Shoot the food und wunderbar sommerlicher Himbeer-Guglhupf mit Schmand

Nach einer Wartezeit, die mir wirklich ewig vorkam, war es letzten Samstag endlich soweit. Der langersehnte Foodstyling-Workshop „Shoot the Food“ von den bezaubernden Ladies Jeanny und Susanne fand endlich statt. Die beiden hatten sich dafür das zauberhafte Café „Stück vom Glück“ in Berlin-Pankow ausgesucht. Mit viel Liebe zu alten Möbeln, allerlei nostalgischem Flohmarktkram, einem herrlich aufdringlichen und zum Anbeißen süßen Haushund und wirklich (Zitat des Hauses) „brutal gutem Kaffee“, hätte es keine bessere Location geben können. Wenn im „Stück vom Glück“ nicht gerade Food geshootet wird, gibt es lecker duftende, frische Croissants, niedliche Cupcakes und einen Salted-Caramel-Macchiato zum Niederknien. Auf alle Fälle einen oder auch zwei oder drei Besuche wert. Megafrüh für einen Samstag trudelten nach und nach die Teilnehmerinnen ein. Ich hatte mir vorher schon gedacht, dass wir eine reine Mädelsrunde werden.

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Nach kurzem Kennenlernen und dem Staunen über die echt zahlreich mitgebrachten Requisiten, ging es auch schon los und wir bekamen einen Einblick über Foodstyling im Allgemeinen und wie man die Leckereien am besten in Szene setzt. Aufgabe des Tages war es, drei verschiedene Gerichte möglichst passend zu fotografieren. Meine kleine Gruppe entschied sich für die Buletten mit Senf und Bier. Das schwierigste Motiv, wie sich am Ende herausstellen sollte, da Buletten einfach nicht besonders schön zu fotografieren sind. Nach einer Mittagspause mit super leckerer Gemüsequiche und meiner geliebten Rhabarberschorle, erfuhren wir noch einiges über die theoretischen Aspekte des Fotografierens. Da ich *ähm* bisher immer Automatikmodus *hüstel* fotografiert habe, war Vieles neu für mich: Iso, Blende, Belichtungszeit, Licht und einiges mehr, so dass ich mich jetzt doch mal an den manuellen Modus heranwagen werde. Damit das auch in Zukunft gut klappt, hab ich mir gleich mal für kleines Geld einen Fotoreflektor mit verschiedenen Oberflächen zugelegt.

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Abschließend haben wir alle nochmal versucht unser Motiv mit dem Neugelernten bestmöglich in Szene zu setzen und tolle Fotos zumachen. Was vielen auch richtig super gelungen ist. Ganz nebenbei habe ich außer Jeanny und Susanne noch ganz viele, wahnsinnig nette Mädels kennengelernt, die aus ganz Deutschland und sogar aus der Schweiz angereist waren. Fast alle haben auch einen eigenen Blog.

Mit dabei waren:

Billi von Kräutersturm

Frauke von Franna Fotografie

Andrea von Pasticceria d´amore

Anna unter Anna.Schneider

Franzi von Dynamite Cakes

Diana von Fusselhain

Theresa von Zitronenbaiser

Claudi von Kochyoga

und natürlich Jeanny von „Zucker, Zimt und Liebe“ und Susanne von „La petite cuisine“. Vielen lieben Dank an die beiden nochmal und an die restliche Mädelsgruppe für diesen tollen Tag.

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Und als Erinnerung an den tollen Workshop habe ich heute ein wunderbar sommerliches Rezept für einen Himbeer-Guglhupf mit Schmand für euch, für den ich ein bisschen in Jeannys Buch, welches Überraschung genauso heißt wie ihr Blog, geschmumelt hab.

Rezept für einen Himbeer-Guglhupf mit Schmand

Himbeer_Guglhupf

Für den Teig:

  • 175g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • Prise Salz
  • Prise Natron
  • 115g weiche Butter + etwas zum Einfetten der Form
  • 150g Zucker
  • 2 Eier
  • 200g Schmand
  • 200g frische oder TK-Himbeeren
  • 2 EL brauner Zucker

Für den Guss:

  • 100g Puderzucker
  • 1-2 EL Milch

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Die Form mit Butter einfetten und leicht mit Mehl bestäuben. Mehl, Backpulver, Salz und Natron in eine Schüssel sieben und zur Seite stellen.

Butter und Zucker mit dem Mixer cremig rühren und nach und nach die Eier dazugeben. Nun die Mehlmischung abwechselnd mit dem Schmand zum Teig geben und dabei weiterrühren. Die Himbeeren mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben und in die Backform füllen. Mit braunem Zucker bestreuen.

Für ca. 60 Minuten knusprig braun backen, dabei die Stäbchenprobe machen, ob der Himbeer-Guglhupf wirklich durchgebacken ist. Abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form stürzen. Den Puderzucker mit der Milch glattrühren und über dem Kuchen verteilen.

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Der Himbeer-Guglhupf ist super saftig und schmeckt auch nach 1-2 Tagen noch richtig frisch. Lasst es euch schmecken!

Liebe Grüße

Nasti

 

 

 

 

 

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2 Gedanken zu “Shoot the food und wunderbar sommerlicher Himbeer-Guglhupf mit Schmand

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