit, dass diese süßen Teilchen endlich mal den Weg in meine Küchen finden, um dann von hier aus in den Mund und auf die Hüften zu wandern. Das Original wird mit einer Mischung aus Zimt und Zucker gemacht. Ich habe mich für eine etwas andere Variante mit Mohn entschieden. Dabei höre ich die weisen Worte meiner Oma, die mich des Öfteren darauf hingewiesen hat, dass der Genuss von Mohn nicht förderlich für meine Gehirnfunktion sei und zwar mit: „Mohn macht doof!“. Wenn das so wäre und ich denke gerade an beträchtliche Mengen Mohn, die ich schon verspeist habe, dürfte ich jetzt nicht mehr in der Lage sein, einen einfachen Satz zu formulieren, geschweige denn aufzuschreiben. Dem ist aber anscheinend nicht so…Vielmehr hätte meine Oma mich auf die anderen und weitaus schlimmeren Gefahren des Mohnverzehrs aufmerksam machen sollen. Die Peinlichkeit mit Mohnkörnern zwischen den Zähnen breitgrinsend durch die Weltgeschichte zu laufen :D. Also nachdem ihr die ganzen Mohn-Franze verdrückt habt, solltet ihr kurz einen Blick in den Spiegel werfen, bevor ihr euch heraustraut.

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Rezept für 5-6 kleine Franzbrötchen mit Mohn

  • 125ml lauwarme Milch
  • 1/2 Päckchen Trockenhefe
  • 30g Zucker + 50g für die Füllung
  • 260g Mehl + etwas zum Bestäuben der Arbeitsplatte
  • Prise Salz
  • etwas Schalenabrieb einer Bio-Zitrone
  • 35g weiche Butter + 60g für die Füllung
  • 1 Ei
  • 20g Mohn

Zucker und Hefe in die warme Milch geben und unter leichtem Rühren auflösen. Mehl, Salz, Zitronenschale, Butter und das Ei in eine große Schüssel geben, die Hefemilch hinzufügen und mit den Händen oder den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenn der Teig zu klebrig ist, ruhig noch etwas Mehl hinzufügen. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen. Es funktioniert auch sehr gut, den Teig abends zuzubereiten und über Nacht im Kühlschrank gehen zu lassen.

Den Backofen auf 170 Grad vorheizen. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen. Restliche Butter, Zucker und Mohn verrühren und gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Von der Längsseite aufrollen und mit einem scharfen Messer in 5-6 Stücke teilen. Jede Rolle mit dem Stiel eines Kochlöffels in der Mitte quer kräftig eindrücken. Die Franze auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und abgedeckt nochmal ein paar Minuten gehen lassen.

Bei 18-20 Minuten goldbraun backen und gleich warm genießen. Bei Bedarf könnt ihr natürlich auch die doppelte Menge backen und die Mohn-Franze einfrieren und beim nächsten Frühstück nochmal aufwärmen.

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Lasst es euch schmecken und habt einen wunderbaren Sonntag. Und immer schön in den Spiegel schauen, näch?!

Liebe Grüße

Nasti

Brezel-Time!!! Mini-Sweettable mit Peanutbutter-Brezelcupcakes, Brezel-Lollies und weichen Brezelbuns mit Cookiefüllung

Nach über einem Jahr des Bloggens, Backens, Schreibens und Kreativseins wurde es endlich mal Zeit für meinen ersten kleinen Sweettable. Auf der Suche nach ein bisschen Inspiration, bin ich beim Bummeln auf schöne Herbstdeko gestoßen und der Plan nahm in meinem Kopf ziemlich schnell Formen an. Und was passt zum Herbst, zum goldenen Oktober und zur Wiesn besser als eine schöne Brezelsause? Richtig! Nix! Daher gibt es heute einen zauberhaften Sweettable zum Brezelmotto aber in süß. Ist ja schließlich ein Sweettable und kein Salty- oder Savorytable näch? Mit dabei sind wirklich ganz bombige Peanutbutter-Cupcakes mit Brezel-Karamell-Topping, süße Schokobrezeln am Stiel nach einem Rezept von Dani Klitzeklein und softe Brezelbuns (die allerdings etwas aus der Form geraten sind) mit Cookiefüllung.

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Rezept für 9-10 Brezelcupcakes

Teig:

  • 60ml Pflanzenöl
  • 120g Erdnussbutter
  • 100g brauner Zucker
  • 60g Zucker
  • 2 Eier
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 180g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 75ml Milch
  • handvoll Schokotröpfchen
  • 5-6 Kramelltoffees

Frosting:

  • 230g Butter
  • 210g Puderzucker
  • 30-40 kleine Brezeln
  • 70g Zartbitterschoki
  • etwas Karamellsoße entweder von Bonne Mamman oder zum Beispiel selbstgemacht *klick*

Den Backofen auf 170 Grad vorheizen. Öl und Erdnussbutter mit dem Mixer cremig rühren. Braunen Zucker, Zucker und Eier dazugeben und zu einem glatten Teig rühren. Vanilleextrakt dazugeben. Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel leicht miteinander vermengen und nach und nach zum Teig geben. Schokotröpfchen vorsichtig unterheben. Die Karamelltoffees klein schneiden und ebenfalls zum Teig geben. Muffinförmchen zu 2/3 mit Teig füllen und ca. 20 Minuten backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Für das Frosting die Butter und den Puderzucker miteinander cremig rühren bis eine glatte Masse entsteht. Wer mag kann einen Teelöffel Karamellsoße bereits zum Frosting geben.

Schokolade schmelzen. Brezeln auf einem Blatt Backpapier auslegen und mit der Schokolade besprenkeln. Einfacher gehts mit gekauften Schokobrezeln zum Beispiel von Milka.

Frosting mit einem Löffel oder Palette auf den Muffins verstreichen und in jeden 3-4 Brezeln stecken, mit Karamellsoße verzieren und kalt stellen.

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Rezept für ca 25 Schokobrezeln am Stiel

  • 70g Butter
  • 140g brauner Zucker
  • 150g Zartbitterschoki
  • 1 Ei
  • 170g Mehl
  • 30g Backkakao
  • 1/2 TL Backpulver
  • große Prise Salz
  • 1/4 TL Zimt

Butter, Zucker und Schoki in einem kleinen Topf bei niedriger Temperatur schmelzen, vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen. Die trockenen Zutaten miteinander vermischen. Das Ei zur Schokomasse geben und zügig verrühren. Schokomasse zu den trockenen Zutaten geben und mit dem Knethaken des Handrührgeräts zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde kaltstellen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig ca. 5mm breit ausrollen und mit einem Ausstecher Brezeln ausstechen. In jeder Brezel vorsichtig ein Holzstäbchen stecken und ca.10 Minuten backen. Nicht zu lange, da die Kekse sonst ziemlich schnell hart werden. Abkühlen lassen. In einer Keksdose bleiben die Brezellollies ein paar Tage frisch.

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Rezept für 5-6 Brezelbuns mit Cookieteig

Brezelteig:

  • 300ml warmes Wasser
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 2 EL brauner Zucker
  • 115g Butter
  • 1 1/2 TL Salz
  • 550g Mehl + etwas für die Arbeitsfläche
  • 2 TL Natron
  • 1 Ei
  • grobes Salz zum Bestreuen

Cookieteig:

  • 300g Mehl
  • 1 TL Natron
  • große Prise Salz
  • 230g Butter
  • 100g Zucker
  • 180 brauner Zucker
  • 3 TL Vanilleextrakt
  • 2 Eier
  • 100g Schokotröpfchen (von Ruf gibt es backfeste Chocochunks…die sind toll)

Für den Brezelteig Wasser, Hefe, Zucker und Butter in einer großen Schüssel miteinander verrühren und einige Minuten stehen lassen. Salz und Mehl dazugeben und und mit dem Knethaken des Mixers einige Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenn der Teig zu klebrig ist, noch etwas Mehl unterrühren. Teig abdecken und für ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Für den Cookieteig Mehl, Natron und Salz in einer Schüssel locker vermengen. Butter, Zucker, braunen Zucker und Vanilleextrakt miteinander cremig rühren. Eier dazugeben und weiter rühren. Mehlmischung dazugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Am Ende die Schokotröpfchen gleichmäßig unterheben.

Den Backofen auf 210 Grad vorheizen. Den Brezelteig nochmal kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche in 6 gleichgroße Stücke teilen. Jedes Stück zu einem langen, schmalen Rechteck ausrollen. Den Cookieteig längs darauf verteilen, dabei an den kurzen Enden etwas Platz lassen. Die kurzen Ende umklappen und von der langen Seite eng aufrollen. Eine Schlaufe legen und die Enden zweimal über einander schlagen und unter die Schlaufe legen. Wie ihr erkennen könnt, ist mir das nicht wirklich gut gelungen. Aber im Prinzip könnt ihr auch einen hübschen Knoten machen. Eine Schüssel mit warmem Wasser füllen und das Natron darin auflösen. Jede Brezel kurz hineintauchen, so dass sie vollkommen mit der Lauge bedeckt ist. Die Brezeln, Knoten oder was auch immer auf ein Backblech setzen. Das verbliebene Ei verquirlen und die Brezeln damit verstreichen und mit grobem Salz bestreuen. Für 15-18 Minuten backen und am besten gleich warm genießen. Gut verpackt schmecken sie am nächsten Tag evtl. leicht getoastet immer noch sehr lecker.

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Ich wünsche euch eine wunderbare Brezelsause und einen sonnigen Sonntag.

Liebe Grüße

Nasti

PS: Baumscheiben, Hirschglas und Moos gibt es aktuell bei Depot. Eicheln bei mir vor der Tür 🙂

 

 

Osterspecial Vol. I: kleine Hefezöpfe am Stiel

In gut 2 Wochen steht Ostern vor der Tür. Mannometer die Zeit rast momentan echt extrem. Oder kommt das nur mir so vor…war nicht gerade erst Weihnachten? Hat ja auch was Schönes, die Tage werden länger, die Temperaturen wärmer, die Natur grüner, das Vogelgezwitscher lauter, die Vorfreude auf den Sommer größer, die Zeit bis zu den Sommerferien kürzer…leider auch die bis die große „3“ kommt. Jetzt freu ich mich aber erstmal auf Ostern und lecker Spargel essen mit der Familie und osterbrunchen mit den Lieblingsmädels.

Es gibt ja ein paar Klassiker, die auf dem Ostertisch nicht fehlen dürfen. Dazu gehört ganz klar der Hefezopf oder passend zum Anlass auch Osterzopf genannt. Dieser zeigt sich heute mal von einer ganz anderen Seite, nämlich als kleines Hefezöpfchen am Stiel, und macht sich dennoch vorzüglich auf der Ostertafel oder als kleines Mitbringsel für eure Lieben.

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Rezept für 10 kleine Hefezöpfe am Stiel

  • 375g Mehl
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 35g Zucker
  • 1/2 Päckchen Vanillezucker
  • ordentliche Prise Salz
  • 125g lauwarme Milch
  • 75g zerlassener Butterschmalz
  • abgeriebene Schale 1/2 Bio-Zitrone
  • 1 Eigelb

Deko:

  • 1 Eigelb
  • 2 EL Milch
  • Hagelzucker zum Bestreuen
  • 10 Holzspieße

Achtet bitte darauf, dass die Milch und der Butterschmalz nicht zu heiß sind, damit die Hefe wirken kann. Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und kräftig miteinander verkneten. Der Teig wird anders als sonst bei Hefe relativ fest und klebt nicht so sehr. Den teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen.

Nach dem Gehen den Teig nochmal ordentlich durchkneten und wenn möglich in 20 gleichgroße Stücke teilen. Die einzelnen Stücke zu etwa 10-15cm langen Strängen formen und immer zwei Stränge um einen Holzspieß flechten, legen, knoten…wie ihr mögt. Die Hefezöpfe auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und zugedeckt nochmal 10 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Das Eigelb mit der Milch verrühren und die Hefezöpfe damit bestreichen. Hagelzucker darüber streuen und für ca. 25 Minuten goldbraun backen. Aus dem restlichen Teig habe ich noch kleine Hefeknoten gemacht.

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Ganz wunderbar schmeckt dazu Butter pur oder passend zur Saison eine köstliche Erdbeer-Rhabarber-Marmelade. Gut, dass ich noch eine selbstgemachte von der liebsten Omi im Schrank habe.

Was kommt denn bei euch an Ostern so auf den Tisch?

Liebe Grüße

Nasti