Einfache Blätterteigtarte mit Zitronenmascarpone, Nektarinen und Himbeeren

Nachdem es hier in den letzten Wochen etwas ruhiger war, melde ich mich mit einem einfachen, schnellen Sommerrezept zurück. Auch wenn es in der Muddastadt aktuell Bindfäden regnet, zaubert man sich damit allein schon der tollen Farben wegen, etwas Sommer ins Haus. Und was passt besser zum Sommer als leuchtend gelbe Nektarinen, gebettet auf knusprigem Blätterteig, mit frischer Zitronenmascarpone und ein paar fruchtigen Himbeeren on top?! Richtig, nicht viel 🙂 Da möchte man sich doch am liebsten gleich dazwischenlegen. Und mit einer Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal geht das ganze auch noch unheimlich leicht und fix. Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss, würde der Liebste jetzt sagen. Und wenn die einzige Hürde der Griff ins Kühlregal ist…why not?!

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Rezept für eine Blätterteigtarte mit Nektarinen und Himbeeren

  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 125g Mascarpone
  • Saft und Schale 1/2 Bio-Zitrone
  • 30g Zucker
  • 1 Ei
  • 3 Nektarinen
  • Handvoll Himbeeren
  • 1 EL brauner Zucker
  • Puderzucker zum Bestreuen

Den Backofen auf 190 Grad vorheizen. Blätterteig mit Backpapier entrollen, die Enden ringsherum einige Zentimeter umklappen und zusammendrücken. Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und für 6-7 Minuten im Ofen vorbacken.

Mascarpone, Zitronensaft- und Schale, Zucker und Ei zu einer glatten Masse verrühren. Nektarinen waschen, halbieren, entkernen und in dünne Spalten schneiden.

Blätterteig aus dem Ofen nehmen und die Mascarponecreme darauf verteilen. Nektarinenspalten auf der Creme verteilen, dabei dürft ihr euch auch gern ein anderes Muster aussuchen. Himbeeren ebenfalls darauf setzen und mit dem braunen Zucker gleichmäßig bestreuen. Für weitere 30-35 Minuten goldbraun backen. Sollte sich der Blätterteig während des Backens etwas aufblähen, einfach noch einmal mit einer Gabel oder einem Holzstäbchen hineinpieken. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen. Schmeckt warm und kalt.

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Lasst es euch schmecken und seid lieb gegrüßt!

Nasti

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Sonntagssüße Leckerei: Himbeer-Ricotta-Strudel

Es gibt ja so einige Rezepte, an die man sich in der Küche nur schwer herantraut. Vermutlich weil man gruselige Geschichten über platten Hefeteig, gerissenen Käsekuchen, steinharte Brownies oder verbrannte Cookies gehört hat. Schlaflose Nächte sind da vorprogrammiert. Gibt ja auch nichts Schlimmeres als nicht schmeckenden Kuchen. Ein Graus! Ähnlich erging es mir bisher beim Thema Strudel. Ganz dünn muss er sein, reißen darf er nicht, trotzdem aber bitte buttrig und knusprig. Puh, ordentliche Anforderungen an so einen Teig. Scheint ja fast noch unlösbarer als Infinitesimalrechnung in der Schule. Allein die Aussprache bereitet mir schon Schwierigkeiten. Deswegen ging der Griff häufig zum Fertigteig, der tendenziell auch nicht schlecht und eine gute Option ist, wenns mal schnell gehen muss. Aber ihr Lieben, ich kann euch sagen, zukünftig braucht ihr zumindest vor Strudelteig keine Angst mehr zu haben. Wie es da bei euch in Mathe aussieht, vermag ich aber nicht zu sagen. Ich verrate euch ein Rezept für einen ganz einfachen, butterzarten Strudel mit köstlicher Himbeer-Ricotta-Füllung.

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Rezept für einen Himbeer-Ricotta-Strudel

  • 80g Butter
  • 250g Mehl + etwas zum Bestäuben der Arbeitsfläche
  • Prise Salz
  • 2 Eigelb + 1 Eigelb
  • 125ml lauwarmes Wasser
  • 400g Ricotta
  • 50g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Schalenabrieb und etwas Saft 1/2 Bio-Zitrone
  • 100g Himbeeren
  • Puderzucker zum Bestreuen

Butter in einem kleinen Topf schmelzen. 2 EL Butter mit Mehl, Salz, 2 Eigelb und Wasser in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenns zu sehr klebt, noch etwas Mehl dazugeben. Anschließend mehrer Minuten lang mit den Händen weiterkneten. Den Teig dabei mehrmals fest auf die Arbeitsfläche schlagen. So wird der Teig schön geschmeidig, Luft kann entweichen und ihr trainiert für schöne Arme.

Teig zu einer Kugel formen, mit etwas Butter bestreichen und in Frischhaltefolie gewickelt 30 Minuten ruhen lassen.

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Ein sauberes Küchenhandtuch auf der Arbeitsplatte ausbreiten und mit Mehl bestäuben. Teig darauf zu einem sehr dünnen Rechteck ausrollen. Mit den Händen den Teig vorsichtig so dünn wie möglich weiter auseinanderziehen. Wenn das Muster des Handtuchs durch den Teig gut sichtbar ist, ist der Teig dünn genug.

Für die Füllung Ricotta mit Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale, Zitronensaft und ein Eigelb verrühren. Die Himbeeren vorsichtig unterheben. Die Füllung gleichmäßig auf das untere Drittel der kurzen Seite des Rechtecks geben und von der kurzen Seite mit Hilfe des Handtuchs relativ eng aufrollen. Den Strudel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen mit Butter bestreichen und ca. 35-40 Minuten knusprig backen. Den Strudel dabei mehrmals mit der restlichen Butter bestreichen, damit er schön knusprig wird, ggf. mit Alufolie abdecken, wenn er zu dunkel wird.

Der Strudel schmeckt auch am nächsten Tag noch. Einfach nochmal für einige Minuten in den Ofen schieben oder auch kurz auf den Toaster legen und genießen. Nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.

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Auch wenn es auf den ersten Eindruck vielleicht doch etwas schwierig ist, kann ich euch versprechen, ist es nicht. Auch wenn ich sehr gern in der Küche stehe und backe, möchte ich das auch nicht über Stunden machen, um dann eventuell auch noch ein Ergebnis zu haben, das nicht schmeckt. Einfach und lecker soll es sein, und das ist dieser Strudel. Word!

Lasst es euch schmecken und seid lieb gegrüßt

Nasti

 

Weltallerschönste Herbstküchlein: Rosenmuffins mit Blätterteig und Apfel

Zugegeben auch Foodblogger speziell Backblogger sind bequem. Man muss nicht immer das Rad neu erfinden, um tolle Gerichte zu zaubern. Eine Rolle Blätterteig aus dem Kühlschrank tut es auch. Tolle Erfindung! Klar ist selbstgemachter Blätterteig etwas tolles. Etwas womit man richtig schön angeben kann. „Schau mal, den hab ich selbstgemacht, ist der nicht köstlich und wunderbar? Hat auch nur 3 Stunden gedauert und war ganz easy.“ Not! Ja, auch ich habe Blätterteig schon selbstgemacht, aber ich sage euch, die Mühe lohnt sich nur bedingt, denn gekaufter erspart enorm viel Zeit und ist meines Erachtens auch ganz gut. Mein Tipp: immer eine Rolle im Kühlschrank haben. Damit lassen sich blitzschnell ganz wunderbare Sachen backen, wie zum Beispiel diese zauberhaften Rosenmuffins. Die entlocken jedem ein verzücktes Quietschen und sorgen für viele Ohs und Ahs auf der Kaffeetafel. Auch ganz toll, wenn spontan Besuch auf der Matte steht und ihr beeindrucken wollt. Die Zutaten für dieses Rezept hat nämlich jeder im Haus, vorausgesetzt die Rolle Blätterteig wartet im Kühlschrank auf ihren großen Einsatz.

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Rezept für 4 Apfel-Rosen-Muffins

  • eine Rolle Blätterteig
  • 1-2 EL Butter
  • 20g Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 roter Apfel
  • Puderzucker zum Bestreuen

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Blätterteig ausrollen und längs in 4 Streifen schneiden. Butter in einem kleinen Topf schmelzen und leicht braun werden lassen. Mit einem Pinsel auf den Streifen verstreichen. Zucker und Zimt mischen und den Blätterteig gleichmäßig damit bestreuen.

Apfel waschen, halbieren und entkernen. Den Apfel in so dünne Spalten wie möglich schneiden. Umso dünner die Spalten, desto besser lässt sich der Teig einrollen. Apfelspalten mit der runden Seite nach oben auf die Teigstreifen legen, sodass mindestens die Hälfte über den Rand ragt. Nun jeden Streifen von einem Ende her relativ fest aufrollen und den Boden am Ende fest zusammendrücken. So entsteht die hübsche Rosenform. In eine Muffinform oder in ein stabiles Papierförmchen drücken. So bleibt die Form schön rund. Für 35-40 Minuten im Ofen backen. Die Muffins nach 5-10 Minuten mit Alufolie abdecken, damit die dünnen Apfelspalten nicht verbrennen.

Herausnehmen, kurz abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

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Wenn ich es mir recht überlege, sollte es eine Initiative geben: Blätterteigrollen in jedem Kühlschrank. Als Bürgerpflicht sozusagen. Wer kann da schon widersprechen. 🙂

Genießt den Sonntag und habt es schön

Nasti

Blätterteig-Cheesecake-Tarte mit Lemoncurd und Beeren…Nomnom!

Irgendwie ist es jedes Jahr um diese Zeit herum ein absolutes Trauerspiel, wenn man sich das Wetter anschaut. Es ist kalt, verregnet und grau. Und ich sollte anmerken, dass wir Juni und nicht November haben. Aber ich hoffe jeden Tag aufs Neue auf blauen Himmel, leichte Zuckerwölkchen und Temperaturen jenseits der 25 Grad. Ich möchte Kleider- und Flipflops-Wetter. Sofort! Hmpf!

Wenn das schon nicht klappt, dann hole ich mir den Sommer zumindest erstmal in die Küche. Und diese süßen Blätterteig-Cheesecake-Tartes mit gutelaune Lemoncurd und vielen frischen Sommerbeeren sind einfach perfekt dafür. Und auch noch ganz schnell und ganz einfach gemacht. Ihr wollt auch Sommer in der Küche? Na dann nix wie hin in eben diese! Reimt sich fast ein bisschen…*lach*.

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Rezept für 12 Blätterteig-Cheesecake-Tartes

  • 4 Platten TK-Blätterteig
  • 200g Frischkäse
  • 1 Ei
  • 50g Zucker
  • etwas Zitronensaft
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 12 TL Lemoncurd z. Bsp. diesen hier *klick*
  • 300g frische Beeren nach Wahl
  • Puderzucker und etwas abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone zum Bestreuen

Den Blätterteig aus dem Tiefkühler nehmen und etwas antauen lassen. In der Zeit den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Platten mit einem Messer in je 3 gleichgroße Rechtecke teilen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Frischkäse, Ei, Zucker, Zitronensaft und Vanilleextrakt miteinander zu einer homogenen Masse verrühren und gleichmäßig mittig auf dem Blätterteig verteilen. Für 20-25 Minuten im Ofen goldbraun backen, so dass der Blätterteig schön aufgeht. Herausnehmen und kurz abkühlen lassen.

Auf jeder Tarte einen Teelöffel Lemoncurd verteilen, mit Beeren belegen und mit Puderzucker und der Zitronenschale bestreuen. Leicht warm schmecken die Tartes natürlich am besten, aber auch gut gekühlt noch am nächsten Tag.

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Sooo, dann hoffe ich mal weiter auf Sommer und dass nicht nur in der Küche, auch wenn dieser sehr köstlich ist.

Liebe Grüße

Nasti

 

Exotische Frangipane-Tarte mit Mango, Maracuja und Tonkabohne + Shopvorstellung + Gewinnspiel *YAY*

Hmmm, die sonnigen, heißen Tage, die wir schon hatten, haben mich doch sehr frohlocken lassen, dass der Sommer dieses Jahr der absolute Renner mit Sonnenschein ohne Ende, langen Tagen am See und 1 Million Sommersprossen wird. So, jetzt guck ich auf den Kalender, stelle fest, dass wir schon Ende Juni haben und der Blick aus dem Fenster verkündet Dauerregen. Ich war heute mit einem Schal draußen…einem Schal! Im Sommer! Irgendwas läuft hier falsch! Aber ich gebe die Hoffnung auf Bauchweh vor lauter hitzebedingtem Eisschlecken nicht auf und versüße mir die Wartezeit mit einer herrlich sommerlichen Frangipane-Tarte mit Mango und Maracuja und einer himmlischen Mandel-Kokos-Creme mit Tonkabohne.

Habt ihr schon mal mit Tonkabohnen gekocht oder gebacken? Wenn nicht, habt ihr wirklich was verpasst und müsst das dringend nachholen. Außen pfui, innen hui kommt die Tonkabohne mit einem vanilleähnlichen Aroma daher und veredelt so fast jedes Dessert oder Kuchenwerk. Aber Achtung, zu viel sollte man davon nicht verwenden, da ihr eine hypnotisierende und erotisierende Wirkung nachgesagt wird. Na Hola!

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Quelle: Boomers Gourmet

Tonkabohnen bekommt man leider nicht in jedem Supermarkt an der Ecke. Deswegen möchte ich euch heute, den kleinen, feinen Onlineshop „Boomers Gourmet“ ans Herz legen, in dem ihr die vielfältigsten Gewürze in einer super Qualität bekommen könnt. Darüber hinaus könnt ihr euch auch noch mit knackigen Nüssen, hochwertigen Tees und Trockenfrüchten eindecken. Mich hat die Qualität der Tonkabohnen und des Bio-Vanillezuckers überzeugt. Schaut doch einfach mal vorbei und sucht euch schon mal euer Lieblingsprodukt aus. Warum, erfahrt ihr am Ende des Posts :D.

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Rezept für eine Frangipane-Tarte mit Mango, Maracuja und Tonkabohne

  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 60g Kokosraspel
  • 3 EL geschmolzene Butter
  • 130g Zucker
  • Prise Salz
  • 2 TL Bio-Vanillezucker
  • Abrieb von max. 1/2 Tonkabohne
  • eine reife Mango
  • 2-3 Maracujas

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Blätterteig ausrollen und die Ränder leicht umklappen, dabei die Enden fest zusammendrücken. Den Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen und für 8-10 Minuten im Ofen vorbacken. Die gemahlenen Mandeln in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten bis sie etwas Farbe nehmen. Dadurch werden sie noch aromatischer. Alle Zutaten bis auf einen Teelöffel Vanillezucker, die Mango und die Maracujas mit einem Handrührgerät gut vermischen. Den Blätterteig aus dem Ofen nehmen und kurz warten bis sich der Teig wieder etwas gesetzt hat.

Die Mango schälen und in dünne Schnitze schneiden. Die Mandel-Kokos-Creme auf dem Blätterteig gleichmäßig verteilen und die Mangoschnitze darauf legen. Die Frangipane-Tarte für 30 Minuten backen, herausnehmen, mit dem restlichen Vanillezucker bestreuen und weitere 5 Minuten backen. Die Tarte aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Die Maracujas halbieren, das Fruchtfleisch herauskratzen und auf der Frangipane-Tarte verteilen. Am besten noch leicht lauwarm genießen. Aber auch abgekühlt schmeckt die Tarte herrlich frisch und nach SOMMER!

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***Gewinnspiel***

Soooooo, ich habe euch oben ja schon angekündigt, dass ihr mal ein bisschen bei „Boomers Gourmet“ stöbern und nach einem Lieblingsprodukt Ausschau halten sollt. Verratet mir doch in einem Kommentar bis zum 4.7.14 24Uhr euer Lieblingsprodukt und gewinnt mit etwas Glück und meinen beiden gedrückten Däumchen eins von zwei Überraschungspaketen von „Boomers Gourmet“. Vielleicht ja auch mit Tonkabohnen, so dass ihr die hypnotisierende und erotisierende Wirkung auch bald mal erleben könnt *lach*. Die Gewinner werden ausgelost!

Ich wünsche euch viel Glück und bis bald

Nasti

 

Liebesgrüße aus Lissabon: Pastéis de Nata

Hach ja, Portugal…Sommer, Sonne, Wärme. Es hätte der Anfang einer großen Liebe werden können. Aber Pustekuchen! Du wolltest lieber Wind, Regen und Kälte und so haben wir nicht zueinander gefunden. Eine Gemeinsamkeit haben wir am Ende aber doch gefunden: Pastéis de Nata. Kleine Blätterteigtörtchen gefüllt mit Vanillepudding. Hmm, vielleicht gebe ich uns irgendwann doch nochmal eine Chance. Eine kleine, portugiesische Kostprobe und ein paar Eindrücke gibt es für euch heute auch.

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Rezept für 8-10 Pastéis de Nata

  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 500ml Milch
  • 1 TL Butter + etwas zum Einfetten
  • 2 EL Mehl
  • 75g brauner Zucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1 Ei
  • 5 Eigelb

Den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen und einige Minuten bei Zimmertemperatur liegen lassen. Ein Muffinblech mit etwas Butter einfetten.

Den Teig aus der Packung nehmen und mit einem Nudelholz so dünn wie möglich ausrollen. Mit einem Glas oder einer Dose ca. 10 cm große Kreise ausstechen, diese vorsichtig in die Muffinform drücken und kalt stellen.

Den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Milch und Butter in einem kleinen Topf aufkochen lassen. Mehl und 60g Zucker mischen und zur Milch geben. Nochmal aufkochen lassen und aufpassen, dass nix anbrennt. Topf vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Das Vanillemark und die Eier dazu geben und schnell rühren. Wenn die Masse noch zu heiß ist, kann es passieren, dass die Eier stocken.

Vanillecreme in die Teigmulden füllen und ca. 15 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und mit dem restlichen Zucker bestreuen. Entweder mit einem Bunsenbrenner oder unter dem Grill des Backofens kurz karamellisieren lassen. (Mama, wenn du das liest, ich brauche einen Bunsenbrenner :-D.)

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Am Besten sofort wie in Portugal üblich mit Puderzucker und Zimt bestreuen und gleich warm genießen. In Portugal bekommt man die Pastéis de Nata eigentlich an jeder Ecke und zahlt für ein Törtchen und einen kleinen Milchkaffee um die 2€. Ihr könnt euch denken, dass wir bei dem Regenwetter doch die ein oder andere Kaffee- und Törtchenpause eingelegt haben.

Habt ein schönes Restwochenende.

Liebe Grüße

Nasti

Wenns mal schnell gehen muss: Zimtknoten mit Frischkäse

Uhhh, momentan komm ich irgendwie zu gar nix. In der Schule stehen die Zeugnisse an, die ich Gott sei Dank heute fertig geschrieben habe, dann setze ich immer noch fleißig gute Vorsätze um und gehe mehrmals die Woche sporteln. Hoffentlich hält das noch ein bisschen an. Und dann versucht man ja doch auch noch Familie und Freunde unter einen Hut zu kriegen, so dass ich zur Zeit meist erst nach Hause komme, wenn es schon dunkel ist. Zwischen all den „Verpflichtungen“ haben sich heute aber doch ein paar freie Minütchen eingeschlichen. Da diese sehr kostbar waren, gibts heute ein ganz schnelles und sehr einfaches Rezept für euch. Easy-peasy und mit gaaanz wenigen Zutaten fix gemacht.

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Rezept für 10-12 kleine Zimtknoten mit Frischkäse

  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 20g weiche Butter
  • 50g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 100g Frischkäse

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Den Blätterteig ausrollen und mit der weichen Butter bestreichen. Den Frischkäse mit Hilfe eines Teigschabers auf dem Teig verteilen. Dabei ringsherum einen schmalen Rand lassen. Wer mag, kann die Butter auch weglassen. Zucker und Zimt vermischen und gleichmäßig über dem Frischkäse verteilen. Den Blätterteig von der Querseite überklappen und ggf. mit dem Nudelholz etwas flacher ausrollen.

Den Teig in ca. 2cm breite Streifen schneiden und jeden Streifen in sich verknoten oder flechten. Auf ein Backblech setzen und 10-15 Minuten goldbraun backen.

Schon fertig! Also, wenn das nicht einfach und schnell ist, weiß ich auch nicht.

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Ich hoffe, ihr lasst euch morgen nicht stressen und habt ein entspanntes Wochenende.

Liebe Grüße

Nasti