Sauer macht lustig: kleine süß-saure Tartelettesmit Lemoncurd und Zitrone

Das gabs doch schon mal oder nicht?! Dreieinhalb Jahre ist es schon her, seit ich meinen kleinen Blog wachgeküsst habe. Das erste veröffentlichte Rezepte im August 2013 waren kleine Tartelettes mit Lemoncurd und Zitrone. Schau ich mir die Bilder von damals an, hat sich doch einiges geändert…zum Positiven wie ich finde. Natürlich 🙂 Auch ein bisschen lustig zu sehen, wie sich der eigene Stil besonders beim Fotografieren in den letzten Jahren verändert hat. Um mir das vor Augen zu führen, kommt das „Recreate-Event“ von Marc von Bake to the Roots anlässlich seines 3. Bloggeburtstags genau recht. Aufgabe: einfach das allererste Rezept noch einmal backen. Hab ich gemacht und ihr schaut einfach mal, was sich getan hat.

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Rezept für ca. 10 Tartelettes mit Lemoncurd und Zitrone

Für den Buttermürbeteig:

  • 175g Mehl
  • 40g Puderzucker
  • 90g weiche Butter, gewürfelt
  • 2 Eigelb

Zucker und Butter mit einem Handrührgerät mit Knethaken kurz vermischen. Eigelb und etwas Mehl hinzugeben und glatt rühren. Das restliche Mehl unterkneten bis ein glatter Teig entstanden ist. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und kalt stellen.

Für die Füllung:

  • 2 1/2 kleine Bio-Zitronen
  • 125g feiner Zucker
  • 2 EL Wasser
  • 30g Butter, plus etwas mehr zum Einfetten
  • 2 Eier
  • etwas Mehl zum Bestäuben
  • Eiweiß zum Glasieren

1 1/2 Zitronen in 12 sehr dünne Scheiben schneiden. 50g Zucker und das Wasser in einem kleinen Topf bei niedriger Stufe erhitzen und die Zitronenscheiben hinzufügen. Das Ganze ca. 30 Minuten ziehen lassen und gelegentlich umrühren. Die Zitronen müssen weich und durchscheinend sein. Die Zitronen anschließend herausnehmen und abtropfen lassen. Den abtropfenden Sirup auffangen und zurück in den Topf geben.

Die Schale der restlichen Zitronen reiben und den Saft auspressen. Zusammen mit der Butter und dem restlichen Zucker in den Sirup rühren bis die Butter geschmolzen ist.

Die Eier in einer kleinen Schüssel verquirlen und durch ein Sieb langsam in den Topf geben. Bei niedriger Hitze muss nun ständig gerührt werden, damit die Eier nicht gerinnen. Nach 10 Minuten sollte die Masse leicht angedickt sein. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Anders als beim ersten Mal keine Minimuffinform sondern eine normale Muffinform leicht fetten. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und etwas mehr als die Hälfte auf einer leicht bemehlten Fläche dünn ausrollen. Mit einer Ausstechform – am besten mit gewelltem Rand – insgesamt 12 Kreise ausstechen und diese vorsichtig in die Form drücken (Gläser oder ähnliches lassen sich super zweckentfremden, wenn man keine Ausstecher zur Hand hat).

Auch habe ich dieses Mal das Häubchen weggelassen, damit die Zitrone gut zur Geltung kommt. Je nach Belieben könnt ihr übriggebliebenen Teig als Streusel auf den Tartelettes verwenden. Auch Glasieren würde dann wegfallen.

15 Minuten im Ofen backen bis die Tartes leicht Farbe bekommen haben.

Egal ob warm oder kalt, sind die kleinen süßen Dinger ein Träumchen und die ganze Küche riecht nach Sommer. Und keine Angst, die Zitronenscheiben lassen sich sehr gut mitessen 🙂

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Und was sagt ihr? Hat sich das recreaten gelohnt? Sieht doch ganz anders aus, ist aber das gleiche Rezept. Und ich musste feststellen, dass der Mürbeiteig total super ist. Ganz schnell gemacht, geschmacklich toll und vor allem nicht zu bröselig. Den werde ich jetzt wieder häufiger machen! Drückt mir die Daumen, dass ich beim Blog-Event vielleicht sogar noch eine Kleinigkeit gewinne…die Eismaschine lacht mich ja sehr an.

Liebe Grüße

Nasti

 

Easy Buttermilchbrioche mit Schoki und Peanutbutterswirl zum Glücksfrühstück

Muss ich dazu eigentlich noch viel mehr sagen? Brioche mit Schoki und Peanutbutter klingt ja fast zu gut, um wahr zu sein. Ist es aber doch und dazu noch ganz einfach nachzumachen. Die meisten Zutaten habt ihr garantiert zu Hause, ansonsten lassen sich dafür auch sehr gut Reste aufbrauchen. Mein Antrieb diesen Knoten zu backen…eindeutig zu viele angefangene Tüten Mehl, offene Gläser Erdnussbutter und übrig gebliebene Schoki. Da muss ich grad ein bisschen lachen, denn übrig gebliebene Schoki gibt es bei mir eigentlich nicht. Statt Erdnussbutter könnt ihr auch Marmelade und statt Schoki auch Nüsse verwenden und so endlich ein paar alte Vorräte aufbrauchen. Seit mein Babygirl da ist, komme ich ja nicht mehr ganz so oft zum Backen und da hat sich natürlich einiges angesammelt. Also fix in den Schrank geguckt und noch fixer ein leckeres Brioche zum Frühstück gebacken.

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Rezept für ein Buttermilchbrioche mit Schokolade und Peanutbutter

  • 250ml Buttermilch/Milch
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 2-3EL Zucker
  • 500g Mehl (ich habe Dinkelmehl genommen) + etwas zum Bestäuben der Arbeitsfläche
  • 80g sehr weiche Butter
  • Prise Salz
  • 100g gehackte Schoki
  • 2 gehäufte EL Erdnussbutter

Buttermilch leicht erwärmen und die Hefe und den Zucker darin auflösen. Mehl, Butter und Salz in eine große Schüssel geben und die Hefemilch dazu fügen. Mit den Händen oder den Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten nicht klebrigen Teig verarbeiten, ggf. noch etwas Mehl hinzufügen. Den Teig zugedeckt mindestens eine Stunde gehen lassen.

Teig einboxen und Schoki und Erdnussbutter locker unterkneten. Für schöne Muster bzw. Swirls die Erdnussbutter nur kurz und ungleichmäßig einkneten.

Jetzt wird’s etwas tricky oder auch nicht. Denn eigentlich könnt ihr flechten wir ihr mögt. Es muss ja kein Knoten werden, vielleicht seid ihr ja eher der Zopftyp? Für diesen Knoten den Teig in sechs gleichgroße Stücke teilen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu dünnen Strängen ausrollen. Drei Stränge horizontal und drei vertikal legen und miteinander verweben, sodass in der Mitte eine Art Tic-Tac-Toe-Quadrat entsteht. Alle überstehenden Enden normal flechten und in der Mitte zusammen schlagen. Verständlich?!

Backofen auf 180 Grad vorheizen, Den Teigknoten auf ein Backblech setzen und zugedeckt nochmal einige Minuten gehen lassen, ggf. vor dem Backen noch mit etwas Buttermilch bestreichen. Für 40-45 Minuten goldbraun backen, herausnehmen und am besten gleich lauwarm mit frischer Butter bestrichen genießen.

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In Scheiben geschnitten lässt sich das Brioche super einfrieren und bei Bedarf im Toaster kurz aufbacken.

Habt einen wunderbaren Sonntag und seid lieb gegrüßt.

Nasti

Türchen Nummer 8 des Foodblogger Adventskalenders: Spekulatiusbuchteln mit Cranberry-Orangen-Marmelade + ein leckeres Gewinnspiel

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Huuuiii, wie die Zeit vergeht. Wir nähern uns mit großen, ja fast riesigen, Schritten Weihnachten. Habt ihr auch das Gefühl, je älter man wird, desto schneller vergeht die Zeit? Woran das wohl liegt?!

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Egal, denn es geht ja hier heute schließlich nicht ums Älterwerden und ums Sinnieren darüber, warum das plötzlich so fix geht, sondern um ein tolles Projekt, bei dem ich letztes Jahr schon ein Teil sein durfte. Unser digitaler Foodblogger Adventskalender ist dieses Jahr in die zweite Runde gegangen. Also ein Adventskalender 2.0…äh 2.1 um genau zu sein. Mit dabei 24 tolle Foodblogs, die ich euch jeden Tag bis zum Heiligen Abend ein leckeres, weihnachtliches Rezept präsentieren und euch so die Weihnachtszeit versüßen wollen und sollen. Ich bin dieses Mal mit Türchen 8 am Start und dahinter verbergen sich…Trommelwirbel…Applaus…und Tusch: fluffige Spekulatiusbuchteln gefüllt mit fruchtiger Cranberry-Orangenmarmelade und einem kleinen Geheimnis. Und weil das noch nicht alles ist, gibt es dazu für alle Süßschnäbel und Marmeladen-Addictedte noch ein kleines, feines Gewinnspiel. Knaller oder?!

Gestern hat die liebe Miss Blueberrymuffin schon ganz zuckersüße Eisbär-Donuts enthüllt. Ein Traum, nicht nur für die Kleinsten!

Damit ihr auch kein Türchen verpasst, hab ich nochmal eine kleine Übersicht mit allen teilnehmenden Bloggern und Bloggerinnen für euch zusammengestellt. Schaut auch da unbedingt mal vorbei!

1. Dezember: Hase Im Glueck – www.haseimglueck.de + Gewinnspiel
2. Dezember: Sarah’s Krisenherd – www.sarahskrisenherd.de + Gewinnspiel
3. Dezember: Antonella’s Backblog – www.antonellasbackblog.de + Gewinnspiel
4. Dezember: Die Jungs Kochen Und Backen – www.diejungskochenundbacken.de + Gewinnspiel
5. Dezember: Sasibella – www.sasibella.blogspot.de + Gewinnspiel
6. Dezember: Meine Küchenschlacht www.meinekuechenschlacht.de + Gewinnspiel
7. Dezember: Miss Blueberrymuffin – www.missblueberrymuffin.de
8. Dezember: Lirumlarumlöffelstiel – www.lirumlarumloeffelstielberlin.wordpress.com
9. Dezember: Bake To The Roots – www.baketotheroots.com + Gewinnspiel
10. Dezember: Freiknuspern www.freiknuspern.de + Gewinnspiel
11. Dezember: Brutzelmania www.brutzelmania.de + Gewinnspiel
12. Dezember: Lady Apple Pie – www.ladyapplepie.de + Gewinnspiel
13. Dezember: TryTryTry – www.trytrytry.de
14. Dezember: Ina Is(s)t – www.inaisst.blogspot.de + Gewinnspiel
15. Dezember: baking & more – www.bakingandmore.de
16. Dezember: Emma´s Lieblingsstücke – www.emmaslieblingsstuecke.wordpress.de + Gewinnspiel
17. Dezember: NOM NOMS food – www.nom-noms.de
18. Dezember: helllilablassblau – www.helllilablassblau.de + Gewinnspiel
19. Dezember: Baby Rock My Day – www.babyrockmyday.de + Gewinnspiel
20. Dezember: Der Kuchenbäcker – www.derkuchenbaecker.de + Gewinnspiel
21. Dezember: Photolixieous – www.photolixieous.de
22. Dezember: Feines Handwerk – www.feineshandwerk.de
23. Dezember: Danielas Foodblog – www.danielasfoodblog.de
24. Dezember: Friede Freude Eierkuchen – www.friedefreudeeierkuchen.de

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Rezept für 8 Spekulatiusbuchteln mit Cranberry-Orangenmarmelade

Für die Buchteln:

  • 1 Würfel frische Hefe
  • 100g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 180ml Milch
  • 90g Butter + etwas zum Fetten der Form
  • 500g Mehl (ich habe dieses Mal Dinkelmehl verwendet)
  • Prise Salz
  • 1 TL Spekulatiusgewürz
  • 1 guten EL Creme Fraiche
  • 1 Ei
  • etwas Schalenabrieb einer Bio-Orange
  • Puderzucker zum Bestreuen
  • 8 TL Marmelade

Für die Marmelade:

  • 200g frische Cranberries
  • 50ml frischgepressten Orangensaft
  • 85g Gelierzucker 3:1

Hefe, Zucker und Vanillezucker in einer kleinen Schüssel vermischen, warten, zugucken und staunen (gibt dem Teig den extra „Aufgeh-Kick“). Währenddessen Milch in einem kleinen Topf lauwarm erhitzen und die Butter darin schmelzen. Nicht zu heiß werden lassen.

Mehl, Salz, Spekulatiusgewürz, Creme Fraiche, das Ei und Orangenschale in eine große Schüssel geben und locker vermengen. Hefezucker und Milch dazugeben und mit den Händen oder den Knethaken des Handrührer zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort mindestens 1 Stunde gehen lassen.

Während des Wartens die Cranberries, den Orangensaft und den Gelierzucker nach Packungsanleitung in einem kleinen Topf zum Kochen bringen, bis die Cranberries etwas weich werden. Manche geben dabei lustige Plopp-Laute von sich. In zwei sterile Gläser füllen, verschließen und etwas abkühlen lassen.

Den Backofen auf 160 Grad vorheizen und eine Backform mit etwas Butter fetten. Den Teig in acht gleichgroße Stücke teilen und zu Kugeln formen. In jede Kugel eine tiefe Mulde drücken und mit der Marmelade füllen. Die Teigkugel darüber wieder verschließen und mit der Öffnung nach unten in die Backform setzen. Zwei meiner Buchteln bergen ein süßes, schokoladiges Geheimnis, denn ich konnte nicht widerstehen und habe diese mit Weihnachts-Schokokugeln gefüllt. Fetzt!

Buchteln für 25-30 Minuten backen, ggf mit Alufolie abdecken, falls sie zu dunkel werden, herausnehmen, etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen. Die Buchteln schmecken warm und kalt.

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Und wie oben bereits angekündigt versteckt sich hinter Türchen Nummer 8 nicht nur ein leckeres Rezept, sondern ihr könnt auch noch was Tolles gewinnen. Marmeladen-Fans aufgepasst – zu faul oder zu wenig Zeit, selbst welche zu kochen? Dann kommt hier genau das Richtige für euch: Zusammen mit Daily Marmelade verlose ich ein Halbjahres-Abo für die leckersten Marmeladen direkt zu euch nach Hause. Dabei könnt ihr euch auf Knallersorten wie Weihnachts-Mandel, Holunder-Apfel oder Coffee Cream freuen. Alles was ihr dafür tun müsst, ist mir zu verraten, was morgens auf eurem Frühstücksbrot nicht fehlen darf. Kommentiert dazu einfach unter diesem Post bis zum

11.12.2016 24 Uhr.

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Der oder die Gewinner/in wird von mir per Los gezogen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahme ab 18 und nur mit Wohnsitz in Deutschland.

Ich drücke euch die Däumchen!!!

Genießt bis Weihnachten noch ein paar ruhige, entspannte Tage und schaut doch morgen mal bei Marc von Bake to the Roots vorbei und lasst euch noch ein bisschen inspirieren.

Liebe Grüße

Nasti

Kleine Apfel-Pekannuss-Tartes mit brauner Butter und dem knusprigsten und einfachsten Pie-Teig ever!

Da bin ich wieder! Oje, war das lange ruhig hier. Aber die letzten Monate habe ich mich einem anderen, zugegebenermaßen noch süßeren Projekt als Kuchen gewidmet, welches über neun Monate in „meinem Ofen“ gewartet hat, bis es endlich raus durfte. Aber es liegen wahnsinnig schöne Momente hinter und mit Sicherheit auch noch vor mir und ich genieße jede Minute mit meinem kleinen Mädchen. Deswegen verzeiht ihr mir bestimmt, dass es so lange nichts Neues gab.

Aber endlich habe ich wieder ein bisschen Zeit zum Backen und auch wieder richtig Lust dazu. Den Anfang machen heute kleine, mit zwei, drei Hapsen vernaschbare Tartes mit Apfel-Pekannuss-Füllung. Das Rezept für den Boden ist super einfach und sehr schnell gemacht und ist dabei noch das knusprigste, das ich je zustande gebracht habe.

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Rezept für ca. 12 Tartes mit Apfel-Pekannuss-Füllung

  • 160g Mehl + etwas zum Bestreuen der Arbeitsfläche
  • 1 1/2 TL Salz
  • 90g Butter + 30g für die Füllung + etwas zum Fetten der Form
  • 75g Pflanzenfett (Kokosfett geht auch)
  • 60ml eiskaltes Wasser
  • 80g brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 kleiner Apfel
  • 100g Pekannüsse

Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Butter und Pflanzenfett würfeln und zur Mehlmischung geben. Zügig mit den Händen oder einem mit einem Pastry Cutter ( z. Bsp. KitchenCraft Teigmischer, Edelstahl – Amazon Partnerlink), welchen ich wirklich empfehlen kann, zu einem krümeligen Teig verkneten. Es sollten noch erbsengroße Butterstückchen erkennbar sein. Nach und nach das kalte Wasser dazugeben und wirklich nur so lange verkneten bis ein einigermaßen homogener Teig entsteht. Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Klarsichtfolie wickeln und für mindestens 2 Stunden, am besten länger, in den Kühlschrank legen.

Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Mit einem Glas oder einer kleinen Schale 12 Kreise ausstechen. Eine Muffinform mir etwas Butter fetten und in jede Mulde einen Teigkreis drücken. Dabei die Ränder an den Seiten etwas hochziehen. Die Muffinform noch einmal für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 160 Grad vorheizen und den Teig darin 7-8 Minuten vorbacken. So weicht der Boden später nicht durch und wird schön knusprig. Für die Füllung die restliche Butter in einem kleinen Topf schmelzen und leicht braun werden lassen, vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. In einer Schüssel Zucker, Ei, Vanilleextrakt und Zimt verrühren und die abgekühlte Butter dazugeben. Den Apfel waschen, in kleine Stücke schneiden und zusammen mit den Pekannüssen unter die Butter-Zucker-Masse haben und verrühren.

Das Muffinblech aus dem Ofen nehmen, Mulden ggf. mit einem Löffel noch einmal etwas eindrücken und die Füllung gleichmäßig auf allen Teigböden verteilen. Den Backofen auf 175 Grad hochstellen und für weitere 15-16 Minuten goldbraun backen.

Die Tartes schmecken warm und kalt. Mir aber warm am besten 🙂

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Kleine Pies sind nicht so euer Ding? Wie wärs denn dann mit diesem Herbst-Pie mit Birnen und Cranberries? *klick*

Lasst es euch schmecken und habt einen wunderbaren Sonntag.

Liebe Grüße

Nasti

Schoko-Beeren-Glück: Brownie mit Creamcheese und bunten Sommerbeeren

Momentan strahlen sie uns wieder überall auf dem Feld, auf dem Markt oder im Supermarkt an: fruchtig süße Sommerbeeren. Und ich kann gar nicht sagen, welche ich am liebsten mag. Erdbeeren hab ich im Sommer fast immer im Kühlschrank. Aber auch zu Himbeeren, Blaubeeren und knubbeligen Brombeeren kann ich nicht nein sagen. Das Gute hierbei ist ja, dass man beim Vernaschen kein schlechtes Gewissen haben muss. Welche Beeren stehen denn auf eurer Summer-Hotlist?

Im heutigen Rezept kommen die Beeren ganz pur auf den Kuchen, aber auch im Hefekleidchen, Cobbler oder Eis machen sie einiges her.

XXL-Blaubeerschnecken

Berry-Cobbler

Brombeer-Baiser-Eis

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Rezept für einen Brownie-Beeren-Kuchen

  • 150g Butter + etwas zum Fetten der Form
  • 200g Zartbitterschoki
  • 3 Eier
  • 180g Zucker
  • Prise Salz
  • 1 EL Zuckerrübensirup
  • 130g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 250g Magerquark
  • 100g Frischkäse
  • 50g Puderzucker (optional etwas mehr, wer es süßer mag)
  • etwas Zitronensaft
  • 300g frische Beeren nach Wahl
  • ggf. Minze zum Dekorieren

Butter und Schoki in einem kleinen Topf bei kleiner Hitze schmelzen, vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen. Backofen auf 175 Grad vorheizen und eine quadratische Backform fetten.

Eier, Zucker und Salz mit dem Mixer einige Minuten sehr cremig rühren, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat. Sirup und Schokomasse dazugeben und mit einem Holzlöffel oder Teigschaber sachte unterheben. Mehl und Backpulver darüber sieben und zügig zu einem glatten Teig verarbeiten. Dabei nicht zu doll und nicht zu lange rühren.

Teig in die Form gießen und ca. 40 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Herausnehmen und gut abkühlen lassen.

Magerquark, Frischkäse, Puderzucker und Zitronensaft glatt rühren und auf dem abgekühlten Brownie verteilen. Dabei ringsherum einen kleinen Rand lassen. Beeren waschen und nach Belieben auf dem Brownie verteilen. Mit Minze dekorieren. Meines Erachtens schmeckt der Kuchen leicht gekühlt am besten.

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Lasst es euch schmecken und habt einen sonnigen Sonntag!

Liebe Grüße

Nasti

Sommer, Sonne, Sonnenschein und ein gerührter nicht geschüttelter Pina-Colada-Kuchen

Achja, jetzt an einem netten Plätzchen in der Sonne am Pool sitzen und dazu eine kalte nach sommerschmeckende Pina Colada in der Hand. Das wär doch was! Nur toppbar durch einen hübschen Adonis mit Palmwedel, der für weitere Abkühlung sorgt. Traumhafte Vorstellung. Nur momentan nicht mit der Realität vereinbar. Zumindest nicht bei mir. Allein schon wegen der nicht mehr ganz so kleinen Murmel in meinem Bauch, muss ich auf kühle Cocktails verzichten. Zumindest auf die Erwachsenenvariante mit Schwipps. Und ob der Liebste sich zum Palmenwedeln bereit erklärt, statt im Pool zu planschen, wage ich auch zu bezweifeln. Na was solls. Dann kommt die Pina Colada dieses Mal nicht in einem großen Glas mit hübschem Schirmchen daher, sondern eher etwas kastig als Kuchen mit leckerer Schmandkokoscreme.

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Rezept für einen Pina-Colada-Kuchen mit Kokosschmand

  • 220g Mehl
  • 30g feine Kokosflocken
  • 2 Eier
  • 150g Zucker
  • 125ml Kokosöl
  • 125ml Ananassaft
  • Prise Salz
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1-2 EL Kokosrum z. Bsp. Malibu
  • 100g kleingeschnittene Ananas
  • 1 Becher Schmand
  • 1-2 EL Kokosmilch
  • 30g Puderzucker
  • grobe Kokosraspel zum Bestreuen

Backofen auf 190 Grad vorheizen und eine Kastenform leicht fetten. Mehl, Kokosflocken, Eier, Zucker, Kokosöl, Ananassaft, Salz, Backpulver und Vanillezucker mit dem Handmixer zu einem glatten Teig verrühren. Kokosrum (geht natürlich auch ohne) und Ananasstücke zügig unterrühren und alles in die Kastenform füllen. Für ca. 40 Minuten goldbraun backen. Stäbchenprobe machen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Schmand mit Kokosmilch und Puderzucker glattrühren und auf dem erkalteten Kuchen verteilen. Mit Kokosraspel bestreuen und am besten gut gekühlt genießen. Wer mag, kann auch in den Kokosschmand noch einen Spritzer Kokosrum geben für den Extrahicks.

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Lasst es euch schmecken und genießt den Sommer.

Liebe Grüße

Nasti

Einfache Blätterteigtarte mit Zitronenmascarpone, Nektarinen und Himbeeren

Nachdem es hier in den letzten Wochen etwas ruhiger war, melde ich mich mit einem einfachen, schnellen Sommerrezept zurück. Auch wenn es in der Muddastadt aktuell Bindfäden regnet, zaubert man sich damit allein schon der tollen Farben wegen, etwas Sommer ins Haus. Und was passt besser zum Sommer als leuchtend gelbe Nektarinen, gebettet auf knusprigem Blätterteig, mit frischer Zitronenmascarpone und ein paar fruchtigen Himbeeren on top?! Richtig, nicht viel 🙂 Da möchte man sich doch am liebsten gleich dazwischenlegen. Und mit einer Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal geht das ganze auch noch unheimlich leicht und fix. Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss, würde der Liebste jetzt sagen. Und wenn die einzige Hürde der Griff ins Kühlregal ist…why not?!

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Rezept für eine Blätterteigtarte mit Nektarinen und Himbeeren

  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 125g Mascarpone
  • Saft und Schale 1/2 Bio-Zitrone
  • 30g Zucker
  • 1 Ei
  • 3 Nektarinen
  • Handvoll Himbeeren
  • 1 EL brauner Zucker
  • Puderzucker zum Bestreuen

Den Backofen auf 190 Grad vorheizen. Blätterteig mit Backpapier entrollen, die Enden ringsherum einige Zentimeter umklappen und zusammendrücken. Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und für 6-7 Minuten im Ofen vorbacken.

Mascarpone, Zitronensaft- und Schale, Zucker und Ei zu einer glatten Masse verrühren. Nektarinen waschen, halbieren, entkernen und in dünne Spalten schneiden.

Blätterteig aus dem Ofen nehmen und die Mascarponecreme darauf verteilen. Nektarinenspalten auf der Creme verteilen, dabei dürft ihr euch auch gern ein anderes Muster aussuchen. Himbeeren ebenfalls darauf setzen und mit dem braunen Zucker gleichmäßig bestreuen. Für weitere 30-35 Minuten goldbraun backen. Sollte sich der Blätterteig während des Backens etwas aufblähen, einfach noch einmal mit einer Gabel oder einem Holzstäbchen hineinpieken. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen. Schmeckt warm und kalt.

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Lasst es euch schmecken und seid lieb gegrüßt!

Nasti