Easy Buttermilchbrioche mit Schoki und Peanutbutterswirl zum Glücksfrühstück

Muss ich dazu eigentlich noch viel mehr sagen? Brioche mit Schoki und Peanutbutter klingt ja fast zu gut, um wahr zu sein. Ist es aber doch und dazu noch ganz einfach nachzumachen. Die meisten Zutaten habt ihr garantiert zu Hause, ansonsten lassen sich dafür auch sehr gut Reste aufbrauchen. Mein Antrieb diesen Knoten zu backen…eindeutig zu viele angefangene Tüten Mehl, offene Gläser Erdnussbutter und übrig gebliebene Schoki. Da muss ich grad ein bisschen lachen, denn übrig gebliebene Schoki gibt es bei mir eigentlich nicht. Statt Erdnussbutter könnt ihr auch Marmelade und statt Schoki auch Nüsse verwenden und so endlich ein paar alte Vorräte aufbrauchen. Seit mein Babygirl da ist, komme ich ja nicht mehr ganz so oft zum Backen und da hat sich natürlich einiges angesammelt. Also fix in den Schrank geguckt und noch fixer ein leckeres Brioche zum Frühstück gebacken.

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Rezept für ein Buttermilchbrioche mit Schokolade und Peanutbutter

  • 250ml Buttermilch/Milch
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 2-3EL Zucker
  • 500g Mehl (ich habe Dinkelmehl genommen) + etwas zum Bestäuben der Arbeitsfläche
  • 80g sehr weiche Butter
  • Prise Salz
  • 100g gehackte Schoki
  • 2 gehäufte EL Erdnussbutter

Buttermilch leicht erwärmen und die Hefe und den Zucker darin auflösen. Mehl, Butter und Salz in eine große Schüssel geben und die Hefemilch dazu fügen. Mit den Händen oder den Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten nicht klebrigen Teig verarbeiten, ggf. noch etwas Mehl hinzufügen. Den Teig zugedeckt mindestens eine Stunde gehen lassen.

Teig einboxen und Schoki und Erdnussbutter locker unterkneten. Für schöne Muster bzw. Swirls die Erdnussbutter nur kurz und ungleichmäßig einkneten.

Jetzt wird’s etwas tricky oder auch nicht. Denn eigentlich könnt ihr flechten wir ihr mögt. Es muss ja kein Knoten werden, vielleicht seid ihr ja eher der Zopftyp? Für diesen Knoten den Teig in sechs gleichgroße Stücke teilen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu dünnen Strängen ausrollen. Drei Stränge horizontal und drei vertikal legen und miteinander verweben, sodass in der Mitte eine Art Tic-Tac-Toe-Quadrat entsteht. Alle überstehenden Enden normal flechten und in der Mitte zusammen schlagen. Verständlich?!

Backofen auf 180 Grad vorheizen, Den Teigknoten auf ein Backblech setzen und zugedeckt nochmal einige Minuten gehen lassen, ggf. vor dem Backen noch mit etwas Buttermilch bestreichen. Für 40-45 Minuten goldbraun backen, herausnehmen und am besten gleich lauwarm mit frischer Butter bestrichen genießen.

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In Scheiben geschnitten lässt sich das Brioche super einfrieren und bei Bedarf im Toaster kurz aufbacken.

Habt einen wunderbaren Sonntag und seid lieb gegrüßt.

Nasti

Herzhafter Grillbegleiter: Brotrollen mit grünem Pesto

Grillen gehört doch zum Sommer, wie Erdbeeren und Sahne, Wassermelone und klebrige Finger, Strandbad und Sommersprossen. Aber mal ehrlich, was beim Grillen wirklich satt macht, ist gutes Brot mit ordentlich Kräuterbutter oder?! Bei mir ist das jedenfalls so. Gefühlt habe ich meistens schon einen halben Laib gegessen bevor die erste Wurst auf meinem Teller landet. Aber wenn schon Brot, dann sollte es wenigstens ein gutes sein. Labbriges Baguette war gestern. Ich habe heute ein ganz einfaches und endlich auch mal wieder herzhaftes Rezept für leckere Brotrollen mit grünem Pesto. Die machen nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch einiges her. Wer will da noch verkohlte Würstchen?!

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Rezept für 2 Brotrollen mit grünem Pesto

Für den Teig:

  • 500g Mehl + etwas zum Bestäuben der Arbeitsfläche
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 250ml lauwarmes Wasser
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Olivenöl

Für das Pesto:

  • 1 Bund Basilikum
  • 1 Bund Petersilie
  • 20g Pinienkerne
  • 20g Kürbiskerne
  • 50-60ml Olivenöl
  • 1 EL Balsamico
  • 2 EL geriebener Parmesan
  • Salz, Pfeffer

Mehl in eine große Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte graben. Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und in die Mulde kippen. Salz und Zucker dazugeben und mit den Knethaken des Mixers oder mit den Händen erst sachte und dann kräftig verkneten. Olivenöl dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Abgedeckt an einem warmen Ort 45-60 Minuten gehen lassen.

Pinien- und Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Öl leicht anrösten. Mit den restlichen Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten. Je nach Geschmack mehr oder weniger Öl verwenden. Wer das Pesto etwas flüssiger mag, nimmt dementsprechend mehr Öl.

Backofen auf 180 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem dünnen Rechteck ausrollen. Das Pesto gleichmäßig auf dem Teig verteilen, dabei ringsherum einen kleinen Rand lassen. Den Teig von der Längsseite eng aufrollen, die Enden dabei leicht zusammendrücken. Die Teigrolle mit einem scharfen Messer in der Mitte halbieren und beide Hälften auf das Backblech setzen. Je nach Größe könnt ihr die Teigrolle auch als Ganzes lassen. Bei mir hätte sie dann nicht aufs Blech gepasst.

Jetzt kommt der Clou. Die Teigrollen mit einer sauberen Schere diagonal 2-3 cm tief einschneiden und etwas auseinander ziehen. Den Teig mit etwas Wasser bepinseln und ca. 25 Minuten goldbraun backen.

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Die Rollen lassen sich super einfach vom Laib abzupfen. Nach Belieben noch mit Kräuterbutter oder Dip bestreichen oder einfach pur genießen.

Lasst es euch schmecken und seid lieb gegrüßt

Nasti

Schönstes Winterbrot für kalte Sonntage: Cranberry-Swirl-Brot

Manche Dinge sind einfach viel zu schön, um sie zu essen. Dieses Cranberry-Brot gehört in meinen Augen definitiv dazu. Fluffiger, frischer Hefeteig in Kombination mit saurer-süßer Cranberry-Butter-Sauce und dazu weltallerschönste Swirls. Es tat mir fast in meinem Herzchen etwas weh, dieses anzuschneiden. Aber auch das swirlige Innere ist noch schön anzusehen und obendrein auch echt lecker.

Die Füllung eignet sich allerdings nur, wenn ihr frische Cranberries verwendet. Wenn ihr welche zur Hand habt, unbedingt mal eine probieren, sauer macht lustig, ne?! Statt Cranberries könnt ihr alternativ auch Blaubeeren verwenden.

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Auch bei diesem Rezept habe ich den Teig bereits abends vorbereitet und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen, so dass man sich morgens das doch oft lästige Warten auf den Teig sparen kann.

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Rezept für ein Cranberry-Swirl-Brot

Für den Teig:

  • 70g Zucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1/2 TL Salz
  • 360g Mehl + etwas zum Bestäuben der Arbeitsfläche
  • 120ml Wasser
  • 120ml Milch
  • 3 EL Butter

Für die Füllung:

  • 120g frische Cranberries
  • 50g brauner Zucker
  • 1 TL Speisestärke
  • 60ml Wasser
  • etwas Zitronensaft
  • 1 EL Butter
  • Puderzucker zum Bestreuen

Zucker, Hefe, Salz und 100g des Mehls in einer großen Schüssel vermischen. Wasser, Milch und Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen, anschließend kurz abkühlen lassen und zur Mehlmischung geben. Mit dem Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten. Nach und nach das restliche Mehl dazugeben bis ein elastischer Teig entsteht. Wenn der Teig zu klebrig ist, noch etwas mehr Mehl dazugeben.

Den Teig zu einer Kugel formen und in eine gefettete Schüssel geben. Mit einem Küchenhandtuch oder Frischhaltefolie abdecken und ca. 1 Stunde gehen lassen.

Die Cranberries waschen, halbieren und zusammen mit dem Zucker, Wasser, der Speisestärke und dem Zitronensaft in einem kleinen Topf erhitzen bis eine sämige Sauce entsteht. Vom Herd nehmen, die Butter einrühren und kurz abkühlen lassen.

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben und den Teig zu einem dünnen Rechteck ausrollen. Den Teig mit der Sauce bestreichen und dabei ringsherum einen kleinen Rand lassen. Den Teig von der Längsseite eng aufrollen. Die Rolle mit einem scharfen Messer von der Längsseite einmal halbieren und aus beiden Hälften einen Zopf flechten. Eine Kastenform leicht fetten und den Zopf mit der offenen Seite nach oben hineinlegen. Alternativ kann das Brot auch ohne Form auf einem Backblech gebacken werden.

Für 40-45 Minuten im Ofen goldbraun backen. Gegebenenfalls mit Alufolie abdecken, falls das Brot zu dunkel wird. Herausnehmen und kurz abkühlen lassen, am besten aber noch lauwarm genießen.

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Lasst es euch schmecken, ihr Lieben!

Liebe Grüße

Nasti

 

Mit Wohlfühlfrühstück ins neue Jahr: French-Toast-Auflauf mit Äpfeln und Nüssen

Nach einer etwas längeren Blogpause gehts gleich mit einem absoluten Wohlfühl-aufderCouch-Frühstück los: French-Toast-Auflauf mit karamellisierten Äpfel und Pekannüssen. Yum! Zugegeben Abnehmvorsätze oder der Versuch auf Zuckerverzicht lassen sich damit nicht durchsetzen, aber mal ehrlich…wollen wir das? Ja-Sagern empfehle ich jetzt schnell wegzuklicken, um die guten Vorsätze nicht zu gefährden. Alle anderen legen sich bitte schon mal ein Sabberlätzchen bereit. Das Gute an diesem Frühstück: es macht sich quasi von allein. Während der Auflauf im Ofen lecker vor sich hin blubbert, habt ihr Zeit für die erste Tasse Kaffee oder einen Sprung unter die Dusche. Und die Zutaten dafür hat man auch fast immer zu Hause.

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Rezept für 2-3 Portionen French-Toast-Auflauf

  • 6-8 Scheiben Weißbrot (gern auch ein paar Tage alt)
  • 200ml Milch
  • 3 Eier
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 50g Ahornsirup
  • etwas Butter
  • 1 Apfel
  • handvoll Pekannüsse
  • 1 EL brauner Zucker
  • Puderzucker zum Bestreuen

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Weißbrot in einer kleinen Auflaufform aufrecht schichten. Milch, Eier, Zimt, Vanillezucker und Ahornsirup in einer Schüssel miteinander verrühren und gleichmäßig über dem Weißbrot verteilen.

Butter in einer Pfanne erhitzen. Apfel entkernen und in dünne Spalten schneiden. Zusammen mit den Pekannüssen in die Pfanne geben und den braunen Zucker darüber streuen. unter ständigem Wenden 2-3 Minuten karamellisieren lassen und auf dem Brot verteilen. Für ca. 25 Minuten goldbraun backen, so dass die Eimasse auf jeden Fall gestockt ist.

Aus dem Ofen nehmen, kurz etwas abkühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und sofort warm genießen.

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Lasst es euch schmecken, genießt einen wunderbaren Sonntag und lasst einfach mal Vorsätze, Vorsätze sein.

Liebe Grüße

Nasti

Hallo Herbst! Hallo Hefekranz mit fruchtiger Apfel-Pekannuss-Füllung! Aber hallo!

Jedes Jahr fällt mir der Abschied vom Sommer schwer. Sehr schwer. Jedes mal trifft es mich völlig unerwartet, wenn sich die Sommerbräune langsam verabschiedet, sich die Sommersprossen in die hintersten Ecken der Haut verziehen, um Winterschlaf zu halten, ich um 19 Uhr aus dem Fenster schaue und feststelle, dass es dunkel ist, die Straßen plötzlich voll mit buntem, raschelndem Laub sind und wie jedes Jahr sich bereits haufenweise Lebkuchen und Spekulatius in den Supermarktregalen tummeln. Ja, Abschied tut weh und das obwohl ich bereits ein paar Zimtsterne genascht habe. Für alle denen es genau so geht, habe ich ein leckeres Rezept für einen knusprigen Hefekranz mit fruchtiger Apfel-Pekannuss-Füllung. Damit kann der Herbst ruhig kommen und uns seine goldene Seite zeigen. Und wenn nicht kuscheln wir uns einfach mit einer großen Tasse Kakao aufs Sofa und futtern jede Menge Hefekuchen.

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Rezept für einen Hefekranz mit Apfel-Pekannuss-Füllung

Für den Teig:

  • 360g Mehl + etwas zum Bestreuen der Arbeitsfläche
  • 75g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zimt
  • Abrieb einer 1/2 Biozitrone
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 230ml Milch
  • 4 EL Butter
  • 1 leicht verquirltes Ei

Für die Füllung:

  • 4 EL weiche Butter
  • 1 großen, geraspelten Apfel
  • 70g Pekannüsse
  • 50g Zucker
  • 3 EL Speisestärke
  • 1 TL Zimt
  • 2 EL Puderzucker
  • etwas Zitronensaft oder Wasser

2/3 des Mehls, Zucker, Salz, Zimt, Zitronenschale und Hefe in einer großen Schüssel locker vermischen. Milch und Butter in einem kleinen Topf lauwarm erhitzen und zusammen mit dem Ei zur Mehlmischung geben. Mit dem Knethaken des Rührgeräts 1-2 Minuten mixen. Nach und nach das restliche Mehl zufügen bis ein glatter Teig entsteht. Wenn der Teig zu klebrig ist, ruhig noch etwas Mehl hinzufügen. Den Teig zu einer Kugel formen. Er sollte weich und elastisch sein.

Eine Schüssel mit etwas Pflanzenöl fetten und die Teigkugel hineinlegen. Abgedeckt 1-1 1/2 Stunden gehen lassen.

Pekannüsse in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten und fein hacken. Geraspelter Apfel, Pekannüsse, Zucker, Speisestärke und Zimt vermischen.

Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestreuen und den Teig zu einem dünnen Rechteck ausrollen. Mit Butter bestreichen, dabei ringsrum einen kleinen Rand aussparen. Apfelmischung gleichmäßig darauf verteilen. Von der Längsseite möglichst eng aufrollen und die Enden zusammendrücken. Mit einem scharfen Messer einmal längs durchschneiden, ein ca. 5cm breites Stück am Ende zusammen lassen. Nun vom geschlossenen Ende her anfangen die zwei Stränge miteinander zu verflechten, dabei darauf achten, dass die offenen Seiten nach oben zeigen. Die Enden zusammendrücken und zu einem Kreis formen, auch hier die Enden noch einmal festdrücken. Kranz auf ein Backblech setzen. Damit der Kranz im Ofen nicht zusammen backt, ein kleines feuerfestes Gefäß in der Mitte platzieren. Es geht aber auch ohne und sieht ebenfalls hübsch aus. Abgedeckt nochmal 30 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 175 Grad vorheizen und den Hefekranz darin 30-35 Minuten goldbraun backen, herausnehmen und abkühlen lassen.

Optional Puderzucker mit Zitronensaft oder Wasser verrühren und den Hefekranz damit besprenkeln. Frisch gebacken schmeckt der Kranz am besten.

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Lasst es euch schmecken, genießt den Herbst und vermisst den Sommer nicht zu sehr…er kommt bestimmt wieder!

Liebe Grüße

Nasti

Frühstück für Süßschnäbel: Frenchtoast-Muffins mit Macadamia-Haferflockenstreusel und die Sache mit den guten Vorsätzen.

Ein frohes, neues Jahr meine Lieben. Ich hoffe, ihr seid gut mit doller Knallerei (ich mag das ja nicht so) und nicht zu feuchtfröhlich hineingerutscht. Habt ihr dabei wieder auch fleißig gute Vorsätze gefasst? Ich habe mir für dieses Jahr einen Vorsatz gesteckt, zu dessen Entschluss ich schon im Oktober gekommen bin: Ich möchte weniger kaufen! Natürlich nicht irgendwas weniger, sondern Klamotten. Und weniger soll zumindest für die ersten drei Monate heißen: NIX! Oje! Ich hab einfach zu viel und blicke nicht mehr durch. Dabei habe ich natürlich die Hoffnung, meine Shoppinggelüste mit Sport zu kompensieren. Das wär der Knaller. Nur was mach ich dann, wenn mir von so viel Sport meine lockeren Hosen in die Kniekehlen rutschen? So kann ich doch nicht auf die Straße und neu kaufen darf ich ja nicht. Es ist ein Teufelskreis! Hmm, trag ich eben Kleider *lach*. Wie siehts denn bei euch mit Vorsätzen aus? Vorgenommen? Schon aufgegeben? Eisern dabei?

Ein weiterer guter Vorsatz, den ich mit Sicherheit schaffen werde, ist euch weiterhin mit hochkalorischen Köstlichkeiten zu verwöhnen, auch damit ich im Winter keine Kleider tragen muss.

Wir ihr ja bereits wisst, bin ich ein Fan von frischem Hefegebäck. Ob es Hefeschnecken, Buchteln oder leckeres Brot sind….immer her damit. Leider schmecken diese Sachen mir immer nur ganz frisch und nach einem Tag den Rest wegwerfen geht ja mal gar nicht. Also was tun mit den letzten Scheiben frischen Hefebrotes? Wie wärs mit diesen ganz verzückenden Frenchtoast-Muffins mit leckeren Crunchystreuseln? 1a Resteverwertung und geschmacklich der Knaller. Süßfrühstücker kommen hierbei natürlich wieder voll auf ihre Kosten. Also ich 🙂

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Rezept für 6-7 Frenchtoast-Muffins mit Streuseln

  • 1/2 Brioche, Hefezopf oder Weißbrot z.B. dieses hier *klick*
  • 150ml Milch
  • 3 Eier
  • 3 EL brauner Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1-2 EL Schokotropfen
  • 25g Mehl
  • 25g Haferflocken
  • 25g kalte Butter + etwas zum Fetten der Form
  • 7-8 gehackte Macadamia-Nüsse (oder welche ihr gern mögt)

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen und die Mulden einer Muffinform fetten. Das Brot in kleine, mundgerechte Würfel schneiden und gleichmäßig in der Muffinform verteilen. Dabei etwas andrücken. Milch, Eier, 2 EL des braunen Zuckers und Vanilleextrakt verrühren und über die Brotwürfel geben. Schokotropfen darüber streuen.

Mehl, Haferflocken und Butter in einer Schüssel mit einander krümelig verkneten, Macadamias unterrühren und über den Muffins verteilen. Für ca. 25 Minuten backen. Kurz abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen. Die Muffins schmecken sehr gut mit frischem Obst und einem Schuss Ahornsirup.

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Happy Sunday und liebe Grüße

Nasti

Frühstück deluxe mit buttrigem Zimt-Hefezopf und knusprigen Pekannuss-Streuseln

Für alles die es immer noch nicht bemerkt haben: ich bin ein Frühstücksjunkie. Aber voll. Süchtig nach süßen Sünden und frischem duftenden Gebäck. Abhängig von Nutella, Frenchtoast und Pancakes. Um meine Sucht weiter voran zu treiben, erspielte ich unter Einsatz meines Lebens bei der Hochzeit von lieben Freunden ein gemeinsames Frühstück, welches ich ausrichten durfte. Nichts leichter als das. Ein Glück hat es mich nicht beim Frühjahrsputz erwischt :).

Ich finde ja, dass frisches Hefegebäck immer passt, aber zum Frühstück am allerbesten. Daher gibts heute neben knusprigen Baguette- und Laugenbrötchen, einen butterweichen, noch lauwarmen Zimt-Hefezopf mit knusprigen Pekannuss-Streuseln.

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Rezept für einen Zimt-Hefezopf mit Pekannuss-Streuseln

Für den Teig:

  • 120ml warmes Wasser
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1 1/2 TL Salz
  • 3 EL Zucker
  • 3 Eier
  • 130g flüssige Butter
  • 360g Mehl + etwas für die Arbeitsfläche

Für die Füllung:

  • 90g flüssige Butter + etwas zum Fetten der Form
  • 1 TL Vanilla Extrakt
  • 220g brauner Zucker
  • 2 TL Zimt

Für das Topping:

  • 50g brauner Zucker
  • 1 EL kalte Butter
  • 1 TL Zimt
  • handvoll zerkleinerte Pekannüsse (es passen auch Walnüsse, Haselnüsse oder Mandeln)

Wasser, Hefe, Salz und Zucker in eine große Schüssel geben und unter Rühren auflösen. Eier und Butter dazu geben und gut miteinander vermengen. Nach und nach das Mehl unterrühren bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Wenn der Teig zu klebrig ist, noch etwas Mehl dazu geben. Eine große Schüssel leicht fetten, den Teig hinein geben und abgedeckt min. 1 Stunde gehen lassen. Wenn sich der Teig verdoppelt hat, für einige Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank stellen. Dort kann er auch 1-2 Tage stehen bleiben. Perfekte Vorarbeit also für ein Frühstück am nächsten Morgen.

Den Teig vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen und bei Zimmertemperatur einige Minuten stehen lassen. Den Backofen auf 170 Grad vorheizen. Die Butter für die Füllung in eine lange, flache Form geben und mit dem Vanilleextrakt verrühren. Braunen Zucker und Zimt in einer Schüssel gut miteinander vermischen. Eine rechteckige Backform fetten und mit ein bisschen mit dem Zucker-Zimt bestreuen.

Den Teig in drei gleichgroße Stücke teilen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu drei 25-30cm langen Rollen verarbeiten. Jede Rolle gleichmäßig in die flüssige Butter tauchen und anschließend gleichmäßig mit dem Zucker-Zimt bestreuen. Bei mir war das eine ziemliche Sauerei :). Zum Flechten des Zopfes die Rollen an einem Ende zusammen drücken und den linken Strang über den mittleren legen, anschließend den rechten über den „neuen“ mittleren. So bis zum Ende fortfahren und die Enden wieder zusammendrücken. Vorsichtig in die Backform legen und noch einige Minuten gehen lassen.

Für das Topping alle Zutaten miteinander verkneten bis kleine Streusel entstanden sind. Die Pekannuss-Streusel gleichmäßig auf dem Zimt-Hefezopf verteilen. für ca. 50 Minuten backen. Wenn der Zopf zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken. Herausnehmen, gut abkühlen lassen und erst dann aus der Form lösen.

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Der Junkie geht jetzt frühstücken und wünscht euch einen tollen Sonntag.

Liebe Grüße

Nasti